Trockenblumenkranz beidseitig gewickelt in Gelbtönen – 23 cm
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Was ist Achillea?
Achillea ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler. Im Deutschen werden ihre Arten meist als Schafgarben bezeichnet. Die bekannte Gewöhnliche Schafgarbe, Achillea millefolium, gehört zu dieser Gattung, ist aber nur eine von zahlreichen Arten. Da floristisch gehandelte Achillea nicht immer eindeutig einer Art oder Sorte zugeordnet werden kann, wird sie hier bewusst auf Gattungsebene beschrieben.
Für die Floristik werden vor allem die aufrechten Stiele mit ihren flachen bis leicht gewölbten Blütenständen verwendet. Diese bestehen aus zahlreichen kleinen Blütenköpfchen, die gemeinsam eine kompakte, beinahe geschlossene Fläche bilden. Achillea eignet sich sowohl als frische Schnittblume als auch als Trockenblume.
Aussehen und Besonderheiten
Typisch für viele Achillea-Arten sind ihre waagerecht ausgerichteten oder sanft gewölbten Blütenstände. Anders als eine einzelne große Blüte setzen sie sich aus vielen kleinen, dicht beieinanderstehenden Köpfchen zusammen. Dadurch entsteht eine klar erkennbare Fläche, die sich deutlich von lockeren Gräsern und filigranen Trockenblumen unterscheidet.
Je nach Art und Sorte können die Blüten weiß, cremefarben, gelb, rosa, rot oder burgunderfarben sein. Beim Trocknen verändern sich die Farbtöne häufig: Kräftige Farben können matter oder heller werden, während Naturtöne meist ruhiger und gedeckter erscheinen. Zusätzlich ist gefärbte Handelsware erhältlich. Naturbelassene Sortenfarben und nachträglich behandelte Trockenblumen sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden.
Die feinen Einzelblüten geben Achillea aus der Nähe eine leicht körnige Struktur. Aus etwas Entfernung wirkt der gesamte Blütenstand dagegen ruhig und flächig. Diese Verbindung aus kompakter Form und kleinteiliger Oberfläche macht das Material für Trockenblumenkränze besonders vielseitig.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
In einem Trockenblumenkranz kann Achillea kleine, geschlossene Farbflächen bilden und lockerere Materialien optisch zusammenführen. Die Blütenstände bringen Struktur und Volumen ein, ohne so dominant zu erscheinen wie große Einzelblüten.
Achillea eignet sich unter anderem:
- für kompakte Farbgruppen innerhalb eines Kranzes
- als ruhiger Übergang zwischen auffälligen Blüten und feinen Gräsern
- für flache, gleichmäßig gearbeitete Kranzbereiche
- als Kontrast zu linearen Materialien wie Weizen, Phalaris oder Hasenschwanzgras
- für natürliche, rustikale oder farbenfrohe Gestaltungen
Mit Schleierkraut oder Glixia entsteht ein Wechsel zwischen kompakten und luftigen Blütenformen. Zusammen mit Weizen und anderen Gräsern wirkt Achillea eher natürlich und ländlich. In farblich abgestimmten Kränzen kann sie außerdem einzelne Töne wiederholen und dadurch verschiedene Materialien gestalterisch miteinander verbinden.
Trocknung und Verarbeitung
Achillea eignet sich grundsätzlich gut für die Lufttrocknung. Dafür werden die unteren Blätter entfernt und die Stiele gebündelt kopfüber an einem gut belüfteten, lichtarmen Ort aufgehängt. Feuchtigkeit sollte vermieden werden, damit sich kein Schimmel bildet.
Nach dem Trocknen behalten die Blütenstände ihre flächige Grundform. Die kleinen Blütenbestandteile und trockenen Stiele können bei stärkerem Druck jedoch brechen oder sich lösen. Bei der Verarbeitung sollte das Material deshalb vorsichtig angefasst und nicht unnötig stark gebogen werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknete Achillea sollte in trockenen Innenräumen aufbewahrt und vor hoher Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung kann die Farben schneller verblassen lassen – besonders bei kräftigen oder gefärbten Varianten.
Staub lässt sich vorsichtig mit einem weichen Pinsel oder mit schwacher, kühler Föhnluft entfernen. Da es sich um ein natürliches Trockenmaterial handelt, können sich Farbe und Struktur mit der Zeit verändern. Einzelne kleine Pflanzenteile können sich ebenfalls lösen.
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine sehr formenreiche australische Pflanzenart. Je nach Herkunft und Unterart wächst sie niedrig und ausgebreitet oder aufrecht bis etwa 60 Zentimeter hoch. Der früher verwendete botanische Name Helichrysum apiculatum gilt heute als Synonym.
