Trockenblumenkranz Regenbogen – 24,5 cm
39,90 €
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Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut – der Inbegriff von Zartheit. Die winzigen, weißen oder pastellfarbenen Blüten auf fein verzweigten Stielen sehen aus wie ein Blütennebel – locker, verspielt, wolkenartig. Kein Wunder, dass Gypsophila in Hochzeitsfloristik so beliebt ist.
Getrocknet behält es seine Form und einen Großteil seiner Farbe – und ist damit ein wunderbares Füll- und Leichtelement für Kränze aller Art.
Symbolik – was Schleierkraut ausdrückt
Schleierkraut ist eine der symbolträchtigsten Trockenblumen:
- Unschuld & Reinheit: Wegen seiner zarten Erscheinung ist es traditionell Teil von Brautsträußen.
- Zärtlichkeit & Verbindung: Es fügt sich harmonisch in jedes Arrangement ein – wie ein Bindeglied.
- Leichtigkeit des Seins: Fast schwerelos, wie ein Hauch auf dem Wind.
Herkunft & Geschichte
Gypsophila ist ursprünglich in Steppengebieten heimisch und liebt kalkhaltige Böden – daher der Name (Gypsum = Gips). In Europa wurde es im 18. Jahrhundert kultiviert und ist seitdem fester Bestandteil der Floristik. In der Trockenblumenwelt erlebt es aktuell eine echte Renaissance.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut ist die perfekte „Begleiterin“:
- Füllt Zwischenräume luftig und leicht
- Gibt großen Elementen wie Pampas oder Craspedia eine weiche Basis
- In Weiß, Rosa oder gefärbt einsetzbar
- Ideal für romantische, verspielte oder minimalistische Designs
Pflege-Tipp
Schleierkraut ist empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Nach dem Trocknen trocken und lichtgeschützt aufbewahren. Bei gefärbten Varianten kann ein Hauch Haarspray helfen, das Abblättern zu reduzieren. Vorsicht beim Biegen – die feinen Stiele brechen leicht.
Was ist Achillea?
Achillea, bei uns meist als Schafgarbe bekannt, ist eine vielseitige Pflanze mit charakteristischen, flachen Doldenblüten. In der Floristik – besonders getrocknet – sind es genau diese dichten, leicht gewölbten Blütenflächen, die sich wunderbar in Kränze integrieren lassen. Farblich reicht das Spektrum von Naturweiß über Gelb bis hin zu kräftigem Pink, Orange oder Rot – besonders in gefärbter Form.
Im Gegensatz zu ihren weichen Namen macht Achillea optisch richtig was her: Sie bringt Volumen, Struktur und einen Hauch von rustikaler Eleganz.
Symbolik – was Achillea ausdrückt
Die Schafgarbe trägt viel Bedeutung in sich:
- Heilung & Schutz: Bereits im Altertum galt sie als Wundkraut – benannt nach Achilles, dem sagenhaften griechischen Helden.
- Kraft & Ausdauer: Sie wächst fast überall und hält auch in Trockenform lange durch.
- Weisheit & Verbindung zur Natur: Ihre tiefen Wurzeln und ihre Rolle in der Volksmedizin machen sie zu einer echten „alten Seele“ unter den Pflanzen.
Herkunft & Geschichte
Achillea ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der europäischen Flora. In Gärten, auf Wiesen, an Wegesrändern – kaum eine andere Pflanze ist so präsent. Neben ihrer Rolle als Heilpflanze wurde sie auch für Tee, als Farbstoff und natürlich als Zierpflanze genutzt. In der Floristik hat sie sich längst als fester Bestandteil natürlicher Arrangements etabliert.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Achillea bringt kompakte Farbe und Form:
- Fester Blütenstand: Ideal für stabile, gleichmäßige Kranzsegmente.
- Farblich wandelbar: Natur oder gefärbt – sie lässt sich vielseitig einsetzen.
- Harmoniert gut mit zarten Elementen wie Glixia oder Schleierkraut
- Perfekt für Boho, Vintage und rustikale Looks
Pflege-Tipp
Achillea ist sehr haltbar. Beim Trocknen leicht kopfüber aufhängen und vor Feuchtigkeit schützen. Gefärbte Varianten vor UV-Strahlung bewahren – so bleiben die Farben länger intensiv.
