Gartenblumenkranz mit Christrosen, Gräsern & Rosenblättern (34,5 cm)
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Was ist Akelei?
Als Akelei wird die Pflanzengattung Aquilegia aus der Familie der Hahnenfußgewächse bezeichnet. Zu ihr gehören zahlreiche Arten, darunter die in Europa heimische Gewöhnliche Akelei (Aquilegia vulgaris). Da floristisch verwendete Akelei nicht immer mit einer genauen Art oder Sorte ausgewiesen wird, bleibt dieser Eintrag bewusst auf Gattungsebene. Aquilegia ist eine botanisch anerkannte Gattung mit einem weiten natürlichen Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel.
Während die frische Pflanze vor allem für ihre auffälligen Blüten mit nach hinten gerichteten Spornen bekannt ist, werden in der Trockenfloristik hauptsächlich ihre Fruchtstände genutzt. Dabei handelt es sich genauer um Gruppen mehrerer aufrechter Balgfrüchte, die aus einer einzelnen Blüte hervorgehen.
Aussehen und Besonderheiten
Nach dem Verblühen entwickeln sich mehrere schmale, nach oben gerichtete Balgfrüchte. Häufig sind es fünf, ihre Anzahl kann je nach Art jedoch abweichen. Jede einzelne Balgfrucht endet in einer schnabelartigen Spitze und öffnet sich bei zunehmender Reife an einer Seite, um die darin enthaltenen Samen freizugeben.
In getrocknetem Zustand erinnern die Fruchtstände an kleine, aufrecht stehende Kelche oder schmale Hörner. Ihre Form ist klar gegliedert, bleibt dabei aber offen und filigran. Zwischen den einzelnen Fruchtteilen entstehen sichtbare Zwischenräume, wodurch das Material trotz seiner markanten Kontur leicht wirkt.
Die natürliche Färbung reicht nach der Trocknung überwiegend von hellem Strohbeige bis zu Grau- und Brauntönen. Der genaue Farbton hängt vom Reifegrad und vom verwendeten Pflanzenmaterial ab. Die trockenen Oberflächen wirken matt und können mit zunehmender Reife aufbrechen. Geöffnete Früchte erscheinen lockerer als noch geschlossene Exemplare und können einzelne Samen verlieren.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Akelei wird im Kranz vor allem als feiner Strukturgeber eingesetzt. Ihre Fruchtstände füllen keine geschlossenen Flächen, sondern setzen kleine, deutlich erkennbare Konturen. Dadurch eignen sie sich besonders für Stellen, an denen ein Kranz mehr Tiefe erhalten soll, ohne dichter oder schwerer zu wirken.
Mögliche Verwendungen sind:
- als lockerer Akzent zwischen kompakten Blütenständen
- für kleine Erhebungen und unterschiedliche Arbeitshöhen
- zur Auflockerung dicht gewickelter Kranzbereiche
- als natürliche Struktur an den äußeren Rändern eines Kranzes
- für wiesenartige, rustikale oder zurückhaltend gestaltete Arrangements
Zusammen mit Nigella entstehen abwechslungsreiche Gruppen aus unterschiedlich geformten Fruchtständen. Briza, Hasenschwanzgras oder andere feine Gräser greifen die leichte Wirkung auf und bringen zusätzlich Bewegung in die Gestaltung. Neben flächiger Achillea bildet Akelei einen deutlichen Formkontrast: Die Schafgarbe wirkt kompakt, während die Akelei offene, aufrechte Linien beisteuert.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Lufttrocknung können gut entwickelte und unbeschädigte Fruchtstiele verwendet werden. Die unteren Blätter werden entfernt und die Stiele gebündelt kopfüber an einem lichtarmen, trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt. Diese Bedingungen reduzieren das Risiko von Schimmelbildung.
