Trockenblumenkranz mit Pampas & Buchseiten – 25cm
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Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Was ist Flachs?
Flachs oder Lein ist eine einjährige, aufrecht wachsende Pflanze mit schmalen Blättern und feinen, meist blauen Blüten. Es gibt zahlreiche Kulturformen, die sich unter anderem in Wuchshöhe, Verzweigung und Kapselbildung unterscheiden.
In der Trockenfloristik werden gewöhnlich nicht die kurzlebigen Blüten, sondern die verzweigten Stiele mit ihren kugeligen Fruchtkapseln verwendet. Diese Floristikware wird ebenfalls kurz als Flachs bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Flachs besitzt schlanke, glatte Stängel, die sich vor allem im oberen Bereich verzweigen. Die schmalen, ungeteilten Blätter sitzen direkt am Stängel. Faserflachs wächst meist höher und weniger verzweigt, während für die Samengewinnung gezüchtete Formen häufig kürzer und stärker verzweigt sind.
Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und sitzen an feinen Stielen. Am bekanntesten sind hell- bis himmelblaue Blüten, daneben kommen bei Kulturformen auch weiße oder rosafarbene Varianten vor. Für getrocknete Kränze spielen die Blüten jedoch eine geringere Rolle, da ihre dünnen Kronblätter abfallen und die charakteristischen Kapseln erst nach der Blüte entstehen.
Die Früchte sind annähernd kugelige Kapseln, die aus mehreren Kammern bestehen und bis zu zehn flache Samen enthalten können. Zunächst sind die Kapseln grün. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich zu Strohgelb, Beige, Grau- oder Hellbraun.
Die kleinen Kapseln sitzen einzeln an den Enden der fein verzweigten Stiele. Dadurch entsteht eine Verbindung aus geraden Linien und regelmäßig verteilten, runden Punkten. Die Oberfläche trockener Kapseln ist matt und kann feine Rippen oder Teilungslinien zeigen.
Weißer, kräftig grüner, blauer, schwarzer oder pastellfarbener Flachs aus dem Floristikhandel wurde gewöhnlich gebleicht oder gefärbt. Blaue Fruchtkapseln sind keine Folge der natürlichen blauen Blütenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt feine Linien und kleine, klar abgegrenzte Kapseln in den Kranz. Wiederholt eingearbeitete Fruchtstände erzeugen einen ruhigen Rhythmus, ohne so viel Fläche einzunehmen wie größere Blüten oder Blätter.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten und feinen Gräsern
- mit längeren Stielen zur Betonung der äußeren Kranzlinie
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- mit kurzen Stielabschnitten als punktuelle Füllung kleiner Zwischenräume
- als verzweigtes Material für asymmetrische und natürlich aufgebaute Kränze
Neben Pampasgras bilden die kleinen, festen Kapseln einen deutlichen Kontrast zu den weichen, volumenreichen Rispen. Strohblumen und Craspedia ergänzen größere runde Formen, während Schleierkraut, Glixia oder Statice feinere Blütenpunkte hinzufügen. Eukalyptus kann die offenen Flachsstrukturen mit ruhigeren Blattflächen verbinden.
Naturfarbener Flachs eignet sich besonders für Gestaltungen in Beige-, Braun- und gedeckten Grüntönen. Gefärbte Varianten können dagegen die Farben anderer Kranzmaterialien wiederholen oder bewusst einzelne Akzente setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Stiele verwendet, an denen sich bereits feste Fruchtkapseln gebildet haben. Ein Schnitt vor dem vollständigen Öffnen der reifen Kapseln kann verhindern, dass sich während der Trocknung zu viele Samen lösen.
Die Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufhängen. Der Trocknungsplatz sollte gut belüftet, trocken und lichtarm sein.
Was ist Phalaris?
Phalaris ist der botanische Name einer ganzen Gattung innerhalb der Süßgräser. In der Trockenfloristik bezeichnet „Phalaris“ meist das Kanariengras Phalaris canariensis. Der Artname verweist auf die Kanarischen Inseln, die zu seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
Verwendet werden die langen Halme mit ihren kompakten, eiförmigen Blütenständen. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Ähre aussieht, ist botanisch eine sehr dichte Rispe aus zahlreichen Ährchen. Die klar begrenzte Form macht Phalaris zu einem auffälligen, aber nicht flächigen Gestaltungselement.
