Winterlicher Trockenblumenkranz mit Limette & Naturakzenten
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Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist Phalaris?
Phalaris ist der botanische Name einer ganzen Gattung innerhalb der Süßgräser. In der Trockenfloristik bezeichnet „Phalaris“ meist das Kanariengras Phalaris canariensis. Der Artname verweist auf die Kanarischen Inseln, die zu seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
Verwendet werden die langen Halme mit ihren kompakten, eiförmigen Blütenständen. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Ähre aussieht, ist botanisch eine sehr dichte Rispe aus zahlreichen Ährchen. Die klar begrenzte Form macht Phalaris zu einem auffälligen, aber nicht flächigen Gestaltungselement.
Aussehen und Besonderheiten
Kanariengras wächst einjährig und bildet aufrechte oder leicht aufsteigende Halme. Je nach Standort können diese etwa 20 bis 120 Zentimeter hoch werden. Die schmalen, flachen Blätter sitzen entlang des Halms.
Der dichte Blütenstand ist überwiegend eiförmig bis kurz länglich und ungefähr 1,5 bis 6 Zentimeter lang. Seine eng anliegenden Ährchen erzeugen eine geschlossene, schuppenartige Oberfläche. Die Hüllspelzen sind zunächst weißlich bis blassgrün und besitzen charakteristische dunklere grüne Längsstreifen.
Während der Trocknung verändert sich die natürliche Farbe meist von Grün oder Grünweiß zu Strohgelb, Beige und hellem Braun. Je nach Erntezeitpunkt können die grünen Streifen noch sichtbar bleiben oder mit der Zeit deutlich verblassen.
Im Floristikhandel ist Phalaris außerdem in gebleichter und gefärbter Form erhältlich. Pastellfarben, kräftiges Rosa, Blau, Violett, Orange oder Schwarz gehören nicht zur natürlichen Farbpalette. Bei behandelter Ware können die Färbung und Oberflächenwirkung abhängig vom verwendeten Verfahren unterschiedlich gleichmäßig ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris bringt kleine, klar umrissene Formen und eine ruhige Wiederholung in einen Trockenblumenkranz. Die kompakten Blütenstände setzen deutlichere Punkte als fein verzweigte Füllmaterialien, bleiben jedoch zurückhaltender als große Blüten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen klaren farblichen Schwerpunkt
- auf unterschiedlich langen Halmen für Höhe und Bewegung
- als Übergang zwischen großen Blüten und feinen Gräsern
- in gefärbter Form zur Aufnahme einzelner Farben des Kranzes
Pampasgras oder Lagurus ergänzen Phalaris durch weichere und lockerere Oberflächen. Craspedia greift die geschlossene Form auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen aber einen stärkeren Akzent. Statice und Schleierkraut bilden einen fein verzweigten Kontrast, während Eukalyptus oder Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Bei kleinen Kränzen können bereits einzelne Halme als deutlich sichtbare Akzente ausreichen. Mehrere dicht nebeneinander angeordnete Blütenstände erzeugen dagegen eine kompaktere und geordnetere Wirkung. Die langen Halme lassen sich außerdem gut nutzen, um die runde Kranzform stellenweise bewusst zu überschreiten.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Blütenstände, deren Ährchen noch fest sitzen. Je nach Schnittzeitpunkt bleibt das Material zunächst grünlicher oder entwickelt während der Trocknung schneller strohfarbene Töne.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Halme anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und möglichst lichtarm sein. Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen, ohne dass das Material unnötig stark dem Licht ausgesetzt wird.
Was ist Fenchel?
Fenchel ist eine meist mehrjährige, aufrecht wachsende Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Für die Floristik werden nicht die verdickten Blattscheiden des Gemüsefenchels verwendet, sondern die verzweigten Stiele mit ihren Blüten- oder Fruchtständen.
Die Bezeichnung „Wilder Fenchel“ wird häufig für nicht knollenbildende Formen von Foeniculum vulgare verwendet. Sie bezeichnet im Floristikhandel jedoch nicht zwangsläufig eine botanisch eigenständige Art. Ohne genauere Lieferantenangabe lässt sich daher meist nur die Art Foeniculum vulgare sicher benennen.
Aussehen und Besonderheiten
Fenchel bildet kräftige, fein gerippte und im Inneren hohle Stängel. Diese verzweigen sich im oberen Bereich und tragen zahlreiche zusammengesetzte Dolden. Von einem gemeinsamen Ansatz führen mehrere Strahlen nach außen, an deren Enden wiederum kleine Döldchen sitzen. Dadurch entsteht eine offene, schirmartige Struktur.
