Trockenblumenkranz mit Kastanien, Graspedia & Eicheln (21 cm)
26,90 €
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Was ist Craspedia?
Unter dem Namen Craspedia wird in der Floristik meist eine Trockenblume mit kugeligen gelben Blütenständen und langen, geraden Stielen angeboten. Der heute akzeptierte botanische Name der im alten Artikel gemeinten Art lautet Pycnosorus globosus. Die frühere Bezeichnung Craspedia globosa wird im Pflanzen- und Floristikhandel weiterhin häufig verwendet.
Floristisch verarbeitet werden hauptsächlich die langen Blütenstiele mit den daran sitzenden kugeligen Köpfen. Die Laubblätter sind bei fertiger Schnitt- und Trockenware meist entfernt. Im Englischen wird die Art wegen ihres Aussehens unter anderem Billy Buttons oder Drumsticks genannt.
Aussehen und Besonderheiten
Was auf den ersten Blick wie eine einzelne kugelige Blüte aussieht, ist botanisch ein zusammengesetzter Blütenstand. Eine Kugel besteht aus zahlreichen kleinen Teilköpfchen, die wiederum mehrere gelbe Röhrenblüten enthalten. Dadurch entsteht die gleichmäßige, fein strukturierte Oberfläche.
Die kugeligen Blütenstände erreichen bei der Wildart ungefähr acht Millimeter bis dreieinhalb Zentimeter Durchmesser. Sie sitzen einzeln auf aufrechten, überwiegend unverzweigten Stielen. Diese klare Trennung zwischen geradem Stiel und rundem Kopf macht Craspedia auch in getrockneter Form leicht erkennbar.
Die natürliche Blütenfarbe ist Gelb. Während der Trocknung kann sie etwas gedeckter oder senfgelber werden. Im Floristikhandel werden außerdem gefärbte Varianten angeboten. Rosa, Orange, Rot, Blau, Schwarz oder andere ungewöhnliche Farbtöne entsprechen daher nicht der natürlichen Färbung.
Getrocknete Craspedia behält ihre kugelige Grundform vergleichsweise gut. Die Oberfläche kann jedoch bei Druck beschädigt werden oder einzelne kleine Bestandteile verlieren. Auch die langen Stiele lassen sich zwar gut ausrichten, können bei starkem Knicken aber brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Craspedia ist vor allem ein punktförmiges Akzentmaterial. Ihre runden Köpfe heben sich deutlich von länglichen Gräsern, verzweigten Füllmaterialien und größeren Blattformen ab. Bereits wenige Blütenstände können deshalb innerhalb eines Kranzes gut sichtbar sein.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne gelbe Farbpunkte zwischen gedeckten Naturtönen
- als kleine Gruppe innerhalb einer asymmetrisch gebundenen Partie
- für wiederkehrende runde Formen entlang des Kranzverlaufs
- zur Gliederung zwischen lockeren Gräsern und flächigen Blättern
- mit unterschiedlich langen Stielen für kleine Höhenabstufungen
Hasenschwanzgras bildet mit seinen weichen, ovalen Blütenständen einen sanften Formkontrast zu den festen Kugeln. Eukalyptus oder Ruskus ergänzen größere, ruhigere Blattflächen. Briza und Broom Bloom bringen feine Verzweigungen und Bewegung zwischen die klar abgegrenzten Blütenköpfe. Neben Strohblumen können Farbe und kompakte Form wiederholt werden, ohne dass beide Materialien gleich aussehen.
Bei kleinen Kränzen genügen meist wenige kurze Stiele. Werden zu viele Kugeln dicht nebeneinandergesetzt, können sie schnell eine geschlossene Punktfläche bilden und ihre Wirkung als einzelne Akzente verlieren.
Trocknung und Verarbeitung
Craspedia eignet sich zum Lufttrocknen. Die Stiele können einzeln oder in kleinen Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Die Blütenköpfe sollten dabei nicht aneinandergepresst werden.
Für einen Kranz lassen sich die Stiele auf die gewünschte Länge kürzen und mit feinem Wickeldraht befestigen. Beim Einarbeiten sollte der Stiel gehalten werden, damit kein unnötiger Druck auf den kugeligen Blütenstand entsteht. Ein zusätzliches Fixierspray ist normalerweise nicht erforderlich und kann Oberfläche oder Farbe verändern.