Der Reifegrad beeinflusst das spätere Aussehen: Mit zunehmender Reife öffnen sich die Balgfrüchte und können Samen freigeben. Bei der Verarbeitung sollten die trockenen Stiele und Fruchtspitzen nur vorsichtig gebogen werden, da sie unter Druck brechen können.
Was ist Briza?
Als Briza wird in der Trockenfloristik häufig das Große Zittergras Briza maxima bezeichnet. Es gehört zur Familie der Süßgräser und ist besonders an seinen großen, flachen und herabhängenden Ährchen zu erkennen. Die botanische Gattung Briza umfasst allerdings mehrere Arten. Dazu gehören beispielsweise auch das Gewöhnliche Zittergras Briza media und das Kleine Zittergras Briza minor.
Für den vorliegenden Eintrag ist Briza maxima gemeint, da diese Art im alten Text ausdrücklich genannt wird und wegen ihrer vergleichsweise großen Ährchen häufig als Schnitt- und Trockenmaterial verwendet wird. Floristisch verarbeitet werden die verzweigten Halme mit den daran hängenden Ährchen.
Aussehen und Besonderheiten
Das Große Zittergras bildet lockere, offene Rispen. An ihren feinen Seitenästen sitzen breite, eiförmige und seitlich abgeflachte Ährchen. Umgangssprachlich werden sie wegen ihrer Form manchmal als herz- oder tropfenförmig beschrieben. Botanisch handelt es sich jedoch nicht um einzelne Samen oder kleine Schirme, sondern um mehrblütige Ährchen.
Die Ährchen hängen an dünnen Stielen und können sich bereits bei leichter Luftbewegung bewegen. Darauf bezieht sich die deutsche Bezeichnung Zittergras. Auch getrocknet behalten die verzweigten Halme und hängenden Ährchen ihre lockere Linienführung.
Junge Ährchen können grünlich erscheinen. Während der Reife und Trocknung entwickeln sie meist helle Gelb-, Stroh-, Beige- oder Brauntöne. Je nach Entwicklungsstadium können außerdem rötliche oder dunklere Zeichnungen sichtbar sein.
Im Floristikhandel wird Briza zusätzlich gebleicht oder gefärbt angeboten. Weiße, pastellfarbene oder kräftig eingefärbte Varianten entsprechen daher nicht unbedingt der natürlichen Pflanzenfarbe. Die trockenen Halme und Ährchen sind leicht, können bei Druck jedoch knicken oder brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza wird vor allem als feines Akzent- und Bewegungsmaterial eingesetzt. Die kleinen Verzweigungen füllen Zwischenräume, ohne dabei eine geschlossene oder schwere Fläche zu bilden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Ährchen deutlich erkennbar.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten
- für feine Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Akzent in natürlich gestalteten Kränzen
- für leichte Höhenunterschiede innerhalb einer gebundenen Partie
- als Strukturkontrast zu runden oder flächigen Pflanzenteilen
Zusammen mit Hasenschwanzgras entstehen unterschiedliche, aber miteinander verwandte Grasformen: Briza wirkt flach und beweglich, während die Blütenstände des Hasenschwanzgrases kompakter erscheinen. Phalaris oder Getreideähren bringen kräftigere, aufrechte Linien hinzu. Eukalyptus bildet mit seinen größeren Blättern einen ruhigen Flächenkontrast zu den kleinen verzweigten Ährchen.
Briza sollte nicht zu dicht zwischen anderen Materialien verschwinden. Einzelne, etwas hervorstehende Halme oder kleine locker verteilte Gruppen lassen seine Form meist deutlicher erkennen. Bei kleinen Kränzen genügen oft wenige kurze Verzweigungen.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Lufttrocknen können die Halme in kleinen, lockeren Bündeln an einem trockenen, lichtarmen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Die Rispen sollten dabei nicht zusammengedrückt werden, damit die Ährchen ihre natürliche Stellung behalten.
