Trockenblumenkranz mit Akelei, Makramee & Häkelblüten | 26 cm
36,90 €
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Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist die Margerite?
Die Wiesen-Margerite ist eine mehrjährige krautige Pflanze mit aufrechten Stängeln und auffälligen weiß-gelben Blütenköpfen. Dieser Eintrag behandelt Leucanthemum vulgare. Der allgemeine Name „Margerite“ kann daneben weitere Arten der Gattung Leucanthemum sowie verschiedene Gartenformen bezeichnen.
Für die Floristik werden überwiegend die vollständigen Blütenköpfe mit einem Teil des Stiels verwendet. Durch ihre klare, flache Form unterscheidet sich die Margerite deutlich von kugeligen Trockenblumen, lockeren Rispen und schmalen Gräsern.
Aussehen und Besonderheiten
Die Wiesen-Margerite bildet dunkelgrüne Blätter, deren Form sich entlang des Stängels verändert. Die unteren Blätter sind meist länglich bis spatelförmig und gestielt. Weiter oben sitzen kürzere Blätter mit gezähnten oder unregelmäßig gelappten Rändern.
Was wie eine einzelne große Blüte aussieht, ist botanisch ein Blütenköpfchen aus zahlreichen kleinen Einzelblüten. Außen befinden sich die weißen Zungenblüten, die gewöhnlich als Blütenblätter wahrgenommen werden. Das gelbe Zentrum besteht aus vielen dicht angeordneten Röhrenblüten. Unterhalb des Köpfchens sitzen mehrere Reihen grüner Hüllblätter, die bei Leucanthemum vulgare schmale hellbraune Ränder besitzen können.
Die Blütenköpfe erreichen meist einen Durchmesser von etwa 3,5 bis 5,5 Zentimetern. Ihre weiße, nahezu kreisförmige Außenlinie und die kompakte gelbe Mitte erzeugen einen klaren Hell-Dunkel-Kontrast.
Beim Trocknen bleiben Farbe und Form nicht zwangsläufig vollständig erhalten. Die weißen Zungenblüten können sich nach unten biegen, einrollen oder cremefarben bis beige werden. Das gelbe Zentrum dunkelt häufig zu Ocker oder Braun nach. Auch einzelne Zungenblüten können sich lösen. Gefärbte Margeriten in ungewöhnlichen Farbtönen sind entsprechend behandelte Floristikware.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Margeriten setzen größere, flache und deutlich erkennbare Blütenakzente. Ihre Wirkung ist grafischer als die von Schleierkraut oder feinen Gräsern und zugleich leichter als die kompakter Blütenköpfe von Craspedia oder Strohblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne helle Blickpunkte in locker gebundenen Wiesenkränzen
- in kleinen Gruppen für einen klaren Schwerpunkt
- zwischen langen Gräsern als flächiger Kontrast zu linearen Formen
- mit unterschiedlich ausgerichteten Blütenköpfen für mehr Tiefe
- entlang der Kranzform als wiederkehrende weiß-gelbe Farbakzente
Lavendel oder Statice ergänzen die weißen Blütenköpfe mit violetten Farbtönen und feineren Strukturen. Phalaris, Briza und Miscanthus bringen Höhe und Bewegung in die Gestaltung. Achillea oder Frauenmantel schaffen flächigere Übergänge, während Eukalyptus mit seinem gedämpften Grün einen ruhigen Hintergrund bildet.
Da die Blütenköpfe vergleichsweise groß und deutlich gezeichnet sind, reichen bei kleineren Kränzen häufig wenige Exemplare. Eine Platzierung zwischen stabileren Materialien kann die empfindlichen Zungenblüten zusätzlich schützen.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich frische, unbeschädigte Blütenköpfe in einem frühen Entwicklungsstadium, kurz bevor sie vollständig aufgeblüht sind. Das Material sollte beim Schneiden frei von Regen oder Tau sein.
Das kopfüber hängende Lufttrocknen ist möglich, erhält die flache Anordnung der weißen Zungenblüten jedoch nicht immer zuverlässig. Soll der Blütenkopf möglichst deutlich und gleichmäßig bleiben, bietet sich ein stützendes Trockenmittel wie Silicagel an. Flache Margeritenköpfe können darin mit der Vorderseite nach unten platziert und vorsichtig vollständig umgeben werden.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Phalaris?
