Trockenblumenkranz mit Makrameekordel, Holzperle & Pampasgras (25 cm)
36,90 €
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Was ist Achillea?
Achillea, bei uns meist als Schafgarbe bekannt, ist eine vielseitige Pflanze mit charakteristischen, flachen Doldenblüten. In der Floristik – besonders getrocknet – sind es genau diese dichten, leicht gewölbten Blütenflächen, die sich wunderbar in Kränze integrieren lassen. Farblich reicht das Spektrum von Naturweiß über Gelb bis hin zu kräftigem Pink, Orange oder Rot – besonders in gefärbter Form.
Im Gegensatz zu ihren weichen Namen macht Achillea optisch richtig was her: Sie bringt Volumen, Struktur und einen Hauch von rustikaler Eleganz.
Symbolik – was Achillea ausdrückt
Die Schafgarbe trägt viel Bedeutung in sich:
- Heilung & Schutz: Bereits im Altertum galt sie als Wundkraut – benannt nach Achilles, dem sagenhaften griechischen Helden.
- Kraft & Ausdauer: Sie wächst fast überall und hält auch in Trockenform lange durch.
- Weisheit & Verbindung zur Natur: Ihre tiefen Wurzeln und ihre Rolle in der Volksmedizin machen sie zu einer echten „alten Seele“ unter den Pflanzen.
Herkunft & Geschichte
Achillea ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der europäischen Flora. In Gärten, auf Wiesen, an Wegesrändern – kaum eine andere Pflanze ist so präsent. Neben ihrer Rolle als Heilpflanze wurde sie auch für Tee, als Farbstoff und natürlich als Zierpflanze genutzt. In der Floristik hat sie sich längst als fester Bestandteil natürlicher Arrangements etabliert.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Achillea bringt kompakte Farbe und Form:
- Fester Blütenstand: Ideal für stabile, gleichmäßige Kranzsegmente.
- Farblich wandelbar: Natur oder gefärbt – sie lässt sich vielseitig einsetzen.
- Harmoniert gut mit zarten Elementen wie Glixia oder Schleierkraut
- Perfekt für Boho, Vintage und rustikale Looks
Pflege-Tipp
Achillea ist sehr haltbar. Beim Trocknen leicht kopfüber aufhängen und vor Feuchtigkeit schützen. Gefärbte Varianten vor UV-Strahlung bewahren – so bleiben die Farben länger intensiv.
Was ist Briza?
Briza – auch bekannt als Zittergras – ist ein filigranes Ziergras, das durch seine einzigartigen, herz- bis tropfenförmigen Ährchen auffällt. Diese kleinen Schirmchen hängen locker an langen, dünnen Halmen und bewegen sich bei der kleinsten Luftbewegung. Daher der Name: Sie zittern förmlich im Wind.
In getrockneter Form bleibt diese Leichtigkeit erhalten – Briza wirkt wie schwebende Musiknoten im Kranz.
Symbolik – was Briza ausdrückt
Briza ist poetisch, zurückhaltend und voller Bewegung:
- Leichtigkeit & Sensibilität: Sie reagiert auf jede Bewegung – ein Sinnbild für Feinfühligkeit.
- Verspieltheit & Natürlichkeit: Ihre Form erinnert an tanzende Samen im Wind.
- Harmonie & Rhythmus: Sie bringt Dynamik und Leben ins Arrangement, ohne zu dominieren.
Herkunft & Geschichte
Zittergras wächst bevorzugt auf sonnigen Wiesen, an Wegrändern oder auf Magerstandorten. Es war lange Zeit ein beliebtes Element in Wildblumensträußen und erlebt heute in der Trockenfloristik ein Revival – besonders für natürliche, luftige Kränze und moderne Wildblumenoptik.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza ist wie ein flüsternes Detail im Kranz:
- Sanfte Bewegung: Selbst in getrockneter Form wirkt Briza lebendig.
- Feine Zwischenräume: Ideal, um leere Stellen zart zu füllen.
- Wunderbar zu Pampasgras, Lagurus oder Eukalyptus
- Farblich dezent: Naturtöne von Beige über Sand bis Hellgrün
Pflege-Tipp
Briza ist empfindlich gegenüber Druck – am besten vorsichtig verarbeiten und nicht zu eng lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen, damit sie nicht ausbleicht. Haarspray kann helfen, die Form zu stabilisieren.
Was sind Disteln?
Disteln polarisieren – und das ist gut so. Denn sie bringen genau das in den Kranz, was vielen anderen Blüten fehlt: Kante. Ihre kugeligen bis sternförmigen Blütenköpfe, umgeben von kleinen Stacheln oder schuppigen Hüllblättern, sind faszinierend in Struktur und Form. Farblich bewegen sie sich oft im Spektrum von Blau über Violett bis Silbergrau – eine wunderschöne Ergänzung zu weicheren Blütenformen.
In der Trockenfloristik werden vor allem Sorten wie Eryngium (auch bekannt als Edeldistel oder Mannstreu) verwendet. Sie sind robust, haltbar und dabei auffallend schön.
Symbolik – was Disteln ausstrahlen
Disteln haben Charakter – und das zeigen sie auch in ihrer Symbolik:
- Schutz & Abgrenzung: Ihre Stacheln stehen für Selbstbehauptung und Unabhängigkeit.
- Stärke & Widerstandsfähigkeit: Disteln trotzen Hitze, Trockenheit und Wind – und bleiben trotzdem elegant.
- Schönheit in der Andersartigkeit: Sie zeigen: Nicht alles muss weich sein, um ästhetisch zu wirken.