Bei der Verarbeitung wird Briza am besten am kräftigeren unteren Halm angefasst und befestigt. Die dünnen Seitenzweige und trockenen Ährchen reagieren empfindlich auf Knicken und starken Druck. Lange Halme können passend gekürzt und mit feinem Draht in den Kranz eingearbeitet werden.
Was ist die Christrose?
Die Christrose ist eine mehrjährige Pflanze, die je nach Standort, Witterung und kultivierter Form vom Winter bis in das zeitige Frühjahr blüht. In Regionen mit milden Wintern können sich die ersten Blüten bereits um die Weihnachtszeit öffnen. Bei kälteren Bedingungen beginnt die Blüte häufig später.
Floristisch interessant sind vor allem die einzelnen Blütenköpfe und die späteren Fruchtstände. Die auffälligen weißen Teile der vermeintlichen Blüte sind botanisch keine Blütenblätter, sondern fünf blütenblattähnliche Kelchblätter. Die eigentlichen Kronblätter sind zu kleinen Nektarblättern umgebildet und sitzen gemeinsam mit zahlreichen Staubblättern im Inneren.
Aussehen und Besonderheiten
Die Christrose bildet große, schalen- bis tellerförmige Blüten. Ihre fünf breiten Kelchblätter sind zunächst meist weiß oder cremeweiß. Während der Reife können sie einen rosafarbenen oder grünlichen Ton entwickeln. In der Mitte setzen die zahlreichen gelben Staubblätter einen deutlichen Farbkontrast.
Nach der Bestäubung fallen die kleinen Nektarblätter und Staubblätter ab. Die großen Kelchblätter bleiben dagegen erhalten. Gleichzeitig entwickeln sich in der Blütenmitte mehrere längliche Balgfrüchte. Dadurch verändert sich die Christrose von einer offenen, hellen Blütenform zu einem stärker strukturierten Fruchtstand.
Die dunkelgrünen Blätter sind ledrig und in mehrere kräftige Abschnitte geteilt. Für feine Trockenblumenkränze sind sie aufgrund ihrer Größe weniger typisch als die Blüten- und Fruchtstände.
Beim Trocknen können sich die hellen Kelchblätter zusammenziehen, verformen oder farblich verändern. Das Ergebnis ist deshalb weniger gleichmäßig als bei klassischen Trockenblumen wie Strohblumen oder Statice.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Eine konservierte Christrose bildet einen vergleichsweise großen, flächigen Akzent. Wegen ihrer klaren Form wird sie meist sparsam eingesetzt und nicht als Füllmaterial verwendet.
Mögliche Gestaltungen sind:
- als heller Mittelpunkt einer kleinen gebundenen Partie
- als einzelner Akzent in einem asymmetrischen Winterkranz
- als Kontrast zu feinen Gräsern und verzweigten Materialien
- mit Zapfen, Rinde oder dunklen Zweigen für eine strukturreiche Naturgestaltung
- mit Eukalyptus, Lunaria oder hellen Trockenblumen für ruhige Creme-, Grün- und Silbertöne
Fruchtstände mit bereits sichtbaren Balgfrüchten wirken strukturierter und weniger blütenhaft. Sie lassen sich beispielsweise mit Getreideähren, Phalaris oder kräftigen Gräsern verbinden.
Frische Christrosen sollten in einem dauerhaft trockenen Kranz nicht wie fertige Trockenblumen behandelt werden. Ohne geeignete Konservierung können die Blüten schnell an Spannung verlieren und sich deutlich verformen.
Trocknung und Verarbeitung
Für eine möglichst formschonende Konservierung können einzelne Blütenköpfe in Silicagel getrocknet werden. Dabei wird die Blüte vorsichtig in das Trockenmittel gelegt und vollständig umgeben. Das Material entzieht ihr nach und nach die Feuchtigkeit.
Reifere Blüten mit festen, noch erhaltenen Kelchblättern oder beginnender Fruchtbildung können sich für floristische Arbeiten besser eignen als sehr junge, weiche Blüten. Das Trocknungsergebnis bleibt jedoch von der jeweiligen Blüte und ihrem Entwicklungsstadium abhängig.
Getrocknete Blütenköpfe sollten möglichst am Stiel oder an einer zusätzlich angebrachten Drahtbefestigung verarbeitet werden. Druck auf die trockenen Kelchblätter kann Risse oder Bruchstellen verursachen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknete Christrosen sollten vor hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Helle Pflanzenteile können mit der Zeit nachdunkeln, vergilben oder verblassen.
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine sehr formenreiche australische Pflanzenart. Je nach Herkunft und Unterart wächst sie niedrig und ausgebreitet oder aufrecht bis etwa 60 Zentimeter hoch. Der früher verwendete botanische Name Helichrysum apiculatum gilt heute als Synonym.
Für die Trockenfloristik werden die verzweigten Stiele mit ihren kleinen goldgelben Blütenköpfen verwendet. Diese stehen meist zu mehreren in kompakten Gruppen an den Enden der Zweige und bilden dadurch zahlreiche dicht beieinanderliegende Farbpunkte.
Aussehen und Besonderheiten
Stängel und Blätter des Goldköpfchens sind häufig mit feinen, wolligen oder seidigen Haaren bedeckt. Dadurch kann das Laub je nach Pflanzenform grün, graugrün oder nahezu silbrig erscheinen. Auch die Form der Blätter variiert deutlich: Sie reicht von schmal und länglich bis etwas breiter und spatelförmig.
Die vermeintlich einzelnen Blüten sind botanisch kleine Blütenkörbchen. Jedes Körbchen setzt sich aus zahlreichen winzigen Röhrenblüten zusammen, die von mehreren Reihen trockener Hüllblätter umgeben werden. Vor allem diese festen, papierartigen Hüllblätter prägen das typische Erscheinungsbild.
Die einzelnen Blütenköpfe sind gewöhnlich nur wenige Millimeter bis etwa 1,5 Zentimeter breit. Da mehrere von ihnen dicht zusammenstehen, wirken sie aus der Entfernung wie kleine goldgelbe Knöpfe oder kompakte Blütenpolster.
Naturbelassene Blütenstände zeigen Goldgelb, Gelborange und teilweise gelbbraune Töne. Beim Trocknen kann sich das leuchtende Gelb zu einem gedeckteren Gold-, Ocker- oder Braunton verändern. Ein dauerhaft unveränderter Farberhalt lässt sich daher nicht versprechen.
Weiß, Rosa oder andere gleichmäßig kräftige Farben können bei bestimmter Pflanzenware natürlich auftreten oder durch eine nachträgliche Behandlung entstehen. Bei Floristikware ohne genaue Kennzeichnung lässt sich dies nicht immer sicher unterscheiden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Goldköpfchen bringen viele kleine, kompakte Farbpunkte in den Kranz. Im Unterschied zu einzelnen großen Blüten erzeugen sie eine wiederkehrende Struktur, die Flächen gliedert und kräftige Gelb- oder Goldakzente setzt.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Gruppen als wiederkehrende Farbinseln
- zwischen größeren Blütenköpfen als strukturierender Übergang
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine locker auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als kompakte Füllung kleiner Zwischenräume
- mit längeren Zweigen für Bewegung in asymmetrischen Gestaltungen
Craspedia greift die runde Form mit deutlich größeren, klar abgegrenzten Blütenköpfen auf. Gomphrena kann weitere kräftige Farbpunkte hinzufügen. Phalaris oder Flachs ergänzen die kompakten Köpfchen durch längliche beziehungsweise kugelige Formen.
Hasenschwanzgras schafft mit seinen weichen Ähren einen haptischen Kontrast zu den festen Hüllblättern. Eukalyptus oder Ruskus können als ruhigere Blattflächen dienen und das leuchtende Gelb optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Frisch geschnittene Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber trocknen. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und vor direkter Sonne geschützt sein.