Phalaris ist der botanische Name einer ganzen Gattung innerhalb der Süßgräser. In der Trockenfloristik bezeichnet „Phalaris“ meist das Kanariengras Phalaris canariensis. Der Artname verweist auf die Kanarischen Inseln, die zu seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
Verwendet werden die langen Halme mit ihren kompakten, eiförmigen Blütenständen. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Ähre aussieht, ist botanisch eine sehr dichte Rispe aus zahlreichen Ährchen. Die klar begrenzte Form macht Phalaris zu einem auffälligen, aber nicht flächigen Gestaltungselement.
Aussehen und Besonderheiten
Kanariengras wächst einjährig und bildet aufrechte oder leicht aufsteigende Halme. Je nach Standort können diese etwa 20 bis 120 Zentimeter hoch werden. Die schmalen, flachen Blätter sitzen entlang des Halms.
Der dichte Blütenstand ist überwiegend eiförmig bis kurz länglich und ungefähr 1,5 bis 6 Zentimeter lang. Seine eng anliegenden Ährchen erzeugen eine geschlossene, schuppenartige Oberfläche. Die Hüllspelzen sind zunächst weißlich bis blassgrün und besitzen charakteristische dunklere grüne Längsstreifen.
Während der Trocknung verändert sich die natürliche Farbe meist von Grün oder Grünweiß zu Strohgelb, Beige und hellem Braun. Je nach Erntezeitpunkt können die grünen Streifen noch sichtbar bleiben oder mit der Zeit deutlich verblassen.
Im Floristikhandel ist Phalaris außerdem in gebleichter und gefärbter Form erhältlich. Pastellfarben, kräftiges Rosa, Blau, Violett, Orange oder Schwarz gehören nicht zur natürlichen Farbpalette. Bei behandelter Ware können die Färbung und Oberflächenwirkung abhängig vom verwendeten Verfahren unterschiedlich gleichmäßig ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris bringt kleine, klar umrissene Formen und eine ruhige Wiederholung in einen Trockenblumenkranz. Die kompakten Blütenstände setzen deutlichere Punkte als fein verzweigte Füllmaterialien, bleiben jedoch zurückhaltender als große Blüten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen klaren farblichen Schwerpunkt
- auf unterschiedlich langen Halmen für Höhe und Bewegung
- als Übergang zwischen großen Blüten und feinen Gräsern
- in gefärbter Form zur Aufnahme einzelner Farben des Kranzes
Pampasgras oder Lagurus ergänzen Phalaris durch weichere und lockerere Oberflächen. Craspedia greift die geschlossene Form auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen aber einen stärkeren Akzent. Statice und Schleierkraut bilden einen fein verzweigten Kontrast, während Eukalyptus oder Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Bei kleinen Kränzen können bereits einzelne Halme als deutlich sichtbare Akzente ausreichen. Mehrere dicht nebeneinander angeordnete Blütenstände erzeugen dagegen eine kompaktere und geordnetere Wirkung. Die langen Halme lassen sich außerdem gut nutzen, um die runde Kranzform stellenweise bewusst zu überschreiten.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Blütenstände, deren Ährchen noch fest sitzen. Je nach Schnittzeitpunkt bleibt das Material zunächst grünlicher oder entwickelt während der Trocknung schneller strohfarbene Töne.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Halme anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und möglichst lichtarm sein. Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen, ohne dass das Material unnötig stark dem Licht ausgesetzt wird.
Was ist Akelei?
Als Akelei wird die Pflanzengattung Aquilegia aus der Familie der Hahnenfußgewächse bezeichnet. Zu ihr gehören zahlreiche Arten, darunter die in Europa heimische Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris). Da floristisch verwendete Akelei nicht immer mit einer genauen Art oder Sorte ausgewiesen wird, bleibt dieser Eintrag bewusst auf Gattungsebene. Aquilegia ist eine botanisch anerkannte Gattung mit einem weiten natürlichen Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel.
Während die frische Pflanze vor allem für ihre auffälligen Blüten mit nach hinten gerichteten Spornen bekannt ist, werden in der Trockenfloristik hauptsächlich ihre Fruchtstände genutzt. Dabei handelt es sich genauer um Gruppen mehrerer aufrechter Balgfrüchte, die aus einer einzelnen Blüte hervorgehen.