Aussehen und Besonderheiten
Kanariengras wächst einjährig und bildet aufrechte oder leicht aufsteigende Halme. Je nach Standort können diese etwa 20 bis 120 Zentimeter hoch werden. Die schmalen, flachen Blätter sitzen entlang des Halms.
Der dichte Blütenstand ist überwiegend eiförmig bis kurz länglich und ungefähr 1,5 bis 6 Zentimeter lang. Seine eng anliegenden Ährchen erzeugen eine geschlossene, schuppenartige Oberfläche. Die Hüllspelzen sind zunächst weißlich bis blassgrün und besitzen charakteristische dunklere grüne Längsstreifen.
Während der Trocknung verändert sich die natürliche Farbe meist von Grün oder Grünweiß zu Strohgelb, Beige und hellem Braun. Je nach Erntezeitpunkt können die grünen Streifen noch sichtbar bleiben oder mit der Zeit deutlich verblassen.
Im Floristikhandel ist Phalaris außerdem in gebleichter und gefärbter Form erhältlich. Pastellfarben, kräftiges Rosa, Blau, Violett, Orange oder Schwarz gehören nicht zur natürlichen Farbpalette. Bei behandelter Ware können die Färbung und Oberflächenwirkung abhängig vom verwendeten Verfahren unterschiedlich gleichmäßig ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris bringt kleine, klar umrissene Formen und eine ruhige Wiederholung in einen Trockenblumenkranz. Die kompakten Blütenstände setzen deutlichere Punkte als fein verzweigte Füllmaterialien, bleiben jedoch zurückhaltender als große Blüten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen klaren farblichen Schwerpunkt
- auf unterschiedlich langen Halmen für Höhe und Bewegung
- als Übergang zwischen großen Blüten und feinen Gräsern
- in gefärbter Form zur Aufnahme einzelner Farben des Kranzes
Pampasgras oder Lagurus ergänzen Phalaris durch weichere und lockerere Oberflächen. Craspedia greift die geschlossene Form auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen aber einen stärkeren Akzent. Statice und Schleierkraut bilden einen fein verzweigten Kontrast, während Eukalyptus oder Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Bei kleinen Kränzen können bereits einzelne Halme als deutlich sichtbare Akzente ausreichen. Mehrere dicht nebeneinander angeordnete Blütenstände erzeugen dagegen eine kompaktere und geordnetere Wirkung. Die langen Halme lassen sich außerdem gut nutzen, um die runde Kranzform stellenweise bewusst zu überschreiten.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Blütenstände, deren Ährchen noch fest sitzen. Je nach Schnittzeitpunkt bleibt das Material zunächst grünlicher oder entwickelt während der Trocknung schneller strohfarbene Töne.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Halme anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und möglichst lichtarm sein. Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen, ohne dass das Material unnötig stark dem Licht ausgesetzt wird.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein hochwachsendes Gras, das weltweit in zahlreichen Kulturformen angebaut wird. Die Art umfasst sowohl kultivierte als auch verwilderte beziehungsweise wild wachsende Formen. Die heute angebaute Unterart Sorghum bicolor subsp. bicolor wird botanisch als Kulturpflanze aus dem afrikanischen Sahel eingeordnet.
In der Trockenfloristik werden hauptsächlich die verzweigten Rispen am oberen Ende des Stängels verwendet. Je nach Sorte und Reifezustand können sie noch überwiegend aus Ährchen bestehen oder bereits zahlreiche deutlich sichtbare Körner tragen.
Aussehen und Besonderheiten
Sorghum bildet kräftige, aufrechte Halme mit langen, schmalen und leicht überhängenden Blättern. An der Spitze sitzt eine verzweigte Rispe. Ihre Form unterscheidet sich je nach Kulturform deutlich: Manche Rispen sind locker aufgebaut und besitzen weit abstehende Seitenzweige, andere wirken dicht, kompakt und nahezu kolbenförmig.
Die einzelnen Blüten sind klein und unscheinbar. Nach der Bestäubung entwickeln sich rundliche bis leicht abgeflachte Früchte, die umgangssprachlich als Sorghumkörner bezeichnet werden. Sie sitzen zusammen mit trockenen Spelzen an den feinen Rispenästen und erzeugen die körnige, deutlich gegliederte Oberfläche des Materials.
Reife Körner können von Natur aus weiß, cremefarben, blassgelb, rot, braun oder dunkel purpurbraun sein. Zusammen mit den beige bis braun trocknenden Rispenzweigen entsteht eine breite Auswahl an natürlichen Erd- und Getreidetönen. Die genaue Wirkung hängt sowohl von der Kornfarbe als auch von Farbe und Länge der umgebenden Spelzen ab.
Sehr helle, reinweiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Sorghumrispen sind meist gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt. Solche Varianten besitzen ihre Farbe nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse bringt eine kompakte, körnige Struktur in den Kranz. Im Unterschied zu weichen Gräsern bilden die fruchttragenden Rispen deutlich abgegrenzte Flächen. Locker verzweigte Sorten wirken dagegen luftiger und können über die eigentliche Kranzkontur hinausragen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten zum Füllen größerer Zwischenräume
- als kompakter Gegenpol zu feinen und weich gebogenen Gräsern
- mit längerem Stiel für aufrechte oder nach außen weisende Linien
- als wiederkehrender Braun-, Creme- oder Rotton in natürlichen Gestaltungen
- in kleinen Gruppen, um die körnige Struktur stärker hervorzuheben
Weizen und Phalaris greifen den Charakter eines Getreidegrases auf, unterscheiden sich jedoch durch ihre schmaleren Ähren beziehungsweise eiförmigen Blütenstände. Lagurus schafft mit seiner weichen Oberfläche einen deutlichen Haptikkontrast. Disteln und Sonnenhut-Fruchtstände ergänzen Sorghum durch weitere feste, dunklere Strukturen. Eukalyptus oder Ruscus können daneben größere und ruhigere Blattflächen bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Sollen Sorghumrispen selbst getrocknet werden, eignen sich gut entwickelte Rispen mit bereits ausgeprägten Körnern. Zu früh geschnittenes Material kann sich beim Trocknen stärker verändern, während sehr reife Rispen möglicherweise schon beim Schneiden Körner verlieren.
Die Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Dadurch bleiben die Stiele vergleichsweise gerade. Vor der Verarbeitung sollte das Material vollständig durchgetrocknet sein.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, den kräftigeren Rispenstiel zu halten. Druck auf die feinen Verzweigungen kann Ästchen, Spelzen oder Körner lösen. Besonders dichte Rispen sollten nicht stark gequetscht oder mehrfach nachgebogen werden.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
Was ist Briza?
Als Briza wird in der Trockenfloristik häufig das Große Zittergras Briza maxima bezeichnet. Es gehört zur Familie der Süßgräser und ist besonders an seinen großen, flachen und herabhängenden Ährchen zu erkennen. Die botanische Gattung Briza umfasst allerdings mehrere Arten. Dazu gehören beispielsweise auch das Gewöhnliche Zittergras Briza media und das Kleine Zittergras Briza minor.
Für den vorliegenden Eintrag ist Briza maxima gemeint, da diese Art im alten Text ausdrücklich genannt wird und wegen ihrer vergleichsweise großen Ährchen häufig als Schnitt- und Trockenmaterial verwendet wird. Floristisch verarbeitet werden die verzweigten Halme mit den daran hängenden Ährchen.
Aussehen und Besonderheiten
Das Große Zittergras bildet lockere, offene Rispen. An ihren feinen Seitenästen sitzen breite, eiförmige und seitlich abgeflachte Ährchen. Umgangssprachlich werden sie wegen ihrer Form manchmal als herz- oder tropfenförmig beschrieben. Botanisch handelt es sich jedoch nicht um einzelne Samen oder kleine Schirme, sondern um mehrblütige Ährchen.
Die Ährchen hängen an dünnen Stielen und können sich bereits bei leichter Luftbewegung bewegen. Darauf bezieht sich die deutsche Bezeichnung Zittergras. Auch getrocknet behalten die verzweigten Halme und hängenden Ährchen ihre lockere Linienführung.
Junge Ährchen können grünlich erscheinen. Während der Reife und Trocknung entwickeln sie meist helle Gelb-, Stroh-, Beige- oder Brauntöne. Je nach Entwicklungsstadium können außerdem rötliche oder dunklere Zeichnungen sichtbar sein.
Im Floristikhandel wird Briza zusätzlich gebleicht oder gefärbt angeboten. Weiße, pastellfarbene oder kräftig eingefärbte Varianten entsprechen daher nicht unbedingt der natürlichen Pflanzenfarbe. Die trockenen Halme und Ährchen sind leicht, können bei Druck jedoch knicken oder brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza wird vor allem als feines Akzent- und Bewegungsmaterial eingesetzt. Die kleinen Verzweigungen füllen Zwischenräume, ohne dabei eine geschlossene oder schwere Fläche zu bilden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Ährchen deutlich erkennbar.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten
- für feine Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Akzent in natürlich gestalteten Kränzen
- für leichte Höhenunterschiede innerhalb einer gebundenen Partie
- als Strukturkontrast zu runden oder flächigen Pflanzenteilen
Zusammen mit Hasenschwanzgras entstehen unterschiedliche, aber miteinander verwandte Grasformen: Briza wirkt flach und beweglich, während die Blütenstände des Hasenschwanzgrases kompakter erscheinen. Phalaris oder Getreideähren bringen kräftigere, aufrechte Linien hinzu. Eukalyptus bildet mit seinen größeren Blättern einen ruhigen Flächenkontrast zu den kleinen verzweigten Ährchen.
Briza sollte nicht zu dicht zwischen anderen Materialien verschwinden. Einzelne, etwas hervorstehende Halme oder kleine locker verteilte Gruppen lassen seine Form meist deutlicher erkennen. Bei kleinen Kränzen genügen oft wenige kurze Verzweigungen.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Lufttrocknen können die Halme in kleinen, lockeren Bündeln an einem trockenen, lichtarmen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Die Rispen sollten dabei nicht zusammengedrückt werden, damit die Ährchen ihre natürliche Stellung behalten.
Bei der Verarbeitung wird Briza am besten am kräftigeren unteren Halm angefasst und befestigt. Die dünnen Seitenzweige und trockenen Ährchen reagieren empfindlich auf Knicken und starken Druck. Lange Halme können passend gekürzt und mit feinem Draht in den Kranz eingearbeitet werden.
Nicht vorrätig
Zwei Kränze – Ein Look: Federleicht & voller Charakter
Diese handgefertigten Trockenblumenkränze kommen im Doppelpack – ein großer und ein kleiner Kranz, die gemeinsam oder einzeln dekoriert werden können. Das Design spielt mit Gegensätzen: Zarte Naturmaterialien wie Pampasgras, Flachs und Briza treffen auf ungewöhnliche Akzente wie echte Buchseiten und feine Federn. So entsteht ein Stil, der natürlich, luftig und doch überraschend individuell ist.
Ob an der Wand, auf dem Tisch oder als saisonales Arrangement – die Kränze bringen Leichtigkeit und eine kreative Note in dein Zuhause.
Natürliche Materialien mit besonderem Detail
Beide Kränze sind auf zarten Drahtringen gebunden, mit Draht und Abwickelband sorgfältig fixiert und mit einem dekorativen Band veredelt. Die Buchseiten sorgen für einen Hauch Vintage, die Trockenblumen für natürliche Eleganz – ein außergewöhnliches Duo für alle, die es stilvoll, aber nicht gewöhnlich mögen.
Auf einen Blick
- Großer Kranz: Außendurchmesser ca. 25 cm, Innendurchmesser ca. 16 cm
- Kleiner Kranz: Außendurchmesser ca. 14 cm, Innendurchmesser ca. 6 cm
- Materialien: Drahtringe, Draht, Abwickelband, Band, Buchseiten, Federn (Gänsefedern)
- Trockenblumen: Pampasgras, Flachs, Phalaris, Shogunhirse, Statice fein, Briza
- Beide Kränze sind handgefertigte Unikate – mit Liebe zum Detail und dem Blick für besondere Kombinationen
Weitere Hinweise
- Mit Liebe handgemacht: Jeder Trockenblumenkranz wird in liebevoller Handarbeit gefertigt – kleine Abweichungen in Form, Farbe und Blütenanordnung machen jedes Stück zu einem Unikat.
- Pflegeleicht, aber sensibel: Bitte schütze den Kranz vor direktem Sonnenlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Zum Entstauben genügt ein sanfter Staubwedel oder leichtes Ausschütteln.
- Transportsicherheit: Trockenblumen sind empfindlich. Es kann beim Versand vorkommen, dass einzelne Blätter oder Blüten leicht abfallen – das ist ganz normal und beeinträchtigt nicht die Optik.
- Bildschirmdarstellung & Deko: Farben können je nach Bildschirm leicht variieren. Abgebildete Dekoration ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
- Enthält echte Trockenblumen: Für Allergiker oder Personen mit Sensibilität gegenüber Pflanzenstoffen oder Naturpollen kann das Produkt ungeeignet sein.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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