Für die Ernte eignen sich feste, gut entwickelte Blütenstände ohne welke oder feuchte Stellen. Da Chrysocephalum apiculatum sehr unterschiedliche Wuchsformen umfasst, lässt sich kein einziger optimaler Schnittzeitpunkt für sämtliche Pflanzenformen festlegen.
Nach dem Trocknen können die verzweigten Stiele als Ganzes verwendet oder in kleinere Gruppen geteilt werden. Beim Wickeln sollte das Material am kräftigeren unteren Stiel gehalten werden. Zu starkes Knicken kann die trockenen Zweige oder Blütenköpfe beschädigen.
Bezeichnung: Hagebutte
Botanische Zuordnung: Früchte verschiedener Arten der Gattung Rosa; häufig von der Hunds-Rose Rosa canina
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Natürliche Verbreitung: Abhängig von der Rosenart; Rosa canina ist von Madeira und Nordwestafrika über Europa bis Zentralasien und Pakistan natürlich verbreitet
Einordnung: Sammelnussfrucht, Scheinfrucht und floristisch verwendetes Naturmaterial
Was ist die Hagebutte?
Als Hagebutten werden die Früchte verschiedener Wild-, Strauch- und Gartenrosen bezeichnet. Es handelt sich daher nicht um eine bestimmte Pflanzenart. Besonders häufig werden sie mit der Hunds-Rose Rosa canina verbunden, doch auch zahlreiche andere Rosenarten bilden auffällige Hagebutten.
Botanisch ist die Hagebutte keine Beere. Der bei der Reife meist fleischige, auffällig gefärbte Blütenbecher umschließt zahlreiche kleine Nüsschen. Diese sind die eigentlichen Einzelfrüchte. Die gesamte Einheit wird als Sammelnussfrucht und zugleich als Scheinfrucht bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Form, Größe und Farbe unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Rosenarten und Sorten. Hagebutten können rund, oval, eiförmig, birnenförmig oder länglich sein. Manche sitzen einzeln an langen Stielen, andere erscheinen in dicht verzweigten Fruchtständen.
Die Hunds-Rose entwickelt gewöhnlich zahlreiche orangefarbene bis orangerote Hagebutten. Andere Rosen können korallenrote, tiefrote, weinrote oder sehr dunkle Früchte hervorbringen. Auch ihre Größe variiert von kleinen, perlenartigen Punkten bis zu auffälligen, fast kirschgroßen Früchten.
Frische Hagebutten besitzen häufig eine glatte bis leicht glänzende Oberfläche. Während des Trocknens verlieren sie Feuchtigkeit, wodurch sie schrumpfen, Falten bilden und matter werden können. Auch eine Veränderung von kräftigem Rot zu dunkleren Rot-, Braun- oder Orangetönen ist möglich.
Gleichmäßig goldene, weiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Hagebutten wurden üblicherweise lackiert, gefärbt oder anderweitig behandelt. Bei künstlichen Dekofrüchten handelt es sich nicht um botanisches Trockenmaterial.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hagebutten bringen klar abgegrenzte, kompakte Formen und kräftige Farbpunkte in einen Kranz. Besonders interessant sind ganze verzweigte Stiele, weil sie neben der Farbe auch eine natürliche Linienführung erzeugen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine rote oder orangefarbene Akzente
- in kurzen Seitentrieben als kompakte Fruchtgruppen
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Zweigen für Höhe und Bewegung
- als Kontrast zu feinen, hellen oder flächigen Trockenmaterialien
Getreide, Hirse und naturfarbene Gräser können die warme Fruchtfarbe mit hellen Beige- und Brauntönen begleiten. Eukalyptus oder Ruskus bilden größere, ruhigere Blattflächen und schaffen einen deutlichen Grün-Rot-Kontrast.
