Beidseitig gewickelter Trockenblumenkranz in Naturtönen (43 cm)
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Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Was ist der Silbertaler?
Als Silbertaler werden meist die getrockneten Fruchtstände von Lunaria annua bezeichnet. Die Pflanze bildet im Frühjahr bis Frühsommer violette, rosaviolette oder weiße Blüten. Für die Trockenfloristik sind jedoch vor allem die später entstehenden flachen, münzenähnlichen Früchte interessant.
Obwohl der deutsche Name „Einjähriges Silberblatt“ etwas anderes vermuten lässt, wächst die Art meist zweijährig: Im ersten Jahr entwickelt sie hauptsächlich Blätter, im zweiten Jahr folgen Blüten und Früchte. Der Name Silberblatt kann außerdem für weitere Arten der Gattung Lunaria verwendet werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Lunaria annua.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze besitzt breite, herzförmige bis eiförmige Blätter mit deutlich gezähntem Rand. Ihre Blüten stehen in lockeren, verzweigten Trauben und bestehen – typisch für Kreuzblütler – aus vier Blütenblättern.
Nach der Blüte entstehen flache, rundliche bis breit elliptische Früchte. Umgangssprachlich werden sie häufig als Schoten bezeichnet. Aufgrund ihrer nahezu runden Form handelt es sich botanisch genauer um Schötchen.
Jede Frucht besteht aus zwei äußeren Fruchtklappen und einer dazwischenliegenden Scheidewand. An dieser sitzen zunächst die flachen Samen. Mit zunehmender Reife trocknen die Fruchtklappen ein und lösen sich schließlich zusammen mit den Samen. Zurück bleibt die papierdünne, leicht durchscheinende Scheidewand.
Diese Scheidewand bildet den bekannten Silbertaler. Ihre natürliche Farbe reicht von Perlmuttweiß und Silberweiß bis zu Creme und hellem Beige. Abhängig von Lichteinfall und Hintergrund erscheint sie matt, leicht glänzend oder nahezu transparent. Die häufig verwendete Bezeichnung „Samenhülle“ oder „Kern der Schote“ ist botanisch nicht korrekt.
Werden die äußeren Fruchtklappen nicht entfernt, zeigen die getrockneten Früchte eher matte Beige-, Hellbraun- oder Graubrauntöne. Im Floristikhandel können außerdem gebleichte oder gefärbte Varianten vorkommen. Ihre gleichmäßige oder kräftige Farbe entsteht durch eine nachträgliche Behandlung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Silbertaler bringen breite, flache Formen in einen Kranz. Damit unterscheiden sie sich deutlich von körnigen Blütenständen, weichen Gräsern und schmalen Ähren. Die durchscheinenden Scheidewände lassen den Hintergrund stellenweise erkennen und wirken deshalb trotz ihrer Größe nicht vollständig geschlossen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne helle Akzente zwischen dunkleren Pflanzenmaterialien
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende runde Formen
- entlang der Kranzkontur für eine locker auslaufende Gestaltung
- als flächiger Kontrast zu feinen Gräsern und kleinen Blüten
- mit vollständigen, ungeöffneten Früchten für naturfarbene Gestaltungen
Eukalyptus oder Ruscus ergänzen die Silbertaler durch ruhigere grüne Blattflächen. Craspedia und Gomphrena greifen ihre rundliche Form in deutlich kleineren und kompakteren Elementen auf. Amaranthus bildet mit seinen längeren oder hängenden Blütenständen einen Kontrast zu den flachen Scheidewänden. Schafgarbe, Frauenmantel und verschiedene Gräser eignen sich für locker aufgebaute, wiesenartige Kränze.
Trocknung und Verarbeitung
Die Fruchtstiele können geschnitten werden, sobald die grüne Farbe der Schötchen weitgehend verschwunden ist. Anschließend werden sie einzeln oder in kleinen Bündeln kopfüber an einem trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt.
