Goldgelber Trockenblumenkranz – Boho Türkranz Ø 41 cm
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Was ist Craspedia?
Unter dem Namen Craspedia wird in der Floristik meist eine Trockenblume mit kugeligen gelben Blütenständen und langen, geraden Stielen angeboten. Der heute akzeptierte botanische Name der im alten Artikel gemeinten Art lautet Pycnosorus globosus. Die frühere Bezeichnung Craspedia globosa wird im Pflanzen- und Floristikhandel weiterhin häufig verwendet.
Floristisch verarbeitet werden hauptsächlich die langen Blütenstiele mit den daran sitzenden kugeligen Köpfen. Die Laubblätter sind bei fertiger Schnitt- und Trockenware meist entfernt. Im Englischen wird die Art wegen ihres Aussehens unter anderem Billy Buttons oder Drumsticks genannt.
Aussehen und Besonderheiten
Was auf den ersten Blick wie eine einzelne kugelige Blüte aussieht, ist botanisch ein zusammengesetzter Blütenstand. Eine Kugel besteht aus zahlreichen kleinen Teilköpfchen, die wiederum mehrere gelbe Röhrenblüten enthalten. Dadurch entsteht die gleichmäßige, fein strukturierte Oberfläche.
Die kugeligen Blütenstände erreichen bei der Wildart ungefähr acht Millimeter bis dreieinhalb Zentimeter Durchmesser. Sie sitzen einzeln auf aufrechten, überwiegend unverzweigten Stielen. Diese klare Trennung zwischen geradem Stiel und rundem Kopf macht Craspedia auch in getrockneter Form leicht erkennbar.
Die natürliche Blütenfarbe ist Gelb. Während der Trocknung kann sie etwas gedeckter oder senfgelber werden. Im Floristikhandel werden außerdem gefärbte Varianten angeboten. Rosa, Orange, Rot, Blau, Schwarz oder andere ungewöhnliche Farbtöne entsprechen daher nicht der natürlichen Färbung.
Getrocknete Craspedia behält ihre kugelige Grundform vergleichsweise gut. Die Oberfläche kann jedoch bei Druck beschädigt werden oder einzelne kleine Bestandteile verlieren. Auch die langen Stiele lassen sich zwar gut ausrichten, können bei starkem Knicken aber brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Craspedia ist vor allem ein punktförmiges Akzentmaterial. Ihre runden Köpfe heben sich deutlich von länglichen Gräsern, verzweigten Füllmaterialien und größeren Blattformen ab. Bereits wenige Blütenstände können deshalb innerhalb eines Kranzes gut sichtbar sein.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne gelbe Farbpunkte zwischen gedeckten Naturtönen
- als kleine Gruppe innerhalb einer asymmetrisch gebundenen Partie
- für wiederkehrende runde Formen entlang des Kranzverlaufs
- zur Gliederung zwischen lockeren Gräsern und flächigen Blättern
- mit unterschiedlich langen Stielen für kleine Höhenabstufungen
Hasenschwanzgras bildet mit seinen weichen, ovalen Blütenständen einen sanften Formkontrast zu den festen Kugeln. Eukalyptus oder Ruskus ergänzen größere, ruhigere Blattflächen. Briza und Broom Bloom bringen feine Verzweigungen und Bewegung zwischen die klar abgegrenzten Blütenköpfe. Neben Strohblumen können Farbe und kompakte Form wiederholt werden, ohne dass beide Materialien gleich aussehen.
Bei kleinen Kränzen genügen meist wenige kurze Stiele. Werden zu viele Kugeln dicht nebeneinandergesetzt, können sie schnell eine geschlossene Punktfläche bilden und ihre Wirkung als einzelne Akzente verlieren.
Trocknung und Verarbeitung
Craspedia eignet sich zum Lufttrocknen. Die Stiele können einzeln oder in kleinen Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Die Blütenköpfe sollten dabei nicht aneinandergepresst werden.
Für einen Kranz lassen sich die Stiele auf die gewünschte Länge kürzen und mit feinem Wickeldraht befestigen. Beim Einarbeiten sollte der Stiel gehalten werden, damit kein unnötiger Druck auf den kugeligen Blütenstand entsteht. Ein zusätzliches Fixierspray ist normalerweise nicht erforderlich und kann Oberfläche oder Farbe verändern.
Handelsname: Glixia, teilweise auch Glyxia oder Sternblume
Botanische Zuordnung: Häufig Comanthera elegans, älteres Synonym Syngonanthus elegans
Familie: Eriocaulaceae
Natürliche Verbreitung: Comanthera elegans kommt natürlich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais vor
Einordnung: Floristik- und Handelsname mit nicht immer eindeutiger botanischer Zuordnung
Was ist Glixia?
Glixia ist ein Handelsname für eine feine Trockenblume mit langen, dünnen Stielen und kleinen, sternförmig wirkenden Blütenköpfen. Die Bezeichnung wird im europäischen Floristikhandel häufig mit Comanthera elegans verbunden. Diese Art wurde früher botanisch als Syngonanthus elegans geführt.
Nicht jede als Glixia verkaufte Ware ist jedoch eindeutig gekennzeichnet. Im Handel erscheinen außerdem Bezeichnungen wie Glixia Big, Glixia Marcela oder Glixia Conca. Ohne botanische Lieferantenangabe kann deshalb nicht sicher vorausgesetzt werden, dass alle Varianten derselben Art angehören.
Aussehen und Besonderheiten
Glixia besitzt sehr feine, beinahe drahtartig wirkende Stiele. An ihren Enden sitzen kleine, kompakte Blütenköpfe. Bei Comanthera elegans handelt es sich botanisch nicht um einzelne sternförmige Blüten: Zahlreiche winzige Einzelblüten stehen dicht zusammen und werden von hellen Hüllblättern umgeben. Vor allem diese Hüllblätter erzeugen die typische sternartige Kontur.
Durch die langen Stiele und die voneinander getrennten Blütenköpfe bleibt viel freier Raum zwischen den einzelnen Punkten. Das Material wirkt deshalb luftig und fein, ohne eine geschlossene Fläche zu bilden.
Naturbelassene Trockenware zeigt gewöhnlich Cremeweiß, gebrochenes Weiß und helle Stroh- oder Beigetöne. Gleichmäßig rosa, blau, grün, orange, violett oder kräftig weiß angebotene Glixia wurde in der Regel gefärbt, gebleicht oder anderweitig behandelt. Die jeweilige Handelsfarbe sagt daher nichts über die natürliche Blütenfarbe aus.
Die Bezeichnung „Miniatur-Gänseblümchen“ beschreibt zwar den optischen Eindruck, ist botanisch aber irreführend. Die häufig zugeordnete Comanthera elegans gehört nicht zu den Korbblütlern und ist mit Gänseblümchen oder Kamille nicht näher verwandt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Glixia setzt kleine, klar erkennbare Punkte auf sehr feinen Stielen. Sie eignet sich besonders, wenn ein Kranz aufgelockert werden soll, ohne zusätzliches Volumen oder große Blütenflächen einzubringen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- vereinzelt zwischen größeren Blüten für feine helle Akzente
- in kleinen Gruppen für eine wiederkehrende Punktstruktur
- entlang der Außenkante für eine lockere, leicht auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als Füllung in kleinen Zwischenräumen
- mit längeren Stielen für Höhe und eine unregelmäßige Kranzsilhouette
Schleierkraut führt die feine Punktstruktur mit stärker verzweigten Blütenständen fort. Hasenschwanzgras bringt einen weichen, flauschigen Kontrast zu den kleinen festen Köpfen. Phalaris oder Flachs ergänzen Glixia mit größeren, deutlicher abgegrenzten Formen.
Neben Strohblumen oder Craspedia wirkt Glixia zurückhaltender und kann freie Bereiche zwischen den größeren Blütenköpfen verbinden. Gefärbte Varianten eignen sich außerdem, um einzelne Farbtöne eines Kranzes in kleinen Abständen zu wiederholen.
Verarbeitung
Glixia wird für Trockenblumenkränze gewöhnlich bereits als fertige Trockenware verarbeitet. Die dünnen Stiele lassen sich einzeln einsetzen oder zu kleinen Gruppen zusammenfassen.
Beim Zuschneiden und Wickeln sollte das Material am unteren Stiel gehalten werden. Starkes Knicken oder Zusammendrücken kann die Stiele brechen oder die kleinen Blütenköpfe beschädigen. Für kompakte Kränze lassen sich einzelne Stiele zwischen stabileren Materialien befestigen, die ihnen zusätzlichen Halt geben.
Was ist Eukalyptus?
Eukalyptus bezeichnet eine artenreiche Pflanzengattung mit mehreren Hundert anerkannten Arten. Für die Floristik werden hauptsächlich beblätterte Zweige verwendet. Sie sind als frische Schnittware, luftgetrocknetes Material oder konservierte Floristikware erhältlich.
Auf Lieferantenetiketten stehen häufig Bezeichnungen wie „Silver Dollar“, „Cinerea“, „Populnea“ oder „Parvifolia“. Diese Handelsnamen erlauben nicht immer eine eindeutige botanische Zuordnung. Eucalyptus cinerea und Eucalyptus populnea sind anerkannte Arten. „Silver Dollar“ wird dagegen für unterschiedliche rundblättrige Eukalyptusarten verwendet, während „Parvifolia“ häufig nur als Handelsbezeichnung erscheint.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blattform unterscheidet sich je nach Art und Entwicklungsstadium deutlich. Junge Eukalyptusblätter stehen häufig paarweise gegenüber und können rundlich, herzförmig oder breit eiförmig sein. Ältere Blätter vieler Arten sind schmaler, länglich bis lanzettförmig und erscheinen wechselständig am Zweig.
Besonders rundblättrige Formen bilden im Kranz gleichmäßige, ruhige Flächen. Schmalblättriger Eukalyptus wirkt dagegen stärker linear und lockert die Außenkontur auf. Eucalyptus cinerea besitzt beispielsweise rundliche, blaugrün bis graugrün bereifte Jugendblätter und länglichere ältere Blätter.
Die natürlichen Farbtöne reichen von Grün und Graugrün bis zu mattem Blaugrün. Ein heller, silbrig wirkender Überzug kann durch eine natürliche Wachsschicht entstehen. Beim Lufttrocknen werden die Farben häufig gedeckter und können sich in Richtung Grau, Braungrün oder Beige verändern.
Konservierter Eukalyptus bleibt meist biegsamer und fühlt sich weicher oder leicht ledrig an. Bei intensivem Grün, Rosa, Rot, Orange, Schwarz oder gleichmäßigen Pastelltönen handelt es sich in der Regel um gefärbte beziehungsweise mit farbigen Konservierungslösungen behandelte Ware.
Die Blätter besitzen Öldrüsen und können beim Berühren einen charakteristischen Geruch abgeben. Wie deutlich dieser wahrnehmbar bleibt, hängt jedoch von Art, Alter, Trocknung und Behandlung ab.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Eukalyptus kann im Kranz sowohl Fülle als auch eine klare Linienführung erzeugen. Seine gedeckten Blattfarben verbinden kräftige Blüten mit hellen Gräsern und schaffen ruhigere Übergänge.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als flächige Grundlage unter kleineren Blüten und Gräsern
- zur Gestaltung einer gleichmäßigen Blattkante entlang des Kranzes
- mit längeren Zweigspitzen für eine lockere, natürliche Außenlinie
- als Übergang zwischen kräftigen Farben und neutralen Naturtönen
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen zur Gliederung des Kranzverlaufs
Hirse ergänzt Eukalyptus durch feine Rispen oder kompakte Kolben. Fallender Amaranthus bringt Bewegung zwischen die klarer geordneten Blätter. Achillea setzt flächige Blütenstände neben die runden oder länglichen Blattformen. Glixia und Schleierkraut bilden feine Verzweigungen, während Strohblumen deutlichere Farbakzente hinzufügen.
Rundblättriger Eukalyptus eignet sich besonders für ruhig aufgebaute Kränze. Schmalblättrige Zweige können dagegen stärker aus dem Kranz herausgeführt werden und eine bewegtere Silhouette bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Eukalyptuszweige können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Beim Lufttrocknen werden die Blätter fester und spröder. Sie können sich außerdem leicht einrollen oder ihre Farbe verändern.
Bei konservierter Ware wird häufig ein Verfahren auf Glycerinbasis verwendet. Dabei wird ein Teil der Pflanzenfeuchtigkeit durch eine konservierende Lösung ersetzt. Das Material bleibt dadurch meist geschmeidiger als gewöhnlich getrockneter Eukalyptus. Konservierung und Lufttrocknung sind daher zwei unterschiedliche Verarbeitungsarten.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine sehr formenreiche australische Pflanzenart. Je nach Herkunft und Unterart wächst sie niedrig und ausgebreitet oder aufrecht bis etwa 60 Zentimeter hoch. Der früher verwendete botanische Name Helichrysum apiculatum gilt heute als Synonym.
Für die Trockenfloristik werden die verzweigten Stiele mit ihren kleinen goldgelben Blütenköpfen verwendet. Diese stehen meist zu mehreren in kompakten Gruppen an den Enden der Zweige und bilden dadurch zahlreiche dicht beieinanderliegende Farbpunkte.
Aussehen und Besonderheiten
Stängel und Blätter des Goldköpfchens sind häufig mit feinen, wolligen oder seidigen Haaren bedeckt. Dadurch kann das Laub je nach Pflanzenform grün, graugrün oder nahezu silbrig erscheinen. Auch die Form der Blätter variiert deutlich: Sie reicht von schmal und länglich bis etwas breiter und spatelförmig.
Die vermeintlich einzelnen Blüten sind botanisch kleine Blütenkörbchen. Jedes Körbchen setzt sich aus zahlreichen winzigen Röhrenblüten zusammen, die von mehreren Reihen trockener Hüllblätter umgeben werden. Vor allem diese festen, papierartigen Hüllblätter prägen das typische Erscheinungsbild.
Die einzelnen Blütenköpfe sind gewöhnlich nur wenige Millimeter bis etwa 1,5 Zentimeter breit. Da mehrere von ihnen dicht zusammenstehen, wirken sie aus der Entfernung wie kleine goldgelbe Knöpfe oder kompakte Blütenpolster.
Naturbelassene Blütenstände zeigen Goldgelb, Gelborange und teilweise gelbbraune Töne. Beim Trocknen kann sich das leuchtende Gelb zu einem gedeckteren Gold-, Ocker- oder Braunton verändern. Ein dauerhaft unveränderter Farberhalt lässt sich daher nicht versprechen.
Weiß, Rosa oder andere gleichmäßig kräftige Farben können bei bestimmter Pflanzenware natürlich auftreten oder durch eine nachträgliche Behandlung entstehen. Bei Floristikware ohne genaue Kennzeichnung lässt sich dies nicht immer sicher unterscheiden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Goldköpfchen bringen viele kleine, kompakte Farbpunkte in den Kranz. Im Unterschied zu einzelnen großen Blüten erzeugen sie eine wiederkehrende Struktur, die Flächen gliedert und kräftige Gelb- oder Goldakzente setzt.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Gruppen als wiederkehrende Farbinseln
- zwischen größeren Blütenköpfen als strukturierender Übergang
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine locker auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als kompakte Füllung kleiner Zwischenräume
- mit längeren Zweigen für Bewegung in asymmetrischen Gestaltungen
Craspedia greift die runde Form mit deutlich größeren, klar abgegrenzten Blütenköpfen auf. Gomphrena kann weitere kräftige Farbpunkte hinzufügen. Phalaris oder Flachs ergänzen die kompakten Köpfchen durch längliche beziehungsweise kugelige Formen.
Hasenschwanzgras schafft mit seinen weichen Ähren einen haptischen Kontrast zu den festen Hüllblättern. Eukalyptus oder Ruskus können als ruhigere Blattflächen dienen und das leuchtende Gelb optisch einrahmen.
Trocknung und Verarbeitung
Frisch geschnittene Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber trocknen. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und vor direkter Sonne geschützt sein.
Für die Ernte eignen sich feste, gut entwickelte Blütenstände ohne welke oder feuchte Stellen. Da Chrysocephalum apiculatum sehr unterschiedliche Wuchsformen umfasst, lässt sich kein einziger optimaler Schnittzeitpunkt für sämtliche Pflanzenformen festlegen.
Nach dem Trocknen können die verzweigten Stiele als Ganzes verwendet oder in kleinere Gruppen geteilt werden. Beim Wickeln sollte das Material am kräftigeren unteren Stiel gehalten werden. Zu starkes Knicken kann die trockenen Zweige oder Blütenköpfe beschädigen.
1 vorrätig
Goldener Reifen mit goldgelben Trockenblumenschmuck
Dieser Trockenblumenkranz verbindet natürliche Ruhe mit feinem Goldglanz. Sanfte Grüntöne von Ruskus und Eukalyptus treffen auf luftiges Schleierkraut, grafische Akzente aus Craspedia und zarte Glixia. Nüsse und Fruchtstände geben Tiefe und Charakter. Das Ergebnis wirkt ruhig, hochwertig und modern – ein Kranz, der Räume sofort wärmer macht und lange Freude schenkt.
Materialien & Aufbau
Der Kranz ist beidseitig gewickelt und dadurch aus jeder Perspektive stimmig. Mit einem Durchmesser von ca. 41 cm und einer Tiefe von etwa 8 cm wirkt er präsent, ohne dominant zu sein.
Basis & Verarbeitung
Ein goldener Drahtring bildet die elegante Grundlage. Juteschnur und Wickeldraht halten die Trockenblumen sicher und sorgen für eine langlebige Form.
Blumenauswahl
Ruskus, Eukalyptus, Schleierkraut, Goldköpfchen, Craspedia und Glixia werden harmonisch kombiniert und durch natürliche Nüsse sowie Fruchtstände ergänzt.
Einsatzmöglichkeiten & Anlässe
Ob als Türkranz, Wanddeko oder stilvoller Akzent im Wohnraum – dieser Kranz passt zu modernen Interieurs ebenso wie zu Boho- oder Naturstilen. Ideal für ganzjährige Dekoration, als Geschenk zum Einzug, Geburtstag oder als zeitloses Highlight für besondere Momente.
Eigenschaften & Besonderheiten des Produkts
Die beidseitige Wicklung verleiht dem Kranz eine außergewöhnliche Wertigkeit. Die goldene Basis setzt einen feinen Akzent, während die natürlichen Materialien Ruhe und Authentizität ausstrahlen. Jeder Kranz ist ein handgefertigtes Unikat mit individueller Ausstrahlung.
Weitere Hinweise
• Nur für trockene Innenräume geeignet
• Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser & direkter Sonne schützen
• Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
• Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
• Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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