Die einzelnen Blüten sind klein und leuchtend gelb. Aus einiger Entfernung wirken die zahlreichen feinen Blüten gemeinsam wie eine lockere gelbe Fläche. Die stark gegliederten Blätter bestehen aus sehr schmalen, fadenförmigen Abschnitten und erscheinen weich und federartig.
Nach der Blüte entwickeln sich längliche, deutlich gerippte Früchte. Umgangssprachlich werden diese häufig als Fenchelsamen bezeichnet, botanisch handelt es sich jedoch um trockene Spaltfrüchte. Während der Entwicklung sind die Fruchtstände zunächst grünlich. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich in Richtung Graugrün, Beige oder Braun.
Blütendolden und reife Fruchtstände unterscheiden sich in ihrer gestalterischen Wirkung deutlich: Gelbe Blütendolden setzen feine Farbpunkte, während die späteren Fruchtstände stärker durch ihre Linien, Verzweigungen und kleinen länglichen Früchte auffallen. Intensiv gefärbte oder vollkommen gleichmäßig helle Ware wurde in der Regel nachträglich behandelt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Fenchel bringt eine weit verzweigte, luftige Struktur in den Kranz. Die Dolden überdecken andere Materialien nicht vollständig, sondern lassen Zwischenräume sichtbar. Dadurch eignet sich Fenchel besonders für locker gebundene und natürlich aufgebaute Gestaltungen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- mit einzelnen Dolden als feiner Abschluss an der Außenkante
- in kleinen Gruppen zur Auflockerung kompakter Blütenpartien
- als verzweigter Übergang zwischen Gräsern und größeren Blütenköpfen
- mit längeren Stielen für Höhe und Bewegung in asymmetrischen Kränzen
- mit reifen Fruchtständen für beige, braune oder herbstlich wirkende Gestaltungen
Schleierkraut oder Glixia führen die feine Verzweigung des Fenchels mit kleineren Blütenpunkten fort. Briza und andere Gräser ergänzen seine lockere Linienführung. Neben Strohblumen oder Craspedia entsteht ein Kontrast zwischen flächigen Dolden und klar abgegrenzten Blütenköpfen. Eukalyptus kann größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Große Fencheldolden können in kleinen Kränzen schnell zu breit wirken. Sie lassen sich deshalb teilen und in mehreren kleineren Abschnitten verarbeiten.
Trocknung und Verarbeitung
Fenchelstiele können einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte während der Trocknung vermieden werden, da sich die natürlichen Farben verändern können.
Der passende Erntezeitpunkt hängt von der gewünschten Wirkung ab. Blühende Dolden zeigen noch ihre gelben Einzelblüten, sind nach dem Trocknen jedoch besonders empfindlich. Später geschnittene Fruchtstände besitzen eine deutlichere Struktur, können bei vollständiger Reife aber einzelne Früchte verlieren.
Bezeichnung: Islandmoos, im Floristikhandel auch Rentiermoos oder Rentierflechte
Botanische Zuordnung: Nicht eindeutig; meist Rentierflechten der Gattung Cladonia, häufig Cladonia stellaris, teilweise auch Cladonia rangiferina
Familie: Meist Cladoniaceae
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unterschiedlich; Rentierflechten sind besonders in borealen, arktischen und montanen Gebieten verbreitet
Einordnung: Floristik- und Handelsname für konservierte und häufig gefärbte Flechten
Was ist Islandmoos?
Das in der Floristik als Islandmoos angebotene Material ist kein echtes Moos, sondern eine Flechte. Flechten entstehen durch eine enge Lebensgemeinschaft zwischen einem Pilz und einem oder mehreren fotosynthetisch aktiven Partnern, beispielsweise Grünalgen.
Der Handelsname ist botanisch nicht eindeutig. Das buschig verzweigte Dekorationsmaterial stammt meist von Rentierflechten der Gattung Cladonia. Besonders häufig wird im Handel Cladonia stellaris genannt, daneben findet sich die Bezeichnung Cladonia rangiferina. Ohne verlässliche Lieferantenangabe lässt sich die genaue Art behandelter Ware nicht sicher bestimmen.
Nicht verwechselt werden sollte das Material mit dem botanisch als Isländisch Moos bezeichneten Cetraria islandica. Diese Flechtenart besitzt flachere, blattähnliche Lappen und entspricht nicht dem typischen dicht verzweigten Floristikmaterial.
Aussehen und Besonderheiten
Islandmoos besteht aus zahlreichen feinen, wiederholt verzweigten Strukturen. Sie bilden kleine Büschel, Polster oder rundliche Köpfe und erinnern in ihrer Form teilweise an Korallen. Das Material besitzt weder Stiele noch Blätter oder Blüten. Floristisch verwendet wird der gesamte Flechtenkörper, der sogenannte Thallus.
Das Erscheinungsbild hängt von der enthaltenen Art ab. Cladonia rangiferina bildet reich verzweigte, häufig leicht zurückgebogene Äste in Weißgrau, Aschgrau oder bräunlichen Tönen. Cladonia stellaris entwickelt besonders dichte, rundliche und stärker geschlossene Köpfe mit einer teilweise gelblich grauen Naturfarbe.
Floristikware wird gewöhnlich gereinigt, konserviert und häufig zusätzlich gefärbt. Neben Weiß, Creme, Grau und verschiedenen Grüntönen sind deshalb auch Rosa, Rot, Orange, Blau oder Violett erhältlich. Sehr gleichmäßige und kräftige Farben sind das Ergebnis dieser Behandlung und kommen so nicht natürlicherweise vor.
Die Konservierung kann dafür sorgen, dass sich die Flechte weicher und leicht federnd anfühlt als vollständig getrocknetes Naturmaterial. Haptik und Biegsamkeit können jedoch je nach Behandlungsverfahren und Raumklima unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Islandmoos erzeugt im Kranz eine dichte, unregelmäßig strukturierte Fläche. Es lässt sich in kleinen Portionen verwenden oder zu größeren, zusammenhängenden Polstern anordnen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zum Ausfüllen sichtbarer Zwischenräume
- als weiche Unterlage zwischen größeren Blüten und Samenkapseln
- für kleine, polsterartige Gruppen entlang der Kranzform
- zur Abdeckung von Unterlagen oder Befestigungsstellen
- als gezielter Farbakzent mit gefärbter Ware
Farn, Heidelbeergrün oder Eukalyptus ergänzen das feinteilige Material mit deutlich erkennbaren Blattformen. Neben Zapfen, Baumrinde oder kräftigen Zweigen entsteht ein Kontrast zwischen verzweigter Flechtenstruktur und festen Naturmaterialien. Glatte Blütenköpfe wie Craspedia oder Gomphrena heben sich klar von der unregelmäßigen Oberfläche ab.
Islandmoos kann außerdem ruhige Verbindungen zwischen kompakten Blüten und locker auslaufenden Gräsern schaffen. Aufgrund seines Volumens sollte es portionsweise eingesetzt werden, damit kleinere Materialien sichtbar bleiben.
Verarbeitung und Pflege
Konserviertes Islandmoos wird in kleinen Büscheln verarbeitet. Die feinen Verzweigungen können bei starkem Ziehen, Drücken oder Knicken brechen. Je nach Kranzunterlage lässt sich das Material vorsichtig einstecken, anbinden oder befestigen.
Bezeichnung: Heidelbeergrün, auch Heidelbeerkraut
Botanische Zuordnung: Meist Zweige der Heidelbeere Vaccinium myrtillus
Familie: Heidekrautgewächse (Ericaceae)
Natürliche Verbreitung: Grönland, gemäßigte Gebiete Eurasiens sowie Teile des westlichen Nordamerikas
Einordnung: Floristikname und Schnittgrün einer sommergrünen Zwergstrauchart
Was ist Heidelbeergrün?
Als Heidelbeergrün werden in der Floristik die fein verzweigten, belaubten Triebe der Heidelbeere verwendet. Handelsware wird häufig ausdrücklich als Vaccinium myrtillus angeboten. Steht auf dem Etikett lediglich „Heidelbeergrün“, ist die genaue Art anhand dieses Floristiknamens allein jedoch nicht sicher bestimmbar.
Floristisch interessant sind nicht die bekannten blauschwarzen Früchte, sondern die grünen Zweige mit ihren kleinen Blättern. Sie bilden eine lockere, fein gegliederte Fläche und können zwischen Blüten, Gräsern und größeren Blättern als natürlich wirkendes Bindegrün eingesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die Heidelbeere ist ein reich verzweigter, sommergrüner Zwergstrauch. Ihre aufrechten grünen Äste besitzen eine kantige bis schmal geflügelte Form. Gerade diese feinen Verzweigungen sorgen dafür, dass Heidelbeergrün trotz seiner zahlreichen Blätter nicht kompakt oder schwer erscheint.
Die etwa zwei bis drei Zentimeter langen Blätter sind eiförmig bis elliptisch und am Rand fein gesägt oder gezähnt. Sie sitzen wechselständig an den Zweigen und zeigen an der lebenden Pflanze ein frisches Grasgrün. Das unterscheidet Heidelbeergrün von vielen graugrünen, silbrigen oder großblättrigen Floristikmaterialien.