Nach dem vollständigen Trocknen lassen sich die beiden äußeren Fruchtklappen und die Samen vorsichtig von der mittleren Scheidewand lösen. Starkes Reiben ist dabei nicht erforderlich und kann die dünnen Silbertaler beschädigen. Alternativ können die geschlossenen Früchte am Stiel verbleiben, wenn ihre beige bis braune Oberfläche gestalterisch gewünscht ist.
Was ist Lederfarn?
Für die Floristik werden die vollständigen Wedel einschließlich ihres Stiels verwendet. Frischer grüner Lederfarn ist ein verbreitetes Schnittgrün. Für Trockenblumenkränze wird außerdem konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Diese Varianten unterscheiden sich deutlich in Farbe, Haptik und Biegsamkeit.
Aussehen und Besonderheiten
Die Wedel besitzen eine breite, dreieckige bis eiförmige Grundform. Ihre Blattfläche ist zwei- bis dreifach gefiedert und dadurch in zahlreiche kleinere Fiederabschnitte unterteilt. Trotz dieser feinen Gliederung wirkt der Wedel geschlossen und flächig.
Natürliches Lederfarnlaub ist kräftig grün bis gelbgrün. Die Oberseite kann deutlich glänzen, während die Unterseite meist heller und matter erscheint. Die feste, ledrige Beschaffenheit der Wedel erklärt den deutschen Namen.
Auf der Unterseite fruchtbarer Wedel können kleine, runde Sporenlager sichtbar sein. Sie erscheinen als regelmäßig verteilte Punkte und werden von rundlichen Schutzhüllen bedeckt. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil des Farns und nicht um Flecken oder Verschmutzungen.
Beim gewöhnlichen Lufttrocknen bleibt das satte Grün nicht zuverlässig erhalten. Die Wedel können nachdunkeln, sich bräunlich verfärben und spröder werden. Konservierte Ware ist meist weicher und biegsamer, ihre genaue Beschaffenheit hängt jedoch vom verwendeten Verfahren ab.
Cremefarbener oder weißer Lederfarn ist nicht naturfarben, sondern gebleicht. Zusätzlich gibt es gefärbte Varianten in unterschiedlichen Farbtönen. Bleichen, Konservieren und Färben sind verschiedene Behandlungsschritte und sollten nicht gleichgesetzt werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lederfarn erzeugt eine deutlich erkennbare Blattfläche. Er eignet sich deshalb weniger für kleine Farbpunkte als für Struktur, Umriss und ruhige Hintergrundbereiche.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als flächige Unterlage hinter Blüten und Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen farnartig gegliederten Umriss
- mit einzelnen längeren Wedeln für auslaufende Formen
- in kürzeren Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als Gegenform zu runden Blütenköpfen und weichen Grasrispen
Gebleichter Lederfarn lässt sich mit Pampasgras, Lagurus oder hellen Trockenblumen zu einer zurückhaltenden Gestaltung in Creme- und Beigetönen kombinieren. Grüner oder entsprechend gefärbter Farn bildet neben Eukalyptus und Ruscus unterschiedliche Blattgrößen und Oberflächen. Zusammen mit Craspedia, Mohnkapseln oder kompakten Achillea-Blütenständen entsteht ein Kontrast zwischen gegliederten Farnwedeln und geschlossenen Formen.
Da bereits ein einzelner Wedel viel Fläche einnimmt, sollte die Größe an den Kranz angepasst werden. Bei kleineren Kränzen lassen sich einzelne Wedelabschnitte gezielter einsetzen als vollständige große Wedel.
Trocknung und Verarbeitung
Lederfarn kann an der Luft getrocknet werden, wird dabei jedoch meist spröder und verliert häufig seine natürliche grüne Farbe. Bei einer Konservierung mit Glycerin bleibt Laub grundsätzlich flexibler, kann sich ohne zusätzliche Färbung aber braun verfärben. Die Behandlung gekaufter Floristikware lässt sich allein anhand ihres Aussehens nicht immer sicher bestimmen.