Für die Trockenfloristik werden die verzweigten Stiele mit ihren kleinen goldgelben Blütenköpfen verwendet. Diese stehen meist zu mehreren in kompakten Gruppen an den Enden der Zweige und bilden dadurch zahlreiche dicht beieinanderliegende Farbpunkte.
Aussehen und Besonderheiten
Stängel und Blätter des Goldköpfchens sind häufig mit feinen, wolligen oder seidigen Haaren bedeckt. Dadurch kann das Laub je nach Pflanzenform grün, graugrün oder nahezu silbrig erscheinen. Auch die Form der Blätter variiert deutlich: Sie reicht von schmal und länglich bis etwas breiter und spatelförmig.
Die vermeintlich einzelnen Blüten sind botanisch kleine Blütenkörbchen. Jedes Körbchen setzt sich aus zahlreichen winzigen Röhrenblüten zusammen, die von mehreren Reihen trockener Hüllblätter umgeben werden. Vor allem diese festen, papierartigen Hüllblätter prägen das typische Erscheinungsbild.
Die einzelnen Blütenköpfe sind gewöhnlich nur wenige Millimeter bis etwa 1,5 Zentimeter breit. Da mehrere von ihnen dicht zusammenstehen, wirken sie aus der Entfernung wie kleine goldgelbe Knöpfe oder kompakte Blütenpolster.
Naturbelassene Blütenstände zeigen Goldgelb, Gelborange und teilweise gelbbraune Töne. Beim Trocknen kann sich das leuchtende Gelb zu einem gedeckteren Gold-, Ocker- oder Braunton verändern. Ein dauerhaft unveränderter Farberhalt lässt sich daher nicht versprechen.
Weiß, Rosa oder andere gleichmäßig kräftige Farben können bei bestimmter Pflanzenware natürlich auftreten oder durch eine nachträgliche Behandlung entstehen. Bei Floristikware ohne genaue Kennzeichnung lässt sich dies nicht immer sicher unterscheiden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Goldköpfchen bringen viele kleine, kompakte Farbpunkte in den Kranz. Im Unterschied zu einzelnen großen Blüten erzeugen sie eine wiederkehrende Struktur, die Flächen gliedert und kräftige Gelb- oder Goldakzente setzt.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Gruppen als wiederkehrende Farbinseln
- zwischen größeren Blütenköpfen als strukturierender Übergang
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine locker auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als kompakte Füllung kleiner Zwischenräume
- mit längeren Zweigen für Bewegung in asymmetrischen Gestaltungen
Craspedia greift die runde Form mit deutlich größeren, klar abgegrenzten Blütenköpfen auf. Gomphrena kann weitere kräftige Farbpunkte hinzufügen. Phalaris oder Flachs ergänzen die kompakten Köpfchen durch längliche beziehungsweise kugelige Formen.
Hasenschwanzgras schafft mit seinen weichen Ähren einen haptischen Kontrast zu den festen Hüllblättern. Eukalyptus oder Ruskus können als ruhigere Blattflächen dienen und das leuchtende Gelb optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Frisch geschnittene Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber trocknen. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und vor direkter Sonne geschützt sein.
Für die Ernte eignen sich feste, gut entwickelte Blütenstände ohne welke oder feuchte Stellen. Da Chrysocephalum apiculatum sehr unterschiedliche Wuchsformen umfasst, lässt sich kein einziger optimaler Schnittzeitpunkt für sämtliche Pflanzenformen festlegen.
Nach dem Trocknen können die verzweigten Stiele als Ganzes verwendet oder in kleinere Gruppen geteilt werden. Beim Wickeln sollte das Material am kräftigeren unteren Stiel gehalten werden. Zu starkes Knicken kann die trockenen Zweige oder Blütenköpfe beschädigen.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein hochwachsendes Gras, das weltweit in zahlreichen Kulturformen angebaut wird. Die Art umfasst sowohl kultivierte als auch verwilderte beziehungsweise wild wachsende Formen. Die heute angebaute Unterart Sorghum bicolor subsp. bicolor wird botanisch als Kulturpflanze aus dem afrikanischen Sahel eingeordnet.
In der Trockenfloristik werden hauptsächlich die verzweigten Rispen am oberen Ende des Stängels verwendet. Je nach Sorte und Reifezustand können sie noch überwiegend aus Ährchen bestehen oder bereits zahlreiche deutlich sichtbare Körner tragen.
Aussehen und Besonderheiten
Sorghum bildet kräftige, aufrechte Halme mit langen, schmalen und leicht überhängenden Blättern. An der Spitze sitzt eine verzweigte Rispe. Ihre Form unterscheidet sich je nach Kulturform deutlich: Manche Rispen sind locker aufgebaut und besitzen weit abstehende Seitenzweige, andere wirken dicht, kompakt und nahezu kolbenförmig.
