Trockenblumenherz mit Sorghumhirse und BroomBloom – 26 x 26 cm
39,90 €
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. zzgl. Versandkosten
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein hochwachsendes Gras, das weltweit in zahlreichen Kulturformen angebaut wird. Die Art umfasst sowohl kultivierte als auch verwilderte beziehungsweise wild wachsende Formen. Die heute angebaute Unterart Sorghum bicolor subsp. bicolor wird botanisch als Kulturpflanze aus dem afrikanischen Sahel eingeordnet.
In der Trockenfloristik werden hauptsächlich die verzweigten Rispen am oberen Ende des Stängels verwendet. Je nach Sorte und Reifezustand können sie noch überwiegend aus Ährchen bestehen oder bereits zahlreiche deutlich sichtbare Körner tragen.
Aussehen und Besonderheiten
Sorghum bildet kräftige, aufrechte Halme mit langen, schmalen und leicht überhängenden Blättern. An der Spitze sitzt eine verzweigte Rispe. Ihre Form unterscheidet sich je nach Kulturform deutlich: Manche Rispen sind locker aufgebaut und besitzen weit abstehende Seitenzweige, andere wirken dicht, kompakt und nahezu kolbenförmig.
Die einzelnen Blüten sind klein und unscheinbar. Nach der Bestäubung entwickeln sich rundliche bis leicht abgeflachte Früchte, die umgangssprachlich als Sorghumkörner bezeichnet werden. Sie sitzen zusammen mit trockenen Spelzen an den feinen Rispenästen und erzeugen die körnige, deutlich gegliederte Oberfläche des Materials.
Reife Körner können von Natur aus weiß, cremefarben, blassgelb, rot, braun oder dunkel purpurbraun sein. Zusammen mit den beige bis braun trocknenden Rispenzweigen entsteht eine breite Auswahl an natürlichen Erd- und Getreidetönen. Die genaue Wirkung hängt sowohl von der Kornfarbe als auch von Farbe und Länge der umgebenden Spelzen ab.
Sehr helle, reinweiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Sorghumrispen sind meist gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt. Solche Varianten besitzen ihre Farbe nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse bringt eine kompakte, körnige Struktur in den Kranz. Im Unterschied zu weichen Gräsern bilden die fruchttragenden Rispen deutlich abgegrenzte Flächen. Locker verzweigte Sorten wirken dagegen luftiger und können über die eigentliche Kranzkontur hinausragen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als kompakter Gegenpol zu feinen und weich gebogenen Gräsern
- mit längerem Stiel für aufrechte oder nach außen weisende Linien
- als wiederkehrender Braun-, Creme- oder Rotton in natürlichen Gestaltungen
- in kleinen Gruppen, um die körnige Struktur stärker hervorzuheben
Weizen und Phalaris greifen den Charakter eines Getreidegrases auf, unterscheiden sich jedoch durch ihre schmaleren Ähren beziehungsweise eiförmigen Blütenstände. Lagurus schafft mit seiner weichen Oberfläche einen deutlichen Haptikkontrast. Disteln und Sonnenhut-Fruchtstände ergänzen Sorghum durch weitere feste, dunklere Strukturen. Eukalyptus oder Ruscus können daneben größere und ruhigere Blattflächen bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Sollen Sorghumrispen selbst getrocknet werden, eignen sich gut entwickelte Rispen mit bereits ausgeprägten Körnern. Zu früh geschnittenes Material kann sich beim Trocknen stärker verändern, während sehr reife Rispen möglicherweise schon beim Schneiden Körner verlieren.
Die Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Dadurch bleiben die Stiele vergleichsweise gerade. Vor der Verarbeitung sollte das Material vollständig durchgetrocknet sein.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, den kräftigeren Rispenstiel zu halten. Druck auf die feinen Verzweigungen kann Ästchen, Spelzen oder Körner lösen. Besonders dichte Rispen sollten nicht stark gequetscht oder mehrfach nachgebogen werden.
Was ist Broom Bloom?
Als Broom Bloom wird im Floristikhandel fein verzweigtes Trockenmaterial mit zahlreichen kleinen Blütenständen angeboten. In diesem Eintrag bezeichnet der Handelsname die Art Amphiachyris dracunculoides. Sie ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und wird im Englischen unter anderem Prairie Broomweed oder Common Broomweed genannt.
Floristisch genutzt werden vor allem die stark verzweigten oberen Stängelbereiche mit ihren zahlreichen kleinen Blütenköpfchen. Der lockere Aufbau macht Broom Bloom zu einem typischen Füll- und Übergangsmaterial. Trotz seiner feinen Struktur kann ein einzelner Zweig vergleichsweise viel Fläche einnehmen.
Der Handelsname ist nicht botanisch geschützt und wird von einzelnen Anbietern auch für andere Pflanzen verwendet. Broom Bloom darf außerdem nicht automatisch mit dem europäischen Besenginster gleichgesetzt werden. Besenginster gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist botanisch nicht näher mit Amphiachyris dracunculoides verwandt.