Broom Bloom bezeichnet die getrockneten Blütenstände des Besenginsters (Cytisus / Genista). Fein verzweigt, zart und dennoch strukturstark bringen sie eine natürliche Leichtigkeit in Trockenblumen-Arrangements. Charakteristisch sind die vielen kleinen Blüten entlang der filigranen Stiele, die auch getrocknet ihre Form bewahren.
Symbolik
Broom Bloom steht für Aufbruch, Klarheit und sanfte Stärke. In der Blumensprache symbolisiert Ginster Hoffnung, Neubeginn und innere Ordnung – eine ruhige, positive Energie, die Arrangements subtil auflädt.
Herkunft & Geschichte
Der Besenginster ist in weiten Teilen Europas heimisch und wächst bevorzugt auf sonnigen, kargen Böden. Schon früh wurde er nicht nur als Färbe- und Nutzpflanze geschätzt, sondern auch wegen seiner leuchtenden Blüten. In der modernen Trockenfloristik erlebt er unter dem Namen Broom Bloom eine stilvolle Renaissance.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Broom Bloom ist ein idealer Füller mit Struktur:
- verleiht Kränzen Leichtigkeit ohne Unruhe
- verbindet größere Blüten optisch miteinander
- eignet sich für natürliche, skandinavische und moderne Designs
Besonders schön wirkt er locker eingearbeitet oder leicht gebündelt.
Kombinationsfreude
Broom Bloom harmoniert hervorragend mit:
- Lunaria, Hafer oder Phalaris
- zarten Akzenten wie Schleierkraut
- kräftigeren Elementen wie Disteln oder Palm Spears
Naturtöne, Creme, Salbei und sanftes Gelb unterstreichen seinen Charakter besonders gut.
Pflege-Tipp
Trocken, lichtgeschützt und ohne Druck gelagert bleibt Broom Bloom lange formschön. Ein sanftes Fixierspray kann helfen, feine Blütenstände zusätzlich zu stabilisieren.
Was ist Glixia?
Glixia sieht aus, als hätte jemand kleine Sterne gesammelt. Die zarten Blüten sitzen auf feinen, drahtartigen Stielen und erinnern mit ihrer sternförmigen Struktur an Miniatur-Gänseblümchen – nur noch filigraner. Meist findest du sie in Weiß, Creme oder zarten Pastelltönen – naturbelassen oder leicht eingefärbt.
Durch ihre Leichtigkeit bringt Glixia eine sanfte, fast poetische Note in jedes Arrangement – perfekt, um Kränzen einen Hauch von Feenzauber zu verleihen.
Symbolik – was Glixia ausdrückt
Glixia ist eine stille, feine Schönheit – mit viel Bedeutung:
- Zartheit & Reinheit: Ihre Form wirkt zerbrechlich und rein – wie ein kleiner Moment der Stille.
- Leichtigkeit & Hoffnung: Die sternartigen Blüten stehen für kleine Lichtblicke und positive Gedanken.
- Feine Eleganz: Sie zeigt, dass Schönheit oft im Kleinen liegt.
Herkunft & Geschichte
Glixia stammt aus den Tropen Südamerikas und wurde dort ursprünglich als Wildblume gesammelt. In der europäischen Floristik wurde sie erst durch den Trockenblumentrend so richtig bekannt – heute ist sie aus zarten, naturinspirierten Arrangements kaum mehr wegzudenken.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Glixia ist wie ein Hauch von Magie im Kranz:
- Feine Akzente setzen: Sie bringt Leichtigkeit zwischen kräftigen Elementen.
- Ideal für romantische oder Boho-Kränze
- Wunderbar mit Schleierkraut, Lagurus oder Phalaris kombinierbar
- Vielseitig: als Bündel oder vereinzelt eingearbeitet
Pflege-Tipp
Glixia ist zart – sowohl in der Erscheinung als auch in der Handhabung. Nicht quetschen, nicht biegen. Trocken lagern, vor direkter Sonne schützen. Besonders hübsch wirkt sie auch als Mini-Bouquet in kleinen Vasen.