Disteln ergänzen Hagebutten durch feste, kantige Strukturen. Neben Amaranthus oder dunkel gefärbten Trockenblumen entstehen kräftige Rot- und Beerentöne. In zurückhaltenden Kränzen können bereits wenige Früchte ausreichen, um wiederkehrende Farbpunkte zu setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für floristische Arbeiten eignen sich feste, unbeschädigte Früchte ohne weiche oder feuchte Stellen. Ganze Zweige sollten luftig verarbeitet oder an einem trockenen und gut belüfteten Ort getrocknet werden. Sehr reife, weiche Früchte können leichter schrumpfen oder verderben.
Anders als papierartige Trockenblumen behalten Hagebutten beim Lufttrocknen nicht zuverlässig ihre frische, pralle Form. Das Ergebnis hängt von Rosenart, Reifegrad, Fruchtgröße und Umgebungsbedingungen ab.
Beim Wickeln können kurze Seitentriebe mit ausreichend langem Stiel verwendet werden. Kräftigere, verholzte Zweige benötigen meist stabilen Wickeldraht. Bereits trockene Früchte sollten nicht stark gedrückt werden, da sie brechen oder sich vom Stiel lösen können.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Silbriges Heiligenkraut?
Das Silbrige Heiligenkraut ist ein niedriger, dicht verzweigter Halbstrauch. In der Floristik werden sowohl seine fein strukturierten, grauweißen Zweige als auch die lang gestielten gelben Blütenköpfchen verwendet.
Der Name Zypressen-Heiligenkraut bezieht sich auf die fein gegliederten Zweige, deren Oberfläche entfernt an kleine Zypressentriebe erinnert. Mit einer echten Zypresse ist die Pflanze jedoch nicht näher verwandt. Auch die gelegentliche Handelsbezeichnung Lavendelcotula bezeichnet keinen Lavendel.
Aussehen und Besonderheiten
Die zahlreichen aufrechten bis aufsteigenden Zweige bilden einen dichten, rundlichen Wuchs. An ihnen sitzen sehr kleine, wechselständig angeordnete Blätter. Diese sind tief geteilt und besitzen kurze, dicht aufeinanderfolgende Abschnitte. Dadurch wirken die belaubten Triebe eher räumlich und schuppenartig als flach.
Junge Zweige und Blätter sind dicht grauweiß bis silbrig behaart. Dieser feine Filz erzeugt die matte, helle Oberfläche. Zwischen den Härchen kann besonders bei älterem Material ein graugrüner Grundton sichtbar werden. Beim Zerreiben besitzt das frische Laub einen kräftigen, charakteristischen Eigengeruch.
Im Sommer stehen über dem Laub lange, weitgehend unbelaubte Stiele mit gelben, rundlichen Blütenköpfchen. Die knopfähnlichen Gebilde sind keine einzelnen Blüten. Wie für Korbblütler typisch bestehen sie aus zahlreichen kleinen Röhrenblüten, die gemeinsam einen kompakten Blütenstand bilden. Auffällige äußere Zungenblüten fehlen.