Aussehen und Besonderheiten
Amphiachyris dracunculoides besitzt einen aufrechten Hauptstängel, der sich im oberen Bereich stark verzweigt. An den feinen Seitenzweigen sitzen zahlreiche kleine Blütenköpfchen in dicht wirkenden, schirmähnlichen Gruppen. Dadurch entsteht eine buschige und zugleich luftige Gesamtform.
Die natürlichen Blütenköpfchen sind gelb. Die schmalen Laubblätter stehen wechselständig an den Stängeln und treten bei getrockneter Floristikware optisch meist hinter die vielen Verzweigungen und Blütenstände zurück.
Während des Trocknens können sich die natürlichen Gelb- und Grüntöne zu gedecktem Gelb, Beige, Strohbraun oder Graugrün verändern. Im Floristikhandel wird Broom Bloom häufig gebleicht oder gefärbt angeboten. Cremeweiße, pastellfarbene oder kräftig gefärbte Zweige entsprechen deshalb nicht der natürlichen Pflanzenfarbe.
Die vielen dünnen Zweige ergeben eine fein strukturierte Oberfläche. Getrocknetes Material kann jedoch spröde sein. Besonders die kleinen Blütenköpfchen und äußeren Verzweigungen können bei Druck, Reibung oder häufigem Berühren abbrechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Broom Bloom eignet sich besonders als Füll- und Verbindungsmaterial. Die stark verzweigten Stängel schließen kleine Zwischenräume, ohne eine kompakte Fläche zu bilden. Gleichzeitig können einzelne Zweigspitzen sichtbar über andere Materialien hinausragen und so die Außenlinie eines Kranzes auflockern.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als feiner Übergang zwischen größeren Blüten und Fruchtständen
- zum lockeren Füllen kleiner Zwischenräume
- für verzweigte Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Farbakzent innerhalb einer gebundenen Partie
- für sanfte Höhenunterschiede und eine leicht bewegte Oberfläche
Mit Schleierkraut entsteht eine besonders feine, kleinteilige Struktur. Phalaris, Hafer oder Weizen ergänzen Broom Bloom durch klarere und kräftigere Linien. Neben kompakten Strohblumen oder Craspedia wirkt das verzweigte Material als lockerer Hintergrund. Lunaria oder Eukalyptus setzen mit ihren größeren, flächigen Formen einen deutlichen Kontrast.
In kleinen Kränzen genügen meist wenige kurze Zweige. Bei größeren Kränzen kann Broom Bloom in lockeren Gruppen verteilt werden. Wird das Material zu dicht zusammengedrückt, verliert es einen Teil seiner charakteristischen verzweigten Form.
Verarbeitung
Broom Bloom wird gewöhnlich als bereits getrocknete und häufig behandelte Floristikware verarbeitet. Die Zweige lassen sich passend kürzen und mit feinem Wickeldraht in den Kranz einarbeiten. Kurze Verzweigungen eignen sich zum Füllen kleiner Lücken, während längere Stiele eine deutlichere Linienführung erzeugen.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Was ist Sauerampfer?
Sauerampfer bezeichnet gewöhnlich die Art Rumex acetosa, die auch Wiesen-Sauerampfer genannt wird. Sie gehört zur Gattung Ampfer und wächst als mehrjährige krautige Pflanze vor allem auf frischen bis feuchten Wiesen und Weiden.
Charakteristisch sind die pfeil- bis spießförmigen Blätter sowie die aufrechten, verzweigten Blütenstiele. Für floristische Arbeiten sind weniger die Blätter als vielmehr die feinen Blüten- und Fruchtstände interessant. Sie bilden lockere Rispen, die dem getrockneten Material eine leichte und natürlich verzweigte Struktur geben.
Aussehen und Besonderheiten
Sauerampfer erreicht gewöhnlich eine Höhe von etwa 30 bis 90 Zentimetern. Aus dem unteren Blattbereich entwickeln sich schlanke, aufrechte Stiele, die sich im oberen Teil mehrfach verzweigen. An ihnen sitzen zahlreiche sehr kleine, unscheinbare Einzelblüten.
Die Blütenstände können grünlich, rosafarben oder rötlich erscheinen. Nach der Blüte bilden sich kleine Nussfrüchte, die von vergrößerten Blütenhüllblättern umgeben sind. Dadurch erhalten die Fruchtstände eine etwas dichtere, schuppenartige Struktur, ohne ihre insgesamt luftige Wirkung zu verlieren.
Beim Trocknen verändern sich die frischen Grün- und Rottöne. Die Rispen nehmen meist gedeckte Nuancen von Altrosa und Rostrot bis zu warmem Braun an. Die genaue Farbe hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt die Stiele geschnitten wurden und wie weit die Fruchtbildung bereits fortgeschritten war.
Gebleichter oder künstlich gefärbter Sauerampfer kann außerdem in hellen Cremefarben oder kräftigeren Farbtönen angeboten werden. Solche Varianten sind von der natürlichen Färbung der Pflanze zu unterscheiden.
Die zahlreichen kleinen Fruchtstände erzeugen keine geschlossene Fläche. Stattdessen entsteht eine fein verzweigte, leicht transparente Struktur, durch die andere Materialien weiterhin sichtbar bleiben.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
In Trockenblumenkränzen kann Sauerampfer als lockeres Füll- und Strukturmaterial eingesetzt werden. Seine verzweigten Rispen schließen kleine Zwischenräume, ohne den Kranz kompakt oder schwer wirken zu lassen. Längere Stiele bringen zusätzlich Höhe und Bewegung in eine natürliche Gestaltung.
Mögliche Kombinationen sind beispielsweise:
- Rötlich brauner Sauerampfer mit Weizen, Phalaris und naturfarbenen Gräsern für einen warmen Wiesencharakter
- Feine Rispen zwischen größeren Blüten wie Achillea oder Scabiosen als lockerer Übergang
- Sauerampfer mit Briza, Hasenschwanzgras und Schleierkraut für eine besonders luftige Gestaltung
- Einzelne längere Stiele am Rand des Kranzes für eine unregelmäßige und leicht ausladende Kontur
- Helle oder gebleichte Ware mit Pampasgras und Ruskus für Kränze in Creme- und Beigetönen
Kurze, stärker verzweigte Stücke eignen sich zum Füllen innerhalb der Wicklung. Längere Stiele können gezielt aus der Grundform herausragen und die Blickrichtung im Kranz beeinflussen. Besonders gut kommt die feine Struktur neben ruhigeren Flächen, kräftigen Blütenköpfen und kompakten Gräsern zur Geltung.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter Sauerampfer sollte vor Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung kann die natürlichen Rot- und Brauntöne mit der Zeit aufhellen.
Die dünnen Verzweigungen und kleinen Fruchtteile können im trockenen Zustand empfindlich sein. Das Material sollte daher möglichst wenig berührt werden. Staub lässt sich vorsichtig mit einem weichen Pinsel oder einem schwachen Luftstrom entfernen. Leichte Farbveränderungen und das gelegentliche Lösen kleiner Pflanzenteile sind bei einem natürlichen Trockenmaterial möglich.
1 vorrätig
Trockenblumenherz mit Sorghumhirse, Ruscus und BroomBloom
Dieses handgefertigte Trockenblumenherz kombiniert verschiedene Trockenmaterialien auf einem Drahtherz zu einer ausdrucksstarken Herzform. Sorghumhirse, Ruscus, Hafer, BroomBloom, Hasenschwanzgras und Sauerampfer sorgen für eine abwechslungsreiche Gestaltung mit unterschiedlichen Strukturen und Formen.
Die Farbkombination aus Apricot, Schwarz und Rot verleiht dem Herz eine besondere Wirkung. Helle und warme Töne treffen auf dunklere Akzente und machen die Gestaltung lebendig, ohne die natürliche Materialwirkung zu verlieren.
Details auf einen Blick
- Größe: 26 x 26 cm
- Tiefe: 5,5 cm
- Farben: Apricot, Schwarz und Rot
- Unterlage: Drahtherz
- Materialien: Abwickelband, Wickeldraht, Sorghumhirse, Ruscus, Hafer, BroomBloom, Hasenschwanzgras und Sauerampfer
Strukturreiche Naturmaterialien in Herzform
Sorghumhirse und Hafer bringen längere, klare Linien in die Gestaltung, während Hasenschwanzgras weichere Akzente setzt. Ruscus, BroomBloom und Sauerampfer ergänzen das Herz mit zusätzlicher Fülle, feinen Details und einer natürlichen Oberflächenstruktur.
Die Trockenmaterialien werden mit Wickeldraht auf dem Drahtherz befestigt. So entsteht eine kompakte, handwerklich gearbeitete Dekoration mit einer Tiefe von etwa 5,5 cm.
Besonderer Akzent für deine Dekoration
Mit seiner Herzform und den markanten Farben eignet sich das Trockenblumenherz als dekorativer Blickfang in deiner Wohnraumgestaltung. Durch das Format von 26 x 26 cm kommt es sowohl einzeln als auch in Kombination mit weiteren Naturmaterialien besonders schön zur Geltung.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Ähnliche Kränze
Trockenblumenkranz Blau-Grün mit Herz - 24,5cm
Ø ca. 24.5 cm · handgebunden24,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbTrockenblumen-Kranz & Herz mit Rispenhortensie in Silber-Gold (2er-Set)
Ø ca. 13.5 cm · handgebunden12,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbTrockenblumenkranz mit Kastanien, Graspedia & Eicheln (21 cm)
Ø ca. 21 cm · handgebunden26,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb










