Trockenblumenkranz mit Pampas & Lunaria | 33 cm
52,90 €
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Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Was ist der Silbertaler?
Als Silbertaler werden meist die getrockneten Fruchtstände von Lunaria annua bezeichnet. Die Pflanze bildet im Frühjahr bis Frühsommer violette, rosaviolette oder weiße Blüten. Für die Trockenfloristik sind jedoch vor allem die später entstehenden flachen, münzenähnlichen Früchte interessant.
Obwohl der deutsche Name „Einjähriges Silberblatt“ etwas anderes vermuten lässt, wächst die Art meist zweijährig: Im ersten Jahr entwickelt sie hauptsächlich Blätter, im zweiten Jahr folgen Blüten und Früchte. Der Name Silberblatt kann außerdem für weitere Arten der Gattung Lunaria verwendet werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Lunaria annua.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze besitzt breite, herzförmige bis eiförmige Blätter mit deutlich gezähntem Rand. Ihre Blüten stehen in lockeren, verzweigten Trauben und bestehen – typisch für Kreuzblütler – aus vier Blütenblättern.
Nach der Blüte entstehen flache, rundliche bis breit elliptische Früchte. Umgangssprachlich werden sie häufig als Schoten bezeichnet. Aufgrund ihrer nahezu runden Form handelt es sich botanisch genauer um Schötchen.
Jede Frucht besteht aus zwei äußeren Fruchtklappen und einer dazwischenliegenden Scheidewand. An dieser sitzen zunächst die flachen Samen. Mit zunehmender Reife trocknen die Fruchtklappen ein und lösen sich schließlich zusammen mit den Samen. Zurück bleibt die papierdünne, leicht durchscheinende Scheidewand.
Diese Scheidewand bildet den bekannten Silbertaler. Ihre natürliche Farbe reicht von Perlmuttweiß und Silberweiß bis zu Creme und hellem Beige. Abhängig von Lichteinfall und Hintergrund erscheint sie matt, leicht glänzend oder nahezu transparent. Die häufig verwendete Bezeichnung „Samenhülle“ oder „Kern der Schote“ ist botanisch nicht korrekt.
Werden die äußeren Fruchtklappen nicht entfernt, zeigen die getrockneten Früchte eher matte Beige-, Hellbraun- oder Graubrauntöne. Im Floristikhandel können außerdem gebleichte oder gefärbte Varianten vorkommen. Ihre gleichmäßige oder kräftige Farbe entsteht durch eine nachträgliche Behandlung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Silbertaler bringen breite, flache Formen in einen Kranz. Damit unterscheiden sie sich deutlich von körnigen Blütenständen, weichen Gräsern und schmalen Ähren. Die durchscheinenden Scheidewände lassen den Hintergrund stellenweise erkennen und wirken deshalb trotz ihrer Größe nicht vollständig geschlossen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne helle Akzente zwischen dunkleren Pflanzenmaterialien
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende runde Formen
- entlang der Kranzkontur für eine locker auslaufende Gestaltung
- als flächiger Kontrast zu feinen Gräsern und kleinen Blüten
- mit vollständigen, ungeöffneten Früchten für naturfarbene Gestaltungen
Eukalyptus oder Ruscus ergänzen die Silbertaler durch ruhigere grüne Blattflächen. Craspedia und Gomphrena greifen ihre rundliche Form in deutlich kleineren und kompakteren Elementen auf. Amaranthus bildet mit seinen längeren oder hängenden Blütenständen einen Kontrast zu den flachen Scheidewänden. Schafgarbe, Frauenmantel und verschiedene Gräser eignen sich für locker aufgebaute, wiesenartige Kränze.
Trocknung und Verarbeitung
Die Fruchtstiele können geschnitten werden, sobald die grüne Farbe der Schötchen weitgehend verschwunden ist. Anschließend werden sie einzeln oder in kleinen Bündeln kopfüber an einem trockenen und gut belüfteten Ort aufgehängt.
Nach dem vollständigen Trocknen lassen sich die beiden äußeren Fruchtklappen und die Samen vorsichtig von der mittleren Scheidewand lösen. Starkes Reiben ist dabei nicht erforderlich und kann die dünnen Silbertaler beschädigen. Alternativ können die geschlossenen Früchte am Stiel verbleiben, wenn ihre beige bis braune Oberfläche gestalterisch gewünscht ist.
Nicht vorrätig
Trockenblumenkranz mit Lunaria & Federn – Elegant. Ausdrucksstark. Handgemacht.
Dieser besondere Trockenblumenkranz vereint Natürlichkeit mit ausdrucksstarken Akzenten: Zart schimmerndes Silbertaler (Lunaria) trifft auf voluminöses Pampasgras und edle Federn von Strauß und Gans. Das Ergebnis ist ein harmonischer Mix aus Transparenz, Leichtigkeit und Charakter – ideal für moderne Räume mit besonderem Anspruch.
Mit einem Durchmesser von 33 cm ist dieser Kranz ein stilvoller Hingucker für Türen, Wände oder als großes, florales Statement auf dem Tisch.
Auf einen Blick
- Durchmesser: ca. 33 cm
- Tiefe: ca. 6 cm
- Farben: Beige, Creme, Naturweiß, schimmerndes Silber
- Materialien: Strohrömer, Wickelband, Wickeldraht
- Trockenblumen: Pampasgras, Lunaria (Silbertaler)
- Federn: Gänsefeder, Straußenfedern
- Anmerkung: Handgefertigt – jedes Stück ein elegantes Unikat mit besonderer Haptik
Weitere Hinweise
- Mit Liebe handgemacht: Jeder Trockenblumenkranz wird in liebevoller Handarbeit gefertigt – kleine Abweichungen in Form, Farbe und Blütenanordnung machen jedes Stück zu einem Unikat.
- Pflegeleicht, aber sensibel: Bitte schütze den Kranz vor direktem Sonnenlicht, hoher Luftfeuchtigkeit und Wasser. Zum Entstauben genügt ein sanfter Staubwedel oder leichtes Ausschütteln.
- Transportsicherheit: Trockenblumen sind empfindlich. Es kann beim Versand vorkommen, dass einzelne Blätter oder Blüten leicht abfallen – das ist ganz normal und beeinträchtigt nicht die Optik.
- Bildschirmdarstellung & Deko: Farben können je nach Bildschirm leicht variieren. Abgebildete Dekoration ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben.
- Enthält echte Trockenblumen: Für Allergiker oder Personen mit Sensibilität gegenüber Pflanzenstoffen oder Naturpollen kann das Produkt ungeeignet sein.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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