Die einzelnen Blüten sind klein und unscheinbar. Nach der Bestäubung entwickeln sich rundliche bis leicht abgeflachte Früchte, die umgangssprachlich als Sorghumkörner bezeichnet werden. Sie sitzen zusammen mit trockenen Spelzen an den feinen Rispenästen und erzeugen die körnige, deutlich gegliederte Oberfläche des Materials.
Reife Körner können von Natur aus weiß, cremefarben, blassgelb, rot, braun oder dunkel purpurbraun sein. Zusammen mit den beige bis braun trocknenden Rispenzweigen entsteht eine breite Auswahl an natürlichen Erd- und Getreidetönen. Die genaue Wirkung hängt sowohl von der Kornfarbe als auch von Farbe und Länge der umgebenden Spelzen ab.
Sehr helle, reinweiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Sorghumrispen sind meist gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt. Solche Varianten besitzen ihre Farbe nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse bringt eine kompakte, körnige Struktur in den Kranz. Im Unterschied zu weichen Gräsern bilden die fruchttragenden Rispen deutlich abgegrenzte Flächen. Locker verzweigte Sorten wirken dagegen luftiger und können über die eigentliche Kranzkontur hinausragen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als kompakter Gegenpol zu feinen und weich gebogenen Gräsern
- mit längerem Stiel für aufrechte oder nach außen weisende Linien
- als wiederkehrender Braun-, Creme- oder Rotton in natürlichen Gestaltungen
- in kleinen Gruppen, um die körnige Struktur stärker hervorzuheben
Weizen und Phalaris greifen den Charakter eines Getreidegrases auf, unterscheiden sich jedoch durch ihre schmaleren Ähren beziehungsweise eiförmigen Blütenstände. Lagurus schafft mit seiner weichen Oberfläche einen deutlichen Haptikkontrast. Disteln und Sonnenhut-Fruchtstände ergänzen Sorghum durch weitere feste, dunklere Strukturen. Eukalyptus oder Ruscus können daneben größere und ruhigere Blattflächen bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Sollen Sorghumrispen selbst getrocknet werden, eignen sich gut entwickelte Rispen mit bereits ausgeprägten Körnern. Zu früh geschnittenes Material kann sich beim Trocknen stärker verändern, während sehr reife Rispen möglicherweise schon beim Schneiden Körner verlieren.
Die Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Dadurch bleiben die Stiele vergleichsweise gerade. Vor der Verarbeitung sollte das Material vollständig durchgetrocknet sein.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, den kräftigeren Rispenstiel zu halten. Druck auf die feinen Verzweigungen kann Ästchen, Spelzen oder Körner lösen. Besonders dichte Rispen sollten nicht stark gequetscht oder mehrfach nachgebogen werden.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Bezeichnung: Islandmoos, im Floristikhandel auch Rentiermoos oder Rentierflechte
Botanische Zuordnung: Nicht eindeutig; meist Rentierflechten der Gattung Cladonia, häufig Cladonia stellaris, teilweise auch Cladonia rangiferina
Familie: Meist Cladoniaceae
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unterschiedlich; Rentierflechten sind besonders in borealen, arktischen und montanen Gebieten verbreitet
Einordnung: Floristik- und Handelsname für konservierte und häufig gefärbte Flechten
Was ist Islandmoos?
Das in der Floristik als Islandmoos angebotene Material ist kein echtes Moos, sondern eine Flechte. Flechten entstehen durch eine enge Lebensgemeinschaft zwischen einem Pilz und einem oder mehreren fotosynthetisch aktiven Partnern, beispielsweise Grünalgen.
Der Handelsname ist botanisch nicht eindeutig. Das buschig verzweigte Dekorationsmaterial stammt meist von Rentierflechten der Gattung Cladonia. Besonders häufig wird im Handel Cladonia stellaris genannt, daneben findet sich die Bezeichnung Cladonia rangiferina. Ohne verlässliche Lieferantenangabe lässt sich die genaue Art behandelter Ware nicht sicher bestimmen.
Nicht verwechselt werden sollte das Material mit dem botanisch als Isländisch Moos bezeichneten Cetraria islandica. Diese Flechtenart besitzt flachere, blattähnliche Lappen und entspricht nicht dem typischen dicht verzweigten Floristikmaterial.
Aussehen und Besonderheiten
Islandmoos besteht aus zahlreichen feinen, wiederholt verzweigten Strukturen. Sie bilden kleine Büschel, Polster oder rundliche Köpfe und erinnern in ihrer Form teilweise an Korallen. Das Material besitzt weder Stiele noch Blätter oder Blüten. Floristisch verwendet wird der gesamte Flechtenkörper, der sogenannte Thallus.
Das Erscheinungsbild hängt von der enthaltenen Art ab. Cladonia rangiferina bildet reich verzweigte, häufig leicht zurückgebogene Äste in Weißgrau, Aschgrau oder bräunlichen Tönen. Cladonia stellaris entwickelt besonders dichte, rundliche und stärker geschlossene Köpfe mit einer teilweise gelblich grauen Naturfarbe.
Floristikware wird gewöhnlich gereinigt, konserviert und häufig zusätzlich gefärbt. Neben Weiß, Creme, Grau und verschiedenen Grüntönen sind deshalb auch Rosa, Rot, Orange, Blau oder Violett erhältlich. Sehr gleichmäßige und kräftige Farben sind das Ergebnis dieser Behandlung und kommen so nicht natürlicherweise vor.
Die Konservierung kann dafür sorgen, dass sich die Flechte weicher und leicht federnd anfühlt als vollständig getrocknetes Naturmaterial. Haptik und Biegsamkeit können jedoch je nach Behandlungsverfahren und Raumklima unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Islandmoos erzeugt im Kranz eine dichte, unregelmäßig strukturierte Fläche. Es lässt sich in kleinen Portionen verwenden oder zu größeren, zusammenhängenden Polstern anordnen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zum Ausfüllen sichtbarer Zwischenräume
- als weiche Unterlage zwischen größeren Blüten und Samenkapseln
- für kleine, polsterartige Gruppen entlang der Kranzform
- zur Abdeckung von Unterlagen oder Befestigungsstellen
- als gezielter Farbakzent mit gefärbter Ware
Farn, Heidelbeergrün oder Eukalyptus ergänzen das feinteilige Material mit deutlich erkennbaren Blattformen. Neben Zapfen, Baumrinde oder kräftigen Zweigen entsteht ein Kontrast zwischen verzweigter Flechtenstruktur und festen Naturmaterialien. Glatte Blütenköpfe wie Craspedia oder Gomphrena heben sich klar von der unregelmäßigen Oberfläche ab.
Islandmoos kann außerdem ruhige Verbindungen zwischen kompakten Blüten und locker auslaufenden Gräsern schaffen. Aufgrund seines Volumens sollte es portionsweise eingesetzt werden, damit kleinere Materialien sichtbar bleiben.
Verarbeitung und Pflege
Konserviertes Islandmoos wird in kleinen Büscheln verarbeitet. Die feinen Verzweigungen können bei starkem Ziehen, Drücken oder Knicken brechen. Je nach Kranzunterlage lässt sich das Material vorsichtig einstecken, anbinden oder befestigen.
1 vorrätig
Romantischer Trockenblumenkranz mit Spitzenband
Dieser Trockenblumenkranz wirkt wie ein stiller, warmer Akzent im Raum: natürlich, weich und mit feinen Details, die du erst auf den zweiten Blick ganz entdeckst. Die Kombination aus zartem Schleierkraut, strukturiertem Islandmoos und den kleinen Goldköpfchen bringt Leichtigkeit und zugleich Charakter an deine Wand oder Tür – wie ein Stück Wiesenruhe, das bleibt. Durch seine flache Tiefe passt er auch in schmalere Bereiche und setzt trotzdem sofort ein stimmiges, boho-inspiriertes Statement.
Materialien & Aufbau
Der beidseitig gewickelte Kranz ist auf einem stabilen Drahtring aufgebaut und mit Juteschnur umwickelt, wodurch er eine schöne, natürliche Basis bekommt. Für sicheren Halt werden Draht und Blumenband verwendet, ergänzt durch Spitze, die dem Gesamtbild eine feine, handgemachte Note verleiht.
Sorghumhirse sorgt für eine sanfte, körnige Struktur, während Islandmoos optische Fülle und Tiefe einbringt. Schleierkraut legt einen leichten, fast schwebenden Schleier über die Komposition. Goldköpfchen setzen kleine, warme Highlights, und Achillea rundet den Look mit ihrer klaren, floralen Form ab.
Einsatzmöglichkeiten & Anlässe
Ob als Wanddeko im Flur, als ruhiger Hingucker im Schlafzimmer oder als natürlicher Akzent im Wohnzimmer – dieser Kranz fügt sich harmonisch in moderne, skandinavische und boho-orientierte Einrichtungen ein. Auch als liebevolles Geschenk passt er wunderbar: für Einzug, Geburtstag oder als kleines „Ich denk an dich“, das länger bleibt als ein klassischer Strauß.
Eigenschaften & Besonderheiten des Produkts
Mit ca. 23 cm Durchmesser und einer Tiefe von ca. 3,5 cm wirkt der Kranz präsent, ohne wuchtig zu sein. Die echte Pflanzenstruktur macht jedes Stück lebendig und authentisch – du bekommst kein Deko-Produkt von der Stange, sondern eine handgebundene Komposition mit natürlichem Charakter und feiner Detailarbeit.
Weitere Hinweise
• Nur für trockene Innenräume geeignet
• Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser & direkter Sonne schützen
• Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
• Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
• Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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