Was ist Phalaris?
Phalaris – auch bekannt als Kanariengras – ist ein feines, formstarkes Ziergras mit ovalen, kornähnlichen Blütenständen. Diese kleinen „Köpfe“ sitzen auf langen, dünnen Halmen und wirken wie Miniatur-Ähren – schlicht, aber äußerst dekorativ. Besonders spannend: Phalaris lässt sich hervorragend färben, bleichen oder naturbelassen verwenden. Es ist sozusagen das Chamäleon unter den Trockenblumen.
Symbolik – was Phalaris ausstrahlt
Phalaris steht in der floralen Symbolik für:
- Klarheit & Ordnung: Die regelmäßige Struktur der Blüten wirkt beruhigend und ausgewogen.
- Zartheit mit Substanz: Trotz ihrer Leichtigkeit behalten die Halme ihre Form und Stabilität – ein schönes Sinnbild für innere Stärke.
- Vielfalt & Wandelbarkeit: Phalaris ist wandelbar wie kaum eine andere Trockenblume – farblich wie gestalterisch.
Herkunft & Geschichte
Ursprünglich wurde Phalaris canariensis als Futtermittel – vor allem für Ziervögel – kultiviert. Daher auch der Name „Kanariengras“. In der Trockenfloristik hat sie sich schnell als Favoritin etabliert, weil sie sich unkompliziert färben lässt und in Arrangements Ruhe und Struktur bringt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris ist ein stiller Star in Kränzen:
- Struktur & Fülle: Die kleinen Ährenköpfe bringen eine harmonische, ruhige Grundstruktur.
- Farbspiel: Von Naturtönen über zarte Pastellfarben bis hin zu kräftigem Pink – alles ist möglich.
- Kombinationsfreude: Ideal als Bindeglied zwischen auffälligeren Elementen wie Pampasgras oder Craspedia.
- Pflegeleicht & langlebig: Einfach zu verarbeiten, lange haltbar, formstabil.
Pflege-Tipp
Phalaris sollte trocken und lichtgeschützt gelagert werden – gefärbte Varianten neigen bei starker UV-Strahlung zum Ausbleichen. Kein Wasser, kein Problem – einfach nur hübsch bleiben.
Botanischer Steckbrief
Was ist das Goldköpfchen?
Das Goldköpfchen ist eine strahlend gelbe Blume mit kleinen, kugeligen Blütenköpfen, die an winzige Sonnen erinnern. Ihre Blüten sind papierartig fest und dadurch hervorragend für die Trocknung geeignet.
In der Floristik begeistert sie durch ihre Leuchtkraft: selbst getrocknet bleibt das intensive Gelb fast unverändert – ein echtes Highlight in jedem Arrangement.
Symbolik – was das Goldköpfchen verkörpert
- Freude & Optimismus – Sonnengelb als Sinnbild für Lebensenergie
Leichtigkeit – die kleinen Blütenköpfchen wirken verspielt und unbeschwert
Langlebigkeit – durch die stabile Struktur behalten sie lange ihre Form
Herkunft & Geschichte
Das Goldköpfchen stammt ursprünglich aus Australien, wo es als Bodendecker und Wildblume weit verbreitet ist. In Europa ist es in den letzten Jahren durch die Trockenfloristik-Trends bekannter geworden – ein Geheimtipp für leuchtende, langlebige Akzente.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
- Farbakzent: Bringt sonnige Highlights in Kränze, besonders in Sommer- und Herbstdesigns.
- Kombinationsfreude:
- Mit Gomphrena oder Craspedia für ein buntes, verspieltes Farbspiel
- Mit Phalaris oder Lagurus für eine moderne, strukturierte Optik
- Mit Eukalyptus oder Ruscus für elegante Kontraste von Grün und Gelb
- Warum das passt: Goldköpfchen verbindet kleine, kompakte Form mit kräftiger Farbe – ideal, um Ruhepunkte oder Farbinseln zu setzen.
