Trockenblumen-Wiesenkranz mit Rosen und Hortensie – 40 cm
54,90 €
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Bezeichnung: Hagebutte
Botanische Zuordnung: Früchte verschiedener Arten der Gattung Rosa; häufig von der Hunds-Rose Rosa canina
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Natürliche Verbreitung: Abhängig von der Rosenart; Rosa canina ist von Madeira und Nordwestafrika über Europa bis Zentralasien und Pakistan natürlich verbreitet
Einordnung: Sammelnussfrucht, Scheinfrucht und floristisch verwendetes Naturmaterial
Was ist die Hagebutte?
Als Hagebutten werden die Früchte verschiedener Wild-, Strauch- und Gartenrosen bezeichnet. Es handelt sich daher nicht um eine bestimmte Pflanzenart. Besonders häufig werden sie mit der Hunds-Rose Rosa canina verbunden, doch auch zahlreiche andere Rosenarten bilden auffällige Hagebutten.
Botanisch ist die Hagebutte keine Beere. Der bei der Reife meist fleischige, auffällig gefärbte Blütenbecher umschließt zahlreiche kleine Nüsschen. Diese sind die eigentlichen Einzelfrüchte. Die gesamte Einheit wird als Sammelnussfrucht und zugleich als Scheinfrucht bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Form, Größe und Farbe unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Rosenarten und Sorten. Hagebutten können rund, oval, eiförmig, birnenförmig oder länglich sein. Manche sitzen einzeln an langen Stielen, andere erscheinen in dicht verzweigten Fruchtständen.
Die Hunds-Rose entwickelt gewöhnlich zahlreiche orangefarbene bis orangerote Hagebutten. Andere Rosen können korallenrote, tiefrote, weinrote oder sehr dunkle Früchte hervorbringen. Auch ihre Größe variiert von kleinen, perlenartigen Punkten bis zu auffälligen, fast kirschgroßen Früchten.
Frische Hagebutten besitzen häufig eine glatte bis leicht glänzende Oberfläche. Während des Trocknens verlieren sie Feuchtigkeit, wodurch sie schrumpfen, Falten bilden und matter werden können. Auch eine Veränderung von kräftigem Rot zu dunkleren Rot-, Braun- oder Orangetönen ist möglich.
Gleichmäßig goldene, weiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Hagebutten wurden üblicherweise lackiert, gefärbt oder anderweitig behandelt. Bei künstlichen Dekofrüchten handelt es sich nicht um botanisches Trockenmaterial.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hagebutten bringen klar abgegrenzte, kompakte Formen und kräftige Farbpunkte in einen Kranz. Besonders interessant sind ganze verzweigte Stiele, weil sie neben der Farbe auch eine natürliche Linienführung erzeugen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine rote oder orangefarbene Akzente
- in kurzen Seitentrieben als kompakte Fruchtgruppen
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Zweigen für Höhe und Bewegung
- als Kontrast zu feinen, hellen oder flächigen Trockenmaterialien
Getreide, Hirse und naturfarbene Gräser können die warme Fruchtfarbe mit hellen Beige- und Brauntönen begleiten. Eukalyptus oder Ruskus bilden größere, ruhigere Blattflächen und schaffen einen deutlichen Grün-Rot-Kontrast.
Disteln ergänzen Hagebutten durch feste, kantige Strukturen. Neben Amaranthus oder dunkel gefärbten Trockenblumen entstehen kräftige Rot- und Beerentöne. In zurückhaltenden Kränzen können bereits wenige Früchte ausreichen, um wiederkehrende Farbpunkte zu setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für floristische Arbeiten eignen sich feste, unbeschädigte Früchte ohne weiche oder feuchte Stellen. Ganze Zweige sollten luftig verarbeitet oder an einem trockenen und gut belüfteten Ort getrocknet werden. Sehr reife, weiche Früchte können leichter schrumpfen oder verderben.
Anders als papierartige Trockenblumen behalten Hagebutten beim Lufttrocknen nicht zuverlässig ihre frische, pralle Form. Das Ergebnis hängt von Rosenart, Reifegrad, Fruchtgröße und Umgebungsbedingungen ab.
Beim Wickeln können kurze Seitentriebe mit ausreichend langem Stiel verwendet werden. Kräftigere, verholzte Zweige benötigen meist stabilen Wickeldraht. Bereits trockene Früchte sollten nicht stark gedrückt werden, da sie brechen oder sich vom Stiel lösen können.
Bezeichnung: Hirse
Botanische Zuordnung: In der Floristik häufig Rispenhirse Panicum miliaceum oder Kolbenhirse Setaria italica
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unterschiedlich; Panicum miliaceum wird botanisch dem Gebiet vom indischen Subkontinent bis Myanmar zugeordnet, Setaria italica gilt als Kulturpflanze chinesischen Ursprungs
Einordnung: Sammelbezeichnung, Floristikname und getrockneter Fruchtstand verschiedener Hirsearten
Was ist Hirse?
Floristisch verwendet werden die vollständigen Halme mit ihren ausgereiften Blüten- beziehungsweise Fruchtständen. Beide Arten gehören zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrer Form: Rispenhirse erscheint locker verzweigt, während Kolbenhirse einen dichten, kompakten und kolbenähnlichen Fruchtstand bildet.
Aussehen und Besonderheiten
Die Rispenhirse trägt einen länglichen bis eiförmigen, stark verzweigten Blütenstand. An seinen feinen Seitenästen sitzen zahlreiche kleine Ährchen. Mit zunehmender Reife kann sich die Rispe durch deren Gewicht nach unten neigen. Je nach Sorte bleibt sie relativ kompakt oder entwickelt eine offenere, weiter ausgebreitete Form.
Die sogenannte Kolbenhirse bildet botanisch keinen echten Kolben, sondern eine sehr dichte, ährenähnliche Rispe. Sie kann aufrecht stehen oder sich im reifen Zustand bogenförmig neigen. Zwischen den dicht angeordneten Ährchen befinden sich zahlreiche feine Borsten, die dem Fruchtstand seine raue, leicht bürstenartige Oberfläche geben.
Unreife Hirse zeigt überwiegend grüne Farbtöne. Während der Reife und Trocknung entwickeln sich je nach Art und Sorte Creme, Gelb, Beige, Strohbraun oder dunklere Brauntöne. Die Körner der Rispenhirse können ebenfalls unterschiedlich gefärbt sein.
Im Floristikhandel wird Hirse außerdem gebleicht oder gefärbt angeboten. Gleichmäßiges Weiß sowie intensive Rosa-, Orange-, Blau- oder Violetttöne sind üblicherweise das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hirse bringt viele kleine Einzelformen und eine deutlich erkennbare Linienführung in einen Trockenblumenkranz. Welche gestalterische Funktion sie übernimmt, hängt vor allem von der verwendeten Art ab.
Rispenhirse eignet sich beispielsweise:
- als lockeres Füllmaterial zwischen größeren Blüten
- für verzweigte Linien und bewegte Außenkanten
- zur Verbindung kompakter und luftiger Kranzbereiche
- mit kurzen Seitentrieben zur Füllung kleiner Zwischenräume
Kolbenhirse setzt dagegen kräftigere, längliche Akzente. Einzelne Fruchtstände können sichtbar aus dem Kranz herausgeführt oder in kleinen Gruppen angeordnet werden. Durch ihre kompakte Form bilden sie einen deutlichen Kontrast zu feinen Gräsern und verzweigten Blütenständen.
Phalaris ergänzt Hirse mit kleineren, klar abgegrenzten Ähren. Hasenschwanzgras bringt eine weichere Oberfläche hinzu, während Achillea mit ihren flächigen Blütenständen eine ruhigere Gegenform schafft. Eukalyptus oder Ruskus können größere Blattflächen ergänzen und die kleinteilige Struktur der Hirse optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Hirse lässt sich wie andere Gräser und Samenstände an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort lufttrocknen. Die Halme werden dafür in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Dichte Fruchtstände sollten nicht zusammengedrückt werden, damit Luft zwischen den einzelnen Halmen zirkulieren kann.
Vollständig getrocknete Halme können spröde werden und sollten beim Wickeln nicht scharf geknickt werden. Sehr reife Fruchtstände können außerdem einzelne Körner oder Pflanzenteile verlieren. Die Aussage, Hirse riesele grundsätzlich kaum, lässt sich daher nicht verallgemeinern.
Was ist eine Rose?
Als Rosen werden die Arten der Pflanzengattung Rosa sowie zahlreiche daraus entstandene Sorten und Hybriden bezeichnet. Die Gattung gehört zu den Rosengewächsen und umfasst aufrecht wachsende, bogig überhängende oder kletternde Sträucher. Ihre Triebe sind häufig mit Stacheln besetzt.
In der Floristik werden vor allem die Blüten und Knospen verarbeitet. Auch die später entstehenden Hagebutten können als eigenständiges Naturmaterial verwendet werden. Handelsübliche Schnitt- und Trockenrosen lassen sich meist keiner einzelnen Wildart zuordnen, da es sich überwiegend um gezüchtete Sorten oder Hybriden handelt.
Aussehen und Besonderheiten
Rosenblüten unterscheiden sich stark in Größe und Form. Wildrosen besitzen häufig einfache, offene Blüten mit gut sichtbaren Staubblättern. Bei vielen Kulturrosen sind dagegen zahlreiche Blütenblätter dicht angeordnet. Die Formen reichen von flach und schalenförmig bis zu kugeligen, rosettenartigen oder pomponartigen Blüten.
Auch die Farbpalette ist breit. Sie umfasst unter anderem Weiß, Creme, Gelb, Apricot, Orange, Rosa, Rot und dunkles Bordeaux. Manche Sorten zeigen Farbverläufe oder unterschiedlich gefärbte Innen- und Außenseiten der Blütenblätter.
Während der Trocknung verlieren Rosen einen Teil ihres Volumens. Die Blütenblätter werden dünn und papierartig, während sich die Blütenform je nach Trocknungsmethode stärker zusammenziehen oder weitgehend erhalten kann. Helle Farben entwickeln häufig gedeckte Creme- und Beigetöne. Rosa kann dunkler oder leicht mauvefarben werden, während rote Blüten oft in Richtung Dunkelrot, Bordeaux oder Violett nachdunkeln.
Zusätzlich werden gebleichte oder künstlich gefärbte Rosen angeboten. Diese können deutlich heller oder farbintensiver erscheinen als natürlich getrocknete Blüten und sollten von deren natürlichen Farbveränderungen unterschieden werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Getrocknete Rosen eignen sich besonders als deutlich erkennbare Haupt- und Akzentblüten. Ihre kompakte Form schafft ruhige Flächen zwischen feinen Gräsern und locker verzweigten Materialien. Schon wenige größere Rosen können die Blickführung eines Kranzes bestimmen.
Kleinere Blüten und Rosenknospen lassen sich dichter verteilen und wirken dabei zurückhaltender als vollständig geöffnete Blüten. Je nach gewünschter Gestaltung bieten sich beispielsweise folgende Kombinationen an:
- Cremefarbene Rosen mit Pampasgras, Phalaris und Hasenschwanzgras für einen hellen Kranz in Naturtönen
- Rosa Rosen mit Schleierkraut, Glixia oder Broom Bloom für eine feinere, locker aufgebaute Gestaltung
- Dunkelrote Rosen mit Eukalyptus, Ruskus und naturfarbenen Gräsern für deutliche Farbkontraste
- Einzelne größere Blüten als Schwerpunkt in einem asymmetrisch gewickelten Kranz
- Kleine Rosenknospen als Übergang zwischen kräftigen Blüten und filigranen Füllmaterialien
Durch ihre runde bis rosettenartige Form setzen Rosen einen klaren Gegenpol zu langen, linearen Materialien wie Weizen, Phalaris oder verschiedenen Gräsern. In dichter Anordnung entstehen kompakte Blütenbereiche, während einzeln gesetzte Rosen stärker als Blickpunkte hervortreten.
Trocknung und Verarbeitung
Rosen können an der Luft oder mithilfe eines Trockenmittels getrocknet werden. Bei dicht gefüllten Blüten kann Silicagel die Blütenblätter während der Trocknung stützen und dadurch helfen, die räumliche Form besser zu bewahren. Luftgetrocknete Rosen ziehen sich meist stärker zusammen und erhalten eine bewusst trockenere, unregelmäßigere Erscheinung.
Für die Verarbeitung im Kranz müssen die empfindlichen Blütenköpfe vorsichtig befestigt werden. Besonders vollständig geöffnete, getrocknete Blüten können bei Druck einzelne Blütenblätter verlieren.
Was ist Achillea?
Achillea ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler. Im Deutschen werden ihre Arten meist als Schafgarben bezeichnet. Die bekannte Gewöhnliche Schafgarbe, Achillea millefolium, gehört zu dieser Gattung, ist aber nur eine von zahlreichen Arten. Da floristisch gehandelte Achillea nicht immer eindeutig einer Art oder Sorte zugeordnet werden kann, wird sie hier bewusst auf Gattungsebene beschrieben.
Für die Floristik werden vor allem die aufrechten Stiele mit ihren flachen bis leicht gewölbten Blütenständen verwendet. Diese bestehen aus zahlreichen kleinen Blütenköpfchen, die gemeinsam eine kompakte, beinahe geschlossene Fläche bilden. Achillea eignet sich sowohl als frische Schnittblume als auch als Trockenblume.
Aussehen und Besonderheiten
Typisch für viele Achillea-Arten sind ihre waagerecht ausgerichteten oder sanft gewölbten Blütenstände. Anders als eine einzelne große Blüte setzen sie sich aus vielen kleinen, dicht beieinanderstehenden Köpfchen zusammen. Dadurch entsteht eine klar erkennbare Fläche, die sich deutlich von lockeren Gräsern und filigranen Trockenblumen unterscheidet.
Je nach Art und Sorte können die Blüten weiß, cremefarben, gelb, rosa, rot oder burgunderfarben sein. Beim Trocknen verändern sich die Farbtöne häufig: Kräftige Farben können matter oder heller werden, während Naturtöne meist ruhiger und gedeckter erscheinen. Zusätzlich ist gefärbte Handelsware erhältlich. Naturbelassene Sortenfarben und nachträglich behandelte Trockenblumen sollten deshalb nicht miteinander verwechselt werden.
Die feinen Einzelblüten geben Achillea aus der Nähe eine leicht körnige Struktur. Aus etwas Entfernung wirkt der gesamte Blütenstand dagegen ruhig und flächig. Diese Verbindung aus kompakter Form und kleinteiliger Oberfläche macht das Material für Trockenblumenkränze besonders vielseitig.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
In einem Trockenblumenkranz kann Achillea kleine, geschlossene Farbflächen bilden und lockerere Materialien optisch zusammenführen. Die Blütenstände bringen Struktur und Volumen ein, ohne so dominant zu erscheinen wie große Einzelblüten.
Achillea eignet sich unter anderem:
- für kompakte Farbgruppen innerhalb eines Kranzes
- als ruhiger Übergang zwischen auffälligen Blüten und feinen Gräsern
- für flache, gleichmäßig gearbeitete Kranzbereiche
- als Kontrast zu linearen Materialien wie Weizen, Phalaris oder Hasenschwanzgras
- für natürliche, rustikale oder farbenfrohe Gestaltungen
Mit Schleierkraut oder Glixia entsteht ein Wechsel zwischen kompakten und luftigen Blütenformen. Zusammen mit Weizen und anderen Gräsern wirkt Achillea eher natürlich und ländlich. In farblich abgestimmten Kränzen kann sie außerdem einzelne Töne wiederholen und dadurch verschiedene Materialien gestalterisch miteinander verbinden.
Trocknung und Verarbeitung
Achillea eignet sich grundsätzlich gut für die Lufttrocknung. Dafür werden die unteren Blätter entfernt und die Stiele gebündelt kopfüber an einem gut belüfteten, lichtarmen Ort aufgehängt. Feuchtigkeit sollte vermieden werden, damit sich kein Schimmel bildet.
Nach dem Trocknen behalten die Blütenstände ihre flächige Grundform. Die kleinen Blütenbestandteile und trockenen Stiele können bei stärkerem Druck jedoch brechen oder sich lösen. Bei der Verarbeitung sollte das Material deshalb vorsichtig angefasst und nicht unnötig stark gebogen werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknete Achillea sollte in trockenen Innenräumen aufbewahrt und vor hoher Luftfeuchtigkeit geschützt werden. Dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung kann die Farben schneller verblassen lassen – besonders bei kräftigen oder gefärbten Varianten.
Staub lässt sich vorsichtig mit einem weichen Pinsel oder mit schwacher, kühler Föhnluft entfernen. Da es sich um ein natürliches Trockenmaterial handelt, können sich Farbe und Struktur mit der Zeit verändern. Einzelne kleine Pflanzenteile können sich ebenfalls lösen.
Was ist die Rispenhortensie?
Die Rispenhortensie ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum. Im Gegensatz zu Hortensien mit annähernd kugelförmigen Blütenständen bildet sie verzweigte, meist kegelförmige Rispen. Für die Trockenfloristik werden die vollständigen Blütenstände oder kleinere abgetrennte Abschnitte verwendet.
Die Rispen setzen sich aus zahlreichen kleinen fertilen Blüten und größeren sterilen Schaublüten zusammen. Das Verhältnis dieser beiden Blütentypen unterscheidet sich zwischen den Sorten. Deshalb können die Blütenstände locker und durchscheinend oder ausgesprochen dicht und volumenreich erscheinen.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blütenrispen stehen überwiegend am Ende der Triebe und sind kegelförmig bis pyramidal aufgebaut. Viele feine Verzweigungen tragen die kleinen fertilen Blüten und die auffälligeren Schaublüten. Was bei diesen Schaublüten wie große Blütenblätter aussieht, sind vergrößerte Kelchblätter.
Die natürliche Ausgangsfarbe liegt überwiegend zwischen Grünlichweiß, Cremeweiß und Weiß. Bei zahlreichen Gartensorten verändert sich die Farbe mit zunehmender Reife zu Rosa, Altrosa oder rötlichen Tönen. Andere Sorten bleiben heller oder entwickeln ausgeprägtere Grün-, Beige- und Braunnuancen. Der genaue Farbverlauf hängt daher von der Sorte und dem Schnittzeitpunkt ab.
Beim Trocknen verlieren die Farben meist an Leuchtkraft. Aus Weiß, Rosa oder Grün entstehen häufig gedeckte Creme-, Altrosa-, Salbei-, Beige- oder Hellbrauntöne. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungs- und Trocknungsprozess. Später geschnittene Rispen zeigen gewöhnlich stärker ausgeprägte Vintagefarben als junge Blütenstände.
Im Handel können Rispenhortensien zusätzlich gebleicht, gefärbt oder konserviert angeboten werden. Sehr kräftige, ungewöhnliche oder vollkommen gleichmäßige Farbtöne sollten deshalb nicht automatisch als natürliche Blütenfarbe eingeordnet werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rispenhortensien bilden größere, weiche Flächen und bringen deutlich mehr Volumen in den Kranz als schmale Gräser oder kleine Einzelblüten. Gleichzeitig bleibt durch die verzweigte Rispenform eine erkennbare Gliederung erhalten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als größerer Schwerpunkt in einem asymmetrisch gestalteten Kranz
- in kleineren Abschnitten zum Füllen breiterer Zwischenräume
- entlang der Kranzform für einen weichen, fließenden Übergang
- am äußeren Rand für eine locker auslaufende Kontur
- als ruhige Fläche zwischen kleinteiligen und stark strukturierten Materialien
Achillea kann die flächige Wirkung mit kleineren, klarer begrenzten Blütenständen fortführen. Pampasgras oder Lagurus ergänzen die Rispenhortensie durch weichere Oberflächen, während Phalaris und Weizen schmalere Formen hinzufügen. Eukalyptus, Ruscus oder Farn schaffen ruhigere Blattflächen und können die gedeckten Grün-, Rosa- und Beigetöne aufgreifen.
Für kleinere Kränze wird der große Blütenstand meist in einzelne Verzweigungen geteilt. Bei größeren Kränzen können umfangreichere Rispenabschnitte als deutliches Volumenelement eingesetzt werden.
Trocknung und Verarbeitung
Rispenhortensien sollten für die Lufttrocknung nicht während ihres sehr jungen, weichen Blütenstadiums geschnitten werden. Geeigneter sind Rispen, die bereits teilweise an der Pflanze ausgereift sind. Die Schaublüten fühlen sich dann fester und leicht papierartig an und zeigen häufig schon erste Grün-, Rosa- oder Beigetöne.
Nach dem Schnitt werden die Blätter entfernt. Die Stiele können einzeln kopfüber aufgehängt oder aufrecht in eine Vase mit wenig Wasser gestellt werden. Das Wasser wird nicht nachgefüllt, sodass die Blütenstände langsam trocknen. Der Standort sollte trocken, lichtarm und gut belüftet sein.
Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
1 vorrätig
Großer Wiesenkranz mit Rosen, Hortensie und feinen Gräsern
Mit seinem Durchmesser von 40 cm ist dieser Trockenblumenkranz großzügig gearbeitet und erinnert durch seine lockere Mischung aus Blüten und Gräsern an einen farbenreichen Wiesenkranz. Rosen, Rispenhortensie, Achillea und Statice treffen dabei auf Hirse, Pampasgras und Reisgras.
Die Farbpalette reicht von Pink und Apricot über Orange und Lila bis zu Grün und Braun. Unterschiedliche Blütenformen, Rispen und Gräser sorgen für eine lebendige Struktur und geben dem Kranz mit seiner Tiefe von 10 cm sichtbar Volumen.
Details auf einen Blick
- Durchmesser: 40 cm
- Tiefe: 10 cm
- Farben: Pink, Braun, Orange, Apricot, Grün und Lila
- Basis: Strohrömer mit Römervlies
- Materialien: Wickeldraht, Rosen, Hirse, Rispenhortensie, Achillea, Statice, Pampasgras und Reisgras
Rosen, Hortensien und Gräser im Wiesenstil
Rosen und Rispenhortensie bilden größere florale Akzente, während Achillea und Statice kleinere Blütenstrukturen ergänzen. Hirse, Reisgras und Pampasgras bringen Höhe, Bewegung und weichere Formen in die Gestaltung. Dadurch entsteht ein vielseitiges Zusammenspiel aus kompakten Blüten und lockeren Gräsern.
Großer Trockenblumenkranz mit warmer Farbvielfalt
Durch seine Größe von 40 cm eignet sich der Kranz besonders als eigenständige Wanddekoration in trockenen Innenräumen. Die Mischung aus warmen Orange-, Apricot- und Brauntönen sowie Pink, Lila und Grün setzt einen deutlichen floralen Akzent.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
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Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
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Verantwortliche Person in der EU
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Leiteweg 8
95448 Bayreuth
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