Trockenblumenkranz mit grauer Schafswolle 36 cm
69,90 €
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. zzgl. Versandkosten
Was ist Eukalyptus?
Eukalyptus bezeichnet eine artenreiche Pflanzengattung mit mehreren Hundert anerkannten Arten. Für die Floristik werden hauptsächlich beblätterte Zweige verwendet. Sie sind als frische Schnittware, luftgetrocknetes Material oder konservierte Floristikware erhältlich.
Auf Lieferantenetiketten stehen häufig Bezeichnungen wie „Silver Dollar“, „Cinerea“, „Populnea“ oder „Parvifolia“. Diese Handelsnamen erlauben nicht immer eine eindeutige botanische Zuordnung. Eucalyptus cinerea und Eucalyptus populnea sind anerkannte Arten. „Silver Dollar“ wird dagegen für unterschiedliche rundblättrige Eukalyptusarten verwendet, während „Parvifolia“ häufig nur als Handelsbezeichnung erscheint.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blattform unterscheidet sich je nach Art und Entwicklungsstadium deutlich. Junge Eukalyptusblätter stehen häufig paarweise gegenüber und können rundlich, herzförmig oder breit eiförmig sein. Ältere Blätter vieler Arten sind schmaler, länglich bis lanzettförmig und erscheinen wechselständig am Zweig.
Besonders rundblättrige Formen bilden im Kranz gleichmäßige, ruhige Flächen. Schmalblättriger Eukalyptus wirkt dagegen stärker linear und lockert die Außenkontur auf. Eucalyptus cinerea besitzt beispielsweise rundliche, blaugrün bis graugrün bereifte Jugendblätter und länglichere ältere Blätter.
Die natürlichen Farbtöne reichen von Grün und Graugrün bis zu mattem Blaugrün. Ein heller, silbrig wirkender Überzug kann durch eine natürliche Wachsschicht entstehen. Beim Lufttrocknen werden die Farben häufig gedeckter und können sich in Richtung Grau, Braungrün oder Beige verändern.
Konservierter Eukalyptus bleibt meist biegsamer und fühlt sich weicher oder leicht ledrig an. Bei intensivem Grün, Rosa, Rot, Orange, Schwarz oder gleichmäßigen Pastelltönen handelt es sich in der Regel um gefärbte beziehungsweise mit farbigen Konservierungslösungen behandelte Ware.
Die Blätter besitzen Öldrüsen und können beim Berühren einen charakteristischen Geruch abgeben. Wie deutlich dieser wahrnehmbar bleibt, hängt jedoch von Art, Alter, Trocknung und Behandlung ab.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Eukalyptus kann im Kranz sowohl Fülle als auch eine klare Linienführung erzeugen. Seine gedeckten Blattfarben verbinden kräftige Blüten mit hellen Gräsern und schaffen ruhigere Übergänge.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als flächige Grundlage unter kleineren Blüten und Gräsern
- zur Gestaltung einer gleichmäßigen Blattkante entlang des Kranzes
- mit längeren Zweigspitzen für eine lockere, natürliche Außenlinie
- als Übergang zwischen kräftigen Farben und neutralen Naturtönen
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen zur Gliederung des Kranzverlaufs
Hirse ergänzt Eukalyptus durch feine Rispen oder kompakte Kolben. Fallender Amaranthus bringt Bewegung zwischen die klarer geordneten Blätter. Achillea setzt flächige Blütenstände neben die runden oder länglichen Blattformen. Glixia und Schleierkraut bilden feine Verzweigungen, während Strohblumen deutlichere Farbakzente hinzufügen.
Rundblättriger Eukalyptus eignet sich besonders für ruhig aufgebaute Kränze. Schmalblättrige Zweige können dagegen stärker aus dem Kranz herausgeführt werden und eine bewegtere Silhouette bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Eukalyptuszweige können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Beim Lufttrocknen werden die Blätter fester und spröder. Sie können sich außerdem leicht einrollen oder ihre Farbe verändern.
Bei konservierter Ware wird häufig ein Verfahren auf Glycerinbasis verwendet. Dabei wird ein Teil der Pflanzenfeuchtigkeit durch eine konservierende Lösung ersetzt. Das Material bleibt dadurch meist geschmeidiger als gewöhnlich getrockneter Eukalyptus. Konservierung und Lufttrocknung sind daher zwei unterschiedliche Verarbeitungsarten.
Was ist Flachs?
Flachs oder Lein ist eine einjährige, aufrecht wachsende Pflanze mit schmalen Blättern und feinen, meist blauen Blüten. Es gibt zahlreiche Kulturformen, die sich unter anderem in Wuchshöhe, Verzweigung und Kapselbildung unterscheiden.
In der Trockenfloristik werden gewöhnlich nicht die kurzlebigen Blüten, sondern die verzweigten Stiele mit ihren kugeligen Fruchtkapseln verwendet. Diese Floristikware wird ebenfalls kurz als Flachs bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Flachs besitzt schlanke, glatte Stängel, die sich vor allem im oberen Bereich verzweigen. Die schmalen, ungeteilten Blätter sitzen direkt am Stängel. Faserflachs wächst meist höher und weniger verzweigt, während für die Samengewinnung gezüchtete Formen häufig kürzer und stärker verzweigt sind.
Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und sitzen an feinen Stielen. Am bekanntesten sind hell- bis himmelblaue Blüten, daneben kommen bei Kulturformen auch weiße oder rosafarbene Varianten vor. Für getrocknete Kränze spielen die Blüten jedoch eine geringere Rolle, da ihre dünnen Kronblätter abfallen und die charakteristischen Kapseln erst nach der Blüte entstehen.
Die Früchte sind annähernd kugelige Kapseln, die aus mehreren Kammern bestehen und bis zu zehn flache Samen enthalten können. Zunächst sind die Kapseln grün. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich zu Strohgelb, Beige, Grau- oder Hellbraun.
Die kleinen Kapseln sitzen einzeln an den Enden der fein verzweigten Stiele. Dadurch entsteht eine Verbindung aus geraden Linien und regelmäßig verteilten, runden Punkten. Die Oberfläche trockener Kapseln ist matt und kann feine Rippen oder Teilungslinien zeigen.
Weißer, kräftig grüner, blauer, schwarzer oder pastellfarbener Flachs aus dem Floristikhandel wurde gewöhnlich gebleicht oder gefärbt. Blaue Fruchtkapseln sind keine Folge der natürlichen blauen Blütenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt feine Linien und kleine, klar abgegrenzte Kapseln in den Kranz. Wiederholt eingearbeitete Fruchtstände erzeugen einen ruhigen Rhythmus, ohne so viel Fläche einzunehmen wie größere Blüten oder Blätter.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten und feinen Gräsern
- mit längeren Stielen zur Betonung der äußeren Kranzlinie
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- mit kurzen Stielabschnitten als punktuelle Füllung kleiner Zwischenräume
- als verzweigtes Material für asymmetrische und natürlich aufgebaute Kränze
Neben Pampasgras bilden die kleinen, festen Kapseln einen deutlichen Kontrast zu den weichen, volumenreichen Rispen. Strohblumen und Craspedia ergänzen größere runde Formen, während Schleierkraut, Glixia oder Statice feinere Blütenpunkte hinzufügen. Eukalyptus kann die offenen Flachsstrukturen mit ruhigeren Blattflächen verbinden.
Naturfarbener Flachs eignet sich besonders für Gestaltungen in Beige-, Braun- und gedeckten Grüntönen. Gefärbte Varianten können dagegen die Farben anderer Kranzmaterialien wiederholen oder bewusst einzelne Akzente setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Stiele verwendet, an denen sich bereits feste Fruchtkapseln gebildet haben. Ein Schnitt vor dem vollständigen Öffnen der reifen Kapseln kann verhindern, dass sich während der Trocknung zu viele Samen lösen.
Die Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufhängen. Der Trocknungsplatz sollte gut belüftet, trocken und lichtarm sein.
Handelsname: Glixia, teilweise auch Glyxia oder Sternblume
Botanische Zuordnung: Häufig Comanthera elegans, älteres Synonym Syngonanthus elegans
Familie: Eriocaulaceae
Natürliche Verbreitung: Comanthera elegans kommt natürlich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais vor
Einordnung: Floristik- und Handelsname mit nicht immer eindeutiger botanischer Zuordnung
Was ist Glixia?