Pflege-Tipp
Zum Trocknen die Blütenstände voll erblüht, aber noch frisch ernten. Aufrecht oder kopfüber trocknen – die Blüten behalten Form und Farbe über Monate hinweg.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras – der Name ist Programm. Die flauschigen, ovalen Blütenstände erinnern an kleine Hasenschwänzchen und verleihen jedem Arrangement eine verspielte, weiche Note. In der Trockenfloristik ist Lagurus ein absoluter Liebling – egal ob in natürlichem Beige oder eingefärbt in zarten Pastelltönen oder knalligen Farben.
Es bringt Textur, Bewegung und ein Gefühl von Leichtigkeit in Kränze und Sträuße – ein echter Stimmungsaufheller.
Symbolik – was Lagurus ausdrückt
Lagurus ist die Trockenblume für Leichtigkeit:
- Weichheit & Geborgenheit: Die flauschigen Ähren laden zum Anfassen ein – sie strahlen Wärme aus.
- Verspieltheit & Leichtigkeit: Ideal für kreative, fantasievolle Arrangements.
- Natürlichkeit & Harmonie: Wie eine Brücke zwischen Wiese und Wohnzimmer.
Herkunft & Geschichte
Lagurus wächst wild auf trockenen, sandigen Böden – besonders rund ums Mittelmeer. Als Trockenblume wurde es durch Boho-Wohntrends weltweit bekannt und ist heute fester Bestandteil vieler floraler Designs – vom Brautstrauß bis zur Wanddekoration.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lagurus ist extrem vielseitig:
- Perfekt für weiche Übergänge im Kranz
- Bringt Volumen ohne Schwere
- Farblich neutral oder bunt einsetzbar
- Wunderbar mit Pampasgras, Phalaris, Glixia oder Statice kombinierbar
Pflege-Tipp
Lagurus ist pflegeleicht. Nach dem Trocknen am besten mit Haarspray leicht fixieren, um das "Flusen" zu reduzieren. Trocken und vor direkter Sonne lagern – so bleiben Farbe und Form lange erhalten.
Was ist Briza?
Briza – auch bekannt als Zittergras – ist ein filigranes Ziergras, das durch seine einzigartigen, herz- bis tropfenförmigen Ährchen auffällt. Diese kleinen Schirmchen hängen locker an langen, dünnen Halmen und bewegen sich bei der kleinsten Luftbewegung. Daher der Name: Sie zittern förmlich im Wind.
In getrockneter Form bleibt diese Leichtigkeit erhalten – Briza wirkt wie schwebende Musiknoten im Kranz.
Symbolik – was Briza ausdrückt
Briza ist poetisch, zurückhaltend und voller Bewegung:
- Leichtigkeit & Sensibilität: Sie reagiert auf jede Bewegung – ein Sinnbild für Feinfühligkeit.
- Verspieltheit & Natürlichkeit: Ihre Form erinnert an tanzende Samen im Wind.
- Harmonie & Rhythmus: Sie bringt Dynamik und Leben ins Arrangement, ohne zu dominieren.
Herkunft & Geschichte
Zittergras wächst bevorzugt auf sonnigen Wiesen, an Wegrändern oder auf Magerstandorten. Es war lange Zeit ein beliebtes Element in Wildblumensträußen und erlebt heute in der Trockenfloristik ein Revival – besonders für natürliche, luftige Kränze und moderne Wildblumenoptik.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza ist wie ein flüsternes Detail im Kranz:
- Sanfte Bewegung: Selbst in getrockneter Form wirkt Briza lebendig.
- Feine Zwischenräume: Ideal, um leere Stellen zart zu füllen.
- Wunderbar zu Pampasgras, Lagurus oder Eukalyptus
- Farblich dezent: Naturtöne von Beige über Sand bis Hellgrün
Pflege-Tipp
Briza ist empfindlich gegenüber Druck – am besten vorsichtig verarbeiten und nicht zu eng lagern. Vor direktem Sonnenlicht schützen, damit sie nicht ausbleicht. Haarspray kann helfen, die Form zu stabilisieren.
Typische Gattungen & Arten:
- Lagurus ovatus (Hasenschwanzgras),
- Briza maxima (Zittergras),
- Setaria italica (Kolbenhirse),
- Cortaderia selloana (Pampasgras),
- Miscanthus sinensis (Chinaschilf)
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Herkunft: Weltweit verbreitet – von mediterranen Küsten bis zu asiatischen Gebirgen
Was sind Trockenblumengräser?
Gräser sind die stillen Begleiter in der Welt der Trockenblumen – oft übersehen, aber unverzichtbar. Sie bringen Bewegung, Leichtigkeit und Natürlichkeit in jedes Arrangement. Ihre Vielfalt ist beeindruckend: von fluffigen Ähren bis hin zu zarten, filigranen Halmen. Einige wirken weich und verspielt, andere grafisch und geradlinig.
Und genau das macht sie so wertvoll: Gräser sind die Verbindungselemente, die einem Kranz Tiefe, Textur und Rhythmus geben. Sie füllen Lücken, schaffen Übergänge – und machen aus einem schönen Kranz einen harmonischen.
Symbolik – Was Gräser verkörpern
Gräser stehen für:
- Leichtigkeit & Freiheit: Ihre sanfte Bewegung im Wind wird oft mit Unabhängigkeit und Freiheit verbunden.
- Anpassungsfähigkeit: Gräser gedeihen in verschiedensten Lebensräumen – ein Sinnbild für Flexibilität und Überlebenskraft.
- Stille Stärke: Ihre Zartheit täuscht – viele Gräser sind widerstandsfähiger als sie aussehen.
In asiatischen Kulturen gelten Gräser seit jeher als Zeichen für Gleichgewicht, Demut und innere Ruhe – gerade weil sie sich dem Wind beugen, ohne zu brechen.
Herkunft & Geschichte
Gräser begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden – als Nutzpflanzen, Heilmittel, Baumaterial oder Zierde. In der Floristik wurden sie lange eher als Lückenfüller gesehen. Doch mit dem Aufschwung der Trockenblumen haben sie sich zur Hauptrolle entwickelt.
Ob in minimalistischen Bouquets, rustikalen Herbstkränzen oder modernen Wanddekorationen – die natürliche Ästhetik der Gräser liegt voll im Trend. Besonders Sorten wie Lagurus (Hasenschwanzgras), Pampasgras oder Hirse erleben gerade ihr großes Comeback.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser sind echte Alleskönner im Kranzdesign:
- Fülle & Leichtigkeit: Sie geben Volumen, ohne zu beschweren.
- Bewegung: Ihre Halme wirken lebendig – ein schöner Kontrast zu festen Blüten.
- Neutralität: Ihre Naturtöne lassen sich mit fast allen Farben kombinieren.
- Strukturvielfalt: Vom fluffigen Hasenschwanz bis zur strengen Hirse – für jeden Stil ist etwas dabei.
Sie passen perfekt zu Trockenblumen wie Helichrysum, Phalaris, Craspedia oder Disteln. Und sie machen sich in schlichten Monokränzen genauso gut wie in aufwendigen Kompositionen.
Pflege-Tipp
Getrocknete Gräser brauchen kaum Pflege – nur Schutz vor direkter Sonne und Feuchtigkeit. Bei Bedarf kannst du sie leicht mit Haarspray fixieren, um ihre Form zu stabilisieren und Staub fernzuhalten.
Was ist Statice?
Statice – auch als Strandflieder oder Limonium bekannt – ist eine der beliebtesten Trockenblumen überhaupt. Kein Wunder: Ihre papierartigen, farbintensiven Blüten behalten beim Trocknen nicht nur Form, sondern auch Farbe – und das über Monate, manchmal sogar Jahre hinweg.
Ihre rispigen Blütenstände bestehen aus vielen kleinen Einzelblüten, die sich wie Mini-Trichter öffnen und in Weiß, Violett, Rosa, Gelb oder Blau leuchten. In ihrer natürlichen oder gefärbten Form bringt Statice Struktur, Volumen und Farbe in jedes Arrangement.
Symbolik – was Statice ausdrückt
Statice ist eine emotionale Blume. Sie steht für:
- Erinnerung & Beständigkeit: In der viktorianischen Blumensprache galt sie als Zeichen dauerhafter Liebe und Treue.
- Dankbarkeit: Ihre anhaltende Schönheit erinnert daran, kleine Dinge zu schätzen.
- Lebendigkeit & Farbe im Alltag: Sie bringt Energie in jedes Arrangement, ohne laut zu sein.