Beim Trocknen können die Zweige ihre silbergraue Wirkung teilweise behalten, aber auch matter, grüngrau, beige oder bräunlich werden. Die gelben Blütenstände entwickeln häufig gedecktere Gold-, Ocker- oder Brauntöne. Ein unveränderter Erhalt von Farbe, Duft und Form lässt sich bei diesem Naturmaterial nicht voraussetzen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Silbriges Heiligenkraut bildet eine fein verzweigte, vergleichsweise dichte Struktur. Die kleinen Blätter erzeugen eine gleichmäßige Oberfläche, ohne wie größere Blattmaterialien geschlossene Flächen zu bilden. Blühende Stiele ergänzen diese Struktur durch klar abgegrenzte gelbe Punkte.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als silbergraue Grundlage zwischen farbigen Trockenblumen
- in kurzen Zweigabschnitten zum Füllen kleiner und mittlerer Zwischenräume
- entlang der Kranzkontur für eine fein und unregelmäßig auslaufende Form
- mit Blütenköpfchen als wiederkehrender gelber Akzent
- als strukturierender Übergang zwischen kompakten Blüten und schmalen Gräsern
Calocephalus ergänzt das Heiligenkraut durch drahtigere, nahezu blattlose Zweige. Silber-Greiskraut setzt mit seinen breiteren, gelappten Blättern größere helle Flächen daneben. Craspedia greift die gelbe Farbe der Blütenköpfchen in einer deutlich größeren Kugelform auf, während Gomphrena zusätzliche kompakte Farbpunkte einbringt. Schafgarbe, Phalaris und andere Gräser lockern die dichte Zweigstruktur mit flächigen Blütenständen oder längeren Linien auf.
Trocknung und Verarbeitung
Für Trockenarrangements können belaubte Triebe oder blühende Stiele geschnitten werden. Sollen die gelben Blütenköpfchen sichtbar bleiben, eignen sich gut entwickelte Köpfe, die noch keine deutliche Bräunung zeigen.
Das Material wird in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt. Während der Trocknung können sich die dünnen Zweige leicht verziehen und die Blütenköpfchen nachdunkeln.
Beim Teilen und Wickeln sollte das Heiligenkraut an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Getrocknete Seitentriebe und kleine Blattabschnitte können bei starkem Druck, engem Biegen oder häufigem Nachjustieren abbrechen.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
1 vorrätig
Trockenblumenkranz mit Christrosen, Rosenblättern & Hagebutten – natürlich. sanft. handgewickelt.
Dieser großformatige Trockenblumenkranz wurde mit viel Liebe zum Detail auf einem Strohrömer handgewickelt – ein Arrangement aus zarten Blüten, wilden Gräsern und charakterstarken Naturmaterialien. Im Mittelpunkt stehen elegante Christrosen, feines Schleierkraut, getrocknete Rosenblätter und leuchtende Hagebutten – ergänzt durch Akelei, Briza, Statice, Goldköpfchen und Heiligenkraut.
Die Farbwelt? Ruhig und natürlich mit sanften Kontrasten in Creme, Grün, Altrosa, Rot und Gelb – perfekt für alle, die zeitlose, saisonübergreifende Naturdeko lieben.
Blumenpoesie für Tür, Wand oder Tisch
Mit seinen 34,5 cm Durchmesser eignet sich dieser Kranz als wirkungsvoller Blickfang – ob als Wandkranz, Türschmuck oder Tischmitte. Die Mischung aus strukturreichen Gräsern, zarten Blüten und klassischen Herbst-Elementen wie Hagebutte und Heiligenkraut macht ihn besonders vielseitig. Er strahlt Ruhe aus – ohne an Ausdruck zu verlieren.
Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 34,5 cm
- Tiefe: ca. 9 cm
- Farben: Regenbogen
- Materialien: Strohrömer, Wickelband, Wickeldraht
- Trockenblumen & Naturmaterialien: Verschiedene Gräser, Rosenblätter, Schleierkraut, Hagebutten, Briza, Akelei, Christrosen, Statice, Goldköpfchen, Heiligenkraut
- Technik: Vollständig von Hand gewickelt
- Stil: Natürlich-rustikal mit floraler Eleganz
- Handgefertigt: jedes Stück ein einzigartiges Naturkunstwerk
Weitere Hinweise
- Nur für den Innenbereich oder geschützte Außenbereiche geeignet
- Trockenblumen bitte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und direkter Sonne schützen
- Bei Naturmaterialien sind leichte Farb- und Formabweichungen normal
- Einzelne Pflanzenteile können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt die Wirkung nicht
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
- Abgebildete Dekoration nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht anders angegeben
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
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Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
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