Upcycling-Kranz mit Textilband & Holz – 23,5cm
34,90 € Ursprünglicher Preis war: 34,90 €19,90 €Aktueller Preis ist: 19,90 €.
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Was ist Akelei?
Als Akelei wird die Pflanzengattung Aquilegia aus der Familie der Hahnenfußgewächse bezeichnet. Zu ihr gehören zahlreiche Arten, darunter die in Europa heimische Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris). Da floristisch verwendete Akelei nicht immer mit einer genauen Art oder Sorte ausgewiesen wird, bleibt dieser Eintrag bewusst auf Gattungsebene. Aquilegia ist eine botanisch anerkannte Gattung mit einem weiten natürlichen Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel.
Während die frische Pflanze vor allem für ihre auffälligen Blüten mit nach hinten gerichteten Spornen bekannt ist, werden in der Trockenfloristik hauptsächlich ihre Fruchtstände genutzt. Dabei handelt es sich genauer um Gruppen mehrerer aufrechter Balgfrüchte, die aus einer einzelnen Blüte hervorgehen.
Aussehen und Besonderheiten
Nach dem Verblühen entwickeln sich mehrere schmale, nach oben gerichtete Balgfrüchte. Häufig sind es fünf, ihre Anzahl kann je nach Art jedoch abweichen. Jede einzelne Balgfrucht endet in einer schnabelartigen Spitze und öffnet sich bei zunehmender Reife an einer Seite, um die darin enthaltenen Samen freizugeben.
In getrocknetem Zustand erinnern die Fruchtstände an kleine, aufrecht stehende Kelche oder schmale Hörner. Ihre Form ist klar gegliedert, bleibt dabei aber offen und filigran. Zwischen den einzelnen Fruchtteilen entstehen sichtbare Zwischenräume, wodurch das Material trotz seiner markanten Kontur leicht wirkt.
Die natürliche Färbung reicht nach der Trocknung überwiegend von hellem Strohbeige bis zu Grau- und Brauntönen. Der genaue Farbton hängt vom Reifegrad und vom verwendeten Pflanzenmaterial ab. Die trockenen Oberflächen wirken matt und können mit zunehmender Reife aufbrechen. Geöffnete Früchte erscheinen lockerer als noch geschlossene Exemplare und können einzelne Samen verlieren.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Akelei wird im Kranz vor allem als feiner Strukturgeber eingesetzt. Ihre Fruchtstände füllen keine geschlossenen Flächen, sondern setzen kleine, deutlich erkennbare Konturen. Dadurch eignen sie sich besonders für Stellen, an denen ein Kranz mehr Tiefe erhalten soll, ohne dichter oder schwerer zu wirken.
Mögliche Verwendungen sind:
- als lockerer Akzent zwischen kompakten Blütenständen
- für kleine Erhebungen und unterschiedliche Arbeitshöhen
- zur Auflockerung dicht gewickelter Kranzbereiche
- als natürliche Struktur an den äußeren Rändern eines Kranzes
- für wiesenartige, rustikale oder zurückhaltend gestaltete Arrangements
Zusammen mit Nigella entstehen abwechslungsreiche Gruppen aus unterschiedlich geformten Fruchtständen. Briza, Hasenschwanzgras oder andere feine Gräser greifen die leichte Wirkung auf und bringen zusätzlich Bewegung in die Gestaltung. Neben flächiger Achillea bildet Akelei einen deutlichen Formkontrast: Die Schafgarbe wirkt kompakt, während die Akelei offene, aufrechte Linien beisteuert.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Lufttrocknung können gut entwickelte und unbeschädigte Fruchtstiele verwendet werden. Die unteren Blätter werden entfernt und die Stiele gebündelt kopfüber an einem lichtarmen, trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt. Diese Bedingungen reduzieren das Risiko von Schimmelbildung.
Der Reifegrad beeinflusst das spätere Aussehen: Mit zunehmender Reife öffnen sich die Balgfrüchte und können Samen freigeben. Bei der Verarbeitung sollten die trockenen Stiele und Fruchtspitzen nur vorsichtig gebogen werden, da sie unter Druck brechen können.
Was ist Briza?
Als Briza wird in der Trockenfloristik häufig das Große Zittergras Briza maxima bezeichnet. Es gehört zur Familie der Süßgräser und ist besonders an seinen großen, flachen und herabhängenden Ährchen zu erkennen. Die botanische Gattung Briza umfasst allerdings mehrere Arten. Dazu gehören beispielsweise auch das Gewöhnliche Zittergras Briza media und das Kleine Zittergras Briza minor.
Für den vorliegenden Eintrag ist Briza maxima gemeint, da diese Art im alten Text ausdrücklich genannt wird und wegen ihrer vergleichsweise großen Ährchen häufig als Schnitt- und Trockenmaterial verwendet wird. Floristisch verarbeitet werden die verzweigten Halme mit den daran hängenden Ährchen.
Aussehen und Besonderheiten
Das Große Zittergras bildet lockere, offene Rispen. An ihren feinen Seitenästen sitzen breite, eiförmige und seitlich abgeflachte Ährchen. Umgangssprachlich werden sie wegen ihrer Form manchmal als herz- oder tropfenförmig beschrieben. Botanisch handelt es sich jedoch nicht um einzelne Samen oder kleine Schirme, sondern um mehrblütige Ährchen.
Die Ährchen hängen an dünnen Stielen und können sich bereits bei leichter Luftbewegung bewegen. Darauf bezieht sich die deutsche Bezeichnung Zittergras. Auch getrocknet behalten die verzweigten Halme und hängenden Ährchen ihre lockere Linienführung.
Junge Ährchen können grünlich erscheinen. Während der Reife und Trocknung entwickeln sie meist helle Gelb-, Stroh-, Beige- oder Brauntöne. Je nach Entwicklungsstadium können außerdem rötliche oder dunklere Zeichnungen sichtbar sein.
Im Floristikhandel wird Briza zusätzlich gebleicht oder gefärbt angeboten. Weiße, pastellfarbene oder kräftig eingefärbte Varianten entsprechen daher nicht unbedingt der natürlichen Pflanzenfarbe. Die trockenen Halme und Ährchen sind leicht, können bei Druck jedoch knicken oder brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza wird vor allem als feines Akzent- und Bewegungsmaterial eingesetzt. Die kleinen Verzweigungen füllen Zwischenräume, ohne dabei eine geschlossene oder schwere Fläche zu bilden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Ährchen deutlich erkennbar.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten
- für feine Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Akzent in natürlich gestalteten Kränzen
- für leichte Höhenunterschiede innerhalb einer gebundenen Partie
- als Strukturkontrast zu runden oder flächigen Pflanzenteilen
Zusammen mit Hasenschwanzgras entstehen unterschiedliche, aber miteinander verwandte Grasformen: Briza wirkt flach und beweglich, während die Blütenstände des Hasenschwanzgrases kompakter erscheinen. Phalaris oder Getreideähren bringen kräftigere, aufrechte Linien hinzu. Eukalyptus bildet mit seinen größeren Blättern einen ruhigen Flächenkontrast zu den kleinen verzweigten Ährchen.
Briza sollte nicht zu dicht zwischen anderen Materialien verschwinden. Einzelne, etwas hervorstehende Halme oder kleine locker verteilte Gruppen lassen seine Form meist deutlicher erkennen. Bei kleinen Kränzen genügen oft wenige kurze Verzweigungen.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Lufttrocknen können die Halme in kleinen, lockeren Bündeln an einem trockenen, lichtarmen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Die Rispen sollten dabei nicht zusammengedrückt werden, damit die Ährchen ihre natürliche Stellung behalten.
Bei der Verarbeitung wird Briza am besten am kräftigeren unteren Halm angefasst und befestigt. Die dünnen Seitenzweige und trockenen Ährchen reagieren empfindlich auf Knicken und starken Druck. Lange Halme können passend gekürzt und mit feinem Draht in den Kranz eingearbeitet werden.
Botanische Zuordnung: Vor allem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium; im Floristikhandel häufig auch Eryngium
Familie: Korbblütler (Asteraceae); Eryngium gehört abweichend zu den Doldenblütlern (Apiaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Gattung und Art in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika
Einordnung: Pflanzengruppe und Floristik-Sammelbegriff
Was sind Disteln?
Der Name Distel bezeichnet keine einzelne botanische Art. Er wird für verschiedene Pflanzen mit stacheligen Blättern, Hüllblättern oder Fruchtständen verwendet. Zu den Disteln im engeren botanischen Sinn gehören unter anderem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium aus der Familie der Korbblütler.
In der Floristik werden außerdem Arten der Gattung Eryngium als Edeldisteln angeboten. Dazu gehört das Flachblatt-Mannstreu Eryngium planum. Diese Pflanzen erinnern mit ihren festen, stacheligen Formen an Disteln, gehören botanisch jedoch zu den Doldenblütlern. Für Trockenblumenkränze werden hauptsächlich die Blütenstände mit ihren Stielen und umgebenden Hüllblättern verwendet.
Aussehen und Besonderheiten
Echte Disteln aus den Gattungen Carduus und Cirsium besitzen zusammengesetzte Blütenköpfe. Was wie eine einzelne Blüte aussieht, besteht aus zahlreichen kleinen Röhrenblüten. Der Blütenkopf wird von mehreren Reihen schuppenartiger Hüllblätter umgeben, die je nach Art weich, zugespitzt oder deutlich stachelig sein können.
Form und Größe unterscheiden sich erheblich. Die Blütenköpfe können rundlich, eiförmig oder länglich sein und einzeln oder in kleinen Gruppen an verzweigten Stielen stehen. Die natürliche Blütenfarbe reicht je nach Art unter anderem von Rosa bis Violett; auch hellere oder gelbliche Formen kommen vor.
Eryngium planum bildet kleinere blaue Blütenköpfe an aufrechten, verzweigten Stielen. Jeder Kopf ist von einem Kranz schmaler, stacheliger Hüllblätter umgeben. Auch Stiele und Hüllblätter können einen blauen bis blauvioletten Farbton zeigen. Dadurch unterscheidet sich Edeldistel deutlich von vielen echten Disteln.
Beim Trocknen werden natürliche Farben häufig gedeckter. Im Floristikhandel sind außerdem gebleichte, gefärbte oder anderweitig behandelte Disteln erhältlich. Kräftiges Rosa, Orange, Schwarz oder sehr gleichmäßige Pastelltöne entsprechen daher nicht immer der natürlichen Pflanzenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Disteln sind strukturstarke Materialien. Ihre klar abgegrenzten Köpfe und festen Hüllblätter setzen deutliche Akzente zwischen weicheren oder fein verzweigten Trockenblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelner markanter Blütenkopf in einer asymmetrischen Kranzpartie
- als wiederkehrender Strukturpunkt entlang des Kranzverlaufs
- für kleine Höhenunterschiede durch unterschiedlich lange Stiele
- als Kontrast zu weichen Blütenständen und feinen Gräsern
- für kräftige Außenlinien mit einzelnen seitlich herausragenden Köpfen
Neben Hasenschwanzgras entsteht ein Kontrast zwischen weichen und festen Formen. Schleierkraut oder Broom Bloom lockern die kompakten Blütenköpfe durch feine Verzweigungen auf. Eukalyptus und Lunaria ergänzen größere, ruhigere Blattflächen. Mit Craspedia lassen sich unterschiedliche runde Formen kombinieren.
Größere Köpfe von Carduus oder Cirsium wirken meist als einzelne Schwerpunkte. Verzweigtes Eryngium verteilt dagegen mehrere kleinere Akzente über eine größere Fläche. Welche Wirkung entsteht, hängt deshalb stark von der verwendeten Art und dem Entwicklungsstadium ab.
Trocknung und Verarbeitung
Frische Stiele können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Untere Blätter werden vorher entfernt. Die Blütenköpfe sollten nicht eng aneinandergepresst werden.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein hochwachsendes Gras, das weltweit in zahlreichen Kulturformen angebaut wird. Die Art umfasst sowohl kultivierte als auch verwilderte beziehungsweise wild wachsende Formen. Die heute angebaute Unterart Sorghum bicolor subsp. bicolor wird botanisch als Kulturpflanze aus dem afrikanischen Sahel eingeordnet.
In der Trockenfloristik werden hauptsächlich die verzweigten Rispen am oberen Ende des Stängels verwendet. Je nach Sorte und Reifezustand können sie noch überwiegend aus Ährchen bestehen oder bereits zahlreiche deutlich sichtbare Körner tragen.
Aussehen und Besonderheiten
Sorghum bildet kräftige, aufrechte Halme mit langen, schmalen und leicht überhängenden Blättern. An der Spitze sitzt eine verzweigte Rispe. Ihre Form unterscheidet sich je nach Kulturform deutlich: Manche Rispen sind locker aufgebaut und besitzen weit abstehende Seitenzweige, andere wirken dicht, kompakt und nahezu kolbenförmig.
Die einzelnen Blüten sind klein und unscheinbar. Nach der Bestäubung entwickeln sich rundliche bis leicht abgeflachte Früchte, die umgangssprachlich als Sorghumkörner bezeichnet werden. Sie sitzen zusammen mit trockenen Spelzen an den feinen Rispenästen und erzeugen die körnige, deutlich gegliederte Oberfläche des Materials.