Herkunft & Geschichte
Statice wächst wild an salzhaltigen Küstenböden – daher auch der Name „Strandflieder“. Sie wird seit Jahrhunderten kultiviert und ist besonders in südlichen Ländern ein fester Bestandteil in Bauerngärten und Trockensträußen. Heute zählt sie zu den Top-Klassikern in der Trockenfloristik.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice ist vielseitig und auffällig zugleich:
- Farbakzente: Besonders in Kränzen mit neutralen Gräsern wirkt sie wie ein kleiner Farbblitz.
- Füllpflanze mit Volumen: Sie schließt Lücken auf schöne, natürliche Weise.
- Strukturgeberin: Ihre festen Blütenstände bleiben formstabil – perfekt für längere Haltbarkeit.
- Große Farbauswahl: Sowohl naturbelassen als auch gefärbt erhältlich.
Harmonische Begleiter für Statice im Trockenblumenkranz
- Lagurus – sanfter Gegenpol: Die flauschigen Blüten des Lagurus (Hasenschwanzgras) bringen Ruhe in die lebendige Textur der Statice. Perfekt, wenn du verspielte Weichheit mit klarer Farbe kombinieren willst.
- Craspedia – für fröhliche Akzente: Beide Pflanzen sind farbintensiv, aber unterschiedlich in ihrer Form: Die runden Kugelblüten der Craspedia kontrastieren schön mit den zarten Rispen der Statice – und erzeugen eine lebendige Spannung.
- Helichrysum – farbstarke Ergänzung: Die robusten, leuchtenden Blüten der Strohblume lassen sich wunderbar mit Statice kombinieren, wenn du kräftige Farben oder Ton-in-Ton-Designs umsetzen willst.
- Phalaris – Struktur trifft Ordnung: Das kugelige, aufrechte Phalaris bringt Ruhe und Regelmäßigkeit in Arrangements mit Statice. Ideal, um Struktur und Form zu betonen.
- Achillea – zarte Fläche trifft Detailfreude: Die flächigen Dolden der Schafgarbe bieten einen schönen Kontrast zu den feinen Einzelblüten der Statice. Gemeinsam schaffen sie eine harmonische, leicht ländliche Wirkung.
Pflege-Tipp
Statice ist robust und pflegeleicht. Einfach trocken und staubgeschützt lagern. Ihre papierartige Struktur macht sie unempfindlich – nur direktes Sonnenlicht sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen.
Was ist Islandmoos?
Islandmoos – auch als Rentierflechte bekannt – ist kein echtes Moos, sondern eine Flechte. In der Trockenfloristik wird es vor allem als konserviertes Dekoelement verwendet. Es ist weich, fluffig, leicht federnd und meist in hellem Grau oder Weiß erhältlich – kann aber auch eingefärbt in kräftigen Farben wie Grün, Rosa oder Blau auftreten.
Es bringt eine organische, fast mystische Textur in florale Arrangements und wird besonders gerne in Kränzen mit Wald- oder Skandinavien-Charakter eingesetzt.
Symbolik – was Islandmoos ausdrückt
Islandmoos ist ein stiller, starker Charakter:
- Naturverbundenheit & Ruhe: Es symbolisiert Stille, Klarheit und ein tiefes Einssein mit der Natur.
- Zähigkeit & Überlebenskraft: Als Flechte überlebt es an kargen Orten – ein Sinnbild für Durchhaltevermögen.
- Schutz & Geborgenheit: Seine weiche Textur wirkt wie ein Nest – wohltuend und sicher.
Herkunft & Geschichte
Islandmoos wächst in alpinen und arktischen Regionen – oft dort, wo andere Pflanzen längst aufgegeben haben. Schon in der Volksmedizin wurde es bei Atemwegserkrankungen verwendet. In der Floristik kommt es meist konserviert und eingefärbt zum Einsatz – etwa in Wandbildern, Mooskränzen oder als texturreiche Füllung.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Islandmoos ist ein Strukturspender mit Charme:
- Ideal für rustikale oder naturinspirierte Kränze
- Füllt Zwischenräume voluminös und weich
- Hervorragend kombinierbar mit Farn, Eukalyptus oder Heidelbeergrün
- Auch als farblicher Akzent einsetzbar (z. B. in Grün, Blau, Rosa)
Pflege-Tipp
Konserviertes Islandmoos sollte trocken gelagert und nicht gegossen werden. Es bleibt weich, wenn die Raumluft nicht zu trocken ist. Direkte Sonne und starke Hitze vermeiden – sonst kann es spröde werden.
Was ist Sorghumhirse?
Sorghumhirse ist ein großgewachsenes Getreidegras, das vor allem in der Landwirtschaft als Futterpflanze oder zur Getreidegewinnung bekannt ist. In der Trockenfloristik erlebt es aber ein zweites Leben – und zwar als charmantes Strukturelement mit ländlichem Flair.
Die rispigen, dichten Blütenstände wirken fast wie kleine Mini-Getreidebündel. In natürlichen Braun- und Beigetönen oder gebleicht bringt Sorghum eine warme, erdige Note in jedes Arrangement.
Symbolik – was Sorghumhirse vermittelt
Dieses Getreide steht für:
- Fruchtbarkeit & Fülle: Als klassisches Ernteprodukt symbolisiert Sorghum Reichtum und Erdverbundenheit.
- Dankbarkeit & Naturkreislauf: Es erinnert an die Ursprünge unseres Lebens – an Felder, Jahreszeiten, Handarbeit.
- Stille Stärke: Es ist robust, bodenständig und stabil – ein stiller Träger im Kranz.
Herkunft & Geschichte
Sorghum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich in Afrika domestiziert, verbreitete sich die Hirseart über Indien und den Mittelmeerraum bis nach Europa. Heute wird sie nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in der Floristik geschätzt – dort vor allem wegen ihrer schönen Form und Trocknungseigenschaften.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sorghumhirse ist perfekt für natürliche, strukturierte Arrangements:
- Füllt Zwischenräume harmonisch
- Sorgt für Höhe und vertikale Dynamik
- Ideal für rustikale oder spätsommerliche Designs
- Lässt sich gut mit Gräsern, Disteln oder Phalaris kombinieren
Pflege-Tipp
Nach dem Trocknen ist Sorghum sehr stabil und haltbar. Am besten trocken lagern, nicht quetschen, da die Körner sonst bröseln können. Wenn du möchtest, kannst du die Rispen vorsichtig mit Haarspray fixieren – das sorgt für extra Halt.
Nicht vorrätig
Feiner Trockenblumenkranz mit Gräsern und bunten Naturblüten
Die verschiedenen Trockenblumen wurden mit Wickeldraht auf dem Drahtring befestigt. Durch die einseitige Bindung bleibt die Gestaltung klar und leicht, während die zahlreichen kleinen Blüten und Gräser für eine detailreiche Oberfläche sorgen.
Die farbenfrohen Regenbogenfarben verbinden die unterschiedlichen Materialien zu einem harmonischen Gesamtbild. Kleine Unterschiede in Form, Farbe und Struktur gehören zu den natürlichen Eigenschaften der verwendeten Pflanzenbestandteile.
Die verschiedenen Trockenmaterialien wurden einseitig auf einem Drahtring gebunden und ergeben eine leichte, feingewickelte und abwechslungsreiche Struktur.
Details auf einen Blick
- Durchmesser: 24,5 cm
- Tiefe: 3 cm
- Farben: Bunt, Regenbogen
- Gestaltung: Fein gewickelt und einseitig gebunden
- Basis: Drahtring mit Papier, Wickelband und Wickeldraht, Schleierkraut, verschiedene Gräser, Achillea, Sorghumhirse, Glixia, Phalaris, BroomBloom, Hasenschwanzgras, Goldknöpfchen, Briza, Islandmoos, Statice,
Zurückhaltende Dekoration in Naturtönen
Mit einem Durchmesser von 24,5 cm und einer Tiefe von 3 cm eignet sich der Kranz als feine Wanddekoration für trockene Innenräume. Auf hellen Wänden, natürlichen Holzflächen oder vor ruhigen Farbtönen kommen die zarten Blüten und Gräser besonders gut zur Geltung.
Weitere Hinweise
-
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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