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine sehr formenreiche australische Pflanzenart. Je nach Herkunft und Unterart wächst sie niedrig und ausgebreitet oder aufrecht bis etwa 60 Zentimeter hoch. Der früher verwendete botanische Name Helichrysum apiculatum gilt heute als Synonym.
Für die Trockenfloristik werden die verzweigten Stiele mit ihren kleinen goldgelben Blütenköpfen verwendet. Diese stehen meist zu mehreren in kompakten Gruppen an den Enden der Zweige und bilden dadurch zahlreiche dicht beieinanderliegende Farbpunkte.
Aussehen und Besonderheiten
Stängel und Blätter des Goldköpfchens sind häufig mit feinen, wolligen oder seidigen Haaren bedeckt. Dadurch kann das Laub je nach Pflanzenform grün, graugrün oder nahezu silbrig erscheinen. Auch die Form der Blätter variiert deutlich: Sie reicht von schmal und länglich bis etwas breiter und spatelförmig.
Die vermeintlich einzelnen Blüten sind botanisch kleine Blütenkörbchen. Jedes Körbchen setzt sich aus zahlreichen winzigen Röhrenblüten zusammen, die von mehreren Reihen trockener Hüllblätter umgeben werden. Vor allem diese festen, papierartigen Hüllblätter prägen das typische Erscheinungsbild.
Die einzelnen Blütenköpfe sind gewöhnlich nur wenige Millimeter bis etwa 1,5 Zentimeter breit. Da mehrere von ihnen dicht zusammenstehen, wirken sie aus der Entfernung wie kleine goldgelbe Knöpfe oder kompakte Blütenpolster.
Naturbelassene Blütenstände zeigen Goldgelb, Gelborange und teilweise gelbbraune Töne. Beim Trocknen kann sich das leuchtende Gelb zu einem gedeckteren Gold-, Ocker- oder Braunton verändern. Ein dauerhaft unveränderter Farberhalt lässt sich daher nicht versprechen.
Weiß, Rosa oder andere gleichmäßig kräftige Farben können bei bestimmter Pflanzenware natürlich auftreten oder durch eine nachträgliche Behandlung entstehen. Bei Floristikware ohne genaue Kennzeichnung lässt sich dies nicht immer sicher unterscheiden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Goldköpfchen bringen viele kleine, kompakte Farbpunkte in den Kranz. Im Unterschied zu einzelnen großen Blüten erzeugen sie eine wiederkehrende Struktur, die Flächen gliedert und kräftige Gelb- oder Goldakzente setzt.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Gruppen als wiederkehrende Farbinseln
- zwischen größeren Blütenköpfen als strukturierender Übergang
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine locker auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als kompakte Füllung kleiner Zwischenräume
- mit längeren Zweigen für Bewegung in asymmetrischen Gestaltungen
Craspedia greift die runde Form mit deutlich größeren, klar abgegrenzten Blütenköpfen auf. Gomphrena kann weitere kräftige Farbpunkte hinzufügen. Phalaris oder Flachs ergänzen die kompakten Köpfchen durch längliche beziehungsweise kugelige Formen.
Hasenschwanzgras schafft mit seinen weichen Ähren einen haptischen Kontrast zu den festen Hüllblättern. Eukalyptus oder Ruskus können als ruhigere Blattflächen dienen und das leuchtende Gelb optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Frisch geschnittene Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber trocknen. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und vor direkter Sonne geschützt sein.
Für die Ernte eignen sich feste, gut entwickelte Blütenstände ohne welke oder feuchte Stellen. Da Chrysocephalum apiculatum sehr unterschiedliche Wuchsformen umfasst, lässt sich kein einziger optimaler Schnittzeitpunkt für sämtliche Pflanzenformen festlegen.
Nach dem Trocknen können die verzweigten Stiele als Ganzes verwendet oder in kleinere Gruppen geteilt werden. Beim Wickeln sollte das Material am kräftigeren unteren Stiel gehalten werden. Zu starkes Knicken kann die trockenen Zweige oder Blütenköpfe beschädigen.
Botanische Bezugsarten: Fagus sylvatica, Quercus robur und Corylus avellana
Deutsche Namen: Rotbuche, Stiel-Eiche und Gewöhnliche Hasel
Familien: Buchengewächse (Fagaceae) und Birkengewächse (Betulaceae)
Natürliche Verbreitung: Rotbuche in Europa, Stiel-Eiche von Europa bis Iran, Gewöhnliche Hasel von Europa bis zum Kaukasus
Einordnung: Floristische Materialgruppe aus Nüssen, Fruchtbechern, Fruchthüllen und weiteren Teilen der Fruchtstände
Was sind Nüsse und Fruchtstände?
„Nüsse und Fruchtstände“ ist keine botanisch einheitliche Pflanzengruppe. In der Floristik werden unter dieser Bezeichnung verschiedene trockene Früchte und die mit ihnen verbundenen Hüllen, Becher oder Stiele zusammengefasst. Dieser Eintrag behandelt Bucheckern, Eicheln und Haselnüsse.
Botanisch sind diese Nüsse nicht lediglich harte Samen. Es handelt sich um trockene Früchte, deren Fruchtwand eine feste Schale bildet und gewöhnlich einen Samen umschließt. Für Trockenblumenkränze werden sowohl die vollständigen Nüsse als auch charakteristische Begleitteile wie Eichelbecher, stachelige Buchenhüllen oder die blattartigen Hüllen der Haselnuss verwendet.
Aussehen und Besonderheiten
Eicheln der Stiel-Eiche besitzen eine längliche bis eiförmige Grundform und eine glatte Oberfläche. Während der Reife verändert sich ihre Farbe von Grün zu verschiedenen Brauntönen. Der untere Teil sitzt in einem schuppenartig strukturierten Fruchtbecher, der häufig als Eichelhütchen bezeichnet wird. Bei der Stiel-Eiche befinden sich die Früchte an deutlich erkennbaren Stielen.
Bucheckern sind kleine, kantige Nüsse mit drei markanten Seiten. Meist sitzen zwei davon gemeinsam in einem festen, stacheligen Fruchtbecher. Bei der Reife öffnet sich diese Hülle und gibt die braunen Bucheckern frei. In der Floristik kann sowohl die einzelne dreikantige Nuss als auch der leere, aufgeklappte Fruchtbecher eingesetzt werden. Beide Formen erzeugen eine deutlich unterschiedliche Struktur.
Haselnüsse sind rundlich bis leicht eiförmig und besitzen eine feste, gelblich braune bis dunkelbraune Schale. Ein Teil der Nuss wird von einer blattartigen, zunächst grünen Fruchthülle umgeben. Beim Trocknen wird diese Hülle beige bis braun, dünner und häufig wellig oder eingerollt.
Unbehandelte Materialien zeigen natürliche Farbunterschiede, matte und leicht glänzende Bereiche sowie kleine Unregelmäßigkeiten. Gefärbte, lackierte, gebleichte oder mit Glanzmitteln behandelte Handelsware muss davon unterschieden werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Nüsse bilden kleine, kompakte Volumen und setzen klar begrenzte Akzente. Ihre Wirkung entsteht vor allem durch die Kombination aus glatten Schalen, rauen Fruchtbechern und blattartigen Hüllen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende braune Akzente in Herbst- und Waldkränzen
- in kleinen Gruppen für mehr Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt
- mit geöffneten Buchenhüllen für eine kantige oder stachelige Struktur
- mit Eichelbechern und Haselnusshüllen für abwechslungsreiche Oberflächen
- entlang der Kranzform als Verbindung zwischen Blüten, Gräsern und anderen Naturmaterialien
Zapfen, Baumrinde und getrocknete Zweige führen die kräftigen Waldstrukturen fort. Weizen, Phalaris oder andere Gräser ergänzen die kompakten Früchte mit schmalen Linien und lockerer Bewegung. Hagebutten bringen runde Formen und kräftigere Farben hinzu. Silberblatt oder Eukalyptus können mit ihren flächigen, ruhigeren Oberflächen einen Kontrast zu den kleinen braunen Elementen bilden.
Da Nüsse ein vergleichsweise hohes Eigengewicht besitzen, sollten sie sicher auf einer tragfähigen Unterlage befestigt werden. Für kleine, fein gewickelte Kränze eignen sich einzelne Früchte häufig besser als größere Gruppen.
Was ist Rainfarn?
Rainfarn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit aufrechten, im oberen Bereich verzweigten Stängeln. In Deutschland wächst sie unter anderem an Wegrändern, Böschungen, Ufern und auf Brachen. Für die Trockenfloristik werden vor allem die verzweigten Stiele mit ihren zahlreichen gelben Blütenköpfchen verwendet.
Die häufig als kleine Blütenknöpfe beschriebenen Gebilde sind keine Einzelblüten. Jedes Köpfchen setzt sich aus vielen dicht angeordneten gelben Röhrenblüten zusammen. Mehrere dieser Köpfchen stehen gemeinsam in einer flach bis leicht gewölbt erscheinenden Doldenrispe.
Aussehen und Besonderheiten
Die einzelnen Blütenköpfchen sind rundlich, leicht abgeflacht und ungefähr acht bis elf Millimeter breit. Da auffällige Zungenblüten normalerweise fehlen, besitzen sie nicht die typische Strahlenform einer Margerite. Ihre kompakte Oberfläche und der klar begrenzte Umriss erinnern stattdessen an kleine gelbe Knöpfe.
An einem verzweigten Stiel können zahlreiche Köpfchen dicht nebeneinanderstehen. Dadurch entsteht eine größere zusammenhängende Blütenfläche, deren einzelne Elemente dennoch deutlich erkennbar bleiben.
Die grünen Blätter sind tief fiederteilig und in schmale, gezähnte Abschnitte gegliedert. Ihre Form erklärt den Vergleich mit Farnblättern, obwohl Rainfarn botanisch nicht zu den Farnen gehört. In Trockenblumenkränzen werden häufig hauptsächlich die Blütenstände verarbeitet, während ein Teil der Blätter vor dem Trocknen entfernt wird.
Frischer Rainfarn besitzt kräftig goldgelbe Blüten. Während des Trocknens kann sich der Farbton zu einem gedeckteren Goldgelb, Ocker oder Senfgelb verändern. Mit zunehmendem Alter sind weiteres Verblassen und bräunliche Veränderungen möglich. Intensiv abweichende oder sehr gleichmäßige Farben können auf gefärbte Floristikware hinweisen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rainfarn bringt kompakte gelbe Farbpunkte und eine deutlich gegliederte Oberfläche in einen Trockenblumenkranz. Die verzweigten Blütenstände können sowohl als zusammenhängende Gruppe als auch in kleinere Abschnitte geteilt verarbeitet werden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als warmer Farbakzent in natürlichen und wiesenartigen Kränzen
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende, knopfartige Formen
- als flächigerer Übergang zwischen lockeren Gräsern und größeren Blüten
- auf unterschiedlich langen Stielen für einen lebendigen äußeren Kranzrand
- als Kontrast zu weißen, cremefarbenen oder violetten Trockenmaterialien
Achillea ergänzt Rainfarn durch größere und geschlossenere Blütenflächen. Craspedia greift die gelbe Farbe auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen jedoch stärkere Einzelakzente. Lagurus, Phalaris, Weizen oder andere Gräser lockern die kompakteren Blütengruppen mit schmalen und länglichen Formen auf. Statice oder Gomphrena können einen violetten, rosafarbenen oder weißen Farbkontrast bilden.
Da das kräftige Gelb schnell bestimmend wirkt, reichen bei kleineren Kränzen häufig wenige gezielt platzierte Abschnitte aus.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung können die Stiele geschnitten werden, sobald die mittleren Blütenköpfchen einer Gruppe vollständig geöffnet sind. Die übrigen Köpfchen können sich während des Trocknens noch weiterentwickeln.
Nach dem Entfernen unerwünschter Blätter werden die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Ein trockener, gut belüfteter und lichtarmer Ort begrenzt das Risiko von Schimmel und unnötig starken Farbveränderungen.
Beim Wickeln sollte Rainfarn am Stiel gehalten werden. Die trockenen Köpfchen erscheinen kompakt, können bei starkem Druck oder wiederholtem Reiben jedoch zerbröseln. Kleine Verzweigungen lassen sich einzeln einarbeiten oder mit Floristendraht zu kurzen Gruppen zusammenfassen.
Botanischer Zordnung: Keine einzelne Art; häufig von Pinus (Kiefer), Picea (Fichte), Abies (Tanne) oder Larix (Lärche)
Familie der genannten Beispiele: Kieferngewächse (Pinaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unterschiedlich; die Kieferngewächse sind fast vollständig auf der Nordhalbkugel heimisch
Einordnung: Verholzter weiblicher Samenzapfen und floristisch verwendetes Naturmaterial
Was sind Zapfen?
Zapfen sind Fortpflanzungsorgane verschiedener Nadelgehölze. In der Floristik werden überwiegend die ausgereiften und verholzten weiblichen Samenzapfen verwendet. Ihre Schuppen sitzen spiralig an einer zentralen Achse und schützen während der Entwicklung die Samenanlagen und später die Samen.
Botanisch handelt es sich nicht um Früchte, da Nadelgehölze zu den Nacktsamern gehören und keinen Fruchtknoten bilden. „Zapfen“ ist außerdem keine Bezeichnung für eine einzelne Pflanzenart. Form, Größe und Aufbau hängen davon ab, von welcher Gattung und Art das Material stammt.
Aussehen und Besonderheiten
Zapfen können wenige Zentimeter klein oder auffallend groß, rundlich, eiförmig oder langgestreckt sein. Auch die Zapfenschuppen unterscheiden sich deutlich: Sie können dünn und beweglich, kräftig verholzt, abgerundet oder mit einer Spitze versehen sein.
Typische Beispiele sind:
- Kiefernzapfen besitzen häufig kräftige, deutlich erkennbare Holzschuppen. Ihre Form reicht je nach Art von kompakt und eiförmig bis länglich. Manche Arten tragen Schuppen mit spitzen oder stacheligen Enden.
- Fichtenzapfen hängen bei der Reife nach unten. Sie sind meist länglich bis zylindrisch und besitzen vergleichsweise dünne, biegsame Schuppen.
- Tannenzapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und zerfallen bei der Reife bereits am Baum. Vollständige echte Tannenzapfen findet man deshalb nur selten auf dem Waldboden.
- Lärchenzapfen sind vergleichsweise klein und kompakt. Ihre geöffneten Schuppen können an eine kleine Rosette erinnern. Alte Zapfen bleiben teilweise mehrere Jahre an den Zweigen.
Ausgereifte Zapfen zeigen natürliche Beige-, Braun-, Rotbraun- und Grautöne. Durch Lagerung und Verwitterung können sie heller, matter oder ungleichmäßiger werden. Bei Feuchtigkeit schließen sich die Schuppen mancher Zapfen teilweise und öffnen sich beim Trocknen wieder.
Im Floristikhandel werden Zapfen außerdem gebleicht, gefärbt, lackiert oder mit dekorativen Beschichtungen angeboten. Weiße, metallische oder kräftig bunte Varianten entsprechen daher nicht ihrer natürlichen Färbung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Zapfen bringen klar gegliederte Schuppenflächen, feste Formen und zusätzliches Volumen in einen Kranz. Schon einzelne Exemplare bilden einen deutlichen Gegenpol zu feinen Gräsern und verzweigten Füllblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kleine Lärchenzapfen als wiederkehrende Akzente
- kompakte Zapfengruppen als optischer Schwerpunkt
- längliche Fichtenzapfen für eine deutliche Linienführung
- einzelne größere Kiefernzapfen als strukturstarkes Hauptelement
- kleine Zapfen zum Schließen tieferer Zwischenräume
Feine Gräser lockern die feste Oberfläche der Zapfen auf. Eukalyptus oder Ruscus ergänzen sie durch flächige Blattformen. Disteln und Strohblumen greifen ihre trockene, strukturierte Wirkung auf, während Craspedia oder gefärbte Trockenblumen klarere Farbakzente setzen können.
Da größere Zapfen vergleichsweise schwer sind, benötigen sie eine stabile Kranzunterlage und eine belastbare Befestigung. Draht lässt sich je nach Form um den unteren Zapfenbereich oder zwischen geeigneten Schuppen führen. Dabei sollte geprüft werden, ob einzelne Schuppen locker oder besonders spitz sind.
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Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 21 cm
- Tiefe: ca. 6 cm
- Farben: Naturtöne, Braun, Gelb
- Materialien: Strohrömer, Wickelband, Heißkleber
- Dekorative Bestandteile: Zapfen, Bucheckern, Kastanien, Goldköpfchen, Graspedia, Rainfarn, Eicheln
- Technik: Komplett von Hand geklebt
- Stil: Herbstlich, rustikal, naturinspiriert
- Handgefertigt: jedes Stück ein strukturiertes Unikat
Weitere Hinweise
- Nur für den Innenbereich oder geschützte Außenbereiche geeignet
- Naturmaterialien variieren in Form & Farbe – das macht jeden Kranz einzigartig
- Beim Versand kann sich vereinzelt Material lösen – dies beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte mit Vorsicht behandeln
- Abgebildete Dekoration ist nicht enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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