In Schottland ist die Distel sogar Nationalsymbol – als Zeichen für Mut und Verteidigungswillen.
Herkunft & Geschichte
Disteln sind echte Überlebenskünstler und wachsen seit Jahrhunderten wild in ganz Europa. In der Antike galten sie als Heilpflanzen – besonders zur Stärkung und zum Schutz. Heute erleben sie ihr Comeback in der Floristik, wo ihre außergewöhnliche Form und Haltbarkeit geschätzt wird.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Mit Disteln bringst du Struktur, Kontrast und Charakter ins Spiel:
- Formstark: Ihre markanten Blütenköpfe setzen gezielte Highlights.
- Kontrastreich: Disteln ergänzen wunderbar zarte Blumen wie Lagurus oder Schleierkraut.
- Langlebig & farbstabil: Getrocknete Disteln behalten Form und Farbe – oft über viele Jahre.
- Farblich vielseitig: Ob in kühlen Tönen oder gebleicht – sie passen sich an oder stechen heraus.
Pflege-Tipp
Disteln einfach kopfüber trocknen lassen. Sie sind von Natur aus stabil und pflegeleicht. Nur wenig berühren – manche Sorten neigen zum Krümeln. Trocken lagern und vor UV-Strahlung schützen.
Was ist Fenchel?
Wenn du Fenchel nur als Gemüse kennst, wird dich seine zarte, wilde Seite überraschen. In der Trockenfloristik wird vor allem der Wilde Fenchel verwendet – mit seinen filigranen, gelbgrünen Doldenblüten und den fein gefiederten, fast krautartigen Blättern.
Getrocknet wirkt Fenchel wie ein Hauch Natur, wie ein feines Netz aus Licht und Struktur. Besonders schön ist er als zarter Füller in natürlichen, luftigen Kränzen.
Symbolik – was Fenchel ausdrückt
Fenchel ist tief verwurzelt in alten Traditionen – nicht nur als Heilpflanze, sondern auch in der Symbolik:
- Reinigung & Klarheit: In vielen Kulturen galt Fenchel als schützende, reinigende Pflanze.
- Zartheit & Feinfühligkeit: Die filigrane Struktur steht für Sensibilität und Leichtigkeit.
- Erneuerung & Regeneration: Als Verdauungspflanze symbolisiert er auch einen Neubeginn – innerlich wie äußerlich.
Herkunft & Geschichte
Fenchel stammt aus dem Mittelmeerraum und war bereits in der Antike eine geschätzte Heil- und Gewürzpflanze. Seine Samen, Blätter und Wurzeln wurden zur Unterstützung von Verdauung und Atemwegen genutzt. In der Floristik entdeckt man gerade die dekorative Kraft seiner Doldenblüten – frisch oder getrocknet.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Fenchel ist ein zarter, aber wirkungsvoller Begleiter:
- Feine Doldenstruktur: Ideal für natürliche, wilde Arrangements.
- Weiches Grün-Gelb: Lässt sich hervorragend mit Weiß-, Beige- und Brauntönen kombinieren.
- Füllt Zwischenräume, ohne zu beschweren
- Wunderbar zu Schleierkraut, Briza oder Glixia
Pflege-Tipp
Fenchel sollte kopfüber getrocknet werden und ist recht empfindlich. Nach dem Trocknen am besten vorsichtig verarbeiten, da die zarten Blüten leicht zerfallen. Vor Licht und Feuchtigkeit schützen.
Was ist Flachs?
Flachs, auch bekannt als Lein, ist eine uralte Kulturpflanze, die sowohl für ihre zarten, himmelblauen Blüten als auch für ihre Fasern und Samen geschätzt wird. In der Trockenfloristik wird meist der Fruchtstand verwendet – also die feinen, kugeligen Samenkapseln an langen, schlanken Stielen.
Diese kleinen, runden Elemente geben deinen Kränzen Struktur, Rhythmus und ein natürliches, fast poetisches Detail.
Symbolik – was Flachs ausdrückt
Flachs ist tief verwurzelt in unserer Kulturgeschichte – und steht für:
- Bescheidenheit & Schlichtheit: Seine Schönheit ist leise, aber anrührend.
- Verlässlichkeit & Beständigkeit: Als Faserpflanze ein Symbol für das, was zusammenhält.
- Wandel & Kreislauf: Vom Samen zur Blüte zur Faser – Flachs ist pure Transformation.
Herkunft & Geschichte
Flachs wurde bereits im alten Ägypten angebaut – dort war er ein Symbol für Reinheit. In Europa war er jahrhundertelang die wichtigste Faserpflanze überhaupt. Seine Verwendung in Textilien, Ölen und Heilmitteln macht ihn zu einer der vielseitigsten Pflanzen überhaupt.
Heute erlebt Flachs auch in der Floristik ein Comeback – als zartes, aber langlebiges Gestaltungselement.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt Leichtigkeit und feine Details:
- Ideal für luftige Zwischenräume
- Toll als Kontrast zu großen, auffälligen Elementen wie Pampasgras
- Natürliche Farben von Beige bis Hellbraun
- Auch eingefärbt sehr beliebt – z. B. in Weiß, Grün oder Blau
Pflege-Tipp
Flachs ist unkompliziert. Nach dem Trocknen bleibt er formstabil, sollte aber vor Feuchtigkeit und starker UV-Strahlung geschützt werden. Die feinen Stiele können leicht brechen – also vorsichtig verarbeiten und lagern.
Botanischer Steckbrief
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine strahlend gelbe Blume mit kleinen, kugeligen Blütenköpfen, die an winzige Sonnen erinnern. Ihre Blüten sind papierartig fest und dadurch hervorragend für die Trocknung geeignet.