Beim Wickeln sollte der Wedel am stabilen Stiel oder an der kräftigen Mittelachse gehalten werden. Die einzelnen Fiederabschnitte können trotz ihrer festen Oberfläche unter Druck knicken oder einreißen. Gebleichte Ware kann empfindlicher sein als unbehandeltes frisches Schnittgrün.
Pflege und Haltbarkeit
Konservierter, gebleichter oder getrockneter Lederfarn sollte trocken aufbewahrt und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden. Feuchtigkeit kann die Oberfläche, Farbe und Form behandelter Ware verändern.
Botanische Zuordnung: Vor allem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium; im Floristikhandel häufig auch Eryngium
Familie: Korbblütler (Asteraceae); Eryngium gehört abweichend zu den Doldenblütlern (Apiaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Gattung und Art in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika
Einordnung: Pflanzengruppe und Floristik-Sammelbegriff
Was sind Disteln?
Der Name Distel bezeichnet keine einzelne botanische Art. Er wird für verschiedene Pflanzen mit stacheligen Blättern, Hüllblättern oder Fruchtständen verwendet. Zu den Disteln im engeren botanischen Sinn gehören unter anderem Arten der Gattungen Carduus und Cirsium aus der Familie der Korbblütler.
In der Floristik werden außerdem Arten der Gattung Eryngium als Edeldisteln angeboten. Dazu gehört das Flachblatt-Mannstreu Eryngium planum. Diese Pflanzen erinnern mit ihren festen, stacheligen Formen an Disteln, gehören botanisch jedoch zu den Doldenblütlern. Für Trockenblumenkränze werden hauptsächlich die Blütenstände mit ihren Stielen und umgebenden Hüllblättern verwendet.
Aussehen und Besonderheiten
Echte Disteln aus den Gattungen Carduus und Cirsium besitzen zusammengesetzte Blütenköpfe. Was wie eine einzelne Blüte aussieht, besteht aus zahlreichen kleinen Röhrenblüten. Der Blütenkopf wird von mehreren Reihen schuppenartiger Hüllblätter umgeben, die je nach Art weich, zugespitzt oder deutlich stachelig sein können.
Form und Größe unterscheiden sich erheblich. Die Blütenköpfe können rundlich, eiförmig oder länglich sein und einzeln oder in kleinen Gruppen an verzweigten Stielen stehen. Die natürliche Blütenfarbe reicht je nach Art unter anderem von Rosa bis Violett; auch hellere oder gelbliche Formen kommen vor.
Eryngium planum bildet kleinere blaue Blütenköpfe an aufrechten, verzweigten Stielen. Jeder Kopf ist von einem Kranz schmaler, stacheliger Hüllblätter umgeben. Auch Stiele und Hüllblätter können einen blauen bis blauvioletten Farbton zeigen. Dadurch unterscheidet sich Edeldistel deutlich von vielen echten Disteln.
Beim Trocknen werden natürliche Farben häufig gedeckter. Im Floristikhandel sind außerdem gebleichte, gefärbte oder anderweitig behandelte Disteln erhältlich. Kräftiges Rosa, Orange, Schwarz oder sehr gleichmäßige Pastelltöne entsprechen daher nicht immer der natürlichen Pflanzenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Disteln sind strukturstarke Materialien. Ihre klar abgegrenzten Köpfe und festen Hüllblätter setzen deutliche Akzente zwischen weicheren oder fein verzweigten Trockenblumen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelner markanter Blütenkopf in einer asymmetrischen Kranzpartie
- als wiederkehrender Strukturpunkt entlang des Kranzverlaufs
- für kleine Höhenunterschiede durch unterschiedlich lange Stiele
- als Kontrast zu weichen Blütenständen und feinen Gräsern
- für kräftige Außenlinien mit einzelnen seitlich herausragenden Köpfen
Neben Hasenschwanzgras entsteht ein Kontrast zwischen weichen und festen Formen. Schleierkraut oder Broom Bloom lockern die kompakten Blütenköpfe durch feine Verzweigungen auf. Eukalyptus und Lunaria ergänzen größere, ruhigere Blattflächen. Mit Craspedia lassen sich unterschiedliche runde Formen kombinieren.