Aussehen und Besonderheiten
Nach dem Verblühen entwickeln sich mehrere schmale, nach oben gerichtete Balgfrüchte. Häufig sind es fünf, ihre Anzahl kann je nach Art jedoch abweichen. Jede einzelne Balgfrucht endet in einer schnabelartigen Spitze und öffnet sich bei zunehmender Reife an einer Seite, um die darin enthaltenen Samen freizugeben.
In getrocknetem Zustand erinnern die Fruchtstände an kleine, aufrecht stehende Kelche oder schmale Hörner. Ihre Form ist klar gegliedert, bleibt dabei aber offen und filigran. Zwischen den einzelnen Fruchtteilen entstehen sichtbare Zwischenräume, wodurch das Material trotz seiner markanten Kontur leicht wirkt.
Die natürliche Färbung reicht nach der Trocknung überwiegend von hellem Strohbeige bis zu Grau- und Brauntönen. Der genaue Farbton hängt vom Reifegrad und vom verwendeten Pflanzenmaterial ab. Die trockenen Oberflächen wirken matt und können mit zunehmender Reife aufbrechen. Geöffnete Früchte erscheinen lockerer als noch geschlossene Exemplare und können einzelne Samen verlieren.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Akelei wird im Kranz vor allem als feiner Strukturgeber eingesetzt. Ihre Fruchtstände füllen keine geschlossenen Flächen, sondern setzen kleine, deutlich erkennbare Konturen. Dadurch eignen sie sich besonders für Stellen, an denen ein Kranz mehr Tiefe erhalten soll, ohne dichter oder schwerer zu wirken.
Mögliche Verwendungen sind:
- als lockerer Akzent zwischen kompakten Blütenständen
- für kleine Erhebungen und unterschiedliche Arbeitshöhen
- zur Auflockerung dicht gewickelter Kranzbereiche
- als natürliche Struktur an den äußeren Rändern eines Kranzes
- für wiesenartige, rustikale oder zurückhaltend gestaltete Arrangements
Zusammen mit Nigella entstehen abwechslungsreiche Gruppen aus unterschiedlich geformten Fruchtständen. Briza, Hasenschwanzgras oder andere feine Gräser greifen die leichte Wirkung auf und bringen zusätzlich Bewegung in die Gestaltung. Neben flächiger Achillea bildet Akelei einen deutlichen Formkontrast: Die Schafgarbe wirkt kompakt, während die Akelei offene, aufrechte Linien beisteuert.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Lufttrocknung können gut entwickelte und unbeschädigte Fruchtstiele verwendet werden. Die unteren Blätter werden entfernt und die Stiele gebündelt kopfüber an einem lichtarmen, trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt. Diese Bedingungen reduzieren das Risiko von Schimmelbildung.
Der Reifegrad beeinflusst das spätere Aussehen: Mit zunehmender Reife öffnen sich die Balgfrüchte und können Samen freigeben. Bei der Verarbeitung sollten die trockenen Stiele und Fruchtspitzen nur vorsichtig gebogen werden, da sie unter Druck brechen können.
Was ist Eukalyptus?
Eukalyptus bezeichnet eine artenreiche Pflanzengattung mit mehreren Hundert anerkannten Arten. Für die Floristik werden hauptsächlich beblätterte Zweige verwendet. Sie sind als frische Schnittware, luftgetrocknetes Material oder konservierte Floristikware erhältlich.
Auf Lieferantenetiketten stehen häufig Bezeichnungen wie „Silver Dollar“, „Cinerea“, „Populnea“ oder „Parvifolia“. Diese Handelsnamen erlauben nicht immer eine eindeutige botanische Zuordnung. Eucalyptus cinerea und Eucalyptus populnea sind anerkannte Arten. „Silver Dollar“ wird dagegen für unterschiedliche rundblättrige Eukalyptusarten verwendet, während „Parvifolia“ häufig nur als Handelsbezeichnung erscheint.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blattform unterscheidet sich je nach Art und Entwicklungsstadium deutlich. Junge Eukalyptusblätter stehen häufig paarweise gegenüber und können rundlich, herzförmig oder breit eiförmig sein. Ältere Blätter vieler Arten sind schmaler, länglich bis lanzettförmig und erscheinen wechselständig am Zweig.
Besonders rundblättrige Formen bilden im Kranz gleichmäßige, ruhige Flächen. Schmalblättriger Eukalyptus wirkt dagegen stärker linear und lockert die Außenkontur auf. Eucalyptus cinerea besitzt beispielsweise rundliche, blaugrün bis graugrün bereifte Jugendblätter und länglichere ältere Blätter.
Die natürlichen Farbtöne reichen von Grün und Graugrün bis zu mattem Blaugrün. Ein heller, silbrig wirkender Überzug kann durch eine natürliche Wachsschicht entstehen. Beim Lufttrocknen werden die Farben häufig gedeckter und können sich in Richtung Grau, Braungrün oder Beige verändern.
Konservierter Eukalyptus bleibt meist biegsamer und fühlt sich weicher oder leicht ledrig an. Bei intensivem Grün, Rosa, Rot, Orange, Schwarz oder gleichmäßigen Pastelltönen handelt es sich in der Regel um gefärbte beziehungsweise mit farbigen Konservierungslösungen behandelte Ware.
Die Blätter besitzen Öldrüsen und können beim Berühren einen charakteristischen Geruch abgeben. Wie deutlich dieser wahrnehmbar bleibt, hängt jedoch von Art, Alter, Trocknung und Behandlung ab.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Eukalyptus kann im Kranz sowohl Fülle als auch eine klare Linienführung erzeugen. Seine gedeckten Blattfarben verbinden kräftige Blüten mit hellen Gräsern und schaffen ruhigere Übergänge.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als flächige Grundlage unter kleineren Blüten und Gräsern
- zur Gestaltung einer gleichmäßigen Blattkante entlang des Kranzes
- mit längeren Zweigspitzen für eine lockere, natürliche Außenlinie
- als Übergang zwischen kräftigen Farben und neutralen Naturtönen
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen zur Gliederung des Kranzverlaufs
Hirse ergänzt Eukalyptus durch feine Rispen oder kompakte Kolben. Fallender Amaranthus bringt Bewegung zwischen die klarer geordneten Blätter. Achillea setzt flächige Blütenstände neben die runden oder länglichen Blattformen. Glixia und Schleierkraut bilden feine Verzweigungen, während Strohblumen deutlichere Farbakzente hinzufügen.
Rundblättriger Eukalyptus eignet sich besonders für ruhig aufgebaute Kränze. Schmalblättrige Zweige können dagegen stärker aus dem Kranz herausgeführt werden und eine bewegtere Silhouette bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Eukalyptuszweige können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Beim Lufttrocknen werden die Blätter fester und spröder. Sie können sich außerdem leicht einrollen oder ihre Farbe verändern.
Bei konservierter Ware wird häufig ein Verfahren auf Glycerinbasis verwendet. Dabei wird ein Teil der Pflanzenfeuchtigkeit durch eine konservierende Lösung ersetzt. Das Material bleibt dadurch meist geschmeidiger als gewöhnlich getrockneter Eukalyptus. Konservierung und Lufttrocknung sind daher zwei unterschiedliche Verarbeitungsarten.
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine sehr formenreiche australische Pflanzenart. Je nach Herkunft und Unterart wächst sie niedrig und ausgebreitet oder aufrecht bis etwa 60 Zentimeter hoch. Der früher verwendete botanische Name Helichrysum apiculatum gilt heute als Synonym.
Für die Trockenfloristik werden die verzweigten Stiele mit ihren kleinen goldgelben Blütenköpfen verwendet. Diese stehen meist zu mehreren in kompakten Gruppen an den Enden der Zweige und bilden dadurch zahlreiche dicht beieinanderliegende Farbpunkte.
Aussehen und Besonderheiten
Stängel und Blätter des Goldköpfchens sind häufig mit feinen, wolligen oder seidigen Haaren bedeckt. Dadurch kann das Laub je nach Pflanzenform grün, graugrün oder nahezu silbrig erscheinen. Auch die Form der Blätter variiert deutlich: Sie reicht von schmal und länglich bis etwas breiter und spatelförmig.
Die vermeintlich einzelnen Blüten sind botanisch kleine Blütenkörbchen. Jedes Körbchen setzt sich aus zahlreichen winzigen Röhrenblüten zusammen, die von mehreren Reihen trockener Hüllblätter umgeben werden. Vor allem diese festen, papierartigen Hüllblätter prägen das typische Erscheinungsbild.
Die einzelnen Blütenköpfe sind gewöhnlich nur wenige Millimeter bis etwa 1,5 Zentimeter breit. Da mehrere von ihnen dicht zusammenstehen, wirken sie aus der Entfernung wie kleine goldgelbe Knöpfe oder kompakte Blütenpolster.