Reife Körner können von Natur aus weiß, cremefarben, blassgelb, rot, braun oder dunkel purpurbraun sein. Zusammen mit den beige bis braun trocknenden Rispenzweigen entsteht eine breite Auswahl an natürlichen Erd- und Getreidetönen. Die genaue Wirkung hängt sowohl von der Kornfarbe als auch von Farbe und Länge der umgebenden Spelzen ab.
Sehr helle, reinweiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Sorghumrispen sind meist gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt. Solche Varianten besitzen ihre Farbe nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse bringt eine kompakte, körnige Struktur in den Kranz. Im Unterschied zu weichen Gräsern bilden die fruchttragenden Rispen deutlich abgegrenzte Flächen. Locker verzweigte Sorten wirken dagegen luftiger und können über die eigentliche Kranzkontur hinausragen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als kompakter Gegenpol zu feinen und weich gebogenen Gräsern
- mit längerem Stiel für aufrechte oder nach außen weisende Linien
- als wiederkehrender Braun-, Creme- oder Rotton in natürlichen Gestaltungen
- in kleinen Gruppen, um die körnige Struktur stärker hervorzuheben
Weizen und Phalaris greifen den Charakter eines Getreidegrases auf, unterscheiden sich jedoch durch ihre schmaleren Ähren beziehungsweise eiförmigen Blütenstände. Lagurus schafft mit seiner weichen Oberfläche einen deutlichen Haptikkontrast. Disteln und Sonnenhut-Fruchtstände ergänzen Sorghum durch weitere feste, dunklere Strukturen. Eukalyptus oder Ruscus können daneben größere und ruhigere Blattflächen bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Sollen Sorghumrispen selbst getrocknet werden, eignen sich gut entwickelte Rispen mit bereits ausgeprägten Körnern. Zu früh geschnittenes Material kann sich beim Trocknen stärker verändern, während sehr reife Rispen möglicherweise schon beim Schneiden Körner verlieren.
Die Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Dadurch bleiben die Stiele vergleichsweise gerade. Vor der Verarbeitung sollte das Material vollständig durchgetrocknet sein.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, den kräftigeren Rispenstiel zu halten. Druck auf die feinen Verzweigungen kann Ästchen, Spelzen oder Körner lösen. Besonders dichte Rispen sollten nicht stark gequetscht oder mehrfach nachgebogen werden.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Nicht vorrätig
Upcycling-Kranz mit Textilband & Holz – Kreativ. Handgemacht.
Dieser handgefertigte Upcycling-Kranz kombiniert recycelte Materialien mit zarten Naturblumen und liebevollen Details. Auf einer Pappebasis gestaltet, ergänzt durch ein weiches Textilband, ein Holzherz, einen Traumfänger und zarte Gänsefedern, entsteht ein einzigartiges Designobjekt mit Seele. Ideal für moderne Wohnräume, Boho-Deko oder als individuelles Geschenk mit Bedeutung.
Natur trifft Upcycling-Design
Die florale Gestaltung vereint Briza, Disteln, Akelei, Pampasgras, Schleierkraut und verschiedene Gräser – locker gebunden und harmonisch arrangiert. Die Kombination aus Textilband und natürlichen Blüten verleiht dem Kranz Leichtigkeit und Struktur zugleich.
Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 23,5 cm
- Tiefe: ca. 7 cm
- Farben: Naturtöne mit Holz- und Cremedetails
- Materialien: Upcycling-Pappe, Textilband (100 % Polyester), Holzherz, Holz-Traumfänger, Juteband, Gänsefedern, Wickeldraht, Drahtunterlage
- Trockenblumen: Briza, Gräser, Distel, Akelei, Pampasgras, Schleierkraut
- Anmerkung: Handgemacht – jedes Stück ein liebevoll gebundenes Unikat
Weitere Hinweise
- Mit Liebe handgemacht: Jeder Trockenblumenkranz wird in liebevoller Handarbeit gefertigt – kleine Abweichungen in Form, Farbe und Blütenanordnung machen jedes Stück zu einem Unikat.
- Pflegeleicht, aber sensibel: Bitte schütze den Kranz vor direktem Sonnenlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Zum Entstauben genügt ein sanfter Staubwedel oder leichtes Ausschütteln.
- Transportsicherheit: Trockenblumen sind empfindlich. Es kann beim Versand vorkommen, dass einzelne Blätter oder Blüten leicht abfallen – das ist ganz normal und beeinträchtigt nicht die Optik.
- Bildschirmdarstellung & Deko: Farben können je nach Bildschirm leicht variieren. Abgebildete Dekoration ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
- Enthält echte Trockenblumen: Für Allergiker oder Personen mit Sensibilität gegenüber Pflanzenstoffen oder Naturpollen kann das Produkt ungeeignet sein.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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