Da Vaccinium myrtillus sein Laub natürlicherweise abwirft, verhält sich Heidelbeergrün beim Trocknen nicht wie ein immergrünes Blattmaterial. Die Blätter können sich zusammenziehen, matter werden, sich gelblich oder braun verfärben und teilweise vom Zweig lösen. Ein zuverlässiger Erhalt der frischen grünen Farbe lässt sich deshalb nicht versprechen.
Stabilisierte oder anderweitig konservierte Handelsware ist von natürlich getrocknetem Heidelbeergrün zu unterscheiden. Sie kann länger biegsam bleiben, ihre Eigenschaften hängen jedoch vom jeweiligen Behandlungsverfahren ab. Gefärbte Zweige können außerdem deutlich gleichmäßigere oder kräftigere Farbtöne zeigen als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Heidelbeergrün bringt viele kleine Blattflächen und ein feines Netz aus verzweigten Linien in den Kranz. Es eignet sich vor allem für Gestaltungen, in denen das Grün sichtbar bleiben soll, ohne größere Blüten oder Gräser zu verdecken.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockere Unterlage zwischen größeren Blütenköpfen
- für fein auslaufende Zweigspitzen an der äußeren Kranzlinie
- als Übergang zwischen kompakten und besonders luftigen Bereichen
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende grüne Blattakzente
- zur Verbindung unterschiedlicher Beige-, Braun- und Grüntöne
Neben Pampasgras oder Hasenschwanzgras bildet das kleinteilige Laub einen Kontrast zu weichen, volumenreichen Strukturen. Gebleichter Ruskus wirkt deutlich heller und flächiger, während Heidelbeergrün eine feinere und stärker verzweigte Oberfläche ergänzt.
Eukalyptus kann mit größeren, rundlichen oder länglichen Blättern eine ruhigere Gegenfläche schaffen. Zwischen Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen lockern die kleinen Blätter die klar abgegrenzten Blütenformen auf. Für waldnahe Gestaltungen lässt sich Heidelbeergrün außerdem mit Gräsern, Hirse, Zapfen oder naturfarbenen Zweigen kombinieren.
Verarbeitung und Pflege
Frische Zweige sind meist biegsamer als vollständig getrocknetes Heidelbeergrün. Soll das Material in einem dauerhaft trockenen Kranz verwendet werden, sollte berücksichtigt werden, dass sich Farbe, Form und Blattfestigkeit während der Trocknung noch verändern können.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Botanischer Zordnung: Keine einzelne Art; häufig von Pinus (Kiefer), Picea (Fichte), Abies (Tanne) oder Larix (Lärche)
Familie der genannten Beispiele: Kieferngewächse (Pinaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unterschiedlich; die Kieferngewächse sind fast vollständig auf der Nordhalbkugel heimisch
Einordnung: Verholzter weiblicher Samenzapfen und floristisch verwendetes Naturmaterial
Was sind Zapfen?
Zapfen sind Fortpflanzungsorgane verschiedener Nadelgehölze. In der Floristik werden überwiegend die ausgereiften und verholzten weiblichen Samenzapfen verwendet. Ihre Schuppen sitzen spiralig an einer zentralen Achse und schützen während der Entwicklung die Samenanlagen und später die Samen.
Botanisch handelt es sich nicht um Früchte, da Nadelgehölze zu den Nacktsamern gehören und keinen Fruchtknoten bilden. „Zapfen“ ist außerdem keine Bezeichnung für eine einzelne Pflanzenart. Form, Größe und Aufbau hängen davon ab, von welcher Gattung und Art das Material stammt.
Aussehen und Besonderheiten
Zapfen können wenige Zentimeter klein oder auffallend groß, rundlich, eiförmig oder langgestreckt sein. Auch die Zapfenschuppen unterscheiden sich deutlich: Sie können dünn und beweglich, kräftig verholzt, abgerundet oder mit einer Spitze versehen sein.
Typische Beispiele sind:
- Kiefernzapfen besitzen häufig kräftige, deutlich erkennbare Holzschuppen. Ihre Form reicht je nach Art von kompakt und eiförmig bis länglich. Manche Arten tragen Schuppen mit spitzen oder stacheligen Enden.
- Fichtenzapfen hängen bei der Reife nach unten. Sie sind meist länglich bis zylindrisch und besitzen vergleichsweise dünne, biegsame Schuppen.
- Tannenzapfen stehen aufrecht auf den Zweigen und zerfallen bei der Reife bereits am Baum. Vollständige echte Tannenzapfen findet man deshalb nur selten auf dem Waldboden.
- Lärchenzapfen sind vergleichsweise klein und kompakt. Ihre geöffneten Schuppen können an eine kleine Rosette erinnern. Alte Zapfen bleiben teilweise mehrere Jahre an den Zweigen.
Ausgereifte Zapfen zeigen natürliche Beige-, Braun-, Rotbraun- und Grautöne. Durch Lagerung und Verwitterung können sie heller, matter oder ungleichmäßiger werden. Bei Feuchtigkeit schließen sich die Schuppen mancher Zapfen teilweise und öffnen sich beim Trocknen wieder.
Im Floristikhandel werden Zapfen außerdem gebleicht, gefärbt, lackiert oder mit dekorativen Beschichtungen angeboten. Weiße, metallische oder kräftig bunte Varianten entsprechen daher nicht ihrer natürlichen Färbung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Zapfen bringen klar gegliederte Schuppenflächen, feste Formen und zusätzliches Volumen in einen Kranz. Schon einzelne Exemplare bilden einen deutlichen Gegenpol zu feinen Gräsern und verzweigten Füllblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kleine Lärchenzapfen als wiederkehrende Akzente
- kompakte Zapfengruppen als optischer Schwerpunkt
- längliche Fichtenzapfen für eine deutliche Linienführung
- einzelne größere Kiefernzapfen als strukturstarkes Hauptelement
- kleine Zapfen zum Schließen tieferer Zwischenräume
Feine Gräser lockern die feste Oberfläche der Zapfen auf. Eukalyptus oder Ruscus ergänzen sie durch flächige Blattformen. Disteln und Strohblumen greifen ihre trockene, strukturierte Wirkung auf, während Craspedia oder gefärbte Trockenblumen klarere Farbakzente setzen können.
Da größere Zapfen vergleichsweise schwer sind, benötigen sie eine stabile Kranzunterlage und eine belastbare Befestigung. Draht lässt sich je nach Form um den unteren Zapfenbereich oder zwischen geeigneten Schuppen führen. Dabei sollte geprüft werden, ob einzelne Schuppen locker oder besonders spitz sind.
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Dieser 38 cm große Trockenblumenkranz bringt eine warme, natürliche Winterstimmung in dein Zuhause. Die Kombination aus getrockneten Limettenscheiben, zarten Glasakzenten und einer Fülle an Naturmaterialien erzeugt eine lebendige, authentische Optik – wie ein Spaziergang durch einen frostigen Wald. Die sanften Beige- und Grüntöne der Gräser treffen auf helle Highlights und schaffen eine harmonische, moderne Dekoration, die jede Umgebung aufwertet.
Materialien & Aufbau
Der Kranz ist liebevoll auf einem stabilen Strohrömer gebunden und kombiniert feine Texturen mit ausdrucksstarken Naturdetails. Pampasgras, Hasenschwanzgras, Schleierkraut und Rispen setzen weiche Akzente, während Islandmoos, Zapfen, Holzsterne und verschiedene Gräser für Tiefe und Struktur sorgen. Phalaris, Fenchel und Heidelbeeren ergänzen den natürlichen Charakter.
Die Limettenscheiben und Glaskugeln verleihen dem Arrangement einen frischen, leicht festlichen Touch. Gefertigt wurde der Kranz mit stabilem Draht und sorgfältig gesetztem Heißkleber, um jedes Element sicher zu fixieren. Ein farblich abgestimmtes Abwickelband in Rot, Grün, Beige und Weiß rundet das Gesamtbild stilvoll ab.
Einsatzmöglichkeiten & Anlässe
Ob als festliche Wanddekoration, stimmiger Türkranz oder natürlicher Akzent für dein Wohn- oder Esszimmer – dieser Kranz passt zu jeder winterlichen Atmosphäre. Er eignet sich ebenso als Geschenk für Menschen, die handgefertigte Naturdeko lieben, oder als dekorativer Mittelpunkt für Advent und Winterzeit.
Eigenschaften & Besonderheiten des Produkts
Mit seiner Tiefe von 9 cm wirkt der Kranz besonders plastisch und lebendig. Die Kombination aus weichen, strukturierten und glänzenden Elementen schafft ein abwechslungsreiches Gesamtbild, das aus jeder Perspektive spannend bleibt. Jedes Stück entsteht in liebevoller Handarbeit und hat dadurch seinen ganz eigenen Charakter.
Weitere Hinweise
• Nur für trockene Innenräume geeignet
• Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser & direkter Sonne schützen
• Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
• Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
• Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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