Naturbelassene Blütenstände zeigen Goldgelb, Gelborange und teilweise gelbbraune Töne. Beim Trocknen kann sich das leuchtende Gelb zu einem gedeckteren Gold-, Ocker- oder Braunton verändern. Ein dauerhaft unveränderter Farberhalt lässt sich daher nicht versprechen.
Weiß, Rosa oder andere gleichmäßig kräftige Farben können bei bestimmter Pflanzenware natürlich auftreten oder durch eine nachträgliche Behandlung entstehen. Bei Floristikware ohne genaue Kennzeichnung lässt sich dies nicht immer sicher unterscheiden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Goldköpfchen bringen viele kleine, kompakte Farbpunkte in den Kranz. Im Unterschied zu einzelnen großen Blüten erzeugen sie eine wiederkehrende Struktur, die Flächen gliedert und kräftige Gelb- oder Goldakzente setzt.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Gruppen als wiederkehrende Farbinseln
- zwischen größeren Blütenköpfen als strukturierender Übergang
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine locker auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als kompakte Füllung kleiner Zwischenräume
- mit längeren Zweigen für Bewegung in asymmetrischen Gestaltungen
Craspedia greift die runde Form mit deutlich größeren, klar abgegrenzten Blütenköpfen auf. Gomphrena kann weitere kräftige Farbpunkte hinzufügen. Phalaris oder Flachs ergänzen die kompakten Köpfchen durch längliche beziehungsweise kugelige Formen.
Hasenschwanzgras schafft mit seinen weichen Ähren einen haptischen Kontrast zu den festen Hüllblättern. Eukalyptus oder Ruskus können als ruhigere Blattflächen dienen und das leuchtende Gelb optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Frisch geschnittene Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber trocknen. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und vor direkter Sonne geschützt sein.
Für die Ernte eignen sich feste, gut entwickelte Blütenstände ohne welke oder feuchte Stellen. Da Chrysocephalum apiculatum sehr unterschiedliche Wuchsformen umfasst, lässt sich kein einziger optimaler Schnittzeitpunkt für sämtliche Pflanzenformen festlegen.
Nach dem Trocknen können die verzweigten Stiele als Ganzes verwendet oder in kleinere Gruppen geteilt werden. Beim Wickeln sollte das Material am kräftigeren unteren Stiel gehalten werden. Zu starkes Knicken kann die trockenen Zweige oder Blütenköpfe beschädigen.
Was ist Rainfarn?
Rainfarn ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit aufrechten, im oberen Bereich verzweigten Stängeln. In Deutschland wächst sie unter anderem an Wegrändern, Böschungen, Ufern und auf Brachen. Für die Trockenfloristik werden vor allem die verzweigten Stiele mit ihren zahlreichen gelben Blütenköpfchen verwendet.
Die häufig als kleine Blütenknöpfe beschriebenen Gebilde sind keine Einzelblüten. Jedes Köpfchen setzt sich aus vielen dicht angeordneten gelben Röhrenblüten zusammen. Mehrere dieser Köpfchen stehen gemeinsam in einer flach bis leicht gewölbt erscheinenden Doldenrispe.
Aussehen und Besonderheiten
Die einzelnen Blütenköpfchen sind rundlich, leicht abgeflacht und ungefähr acht bis elf Millimeter breit. Da auffällige Zungenblüten normalerweise fehlen, besitzen sie nicht die typische Strahlenform einer Margerite. Ihre kompakte Oberfläche und der klar begrenzte Umriss erinnern stattdessen an kleine gelbe Knöpfe.
An einem verzweigten Stiel können zahlreiche Köpfchen dicht nebeneinanderstehen. Dadurch entsteht eine größere zusammenhängende Blütenfläche, deren einzelne Elemente dennoch deutlich erkennbar bleiben.
Die grünen Blätter sind tief fiederteilig und in schmale, gezähnte Abschnitte gegliedert. Ihre Form erklärt den Vergleich mit Farnblättern, obwohl Rainfarn botanisch nicht zu den Farnen gehört. In Trockenblumenkränzen werden häufig hauptsächlich die Blütenstände verarbeitet, während ein Teil der Blätter vor dem Trocknen entfernt wird.