In der Floristik begeistert sie durch ihre Leuchtkraft: selbst getrocknet bleibt das intensive Gelb fast unverändert – ein echtes Highlight in jedem Arrangement.
Symbolik – was das Goldköpfchen verkörpert
- Freude & Optimismus – Sonnengelb als Sinnbild für Lebensenergie
Leichtigkeit – die kleinen Blütenköpfchen wirken verspielt und unbeschwert
Langlebigkeit – durch die stabile Struktur behalten sie lange ihre Form
Herkunft & Geschichte
Das Goldköpfchen stammt ursprünglich aus Australien, wo es als Bodendecker und Wildblume weit verbreitet ist. In Europa ist es in den letzten Jahren durch die Trockenfloristik-Trends bekannter geworden – ein Geheimtipp für leuchtende, langlebige Akzente.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
- Farbakzent: Bringt sonnige Highlights in Kränze, besonders in Sommer- und Herbstdesigns.
- Kombinationsfreude:
- Mit Gomphrena oder Craspedia für ein buntes, verspieltes Farbspiel
- Mit Phalaris oder Lagurus für eine moderne, strukturierte Optik
- Mit Eukalyptus oder Ruscus für elegante Kontraste von Grün und Gelb
- Warum das passt: Goldköpfchen verbindet kleine, kompakte Form mit kräftiger Farbe – ideal, um Ruhepunkte oder Farbinseln zu setzen.
Pflege-Tipp
Zum Trocknen die Blütenstände voll erblüht, aber noch frisch ernten. Aufrecht oder kopfüber trocknen – die Blüten behalten Form und Farbe über Monate hinweg.
Was ist Gomphrena?
Gomphrena – bei uns auch als Kugelamarant bekannt – ist eine echte Geheimwaffe in der Welt der Trockenblumen. Ihre kugelrunden, festen Blütenköpfchen leuchten in kräftigem Pink, Violett, Orange oder Weiß – und das monatelang, ohne zu verblassen.
Die Pflanzen sind robust, unkompliziert und machen sowohl frisch als auch getrocknet eine tolle Figur. Besonders spannend: Die eigentlichen Blüten sind winzig – das, was du siehst, sind farbige Hochblätter, die wie kleine Pompons wirken.
Symbolik – was Gomphrena verkörpert
Diese kleine Blume hat es in sich. Sie steht für:
- Beständigkeit & Ausdauer: Gomphrena blüht unermüdlich – ein Symbol für Langlebigkeit und Stärke.
- Freude & Lebenslust: Ihre knalligen Farben machen einfach gute Laune und bringen Energie in jedes Arrangement.
- Zartheit mit Substanz: Die filigrane Erscheinung kombiniert mit der festen Struktur steht für inneres Gleichgewicht.
In Asien gilt die Pflanze übrigens als „Unsterblichkeitsblume“ – wegen ihrer beeindruckenden Haltbarkeit, besonders in getrockneter Form.
Herkunft & Geschichte
Ursprünglich stammt Gomphrena aus tropischen Regionen wie Guatemala und Indien, wo sie traditionell in Gärten kultiviert wird – nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch als Heilpflanze. In Europa ist sie als Zierpflanze bekannt, hat aber in der Trockenfloristik erst in den letzten Jahren richtig Fuß gefasst.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gomphrena ist perfekt, wenn du einem Kranz Farbtupfer und Struktur verleihen willst:
- Kompakte Form: Die kugeligen Blüten setzen punktuelle Highlights.
- Knallige Farben: Sie bringen Fröhlichkeit – ideal für verspielte oder sommerliche Designs.
- Kombinationsfreude: Lässt sich super mit zarten Gräsern, Lagurus oder Phalaris kombinieren.
- Trocknet problemlos: Einfach kopfüber hängen und genießen.
Pflege-Tipp
Gomphrena ist pflegeleicht – einmal getrocknet, bleibt sie form- und farbstabil. Am besten lichtgeschützt lagern, damit die Farben kräftig bleiben. Keine Feuchtigkeit, kein Stress – nur Farbe, die bleibt.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras – der Name ist Programm. Die flauschigen, ovalen Blütenstände erinnern an kleine Hasenschwänzchen und verleihen jedem Arrangement eine verspielte, weiche Note. In der Trockenfloristik ist Lagurus ein absoluter Liebling – egal ob in natürlichem Beige oder eingefärbt in zarten Pastelltönen oder knalligen Farben.
Es bringt Textur, Bewegung und ein Gefühl von Leichtigkeit in Kränze und Sträuße – ein echter Stimmungsaufheller.
Symbolik – was Lagurus ausdrückt
Lagurus ist die Trockenblume für Leichtigkeit:
- Weichheit & Geborgenheit: Die flauschigen Ähren laden zum Anfassen ein – sie strahlen Wärme aus.
- Verspieltheit & Leichtigkeit: Ideal für kreative, fantasievolle Arrangements.
- Natürlichkeit & Harmonie: Wie eine Brücke zwischen Wiese und Wohnzimmer.
Herkunft & Geschichte
Lagurus wächst wild auf trockenen, sandigen Böden – besonders rund ums Mittelmeer. Als Trockenblume wurde es durch Boho-Wohntrends weltweit bekannt und ist heute fester Bestandteil vieler floraler Designs – vom Brautstrauß bis zur Wanddekoration.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lagurus ist extrem vielseitig:
- Perfekt für weiche Übergänge im Kranz
- Bringt Volumen ohne Schwere
- Farblich neutral oder bunt einsetzbar
- Wunderbar mit Pampasgras, Phalaris, Glixia oder Statice kombinierbar
Pflege-Tipp
Lagurus ist pflegeleicht. Nach dem Trocknen am besten mit Haarspray leicht fixieren, um das "Flusen" zu reduzieren. Trocken und vor direkter Sonne lagern – so bleiben Farbe und Form lange erhalten.
Was ist Islandmoos?
Islandmoos – auch als Rentierflechte bekannt – ist kein echtes Moos, sondern eine Flechte. In der Trockenfloristik wird es vor allem als konserviertes Dekoelement verwendet. Es ist weich, fluffig, leicht federnd und meist in hellem Grau oder Weiß erhältlich – kann aber auch eingefärbt in kräftigen Farben wie Grün, Rosa oder Blau auftreten.
Es bringt eine organische, fast mystische Textur in florale Arrangements und wird besonders gerne in Kränzen mit Wald- oder Skandinavien-Charakter eingesetzt.
Symbolik – was Islandmoos ausdrückt
Islandmoos ist ein stiller, starker Charakter:
- Naturverbundenheit & Ruhe: Es symbolisiert Stille, Klarheit und ein tiefes Einssein mit der Natur.
- Zähigkeit & Überlebenskraft: Als Flechte überlebt es an kargen Orten – ein Sinnbild für Durchhaltevermögen.
- Schutz & Geborgenheit: Seine weiche Textur wirkt wie ein Nest – wohltuend und sicher.
Herkunft & Geschichte
Islandmoos wächst in alpinen und arktischen Regionen – oft dort, wo andere Pflanzen längst aufgegeben haben. Schon in der Volksmedizin wurde es bei Atemwegserkrankungen verwendet. In der Floristik kommt es meist konserviert und eingefärbt zum Einsatz – etwa in Wandbildern, Mooskränzen oder als texturreiche Füllung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Islandmoos ist ein Strukturspender mit Charme:
- Ideal für rustikale oder naturinspirierte Kränze
- Füllt Zwischenräume voluminös und weich
- Hervorragend kombinierbar mit Farn, Eukalyptus oder Heidelbeergrün
- Auch als farblicher Akzent einsetzbar (z. B. in Grün, Blau, Rosa)
Pflege-Tipp
Konserviertes Islandmoos sollte trocken gelagert und nicht gegossen werden. Es bleibt weich, wenn die Raumluft nicht zu trocken ist. Direkte Sonne und starke Hitze vermeiden – sonst kann es spröde werden.
Botanische Namen:
- Fagus sylvatica (Buche, Bucheckern)
- Quercus robur (Eiche, Eicheln)
- Corylus avellana (Hasel, Haselnüsse)
Familie: Fagaceae (Buchen- und Eichenarten), Betulaceae (Hasel)
Herkunft: Europa und Asien, weit verbreitet in heimischen Wäldern
Was sind Nüsse und Fruchtstände?
Nüsse wie Haselnüsse, Eicheln oder Bucheckern sind die harten, reifen Samen verschiedener Bäume. Jede Art bringt eine eigene Form und Haptik mit:
- Eicheln – länglich, glänzend braun, mit charakteristischem „Hütchen“.
- Bucheckern – kleine, dreikantige Nüsschen in stacheligen Hüllen.
- Haselnüsse – rund und glatt, oft noch in weichen Fruchtkelchen.
Getrocknet sind sie nicht nur extrem langlebig, sondern setzen als natürliche Deko kleine Highlights, die Kränze und Arrangements rustikal und authentisch wirken lassen.
Symbolik – was Nüsse & Fruchtstände verkörpern
- Fülle & Ernte – Symbol für Nahrung und Vorratshaltung seit Jahrhunderten.
- Schutz & Inneres – harte Schale, wertvoller Kern – ein Sinnbild für das Wesentliche im Leben.
- Naturverbundenheit & Beständigkeit – durch ihre Langlebigkeit stehen sie für Stabilität und Erdung.
Herkunft & Geschichte
Schon seit der Steinzeit sammelte der Mensch Nüsse als wichtige Nahrungsquelle. In vielen Kulturen galten sie als Fruchtbarkeitssymbol oder wurden bei Festen und Ritualen verwendet. In der Floristik haben sie seit jeher ihren Platz in Ernte- und Winterdekorationen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
- Strukturelemente: Nüsse bringen Volumen und natürliche Akzente, besonders in rustikalen Arrangements.
- Saisonale Highlights: Beliebt in Herbst- und Adventskränzen, da sie Wärme und Natürlichkeit ausstrahlen.
- Kombinationsfreude:
- Mit Zapfen, Hagebutten oder Kastanien für authentische Wald- und Herbstthemen
- Mit Gräsern, Getreide oder Hirse für Erntekränze
- Mit Silberblatt oder Eukalyptus für moderne Kontraste zwischen rustikal und elegant
- Warum das passt: Nüsse sind klein, markant und robust – ideale natürliche Details, die Kränzen Charakter und „erdige Tiefe“ verleihen.
Pflege-Tipp
Nüsse einfach sammeln, trocknen und kühl lagern. Um Schimmelbildung zu verhindern, sollten sie gut ausgereift sein. In Kränzen lassen sie sich am besten mit Draht oder Heißkleber fixieren.
Was ist Pampasgras?
Vielleicht hast du es schon mal in einer Vase gesehen, wie es sich sanft im Luftzug wiegt – dieses hohe, federleichte Gras, das aussieht, als hätte jemand Wolken eingefangen. Das ist Pampasgras.
Es ist ein mehrjähriges Ziergras, das mit seinen imposanten, flauschigen Rispen schnell zum Hingucker wird. Die Halme können bis zu 3 Meter hoch werden – ein echtes Statement der Natur! Farblich reicht das Spektrum von sanftem Cremeweiß über zarte Rosatöne bis hin zu getönten Varianten, die perfekt in moderne Raumgestaltung und florale Designs passen.
Symbolik und Bedeutung
Pampasgras steht symbolisch für:
- Leichtigkeit & Freiheit: Seine schwebenden Wedel wirken wie ein Tanz im Wind. Sie stehen für Unbeschwertheit, Beweglichkeit und ein Leben ohne Ballast.
- Weiblichkeit & Sanftheit: Besonders die rosafarbenen Töne strahlen eine elegante, weiche Energie aus.
- Balance & Harmonie: Die fließenden Formen schaffen visuelle Ruhe – ideal für Räume, die Geborgenheit ausstrahlen sollen.
- Naturverbundenheit: Wild, echt, ursprünglich – Pampasgras bringt die Natur zurück in unsere Wohnwelten.
Und: Es ist das Sinnbild des Boho-Stils. Lässig, ungekünstelt, voller Charakter.
Herkunft & Geschichte – ein Weltenbummler
Seine Wurzeln hat Pampasgras in den offenen Weiten Südamerikas – genauer: in der Pampa. Eine endlose Graslandschaft, durchzogen vom Wind, voller Leben. Kein Wunder also, dass diese Pflanze genau das in sich trägt: Weite, Unabhängigkeit und Anmut.
Im 19. Jahrhundert schaffte es Pampasgras dann nach Europa – erst in botanische Gärten, später in Parks und Gärten. Heute feiert es sein Comeback in moderner Floristik, Interior Design und Hochzeitsdeko – und das völlig zurecht.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Einmal getrocknet, braucht Pampasgras kaum Pflege. Aber ein paar Dinge helfen, damit es lange schön bleibt:
- Volumen: Die fluffigen Wedel füllen Lücken und geben dem Kranz eine schöne Tiefe.
- Struktur & Bewegung: Pampasgras sorgt für Dynamik – selbst im Stillstand wirkt es lebendig.
- Farbneutralität: Seine natürlichen Töne lassen sich mit fast allen anderen Trockenblumen kombinieren – ob Lagurus, Eukalyptus oder Phalaris.
- Langlebigkeit: Getrocknet hält es viele Monate, oft sogar Jahre.
Ein Kranz mit Pampasgras wirkt nie zu viel – sondern immer ausgewogen, organisch und besonders.
Pflege und Haltbarkeit
Einmal getrocknet, braucht Pampasgras kaum Pflege. Aber ein paar Dinge helfen, damit es lange schön bleibt:
- Nicht gießen – es ist ja schon trocken.
- Vor Feuchtigkeit & direkter Sonne schützen – so bleibt die Farbe erhalten.
- Mit Haarspray fixieren – das reduziert das „Flusen“ und macht die Wedel stabiler.
Pampasgras ist wie ein sanfter Hauch Wildnis, den du dir nach Hause holen kannst. Es bringt nicht nur Struktur in deine Kränze, sondern auch Seele. Ob als Teil eines kunstvollen Arrangements oder als stilles Statement für sich – dieses Gras verleiht jedem Kranz eine besondere Tiefe.
Was ist Phalaris?
Phalaris – auch bekannt als Kanariengras – ist ein feines, formstarkes Ziergras mit ovalen, kornähnlichen Blütenständen. Diese kleinen „Köpfe“ sitzen auf langen, dünnen Halmen und wirken wie Miniatur-Ähren – schlicht, aber äußerst dekorativ. Besonders spannend: Phalaris lässt sich hervorragend färben, bleichen oder naturbelassen verwenden. Es ist sozusagen das Chamäleon unter den Trockenblumen.
Symbolik – was Phalaris ausstrahlt
Phalaris steht in der floralen Symbolik für:
- Klarheit & Ordnung: Die regelmäßige Struktur der Blüten wirkt beruhigend und ausgewogen.
- Zartheit mit Substanz: Trotz ihrer Leichtigkeit behalten die Halme ihre Form und Stabilität – ein schönes Sinnbild für innere Stärke.
- Vielfalt & Wandelbarkeit: Phalaris ist wandelbar wie kaum eine andere Trockenblume – farblich wie gestalterisch.
Herkunft & Geschichte
Ursprünglich wurde Phalaris canariensis als Futtermittel – vor allem für Ziervögel – kultiviert. Daher auch der Name „Kanariengras“. In der Trockenfloristik hat sie sich schnell als Favoritin etabliert, weil sie sich unkompliziert färben lässt und in Arrangements Ruhe und Struktur bringt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris ist ein stiller Star in Kränzen:
- Struktur & Fülle: Die kleinen Ährenköpfe bringen eine harmonische, ruhige Grundstruktur.
- Farbspiel: Von Naturtönen über zarte Pastellfarben bis hin zu kräftigem Pink – alles ist möglich.
- Kombinationsfreude: Ideal als Bindeglied zwischen auffälligeren Elementen wie Pampasgras oder Craspedia.
- Pflegeleicht & langlebig: Einfach zu verarbeiten, lange haltbar, formstabil.
Pflege-Tipp
Phalaris sollte trocken und lichtgeschützt gelagert werden – gefärbte Varianten neigen bei starker UV-Strahlung zum Ausbleichen. Kein Wasser, kein Problem – einfach nur hübsch bleiben.
Was ist die Rispen-Hortensie?
Die Rispen-Hortensie ist die wilde Schwester der klassischen Hortensie. Statt runder Blütenbälle bildet sie aufrechte, kegelförmige Blütenstände – sogenannte Rispen – mit vielen kleinen Einzelblüten, die von Weiß bis Rosa changieren können. Beim Trocknen behalten sie ihre Form erstaunlich gut und entwickeln oft sanfte Altrosa- oder Beigetöne.
Durch ihre lockere, luftige Blütenstruktur ist sie ideal, um florale Arrangements aufzulockern, ohne an Volumen zu verlieren.
Symbolik – was Rispen-Hortensien ausdrücken
Diese Hortensienart steht für:
- Wandel & Entwicklung: Ihre Blütenfarbe verändert sich mit der Zeit – von Weiß zu Rosé oder Grün.
- Hingabe & Großzügigkeit: Die Fülle an kleinen Blüten wirkt wie ein Geschenk der Natur.
- Leichte Eleganz: Weniger formell als die klassische Hortensie, aber voller Anmut.
Herkunft & Geschichte
Die Rispen-Hortensie stammt aus den bergigen Regionen Ostasiens und ist seit dem 18. Jahrhundert in europäischen Gärten beliebt. Sie ist robuster und pflegeleichter als andere Hortensienarten – was sie auch für floristische Zwecke besonders geeignet macht.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rispen-Hortensien bringen Bewegung und Volumen:
- Ideal für Boho-, Vintage- oder spätsommerliche Kränze
- Lässt sich wunderbar mit Gräsern, Farn oder Achillea kombinieren
- Luftig-leicht trotz Blütenfülle
- Trocknet gut, vor allem in leicht grünlich-rosigen Tönen
Pflege-Tipp
In der Vase antrocknen lassen oder direkt kopfüber aufhängen. Nicht zu früh schneiden – je reifer die Blüten, desto besser halten sie beim Trocknen. Vor Licht und Zugluft schützen.
Was ist Ruscus?
Ruscus – oft auch als Mäusedorn oder italienischer Ruscus bekannt – ist ein strukturstarkes Grün mit glatten, ovalen „Blättern“, die botanisch gesehen eigentlich abgeflachte Zweige (Phyllokladien) sind. In der Trockenfloristik wird Ruscus meist gebleicht oder konserviert verwendet – dann in Weiß, Creme, Grün oder sogar Metallic-Tönen.
Ruscus verleiht jedem Arrangement Struktur, Eleganz und einen modernen Touch – clean, grafisch, stilvoll.
Symbolik – was Ruscus ausdrückt
Ruscus steht für:
- Schutz & Stabilität: Seine robuste Struktur symbolisiert Beständigkeit.
- Zurückhaltung & Stil: Er überlässt anderen Pflanzen die Bühne, rahmt sie aber perfekt ein.
- Ordnung & Klarheit: Die gleichmäßigen Formen wirken beruhigend und harmonisch.
Herkunft & Geschichte
Ruscus ist in mediterranen Wäldern heimisch und wurde früher als Heilpflanze geschätzt – besonders für seine durchblutungsfördernde Wirkung. In der Floristik hat er sich vom „Begleitgrün“ zum Star entwickelt – vor allem, seitdem konservierte Varianten auf dem Markt sind.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus ist wie der Rahmen für das Kunstwerk:
- Sorgt für Form & Struktur im Kranz
- Lässt andere Farben leuchten – durch seine ruhige Farb- und Blattfläche
- Wunderbar kombinierbar mit Pampasgras, Eukalyptus, Phalaris, Craspedia
- Ideal für moderne, cleane Looks – auch monochrom
Pflege-Tipp
Konservierter Ruscus bleibt weich und flexibel – ganz ohne Wasser. Einfach trocken lagern, nicht pressen, vor Sonnenlicht schützen. Bleichtes Ruscus kann etwas empfindlicher sein – am besten nur leicht mit einem Pinsel abstauben.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut – der Inbegriff von Zartheit. Die winzigen, weißen oder pastellfarbenen Blüten auf fein verzweigten Stielen sehen aus wie ein Blütennebel – locker, verspielt, wolkenartig. Kein Wunder, dass Gypsophila in Hochzeitsfloristik so beliebt ist.
Getrocknet behält es seine Form und einen Großteil seiner Farbe – und ist damit ein wunderbares Füll- und Leichtelement für Kränze aller Art.
Symbolik – was Schleierkraut ausdrückt
Schleierkraut ist eine der symbolträchtigsten Trockenblumen:
- Unschuld & Reinheit: Wegen seiner zarten Erscheinung ist es traditionell Teil von Brautsträußen.
- Zärtlichkeit & Verbindung: Es fügt sich harmonisch in jedes Arrangement ein – wie ein Bindeglied.
- Leichtigkeit des Seins: Fast schwerelos, wie ein Hauch auf dem Wind.
Herkunft & Geschichte
Gypsophila ist ursprünglich in Steppengebieten heimisch und liebt kalkhaltige Böden – daher der Name (Gypsum = Gips). In Europa wurde es im 18. Jahrhundert kultiviert und ist seitdem fester Bestandteil der Floristik. In der Trockenblumenwelt erlebt es aktuell eine echte Renaissance.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut ist die perfekte „Begleiterin“:
- Füllt Zwischenräume luftig und leicht
- Gibt großen Elementen wie Pampas oder Craspedia eine weiche Basis
- In Weiß, Rosa oder gefärbt einsetzbar
- Ideal für romantische, verspielte oder minimalistische Designs
Pflege-Tipp
Schleierkraut ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Nach dem Trocknen trocken und lichtgeschützt aufbewahren. Bei gefärbten Varianten kann ein Hauch Haarspray helfen, das Abblättern zu reduzieren. Vorsicht beim Biegen – die feinen Stiele brechen leicht.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein großgewachsenes Getreidegras, das vor allem in der Landwirtschaft als Futterpflanze oder zur Getreidegewinnung bekannt ist. In der Trockenfloristik erlebt es aber ein zweites Leben – und zwar als charmantes Strukturelement mit ländlichem Flair.
Die rispigen, dichten Blütenstände wirken fast wie kleine Mini-Getreidebündel. In natürlichen Braun- und Beigetönen oder gebleicht bringt Sorghum eine warme, erdige Note in jedes Arrangement.
Symbolik – was Sorghumhirse vermittelt
Dieses Getreide steht für:
- Fruchtbarkeit & Fülle: Als klassisches Ernteprodukt symbolisiert Sorghum Reichtum und Erdverbundenheit.
- Dankbarkeit & Naturkreislauf: Es erinnert an die Ursprünge unseres Lebens – an Felder, Jahreszeiten, Handarbeit.
- Stille Stärke: Es ist robust, bodenständig und stabil – ein stiller Träger im Kranz.
Herkunft & Geschichte
Sorghum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich in Afrika domestiziert, verbreitete sich die Hirseart über Indien und den Mittelmeerraum bis nach Europa. Heute wird sie nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Floristik geschätzt – dort vor allem wegen ihrer schönen Form und Trocknungseigenschaften.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse ist perfekt für natürliche, strukturierte Arrangements:
- Füllt Zwischenräume harmonisch
- Sorgt für Höhe und vertikale Dynamik
- Ideal für rustikale oder spätsommerliche Designs
- Lässt sich gut mit Gräsern, Disteln oder Phalaris kombinieren
Pflege-Tipp
Nach dem Trocknen ist Sorghum sehr stabil und haltbar. Am besten trocken lagern, nicht quetschen, da die Körner sonst bröseln können. Wenn du möchtest, kannst du die Rispen vorsichtig mit Haarspray fixieren – das sorgt für extra Halt.
Was ist Statice?
Statice – auch als Strandflieder oder Limonium bekannt – ist eine der beliebtesten Trockenblumen überhaupt. Kein Wunder: Ihre papierartigen, farbintensiven Blüten behalten beim Trocknen nicht nur Form, sondern auch Farbe – und das über Monate, manchmal sogar Jahre hinweg.
Ihre rispigen Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Einzelblüten, die sich wie Mini-Trichter öffnen und in Weiß, Violett, Rosa, Gelb oder Blau leuchten. In ihrer natürlichen oder gefärbten Form bringt Statice Struktur, Volumen und Farbe in jedes Arrangement.
Symbolik – was Statice ausdrückt
Statice ist eine emotionale Blume. Sie steht für:
- Erinnerung & Beständigkeit: In der viktorianischen Blumensprache galt sie als Zeichen dauerhafter Liebe und Treue.
- Dankbarkeit: Ihre anhaltende Schönheit erinnert daran, kleine Dinge zu schätzen.
- Lebendigkeit & Farbe im Alltag: Sie bringt Energie in jedes Arrangement, ohne laut zu sein.
Herkunft & Geschichte
Statice wächst wild an salzhaltigen Küstenböden – daher auch der Name „Strandflieder“. Sie wird seit Jahrhunderten kultiviert und ist besonders in südlichen Ländern ein fester Bestandteil in Bauerngärten und Trockensträußen. Heute zählt sie zu den Top-Klassikern in der Trockenfloristik.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice ist vielseitig und auffällig zugleich:
- Farbakzente: Besonders in Kränzen mit neutralen Gräsern wirkt sie wie ein kleiner Farbblitz.
- Füllpflanze mit Volumen: Sie schließt Lücken auf schöne, natürliche Weise.
- Strukturgeberin: Ihre festen Blütenstände bleiben formstabil – perfekt für längere Haltbarkeit.
- Große Farbauswahl: Sowohl naturbelassen als auch gefärbt erhältlich.
Harmonische Begleiter für Statice im Trockenblumenkranz
- Lagurus – sanfter Gegenpol: Die flauschigen Blüten des Lagurus (Hasenschwanzgras) bringen Ruhe in die lebendige Textur der Statice. Perfekt, wenn du verspielte Weichheit mit klarer Farbe kombinieren willst.
- Craspedia – für fröhliche Akzente: Beide Pflanzen sind farbintensiv, aber unterschiedlich in ihrer Form: Die runden Kugelblüten der Craspedia kontrastieren schön mit den zarten Rispen der Statice – und erzeugen eine lebendige Spannung.
- Helichrysum – farbstarke Ergänzung: Die robusten, leuchtenden Blüten der Strohblume lassen sich wunderbar mit Statice kombinieren, wenn du kräftige Farben oder Ton-in-Ton-Designs umsetzen willst.
- Phalaris – Struktur trifft Ordnung: Das kugelige, aufrechte Phalaris bringt Ruhe und Regelmäßigkeit in Arrangements mit Statice. Ideal, um Struktur und Form zu betonen.
- Achillea – zarte Fläche trifft Detailfreude: Die flächigen Dolden der Schafgarbe bieten einen schönen Kontrast zu den feinen Einzelblüten der Statice. Gemeinsam schaffen sie eine harmonische, leicht ländliche Wirkung.
Pflege-Tipp
Statice ist robust und pflegeleicht. Einfach trocken und staubgeschützt lagern. Ihre papierartige Struktur macht sie unempfindlich – nur direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen.
Typische Gattungen & Arten:
- Lagurus ovatus (Hasenschwanzgras),
- Briza maxima (Zittergras),
- Setaria italica (Kolbenhirse),
- Cortaderia selloana (Pampasgras),
- Miscanthus sinensis (Chinaschilf)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Herkunft: Weltweit verbreitet – von mediterranen Küsten bis zu asiatischen Gebirgen
Was sind Trockenblumengräser?
Gräser sind die stillen Begleiter in der Welt der Trockenblumen – oft übersehen, aber unverzichtbar. Sie bringen Bewegung, Leichtigkeit und Natürlichkeit in jedes Arrangement. Ihre Vielfalt ist beeindruckend: von fluffigen Ähren bis hin zu zarten, filigranen Halmen. Einige wirken weich und verspielt, andere grafisch und geradlinig.
Und genau das macht sie so wertvoll: Gräser sind die Verbindungselemente, die einem Kranz Tiefe, Textur und Rhythmus geben. Sie füllen Lücken, schaffen Übergänge – und machen aus einem schönen Kranz einen harmonischen.
Symbolik – Was Gräser verkörpern
Gräser stehen für:
- Leichtigkeit & Freiheit: Ihre sanfte Bewegung im Wind wird oft mit Unabhängigkeit und Freiheit verbunden.
- Anpassungsfähigkeit: Gräser gedeihen in verschiedensten Lebensräumen – ein Sinnbild für Flexibilität und Überlebenskraft.
- Stille Stärke: Ihre Zartheit täuscht – viele Gräser sind widerstandsfähiger als sie aussehen.
In asiatischen Kulturen gelten Gräser seit jeher als Zeichen für Gleichgewicht, Demut und innere Ruhe – gerade weil sie sich dem Wind beugen, ohne zu brechen.
Herkunft & Geschichte
Gräser begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden – als Nutzpflanzen, Heilmittel, Baumaterial oder Zierde. In der Floristik wurden sie lange eher als Lückenfüller gesehen. Doch mit dem Aufschwung der Trockenblumen haben sie sich zur Hauptrolle entwickelt.
Ob in minimalistischen Bouquets, rustikalen Herbstkränzen oder modernen Wanddekorationen – die natürliche Ästhetik der Gräser liegt voll im Trend. Besonders Sorten wie Lagurus (Hasenschwanzgras), Pampasgras oder Hirse erleben gerade ihr großes Comeback.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser sind echte Alleskönner im Kranzdesign:
- Fülle & Leichtigkeit: Sie geben Volumen, ohne zu beschweren.
- Bewegung: Ihre Halme wirken lebendig – ein schöner Kontrast zu festen Blüten.
- Neutralität: Ihre Naturtöne lassen sich mit fast allen Farben kombinieren.
- Strukturvielfalt: Vom fluffigen Hasenschwanz bis zur strengen Hirse – für jeden Stil ist etwas dabei.
Sie passen perfekt zu Trockenblumen wie Helichrysum, Phalaris, Craspedia oder Disteln. Und sie machen sich in schlichten Monokränzen genauso gut wie in aufwendigen Kompositionen.
Pflege-Tipp
Getrocknete Gräser brauchen kaum Pflege – nur Schutz vor direkter Sonne und Feuchtigkeit. Bei Bedarf kannst du sie leicht mit Haarspray fixieren, um ihre Form zu stabilisieren und Staub fernzuhalten.
1 vorrätig
Dieser liebevoll, beidseitig gewickelter Kranz vereint florale Leichtigkeit mit einem modernen, textilen Akzent. Gebunden auf einem filigranen Drahtring, umwickelt mit feiner Makrameekordel, bildet er die perfekte Balance zwischen Natürlichkeit und Gestaltung. Eine einzelne Holzperle am oberen Abschluss verleiht dem Kranz einen sanften Boho-Touch – unaufdringlich, aber wirkungsvoll.
Die florale Komposition umfasst zartes Schleierkraut, lockeres Pampasgras, Strukturpflanzen wie Fenchel, Rispenhortensie, Ruskus und Flachs, sowie verspielte Elemente wie Briza, Phalaris, Gomphrena und Achillea.
Luftig, strukturiert und liebevoll komponiert
Mit einem Durchmesser von 25 cm eignet sich dieser Kranz ideal als Tür- oder Wandschmuck – ob saisonal, ganzjährig oder als Geschenk. Islandmoos sorgt für weiche Textur, Haselnussdistel und Sorghumhirse bringen Tiefe ins Arrangement. Hasenschwanzgras, verschiedene Gräser und die zarte Makrameekordel runden das Gesamtbild harmonisch ab.
Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 25 cm
- Tiefe: ca. 5,5 cm
- Farben: Regenbogen
- Materialien: Drahtring, Makrameekordel (Baumwolle), Wickeldraht, Holzperle
- Trockenblumen & Naturmaterialien: Pampasgras, Briza, Schleierkraut, Phalaris, Statice, Rispenhortensie, Flachs, Islandmoos, Gomphrena, Achillea, Haselnussdistel, Fenchel, Hasenschwanzgras, Ruskus, Sorghumhirse, verschiedene Gräser
- Technik: komplett handgewickelt
- Stil: Boho-inspiriert, natürlich, leicht verspielt
- Handgefertigt: jedes Stück ein florales Unikat mit textilem Detail
Weitere Hinweise
- Nur für Innenräume oder geschützte Außenbereiche geeignet
- Trockenblumen bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Farb- und Formabweichungen sind naturbedingt und gewollt
- Einzelne Pflanzenteile können sich beim Versand lösen – dies beeinträchtigt nicht die Optik
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
- Deko auf Fotos ist nicht im Lieferumfang enthalten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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