Größere Köpfe von Carduus oder Cirsium wirken meist als einzelne Schwerpunkte. Verzweigtes Eryngium verteilt dagegen mehrere kleinere Akzente über eine größere Fläche. Welche Wirkung entsteht, hängt deshalb stark von der verwendeten Art und dem Entwicklungsstadium ab.
Trocknung und Verarbeitung
Frische Stiele können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Untere Blätter werden vorher entfernt. Die Blütenköpfe sollten nicht eng aneinandergepresst werden.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
Was ist die Rispenhortensie?
Die Rispenhortensie ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum. Im Gegensatz zu Hortensien mit annähernd kugelförmigen Blütenständen bildet sie verzweigte, meist kegelförmige Rispen. Für die Trockenfloristik werden die vollständigen Blütenstände oder kleinere abgetrennte Abschnitte verwendet.
Die Rispen setzen sich aus zahlreichen kleinen fertilen Blüten und größeren sterilen Schaublüten zusammen. Das Verhältnis dieser beiden Blütentypen unterscheidet sich zwischen den Sorten. Deshalb können die Blütenstände locker und durchscheinend oder ausgesprochen dicht und volumenreich erscheinen.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blütenrispen stehen überwiegend am Ende der Triebe und sind kegelförmig bis pyramidal aufgebaut. Viele feine Verzweigungen tragen die kleinen fertilen Blüten und die auffälligeren Schaublüten. Was bei diesen Schaublüten wie große Blütenblätter aussieht, sind vergrößerte Kelchblätter.
Die natürliche Ausgangsfarbe liegt überwiegend zwischen Grünlichweiß, Cremeweiß und Weiß. Bei zahlreichen Gartensorten verändert sich die Farbe mit zunehmender Reife zu Rosa, Altrosa oder rötlichen Tönen. Andere Sorten bleiben heller oder entwickeln ausgeprägtere Grün-, Beige- und Braunnuancen. Der genaue Farbverlauf hängt daher von der Sorte und dem Schnittzeitpunkt ab.
Beim Trocknen verlieren die Farben meist an Leuchtkraft. Aus Weiß, Rosa oder Grün entstehen häufig gedeckte Creme-, Altrosa-, Salbei-, Beige- oder Hellbrauntöne. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungs- und Trocknungsprozess. Später geschnittene Rispen zeigen gewöhnlich stärker ausgeprägte Vintagefarben als junge Blütenstände.
Im Handel können Rispenhortensien zusätzlich gebleicht, gefärbt oder konserviert angeboten werden. Sehr kräftige, ungewöhnliche oder vollkommen gleichmäßige Farbtöne sollten deshalb nicht automatisch als natürliche Blütenfarbe eingeordnet werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rispenhortensien bilden größere, weiche Flächen und bringen deutlich mehr Volumen in den Kranz als schmale Gräser oder kleine Einzelblüten. Gleichzeitig bleibt durch die verzweigte Rispenform eine erkennbare Gliederung erhalten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als größerer Schwerpunkt in einem asymmetrisch gestalteten Kranz
- in kleineren Abschnitten zum Füllen breiterer Zwischenräume
- entlang der Kranzform für einen weichen, fließenden Übergang
- am äußeren Rand für eine locker auslaufende Kontur
- als ruhige Fläche zwischen kleinteiligen und stark strukturierten Materialien
Achillea kann die flächige Wirkung mit kleineren, klarer begrenzten Blütenständen fortführen. Pampasgras oder Lagurus ergänzen die Rispenhortensie durch weichere Oberflächen, während Phalaris und Weizen schmalere Formen hinzufügen. Eukalyptus, Ruscus oder Farn schaffen ruhigere Blattflächen und können die gedeckten Grün-, Rosa- und Beigetöne aufgreifen.
Für kleinere Kränze wird der große Blütenstand meist in einzelne Verzweigungen geteilt. Bei größeren Kränzen können umfangreichere Rispenabschnitte als deutliches Volumenelement eingesetzt werden.
Trocknung und Verarbeitung
Rispenhortensien sollten für die Lufttrocknung nicht während ihres sehr jungen, weichen Blütenstadiums geschnitten werden. Geeigneter sind Rispen, die bereits teilweise an der Pflanze ausgereift sind. Die Schaublüten fühlen sich dann fester und leicht papierartig an und zeigen häufig schon erste Grün-, Rosa- oder Beigetöne.
Nach dem Schnitt werden die Blätter entfernt. Die Stiele können einzeln kopfüber aufgehängt oder aufrecht in eine Vase mit wenig Wasser gestellt werden. Das Wasser wird nicht nachgefüllt, sodass die Blütenstände langsam trocknen. Der Standort sollte trocken, lichtarm und gut belüftet sein.
Was sind Strohblumen?
Die Strohblume ist eine aufrecht wachsende, meist einjährige Pflanze aus Australien. Ihre festen, papierartigen Blütenköpfe eignen sich sowohl frisch geschnitten als auch getrocknet für floristische Gestaltungen. Botanisch wird die Art heute als Xerochrysum bracteatum geführt. Die älteren Namen Helichrysum bracteatum und Bracteantha bracteata sind im Pflanzen- und Floristikhandel weiterhin verbreitet.
Für Trockenblumenkränze werden vor allem die vollständigen Blütenköpfe mit einem kurzen oder längeren Stiel verwendet. Je nach Gestaltung lassen sie sich einzeln als deutlicher Farbakzent oder in kleinen Gruppen als kompakte Farbfläche einsetzen.
Aussehen und Besonderheiten
Die Strohblume bildet aufrechte, verzweigte Stängel mit schmalen, lanzettlichen Blättern. An den Triebenden sitzen einzelne, margeritenähnliche Blütenköpfe. Kultivierte Sorten unterscheiden sich deutlich in Größe, Füllung und Farbe.
Was wie feste Blütenblätter aussieht, sind botanisch betrachtet zahlreiche farbige Hüllblätter. Sie stehen in mehreren Reihen um die Mitte des Blütenkopfs und besitzen bereits an der lebenden Pflanze eine trockene, papierartige Beschaffenheit. Die eigentlichen kleinen Blüten sitzen dicht gedrängt im meist gelben Zentrum.
Die Hüllblätter können weiß, cremefarben, gelb, orange, apricotfarben, rosa, rot oder purpurrot sein. Auch mehrfarbige Übergänge und unterschiedliche Farbtöne innerhalb eines Blütenkopfs kommen bei Kultursorten vor. Kräftige Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Färbung hinweisen.
Zusätzlich wird gebleichte und gefärbte Handelsware angeboten. Ungewöhnliche Farbtöne wie Blau, Schwarz oder kräftiges Grün sind in der Regel behandelt. Ohne Lieferantenangabe lässt sich eine mögliche Bearbeitung jedoch nicht bei jedem Blütenkopf sicher erkennen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Strohblumen bilden klar begrenzte, kompakte Formen und setzen sich deutlich von feinen Gräsern und verzweigten Füllblumen ab. Ihre festen Hüllblätter erzeugen eine strukturierte, leicht glänzende Oberfläche.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelner farbiger Mittelpunkt in einem asymmetrisch gewickelten Kranz
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- in unterschiedlichen Größen für mehr Tiefe und Abstufung
- dicht nebeneinander als kompakte Blütenfläche
- ohne langen Stiel zwischen Gräsern und anderen Trockenblumen eingesetzt
Statice kann die kompakten Köpfe mit fein verzweigten Farbflächen umgeben. Sorghumhirse und Phalaris ergänzen sie durch längere, aufrechte Formen. Amaranthus bringt eine weich fallende Linie hinzu, während Farn oder Ruscus ruhigere Blattflächen schaffen. Craspedia und Botao greifen die runde Grundform in deutlich kleineren Dimensionen auf.
Strohblumenköpfe können auch vom ursprünglichen Stiel getrennt und mit einem geeigneten Floristikdraht oder Holzstiel befestigt werden. Dabei sollte der Ansatz nicht zu stark unter Druck gesetzt werden, da sich der Blütenboden oder einzelne Hüllblätter lösen können.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Strohblumen am besten geschnitten, sobald sich die äußeren Reihen der Hüllblätter geöffnet haben, die Mitte aber noch weitgehend geschlossen ist. Die Köpfe können sich während des Trocknens weiter öffnen. Vollständig geöffnete Exemplare wirken später möglicherweise sehr weit ausgebreitet.
Nach dem Entfernen der unteren Blätter lassen sich die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufhängen. Einzelne abgetrennte Blütenköpfe können alternativ auf einem luftdurchlässigen Untergrund getrocknet werden.
1 vorrätig
Klassischer Boho Trockenblumenkranz mit Goldreif
Dieser Trockenblumenkranz wirkt wie ein warmer Spätsommerabend an der Wand: weich, natürlich und trotzdem edel. Die Kombination aus sanften Gräsern, strukturierten Disteln und den charaktervollen Hasenschwanzgras bringt Tiefe und Ruhe in deinen Raum – ohne laut zu sein. Durch den goldenen Drahtring bekommt das Arrangement einen feinen Glow, der besonders in warmem Licht wunderschön schimmert.
Mit ca. 43 cm Durchmesser ist er ein Statement-Piece, das sofort Atmosphäre schafft, ohne den Raum zu überladen. Und weil er beidseitig gewickelt ist, sieht er aus mehreren Blickwinkeln stimmig aus – ideal, wenn du ihn frei hängen lassen oder in einem offenen Bereich platzieren möchtest.
Materialien & Aufbau
Der Kranz ist auf einem goldenen Drahtring gearbeitet und die floralen Materialien sind sorgfältig mit Draht gebunden. Mit einer Tiefe von ca. 10 cm wirkt er angenehm plastisch und lebendig, ohne klobig zu sein.
Verwendete Trockenblumen & Naturmaterialien
Eingearbeitet sind unter anderem Strohblume, Pampasgras, Disteln, Schleierkraut, Silberblatt (Lunaria), Hasenschwanzgras, Lederfarn, Weizen, Hafer, Rispenhortensie sowie verschiedene Gräser. Das Zusammenspiel aus zarten, fluffigen und grafischen Elementen sorgt für diese besondere Mischung aus Boho-Leichtigkeit und natürlicher Eleganz.
Einsatzmöglichkeiten & Anlässe
Als Türkranz im Innenbereich setzt er direkt am Eingang einen stilvollen Ton. An der Wand wird er zum ruhigen Mittelpunkt, der sich in moderne, natürliche und boho-inspirierte Einrichtungen genauso einfügt wie in klassischere Räume. Auch als saisonale Deko ist er ein Allrounder: Er passt wunderbar zu Herbststimmung, Winterwärme und hellen Frühjahrs-Interieurs – immer dann, wenn du Natur ins Zuhause holen willst, ohne dass es „zu viel“ wird.
Eigenschaften & Besonderheiten des Produkts
Die beidseitige Wicklung macht den Kranz besonders wertig und flexibel in der Platzierung. Hasenschwanzgras, Disteln und Lunaria geben Struktur und Charakter, während Pampasgras, Schleierkraut und Hafer die weiche, luftige Seite übernehmen. Das Ergebnis ist ein harmonischer Mix aus Klarheit und Verspieltheit – mit langlebiger Schönheit, die dich über lange Zeit begleitet.
Weitere Hinweise
• Nur für trockene Innenräume geeignet
• Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser & direkter Sonne schützen
• Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
• Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
• Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
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Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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Andrea Rusche
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