Frischer Rainfarn besitzt kräftig goldgelbe Blüten. Während des Trocknens kann sich der Farbton zu einem gedeckteren Goldgelb, Ocker oder Senfgelb verändern. Mit zunehmendem Alter sind weiteres Verblassen und bräunliche Veränderungen möglich. Intensiv abweichende oder sehr gleichmäßige Farben können auf gefärbte Floristikware hinweisen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rainfarn bringt kompakte gelbe Farbpunkte und eine deutlich gegliederte Oberfläche in einen Trockenblumenkranz. Die verzweigten Blütenstände können sowohl als zusammenhängende Gruppe als auch in kleinere Abschnitte geteilt verarbeitet werden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als warmer Farbakzent in natürlichen und wiesenartigen Kränzen
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende, knopfartige Formen
- als flächigerer Übergang zwischen lockeren Gräsern und größeren Blüten
- auf unterschiedlich langen Stielen für einen lebendigen äußeren Kranzrand
- als Kontrast zu weißen, cremefarbenen oder violetten Trockenmaterialien
Achillea ergänzt Rainfarn durch größere und geschlossenere Blütenflächen. Craspedia greift die gelbe Farbe auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen jedoch stärkere Einzelakzente. Lagurus, Phalaris, Weizen oder andere Gräser lockern die kompakteren Blütengruppen mit schmalen und länglichen Formen auf. Statice oder Gomphrena können einen violetten, rosafarbenen oder weißen Farbkontrast bilden.
Da das kräftige Gelb schnell bestimmend wirkt, reichen bei kleineren Kränzen häufig wenige gezielt platzierte Abschnitte aus.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung können die Stiele geschnitten werden, sobald die mittleren Blütenköpfchen einer Gruppe vollständig geöffnet sind. Die übrigen Köpfchen können sich während des Trocknens noch weiterentwickeln.
Nach dem Entfernen unerwünschter Blätter werden die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Ein trockener, gut belüfteter und lichtarmer Ort begrenzt das Risiko von Schimmel und unnötig starken Farbveränderungen.
Beim Wickeln sollte Rainfarn am Stiel gehalten werden. Die trockenen Köpfchen erscheinen kompakt, können bei starkem Druck oder wiederholtem Reiben jedoch zerbröseln. Kleine Verzweigungen lassen sich einzeln einarbeiten oder mit Floristendraht zu kurzen Gruppen zusammenfassen.
Was ist die Petersilienblüte?
Als Petersilienblüte werden die Blütenstände der Petersilie bezeichnet. Sie ist keine eigenständige Pflanzenart und auch kein besonderer Floristikname. Verwendet werden die verzweigten Blütenstiele mit ihren kleinen gelblich grünen Blüten.
Petersilie entwickelt im ersten Jahr überwiegend ihre bekannte Blattrosette. Im zweiten Jahr bildet sie aufrechte Blütenstiele, blüht und setzt anschließend Früchte an. In der Trockenfloristik können sowohl die geöffneten Dolden als auch später geschnittene Fruchtstände verarbeitet werden. Diese unterscheiden sich deutlich in ihrer Wirkung.
Aussehen und Besonderheiten
Die kleinen Einzelblüten sitzen in zusammengesetzten Dolden, den sogenannten Doppeldolden. Mehrere feine Strahlen gehen von einem gemeinsamen Punkt aus und tragen an ihren Enden kleinere Döldchen. Dadurch entsteht eine offene, leicht gewölbte Form mit vielen sichtbaren Zwischenräumen.
Die Einzelblüten sind klein, sternförmig und meist gelblich grün bis blassgrün. Anders als bei der Schafgarbe bilden sie keine zusammenhängende Fläche aus zahlreichen Blütenköpfchen. Die klar erkennbaren Doldenstrahlen lassen die Petersilienblüte linearer und lockerer wirken.
Während der Blüte sind die Stiele und Dolden überwiegend grün. Beim Trocknen verändern sie sich häufig zu gedecktem Graugrün, Strohgelb oder Beige. Werden die Blütenstände später geerntet, entwickeln sich kleine, gerippte Früchte. Diese verleihen dem Material eine körnigere und kompaktere Oberfläche.
Gefärbte Petersilienblüten sind im Floristikhandel möglich. Kräftige oder sehr gleichmäßige Farbtöne sollten deshalb von der natürlichen gelblich grünen Färbung unterschieden werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Petersilienblüten bringen eine feine, verzweigte Struktur in den Kranz. Ihre Dolden erzeugen kleine, transparente Flächen und eignen sich besonders für natürliche, wiesenartige oder locker gebundene Gestaltungen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als luftiger Übergang zwischen kompakten Blüten und schmalen Gräsern
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende, leicht gewölbte Formen
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- auf unterschiedlich langen Stielen für räumliche Tiefe
- als zurückhaltender Hintergrund für kräftigere Farbakzente
Achillea ergänzt die Dolden durch größere und geschlossenere Blütenflächen. Lagurus und Pampasgras führen die weiche Wirkung fort, während Phalaris oder Weizen schmalere, klar begrenzte Formen hinzufügen. Gomphrena, Craspedia und Strohblumen können zwischen den zurückhaltenden Petersilienblüten deutliche Farbpunkte setzen.
Da die Dolden feiner und offener als Schleierkraut wirken, füllen sie Zwischenräume weniger dicht. Sie eignen sich daher vor allem dort, wo die Unterlage oder andere Materialien teilweise sichtbar bleiben dürfen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Dolden. Werden sie während der Blüte geschnitten, bleibt ihre Wirkung feiner und blütenbetonter. Ein späterer Schnitt führt zu stärker ausgeprägten Fruchtständen, die kompakter, aber häufig auch spröder erscheinen.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Stiele anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Trocknungsplatz sollte lichtarm, trocken und gut belüftet sein. Während des Trocknens kann das frische Grün deutlich verblassen.
Beim Wickeln sollten die Dolden am Stiel angefasst werden. Die feinen Strahlen und kleinen Blüten beziehungsweise Früchte können bei Druck, Reibung oder häufigem Nachjustieren abbrechen.
Nicht vorrätig
Trockenblumenkranz mit Makramee, Häkelblüten & Cornusbeeren – verspielt. filigran. handgemacht.
Wenn florales Handwerk auf textile Kunst trifft, entsteht mehr als ein Kranz – es entsteht ein Statement für Natürlichkeit, Kreativität und liebevolle Gestaltung. Dieser feine Trockenblumenkranz ist auf einem filigranen Metallring gebunden, der mit zartem Makramee aus 100 % Baumwolle umwickelt wurde. Kleine, handgearbeitete Häkelblüten aus Polyacryl setzen textile Akzente und verleihen dem Arrangement eine leicht verspielte Note.
Der Look: sanft, hell, luftig – fast wie ein Spaziergang über eine wilde Sommerwiese, eingefangen in einem Kranz.
Florale Vielfalt – Natürlich komponiert
Neben klassischen Trockenblumen wie Phalaris, Ruscus und Eukalyptus finden sich feine Blüten von Margeriten, Akelei und Petersilie, kombiniert mit Reinfarn, Cornusbeeren und verschiedenen Gräsern. Diese besondere Zusammenstellung verleiht dem Kranz ein zartes Farbspiel aus Naturtönen, mattem Grün und gelegentlichen Creme- oder Roséakzenten – nie laut, immer geschmackvoll.
Durch seine textile Basis und florale Leichtigkeit wirkt der Kranz gleichzeitig modern, natürlich und etwas nostalgisch – ideal für Boho-Fans, Cottagecore-Ästheten oder Menschen, die das Echte lieben.
Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 26 cm
- Tiefe: ca. 3 cm
- Farben: Naturweiß, Beige, sanftes Grün, zarte Blütenfarben
- Materialien: Metallring, Makrameeband (100 % Baumwolle), Häkelblüten (100 % Polyacryl), Wickeldraht
- Trockenblumen & Naturmaterialien: Phalaris, Ruscus, Reinfarn, Eukalyptus, Akelei, Cornusbeeren, Petersilienblüten, Margeriten, verschiedene Gräser
- Stil: verspielt, natürlich, leicht nostalgisch
Weitere Hinweise
- Trockenblumen bitte vor direkter Sonne, Wasser und hoher Luftfeuchtigkeit schützen.
- Leichte Farb- und Formabweichungen sind naturbedingt möglich.
- Beim Versand kann sich vereinzelt Material lösen – dies beeinträchtigt nicht die Optik.
- Deko auf Produktbildern ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
- Enthält echte Trockenblumen: Für Allergiker oder Personen mit Sensibilität gegenüber Pflanzenstoffen oder Naturpollen kann das Produkt ungeeignet sein.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
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