Glixia ist ein Handelsname für eine feine Trockenblume mit langen, dünnen Stielen und kleinen, sternförmig wirkenden Blütenköpfen. Die Bezeichnung wird im europäischen Floristikhandel häufig mit Comanthera elegans verbunden. Diese Art wurde früher botanisch als Syngonanthus elegans geführt.
Nicht jede als Glixia verkaufte Ware ist jedoch eindeutig gekennzeichnet. Im Handel erscheinen außerdem Bezeichnungen wie Glixia Big, Glixia Marcela oder Glixia Conca. Ohne botanische Lieferantenangabe kann deshalb nicht sicher vorausgesetzt werden, dass alle Varianten derselben Art angehören.
Aussehen und Besonderheiten
Glixia besitzt sehr feine, beinahe drahtartig wirkende Stiele. An ihren Enden sitzen kleine, kompakte Blütenköpfe. Bei Comanthera elegans handelt es sich botanisch nicht um einzelne sternförmige Blüten: Zahlreiche winzige Einzelblüten stehen dicht zusammen und werden von hellen Hüllblättern umgeben. Vor allem diese Hüllblätter erzeugen die typische sternartige Kontur.
Durch die langen Stiele und die voneinander getrennten Blütenköpfe bleibt viel freier Raum zwischen den einzelnen Punkten. Das Material wirkt deshalb luftig und fein, ohne eine geschlossene Fläche zu bilden.
Naturbelassene Trockenware zeigt gewöhnlich Cremeweiß, gebrochenes Weiß und helle Stroh- oder Beigetöne. Gleichmäßig rosa, blau, grün, orange, violett oder kräftig weiß angebotene Glixia wurde in der Regel gefärbt, gebleicht oder anderweitig behandelt. Die jeweilige Handelsfarbe sagt daher nichts über die natürliche Blütenfarbe aus.
Die Bezeichnung „Miniatur-Gänseblümchen“ beschreibt zwar den optischen Eindruck, ist botanisch aber irreführend. Die häufig zugeordnete Comanthera elegans gehört nicht zu den Korbblütlern und ist mit Gänseblümchen oder Kamille nicht näher verwandt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Glixia setzt kleine, klar erkennbare Punkte auf sehr feinen Stielen. Sie eignet sich besonders, wenn ein Kranz aufgelockert werden soll, ohne zusätzliches Volumen oder große Blütenflächen einzubringen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- vereinzelt zwischen größeren Blüten für feine helle Akzente
- in kleinen Gruppen für eine wiederkehrende Punktstruktur
- entlang der Außenkante für eine lockere, leicht auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als Füllung in kleinen Zwischenräumen
- mit längeren Stielen für Höhe und eine unregelmäßige Kranzsilhouette
Schleierkraut führt die feine Punktstruktur mit stärker verzweigten Blütenständen fort. Hasenschwanzgras bringt einen weichen, flauschigen Kontrast zu den kleinen festen Köpfen. Phalaris oder Flachs ergänzen Glixia mit größeren, deutlicher abgegrenzten Formen.
Neben Strohblumen oder Craspedia wirkt Glixia zurückhaltender und kann freie Bereiche zwischen den größeren Blütenköpfen verbinden. Gefärbte Varianten eignen sich außerdem, um einzelne Farbtöne eines Kranzes in kleinen Abständen zu wiederholen.
Verarbeitung
Glixia wird für Trockenblumenkränze gewöhnlich bereits als fertige Trockenware verarbeitet. Die dünnen Stiele lassen sich einzeln einsetzen oder zu kleinen Gruppen zusammenfassen.
Beim Zuschneiden und Wickeln sollte das Material am unteren Stiel gehalten werden. Starkes Knicken oder Zusammendrücken kann die Stiele brechen oder die kleinen Blütenköpfe beschädigen. Für kompakte Kränze lassen sich einzelne Stiele zwischen stabileren Materialien befestigen, die ihnen zusätzlichen Halt geben.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Was ist Lavendel?
