Upcycling-Kranz mit Bommel & Trockenblumen – 23cm
19,90 € Ursprünglicher Preis war: 19,90 €14,90 €Aktueller Preis ist: 14,90 €.
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Botanische Zuordnung: Vor allem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium; im Floristikhandel häufig auch Eryngium
Familie: Korbblütler (Asteraceae); Eryngium gehört abweichend zu den Doldenblütlern (Apiaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Gattung und Art in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika
Einordnung: Pflanzengruppe und Floristik-Sammelbegriff
Was sind Disteln?
Der Name Distel bezeichnet keine einzelne botanische Art. Er wird für verschiedene Pflanzen mit stacheligen Blättern, Hüllblättern oder Fruchtständen verwendet. Zu den Disteln im engeren botanischen Sinn gehören unter anderem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium aus der Familie der Korbblütler.
In der Floristik werden außerdem Arten der Gattung Eryngium als Edeldisteln angeboten. Dazu gehört das Flachblatt-Mannstreu Eryngium planum. Diese Pflanzen erinnern mit ihren festen, stacheligen Formen an Disteln, gehören botanisch jedoch zu den Doldenblütlern. Für Trockenblumenkränze werden hauptsächlich die Blütenstände mit ihren Stielen und umgebenden Hüllblättern verwendet.
Aussehen und Besonderheiten
Echte Disteln aus den Gattungen Carduus und Cirsium besitzen zusammengesetzte Blütenköpfe. Was wie eine einzelne Blüte aussieht, besteht aus zahlreichen kleinen Röhrenblüten. Der Blütenkopf wird von mehreren Reihen schuppenartiger Hüllblätter umgeben, die je nach Art weich, zugespitzt oder deutlich stachelig sein können.
Form und Größe unterscheiden sich erheblich. Die Blütenköpfe können rundlich, eiförmig oder länglich sein und einzeln oder in kleinen Gruppen an verzweigten Stielen stehen. Die natürliche Blütenfarbe reicht je nach Art unter anderem von Rosa bis Violett; auch hellere oder gelbliche Formen kommen vor.
Eryngium planum bildet kleinere blaue Blütenköpfe an aufrechten, verzweigten Stielen. Jeder Kopf ist von einem Kranz schmaler, stacheliger Hüllblätter umgeben. Auch Stiele und Hüllblätter können einen blauen bis blauvioletten Farbton zeigen. Dadurch unterscheidet sich Edeldistel deutlich von vielen echten Disteln.
Beim Trocknen werden natürliche Farben häufig gedeckter. Im Floristikhandel sind außerdem gebleichte, gefärbte oder anderweitig behandelte Disteln erhältlich. Kräftiges Rosa, Orange, Schwarz oder sehr gleichmäßige Pastelltöne entsprechen daher nicht immer der natürlichen Pflanzenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Disteln sind strukturstarke Materialien. Ihre klar abgegrenzten Köpfe und festen Hüllblätter setzen deutliche Akzente zwischen weicheren oder fein verzweigten Trockenblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelner markanter Blütenkopf in einer asymmetrischen Kranzpartie
- als wiederkehrender Strukturpunkt entlang des Kranzverlaufs
- für kleine Höhenunterschiede durch unterschiedlich lange Stiele
- als Kontrast zu weichen Blütenständen und feinen Gräsern
- für kräftige Außenlinien mit einzelnen seitlich herausragenden Köpfen
Neben Hasenschwanzgras entsteht ein Kontrast zwischen weichen und festen Formen. Schleierkraut oder Broom Bloom lockern die kompakten Blütenköpfe durch feine Verzweigungen auf. Eukalyptus und Lunaria ergänzen größere, ruhigere Blattflächen. Mit Craspedia lassen sich unterschiedliche runde Formen kombinieren.
Größere Köpfe von Carduus oder Cirsium wirken meist als einzelne Schwerpunkte. Verzweigtes Eryngium verteilt dagegen mehrere kleinere Akzente über eine größere Fläche. Welche Wirkung entsteht, hängt deshalb stark von der verwendeten Art und dem Entwicklungsstadium ab.
Trocknung und Verarbeitung
Frische Stiele können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Untere Blätter werden vorher entfernt. Die Blütenköpfe sollten nicht eng aneinandergepresst werden.
Handelsname: Glixia, teilweise auch Glyxia oder Sternblume
Botanische Zuordnung: Häufig Comanthera elegans, älteres Synonym Syngonanthus elegans
Familie: Eriocaulaceae
Natürliche Verbreitung: Comanthera elegans kommt natürlich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais vor
Einordnung: Floristik- und Handelsname mit nicht immer eindeutiger botanischer Zuordnung
Was ist Glixia?
Glixia ist ein Handelsname für eine feine Trockenblume mit langen, dünnen Stielen und kleinen, sternförmig wirkenden Blütenköpfen. Die Bezeichnung wird im europäischen Floristikhandel häufig mit Comanthera elegans verbunden. Diese Art wurde früher botanisch als Syngonanthus elegans geführt.
Nicht jede als Glixia verkaufte Ware ist jedoch eindeutig gekennzeichnet. Im Handel erscheinen außerdem Bezeichnungen wie Glixia Big, Glixia Marcela oder Glixia Conca. Ohne botanische Lieferantenangabe kann deshalb nicht sicher vorausgesetzt werden, dass alle Varianten derselben Art angehören.
Aussehen und Besonderheiten
Glixia besitzt sehr feine, beinahe drahtartig wirkende Stiele. An ihren Enden sitzen kleine, kompakte Blütenköpfe. Bei Comanthera elegans handelt es sich botanisch nicht um einzelne sternförmige Blüten: Zahlreiche winzige Einzelblüten stehen dicht zusammen und werden von hellen Hüllblättern umgeben. Vor allem diese Hüllblätter erzeugen die typische sternartige Kontur.
Durch die langen Stiele und die voneinander getrennten Blütenköpfe bleibt viel freier Raum zwischen den einzelnen Punkten. Das Material wirkt deshalb luftig und fein, ohne eine geschlossene Fläche zu bilden.
Naturbelassene Trockenware zeigt gewöhnlich Cremeweiß, gebrochenes Weiß und helle Stroh- oder Beigetöne. Gleichmäßig rosa, blau, grün, orange, violett oder kräftig weiß angebotene Glixia wurde in der Regel gefärbt, gebleicht oder anderweitig behandelt. Die jeweilige Handelsfarbe sagt daher nichts über die natürliche Blütenfarbe aus.
Die Bezeichnung „Miniatur-Gänseblümchen“ beschreibt zwar den optischen Eindruck, ist botanisch aber irreführend. Die häufig zugeordnete Comanthera elegans gehört nicht zu den Korbblütlern und ist mit Gänseblümchen oder Kamille nicht näher verwandt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Glixia setzt kleine, klar erkennbare Punkte auf sehr feinen Stielen. Sie eignet sich besonders, wenn ein Kranz aufgelockert werden soll, ohne zusätzliches Volumen oder große Blütenflächen einzubringen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- vereinzelt zwischen größeren Blüten für feine helle Akzente
- in kleinen Gruppen für eine wiederkehrende Punktstruktur
- entlang der Außenkante für eine lockere, leicht auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als Füllung in kleinen Zwischenräumen
- mit längeren Stielen für Höhe und eine unregelmäßige Kranzsilhouette
Schleierkraut führt die feine Punktstruktur mit stärker verzweigten Blütenständen fort. Hasenschwanzgras bringt einen weichen, flauschigen Kontrast zu den kleinen festen Köpfen. Phalaris oder Flachs ergänzen Glixia mit größeren, deutlicher abgegrenzten Formen.
Neben Strohblumen oder Craspedia wirkt Glixia zurückhaltender und kann freie Bereiche zwischen den größeren Blütenköpfen verbinden. Gefärbte Varianten eignen sich außerdem, um einzelne Farbtöne eines Kranzes in kleinen Abständen zu wiederholen.
Verarbeitung
Glixia wird für Trockenblumenkränze gewöhnlich bereits als fertige Trockenware verarbeitet. Die dünnen Stiele lassen sich einzeln einsetzen oder zu kleinen Gruppen zusammenfassen.
Beim Zuschneiden und Wickeln sollte das Material am unteren Stiel gehalten werden. Starkes Knicken oder Zusammendrücken kann die Stiele brechen oder die kleinen Blütenköpfe beschädigen. Für kompakte Kränze lassen sich einzelne Stiele zwischen stabileren Materialien befestigen, die ihnen zusätzlichen Halt geben.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
otanische Namen: Silene dioica und Silene latifolia subsp. alba
Deutsche Namen: Rote Lichtnelke und Weiße Lichtnelke
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Natürliche Verbreitung: Rote Lichtnelke in Europa und Marokko; Weiße Lichtnelke im gemäßigten Eurasien und Marokko
Einordnung: Zwei verwandte Pflanzentaxa und floristisch verwendete Fruchtstände
Was ist die Lichtnelke?
„Lichtnelke“ bezeichnet keine einzelne Pflanzenart. Dieser Eintrag behandelt die Rote Lichtnelke Silene dioica und die Weiße Lichtnelke Silene latifolia subsp. alba. Beide gehören zur Gattung Silene und besitzen ähnliche Blüten und Fruchtkapseln, unterscheiden sich jedoch in Farbe, Größe und bevorzugtem Lebensraum.
Für Trockenblumenkränze sind vor allem die verzweigten Stiele mit ihren reifen Fruchtkapseln interessant. Diese entstehen nur an den weiblichen Pflanzen. Nach dem Abfallen der Blütenblätter bleiben der deutlich geaderte Kelch und die darin liegende Samenkapsel zurück.
Aussehen und Besonderheiten
Die Rote Lichtnelke trägt rosa bis kräftig rosarote Blüten. Die Weiße Lichtnelke besitzt größere, weiße Blüten. Bei beiden Arten bestehen die Blüten aus fünf Kronblättern, die an ihren Enden tief zweigeteilt sind. Dadurch wirken die Blüten locker und leicht ausgefranst.
Stängel und Blätter sind behaart. Die gegenständig angeordneten Blätter besitzen eine eiförmige bis lanzettliche Form. Die Rote Lichtnelke wächst häufig an Waldrändern, in Hochstaudenfluren und auf frischeren Wiesen. Die Weiße Lichtnelke kommt eher an sonnigen Wegrändern, auf Böschungen, Äckern und anderen offenen Standorten vor.
Nach der Blüte wird der Kelch der weiblichen Blüte voller und umschließt die heranreifende Frucht. Der häufig als ballonartig beschriebene Teil ist daher nicht die Samenkapsel selbst, sondern der erhalten bleibende, etwas aufgeblähte Blütenkelch.
In seinem Inneren befindet sich eine eiförmige bis annähernd kugelige Kapsel mit zahlreichen Samen. Bei der Reife öffnet sie sich an der Spitze mit zehn zurückgebogenen Zähnen. Getrocknet erscheinen Kelch und Kapsel überwiegend strohfarben, graubeige oder hellbraun. Die feinen Längsadern bleiben häufig gut sichtbar und verleihen dem Material seine klare Struktur.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lichtnelken-Fruchtstände bilden kleine, wiederkehrende Formen, ohne eine große geschlossene Fläche einzunehmen. Ihre Wirkung ist zurückhaltender als die von Mohnkapseln, aber kompakter als die feinen Ährchen vieler Gräser.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als kleine Strukturakzente zwischen Gräsern und Blüten
- in locker verteilten Gruppen für einen natürlichen Wiesencharakter
- auf unterschiedlich langen Stielen für mehr Tiefe und Bewegung
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen leicht verzweigten Umriss
- als ruhige Gegenform zu feinen Rispen und offenen Blütenständen
Briza ergänzt die Kapseln mit beweglichen, herzförmigen Ährchen. Lavendel oder Phalaris bringen schmale, aufrechte Formen hinzu. Craspedia und Gomphrena setzen kompaktere Farbpunkte, während Achillea mit ihren flächigeren Blütenständen einen deutlichen Größenkontrast bildet.
Da die Fruchtstände eher klein und farblich zurückhaltend sind, wirken sie besonders gut vor einer ruhigeren Unterlage oder zwischen Materialien, die sie nicht vollständig verdecken.
Trocknung und Verarbeitung
Für Trockenarrangements können die Stiele geschnitten werden, sobald die Kapseln vollständig entwickelt sind. Sollen die Früchte möglichst geschlossen bleiben, empfiehlt sich die Ernte, bevor sich ihre zehn Kapselzähne vollständig geöffnet haben.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
Nicht vorrätig
Upcycling-Kranz mit Bommel & Trockenblumen – Kreativ. Nachhaltig. Handgemacht.
Dieser liebevoll gestaltete Kranz ist mehr als nur Dekoration – er ist ein Statement für Kreativität, Nachhaltigkeit und Individualität. Aus recycelter Wollschnur gefertigt und mit Holzperlen verziert, kombiniert er verspielte Details mit natürlichen Elementen. Eine Kunstlederschleife und weiche Bommel aus Polyester bringen Leichtigkeit und moderne Optik – perfekt für alle, die das Besondere suchen.
Florale Akzente treffen auf Upcycling-Design
Distel, Glixia, Lichtnelke, Schleierkraut, Statice und feine Gräser fügen sich harmonisch in das kreative Gesamtkonzept ein. Die Bommel und Holzperlen geben eine klare Farbgebung und verleihen dem Kranz eine warme, persönliche Note – für Wand, Tür oder als originelle Geschenkidee.
Auf einen Blick
- Breite: ca. 23 cm
- Tiefe: ca. 3,5 cm
- Farben: Naturweiß, Creme, sanftes Beige
- Materialien: Wollschnur (100 % Polyacryl), Kunstleder-Schleife, Bommel (100% Polyester), Holzperlen, Drahtunterlage, Wickeldraht
- Trockenblumen: Distel, Glixia, Schleierkraut, Lichtnelke, Statice, verschiedene Gräser
- Anmerkung: Handgemacht – jedes Stück ein liebevoll gebundenes Unikat
Weitere Hinweise
- Mit Liebe handgemacht: Jeder Trockenblumenkranz wird in liebevoller Handarbeit gefertigt – kleine Abweichungen in Form, Farbe und Blütenanordnung machen jedes Stück zu einem Unikat.
- Pflegeleicht, aber sensibel: Bitte schütze den Kranz vor direktem Sonnenlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Zum Entstauben genügt ein sanfter Staubwedel oder leichtes Ausschütteln.
- Transportsicherheit: Trockenblumen sind empfindlich. Es kann beim Versand vorkommen, dass einzelne Blätter oder Blüten leicht abfallen – das ist ganz normal und beeinträchtigt nicht die Optik.
- Bildschirmdarstellung & Deko: Farben können je nach Bildschirm leicht variieren. Abgebildete Dekoration ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
- Enthält echte Trockenblumen: Für Allergiker oder Personen mit Sensibilität gegenüber Pflanzenstoffen oder Naturpollen kann das Produkt ungeeignet sein.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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