Botanischer Name: Leucanthemum vulgare
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Herkunft: Europa, Asien – weit verbreitet auf Wiesen, Weiden und in naturnahen Gärten
Was ist die Margerite?
Die Margerite ist eine der bekanntesten Wildblumen überhaupt – mit ihrem klaren Weiß, dem sonnengelben Zentrum und der klassischen Blütenform bringt sie sofort Assoziationen von Sommer, Leichtigkeit und Ursprünglichkeit mit sich. Getrocknet bleibt die Margerite erstaunlich stabil – vor allem, wenn sie in der richtigen Phase geerntet wird. Ihre Blütenköpfe behalten ihre Form und Farbe weitgehend und setzen helle, freundliche Akzente in Trockenarrangements.
Symbolik – was die Margerite verkörpert
- Natürlichkeit & Ehrlichkeit – Ihre schlichte Schönheit spricht für Authentizität
- Unschuld & Kindheit – Oft verbunden mit Wiesenkränzen und barfuß durch die Wiese
- Sommerfreude & Optimismus – Eine Blume, die gute Laune ausstrahlt – ganz ohne Aufwand
Herkunft & Geschichte
Schon im Altertum war die Margerite bekannt – nicht nur als Zierpflanze, sondern auch in der Volksmedizin. Ihr Name geht vermutlich auf das griechische „margarites“ (Perle) zurück. In der Sprache der Blumen stand sie stets für schlichte, aber tiefe Zuneigung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Helle Kontraste: Das klare Weiß hebt sich gut von kräftigen Farben oder Grüntönen ab.
Rustikaler Flair: Besonders in Wiesenkränzen, Boho-Designs oder Sommer-Arrangements ein echter Klassiker.
Ideal in Kombination mit:
- Schafgarbe oder Frauenmantel – für einen naturnahen Wiesenlook
- Lavendel oder Statice – als farbliche Ergänzung mit Struktur
- Gräsern wie Phalaris oder Miscanthus – um Bewegung in das Design zu bringen
Warum das passt: Die Margerite bringt visuelle Klarheit und emotionale Wärme – und hält sich getrocknet überraschend gut, wenn sie im halbreifen Zustand geerntet wird.
Pflege-Tipp
Margeritenblüten sollten zum Trocknen geschnitten werden, kurz bevor sie voll aufgeblüht sind. Am besten kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort trocknen. Direkte Sonne vermeiden, um das Verblassen des Weiß zu verhindern.