Für die Trockenfloristik werden hauptsächlich die langen Stiele mit ihren endständigen Blütenständen verwendet. Getrockneter Lavendel ist als gebündelte Ware, als einzelner Stiel oder in Form abgelöster Blüten erhältlich. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich den Echten Lavendel und nicht Lavandin oder andere Lavendelarten.
Aussehen und Besonderheiten
Echter Lavendel besitzt schmale, längliche Blätter in Grau- bis Silbriggrün. Sie stehen an jungen, meist vierkantigen Stängeln. Aus dem kompakten Laub wachsen lange, überwiegend unverzweigte Blütenstiele empor.
An ihrem oberen Ende sitzen zahlreiche kleine, röhrenförmige Einzelblüten. Diese sind in mehreren Scheinquirlen angeordnet, die gemeinsam einen kurzen, dichten und ährenähnlichen Blütenstand bilden. Die typische Blütenfarbe reicht von hellem Violettblau bis zu kräftigem Violett. Bei kultivierten Sorten kommen außerdem Rosa und Weiß vor.
Beim Trocknen ziehen sich die kleinen Blüten zusammen und können dunkler oder matter erscheinen. Ein Teil der sichtbaren Struktur entsteht durch die bleibenden, häufig ebenfalls violett gefärbten Blütenkelche. Handelsware wird teilweise zusätzlich gefärbt oder gebleicht. Ungewöhnlich gleichmäßige, kräftige oder sehr helle Farbtöne müssen daher nicht der natürlichen Farbe entsprechen.
Blüten und Blätter enthalten aromatische Pflanzenstoffe. Auch getrocknetes Material kann deshalb noch deutlich nach Lavendel riechen. Die Duftintensität ist jedoch von Sorte, Erntezeitpunkt, Lagerung und Alter abhängig und kann mit der Zeit nachlassen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lavendel bringt schmale, aufrechte Linien und viele kleine Farbpunkte in einen Kranz. Seine Blütenstände wirken kompakter als Schleierkraut, bleiben aber filigraner als große Blütenköpfe oder Samenkapseln.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kleinen Bündeln als wiederkehrender violetter Akzent
- mit unterschiedlich langen Stielen für eine lockere Außenlinie
- als schmaler Übergang zwischen größeren Blüten und Gräsern
- dicht nebeneinander für kompakte, deutlich strukturierte Bereiche
- mit einzelnen kurzen Stielen zum Ausfüllen kleiner Zwischenräume
Eukalyptus ergänzt das Violett mit ruhigen graugrünen Blättern. Schleierkraut schafft mit seinen feinen Verzweigungen einen hellen, lockeren Kontrast. Achillea setzt flächigere Blütenstände neben die schmalen Lavendelähren. Auch Briza, Phalaris und Hasenschwanzgras lassen sich verwenden, wenn neben der Farbe unterschiedliche Gras- und Blütenstrukturen sichtbar bleiben sollen.
Da getrocknete Lavendelblüten bei häufiger Berührung ausrieseln können, empfiehlt sich eine Platzierung zwischen etwas stabileren Materialien.
Trocknung und Verarbeitung
Lavendel für Trockenarrangements wird geerntet, wenn sich die ersten Blüten geöffnet haben beziehungsweise ein Teil der Einzelblüten offen ist. Vollständig aufgeblühte Stiele verlieren beim Trocknen häufig leichter einzelne Blütenteile.
Die unteren Blätter können entfernt und die Stiele in kleinen Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter Ort mit wenig Licht unterstützt eine gleichmäßige Trocknung und verringert starke Farbveränderungen.
Beim Wickeln sollten die Stiele und nicht die Blütenstände festgehalten werden. Getrocknete Stiele können knicken und die kleinen Blütenteile durch Reibung abfallen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter Lavendel sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden. Wärme und Sonnenlicht können Farbe und Duft schneller verändern.
Staub lässt sich vorsichtig mit schwacher, kühler Föhnluft entfernen. Auf starkes Schütteln oder häufiges Berühren sollte verzichtet werden. Farbveränderungen, ein nachlassender Duft und das Ablösen einzelner Blütenteile sind bei natürlichem Trockenmaterial möglich.
Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein hochwachsendes Gras, das weltweit in zahlreichen Kulturformen angebaut wird. Die Art umfasst sowohl kultivierte als auch verwilderte beziehungsweise wild wachsende Formen. Die heute angebaute Unterart Sorghum bicolor subsp. bicolor wird botanisch als Kulturpflanze aus dem afrikanischen Sahel eingeordnet.
In der Trockenfloristik werden hauptsächlich die verzweigten Rispen am oberen Ende des Stängels verwendet. Je nach Sorte und Reifezustand können sie noch überwiegend aus Ährchen bestehen oder bereits zahlreiche deutlich sichtbare Körner tragen.
Aussehen und Besonderheiten
Sorghum bildet kräftige, aufrechte Halme mit langen, schmalen und leicht überhängenden Blättern. An der Spitze sitzt eine verzweigte Rispe. Ihre Form unterscheidet sich je nach Kulturform deutlich: Manche Rispen sind locker aufgebaut und besitzen weit abstehende Seitenzweige, andere wirken dicht, kompakt und nahezu kolbenförmig.
Die einzelnen Blüten sind klein und unscheinbar. Nach der Bestäubung entwickeln sich rundliche bis leicht abgeflachte Früchte, die umgangssprachlich als Sorghumkörner bezeichnet werden. Sie sitzen zusammen mit trockenen Spelzen an den feinen Rispenästen und erzeugen die körnige, deutlich gegliederte Oberfläche des Materials.
Reife Körner können von Natur aus weiß, cremefarben, blassgelb, rot, braun oder dunkel purpurbraun sein. Zusammen mit den beige bis braun trocknenden Rispenzweigen entsteht eine breite Auswahl an natürlichen Erd- und Getreidetönen. Die genaue Wirkung hängt sowohl von der Kornfarbe als auch von Farbe und Länge der umgebenden Spelzen ab.
Sehr helle, reinweiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Sorghumrispen sind meist gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt. Solche Varianten besitzen ihre Farbe nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse bringt eine kompakte, körnige Struktur in den Kranz. Im Unterschied zu weichen Gräsern bilden die fruchttragenden Rispen deutlich abgegrenzte Flächen. Locker verzweigte Sorten wirken dagegen luftiger und können über die eigentliche Kranzkontur hinausragen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als kompakter Gegenpol zu feinen und weich gebogenen Gräsern
- mit längerem Stiel für aufrechte oder nach außen weisende Linien
- als wiederkehrender Braun-, Creme- oder Rotton in natürlichen Gestaltungen
- in kleinen Gruppen, um die körnige Struktur stärker hervorzuheben
Weizen und Phalaris greifen den Charakter eines Getreidegrases auf, unterscheiden sich jedoch durch ihre schmaleren Ähren beziehungsweise eiförmigen Blütenstände. Lagurus schafft mit seiner weichen Oberfläche einen deutlichen Haptikkontrast. Disteln und Sonnenhut-Fruchtstände ergänzen Sorghum durch weitere feste, dunklere Strukturen. Eukalyptus oder Ruscus können daneben größere und ruhigere Blattflächen bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Sollen Sorghumrispen selbst getrocknet werden, eignen sich gut entwickelte Rispen mit bereits ausgeprägten Körnern. Zu früh geschnittenes Material kann sich beim Trocknen stärker verändern, während sehr reife Rispen möglicherweise schon beim Schneiden Körner verlieren.
Die Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Dadurch bleiben die Stiele vergleichsweise gerade. Vor der Verarbeitung sollte das Material vollständig durchgetrocknet sein.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, den kräftigeren Rispenstiel zu halten. Druck auf die feinen Verzweigungen kann Ästchen, Spelzen oder Körner lösen. Besonders dichte Rispen sollten nicht stark gequetscht oder mehrfach nachgebogen werden.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
1 vorrätig
Handgefertigter Trockenblumenkranz in Grau, Lila & Pink
Beschreibung & Stimmung des Kranzes + zentrale Vorteile
Dieser Trockenblumenkranz verbindet zarte Natürlichkeit mit ausdrucksstarker Farbwelt. Sanfte Grautöne treffen auf Lila, Pink und Rosa, während Akzente in Schwarz und Blau Tiefe und Charakter schenken. Die eingearbeitete Schafswolle sorgt für eine weiche, fast wolkige Struktur – ein spannender Kontrast zu den feinen Blüten und Gräsern.
Mit seinem harmonischen Zusammenspiel aus Pampasgras, Lavendel, Eucalyptus und schimmernder Statice wirkt der Kranz modern und gleichzeitig verspielt. Er bringt Ruhe in klare Räume, setzt in Boho-Interieurs ein Statement und verleiht jeder Wand eine individuelle Note. Du holst dir ein handgefertigtes Unikat nach Hause, das Natürlichkeit und Stilbewusstsein sichtbar macht.
Auf einen Blick:
Durchmesser: ca. 36 cm
Tiefe: ca. 8 cm
Farben: Grau, Lila, Pink, Rosa, Schwarz, Blau
Materialien: Schafwolle, Wickelband, Strohrömer, Wickeldraht, Stecknadeln
Trockenmaterialien & Naturbestandteile: Hasenschwanzgras, Pampasgras, Sorghumhirse, Ruscus, Flachs, Eucalyptus, Lavendel, Statice, Federn, Scabiosen, Glixia
Technik: Floristisch von Hand gebunden und gesteckt
Stil: Modern, Boho, natürlich-elegant
Verwendung: Wandkranz, Türkranz im Innenbereich, stilvolle Raumdekoration
Materialien & Aufbau
Die stabile Basis bildet ein Strohrömer, der sorgfältig mit Wickelband ummantelt wird. Darauf werden die einzelnen Naturmaterialien mit Wickeldraht und Stecknadeln präzise fixiert. Die Schafwolle ist bewusst integriert und verleiht dem Kranz eine weiche, organische Struktur.
Hasenschwanzgras und Pampasgras bringen Leichtigkeit, während Sorghumhirse und Ruscus für Fülle sorgen. Lavendel, Statice, Scabiosen und Glixia setzen farbliche Highlights. Federn lockern das Gesamtbild auf und schaffen eine fließende Bewegung. Jede Pflanze bleibt in ihrer natürlichen Form erhalten – so entsteht ein lebendiges, authentisches Gesamtbild.
Einsatzmöglichkeiten & Anlässe
Ob als dekorativer Blickfang im Wohnzimmer, als stilvoller Akzent im Schlafzimmer oder als besonderes Detail im Eingangsbereich – dieser Kranz passt sich deinem Zuhause an und verleiht ihm Persönlichkeit. Auch in kreativen Arbeitsräumen oder Ateliers entfaltet er seine inspirierende Wirkung.
Dank seiner ausdrucksstarken Farben eignet er sich ebenso als Geschenk für Designliebhaber oder als individuelles Dekoelement für besondere Anlässe. Er bleibt dauerhaft schön und begleitet dich durch jede Jahreszeit.
Eigenschaften & Besonderheiten des Produkts
Die Kombination aus weicher Schafwolle und strukturierten Trockenblumen macht diesen Kranz zu einem besonderen Hingucker. Die ausgewählte Farbpalette wirkt modern und dennoch harmonisch abgestimmt. Durch die handwerkliche Verarbeitung entsteht ein Einzelstück mit Charakter – kein Exemplar gleicht exakt dem anderen.
Die hochwertige Verarbeitung sorgt für Stabilität und eine langlebige Form. Du erhältst ein dekoratives Naturprodukt, das ohne Pflegeaufwand dauerhaft seine Wirkung behält.
Weitere Hinweise
-
Nur für trockene Innenräume geeignet
-
Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser & direkter Sonne schützen
-
Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
-
Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
-
Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Ähnliche Kränze
Winterlicher Trockenblumenkranz mit Limette & Naturakzenten
Ø ca. 38 cm · handgebunden65,00 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbEleganter Trockenblumenkranz in Grün, Weiß & Gold
Ø ca. 40 cm · handgebunden65,00 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbTrockenblumen-Kranz & Herz mit Rispenhortensie in Silber-Gold (2er-Set)
Ø ca. 13.5 cm · handgebunden12,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb












