Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen und Holzsternen – 30 cm
43,90 €
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Was ist Broom Bloom?
Als Broom Bloom wird im Floristikhandel fein verzweigtes Trockenmaterial mit zahlreichen kleinen Blütenständen angeboten. In diesem Eintrag bezeichnet der Handelsname die Art Amphiachyris dracunculoides. Sie ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und wird im Englischen unter anderem Prairie Broomweed oder Common Broomweed genannt.
Floristisch genutzt werden vor allem die stark verzweigten oberen Stängelbereiche mit ihren zahlreichen kleinen Blütenköpfchen. Der lockere Aufbau macht Broom Bloom zu einem typischen Füll- und Übergangsmaterial. Trotz seiner feinen Struktur kann ein einzelner Zweig vergleichsweise viel Fläche einnehmen.
Der Handelsname ist nicht botanisch geschützt und wird von einzelnen Anbietern auch für andere Pflanzen verwendet. Broom Bloom darf außerdem nicht automatisch mit dem europäischen Besenginster gleichgesetzt werden. Besenginster gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist botanisch nicht näher mit Amphiachyris dracunculoides verwandt.
Aussehen und Besonderheiten
Amphiachyris dracunculoides besitzt einen aufrechten Hauptstängel, der sich im oberen Bereich stark verzweigt. An den feinen Seitenzweigen sitzen zahlreiche kleine Blütenköpfchen in dicht wirkenden, schirmähnlichen Gruppen. Dadurch entsteht eine buschige und zugleich luftige Gesamtform.
Die natürlichen Blütenköpfchen sind gelb. Die schmalen Laubblätter stehen wechselständig an den Stängeln und treten bei getrockneter Floristikware optisch meist hinter die vielen Verzweigungen und Blütenstände zurück.
Während des Trocknens können sich die natürlichen Gelb- und Grüntöne zu gedecktem Gelb, Beige, Strohbraun oder Graugrün verändern. Im Floristikhandel wird Broom Bloom häufig gebleicht oder gefärbt angeboten. Cremeweiße, pastellfarbene oder kräftig gefärbte Zweige entsprechen deshalb nicht der natürlichen Pflanzenfarbe.
Die vielen dünnen Zweige ergeben eine fein strukturierte Oberfläche. Getrocknetes Material kann jedoch spröde sein. Besonders die kleinen Blütenköpfchen und äußeren Verzweigungen können bei Druck, Reibung oder häufigem Berühren abbrechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Broom Bloom eignet sich besonders als Füll- und Verbindungsmaterial. Die stark verzweigten Stängel schließen kleine Zwischenräume, ohne eine kompakte Fläche zu bilden. Gleichzeitig können einzelne Zweigspitzen sichtbar über andere Materialien hinausragen und so die Außenlinie eines Kranzes auflockern.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als feiner Übergang zwischen größeren Blüten und Fruchtständen
- zum lockeren Füllen kleiner Zwischenräume
- für verzweigte Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Farbakzent innerhalb einer gebundenen Partie
- für sanfte Höhenunterschiede und eine leicht bewegte Oberfläche
Mit Schleierkraut entsteht eine besonders feine, kleinteilige Struktur. Phalaris, Hafer oder Weizen ergänzen Broom Bloom durch klarere und kräftigere Linien. Neben kompakten Strohblumen oder Craspedia wirkt das verzweigte Material als lockerer Hintergrund. Lunaria oder Eukalyptus setzen mit ihren größeren, flächigen Formen einen deutlichen Kontrast.
In kleinen Kränzen genügen meist wenige kurze Zweige. Bei größeren Kränzen kann Broom Bloom in lockeren Gruppen verteilt werden. Wird das Material zu dicht zusammengedrückt, verliert es einen Teil seiner charakteristischen verzweigten Form.
Verarbeitung
Broom Bloom wird gewöhnlich als bereits getrocknete und häufig behandelte Floristikware verarbeitet. Die Zweige lassen sich passend kürzen und mit feinem Wickeldraht in den Kranz einarbeiten. Kurze Verzweigungen eignen sich zum Füllen kleiner Lücken, während längere Stiele eine deutlichere Linienführung erzeugen.
Was ist Eukalyptus?
Eukalyptus bezeichnet eine artenreiche Pflanzengattung mit mehreren Hundert anerkannten Arten. Für die Floristik werden hauptsächlich beblätterte Zweige verwendet. Sie sind als frische Schnittware, luftgetrocknetes Material oder konservierte Floristikware erhältlich.
Auf Lieferantenetiketten stehen häufig Bezeichnungen wie „Silver Dollar“, „Cinerea“, „Populnea“ oder „Parvifolia“. Diese Handelsnamen erlauben nicht immer eine eindeutige botanische Zuordnung. Eucalyptus cinerea und Eucalyptus populnea sind anerkannte Arten. „Silver Dollar“ wird dagegen für unterschiedliche rundblättrige Eukalyptusarten verwendet, während „Parvifolia“ häufig nur als Handelsbezeichnung erscheint.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blattform unterscheidet sich je nach Art und Entwicklungsstadium deutlich. Junge Eukalyptusblätter stehen häufig paarweise gegenüber und können rundlich, herzförmig oder breit eiförmig sein. Ältere Blätter vieler Arten sind schmaler, länglich bis lanzettförmig und erscheinen wechselständig am Zweig.
Besonders rundblättrige Formen bilden im Kranz gleichmäßige, ruhige Flächen. Schmalblättriger Eukalyptus wirkt dagegen stärker linear und lockert die Außenkontur auf. Eucalyptus cinerea besitzt beispielsweise rundliche, blaugrün bis graugrün bereifte Jugendblätter und länglichere ältere Blätter.
Die natürlichen Farbtöne reichen von Grün und Graugrün bis zu mattem Blaugrün. Ein heller, silbrig wirkender Überzug kann durch eine natürliche Wachsschicht entstehen. Beim Lufttrocknen werden die Farben häufig gedeckter und können sich in Richtung Grau, Braungrün oder Beige verändern.
Konservierter Eukalyptus bleibt meist biegsamer und fühlt sich weicher oder leicht ledrig an. Bei intensivem Grün, Rosa, Rot, Orange, Schwarz oder gleichmäßigen Pastelltönen handelt es sich in der Regel um gefärbte beziehungsweise mit farbigen Konservierungslösungen behandelte Ware.
Die Blätter besitzen Öldrüsen und können beim Berühren einen charakteristischen Geruch abgeben. Wie deutlich dieser wahrnehmbar bleibt, hängt jedoch von Art, Alter, Trocknung und Behandlung ab.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Eukalyptus kann im Kranz sowohl Fülle als auch eine klare Linienführung erzeugen. Seine gedeckten Blattfarben verbinden kräftige Blüten mit hellen Gräsern und schaffen ruhigere Übergänge.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als flächige Grundlage unter kleineren Blüten und Gräsern
- zur Gestaltung einer gleichmäßigen Blattkante entlang des Kranzes
- mit längeren Zweigspitzen für eine lockere, natürliche Außenlinie
- als Übergang zwischen kräftigen Farben und neutralen Naturtönen
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen zur Gliederung des Kranzverlaufs
Hirse ergänzt Eukalyptus durch feine Rispen oder kompakte Kolben. Fallender Amaranthus bringt Bewegung zwischen die klarer geordneten Blätter. Achillea setzt flächige Blütenstände neben die runden oder länglichen Blattformen. Glixia und Schleierkraut bilden feine Verzweigungen, während Strohblumen deutlichere Farbakzente hinzufügen.
Rundblättriger Eukalyptus eignet sich besonders für ruhig aufgebaute Kränze. Schmalblättrige Zweige können dagegen stärker aus dem Kranz herausgeführt werden und eine bewegtere Silhouette bilden.
Trocknung und Verarbeitung
Eukalyptuszweige können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt werden. Beim Lufttrocknen werden die Blätter fester und spröder. Sie können sich außerdem leicht einrollen oder ihre Farbe verändern.
Bei konservierter Ware wird häufig ein Verfahren auf Glycerinbasis verwendet. Dabei wird ein Teil der Pflanzenfeuchtigkeit durch eine konservierende Lösung ersetzt. Das Material bleibt dadurch meist geschmeidiger als gewöhnlich getrockneter Eukalyptus. Konservierung und Lufttrocknung sind daher zwei unterschiedliche Verarbeitungsarten.
Was ist Flachs?
Flachs oder Lein ist eine einjährige, aufrecht wachsende Pflanze mit schmalen Blättern und feinen, meist blauen Blüten. Es gibt zahlreiche Kulturformen, die sich unter anderem in Wuchshöhe, Verzweigung und Kapselbildung unterscheiden.
In der Trockenfloristik werden gewöhnlich nicht die kurzlebigen Blüten, sondern die verzweigten Stiele mit ihren kugeligen Fruchtkapseln verwendet. Diese Floristikware wird ebenfalls kurz als Flachs bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Flachs besitzt schlanke, glatte Stängel, die sich vor allem im oberen Bereich verzweigen. Die schmalen, ungeteilten Blätter sitzen direkt am Stängel. Faserflachs wächst meist höher und weniger verzweigt, während für die Samengewinnung gezüchtete Formen häufig kürzer und stärker verzweigt sind.
Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und sitzen an feinen Stielen. Am bekanntesten sind hell- bis himmelblaue Blüten, daneben kommen bei Kulturformen auch weiße oder rosafarbene Varianten vor. Für getrocknete Kränze spielen die Blüten jedoch eine geringere Rolle, da ihre dünnen Kronblätter abfallen und die charakteristischen Kapseln erst nach der Blüte entstehen.
Die Früchte sind annähernd kugelige Kapseln, die aus mehreren Kammern bestehen und bis zu zehn flache Samen enthalten können. Zunächst sind die Kapseln grün. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich zu Strohgelb, Beige, Grau- oder Hellbraun.
Die kleinen Kapseln sitzen einzeln an den Enden der fein verzweigten Stiele. Dadurch entsteht eine Verbindung aus geraden Linien und regelmäßig verteilten, runden Punkten. Die Oberfläche trockener Kapseln ist matt und kann feine Rippen oder Teilungslinien zeigen.
Weißer, kräftig grüner, blauer, schwarzer oder pastellfarbener Flachs aus dem Floristikhandel wurde gewöhnlich gebleicht oder gefärbt. Blaue Fruchtkapseln sind keine Folge der natürlichen blauen Blütenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt feine Linien und kleine, klar abgegrenzte Kapseln in den Kranz. Wiederholt eingearbeitete Fruchtstände erzeugen einen ruhigen Rhythmus, ohne so viel Fläche einzunehmen wie größere Blüten oder Blätter.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten und feinen Gräsern
- mit längeren Stielen zur Betonung der äußeren Kranzlinie
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- mit kurzen Stielabschnitten als punktuelle Füllung kleiner Zwischenräume
- als verzweigtes Material für asymmetrische und natürlich aufgebaute Kränze
Neben Pampasgras bilden die kleinen, festen Kapseln einen deutlichen Kontrast zu den weichen, volumenreichen Rispen. Strohblumen und Craspedia ergänzen größere runde Formen, während Schleierkraut, Glixia oder Statice feinere Blütenpunkte hinzufügen. Eukalyptus kann die offenen Flachsstrukturen mit ruhigeren Blattflächen verbinden.
Naturfarbener Flachs eignet sich besonders für Gestaltungen in Beige-, Braun- und gedeckten Grüntönen. Gefärbte Varianten können dagegen die Farben anderer Kranzmaterialien wiederholen oder bewusst einzelne Akzente setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Stiele verwendet, an denen sich bereits feste Fruchtkapseln gebildet haben. Ein Schnitt vor dem vollständigen Öffnen der reifen Kapseln kann verhindern, dass sich während der Trocknung zu viele Samen lösen.
Die Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufhängen. Der Trocknungsplatz sollte gut belüftet, trocken und lichtarm sein.
Was ist Phalaris?
Phalaris ist der botanische Name einer ganzen Gattung innerhalb der Süßgräser. In der Trockenfloristik bezeichnet „Phalaris“ meist das Kanariengras Phalaris canariensis. Der Artname verweist auf die Kanarischen Inseln, die zu seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
Verwendet werden die langen Halme mit ihren kompakten, eiförmigen Blütenständen. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Ähre aussieht, ist botanisch eine sehr dichte Rispe aus zahlreichen Ährchen. Die klar begrenzte Form macht Phalaris zu einem auffälligen, aber nicht flächigen Gestaltungselement.
Aussehen und Besonderheiten
Kanariengras wächst einjährig und bildet aufrechte oder leicht aufsteigende Halme. Je nach Standort können diese etwa 20 bis 120 Zentimeter hoch werden. Die schmalen, flachen Blätter sitzen entlang des Halms.
Der dichte Blütenstand ist überwiegend eiförmig bis kurz länglich und ungefähr 1,5 bis 6 Zentimeter lang. Seine eng anliegenden Ährchen erzeugen eine geschlossene, schuppenartige Oberfläche. Die Hüllspelzen sind zunächst weißlich bis blassgrün und besitzen charakteristische dunklere grüne Längsstreifen.
Während der Trocknung verändert sich die natürliche Farbe meist von Grün oder Grünweiß zu Strohgelb, Beige und hellem Braun. Je nach Erntezeitpunkt können die grünen Streifen noch sichtbar bleiben oder mit der Zeit deutlich verblassen.
Im Floristikhandel ist Phalaris außerdem in gebleichter und gefärbter Form erhältlich. Pastellfarben, kräftiges Rosa, Blau, Violett, Orange oder Schwarz gehören nicht zur natürlichen Farbpalette. Bei behandelter Ware können die Färbung und Oberflächenwirkung abhängig vom verwendeten Verfahren unterschiedlich gleichmäßig ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris bringt kleine, klar umrissene Formen und eine ruhige Wiederholung in einen Trockenblumenkranz. Die kompakten Blütenstände setzen deutlichere Punkte als fein verzweigte Füllmaterialien, bleiben jedoch zurückhaltender als große Blüten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen klaren farblichen Schwerpunkt
- auf unterschiedlich langen Halmen für Höhe und Bewegung
- als Übergang zwischen großen Blüten und feinen Gräsern
- in gefärbter Form zur Aufnahme einzelner Farben des Kranzes
Pampasgras oder Lagurus ergänzen Phalaris durch weichere und lockerere Oberflächen. Craspedia greift die geschlossene Form auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen aber einen stärkeren Akzent. Statice und Schleierkraut bilden einen fein verzweigten Kontrast, während Eukalyptus oder Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Bei kleinen Kränzen können bereits einzelne Halme als deutlich sichtbare Akzente ausreichen. Mehrere dicht nebeneinander angeordnete Blütenstände erzeugen dagegen eine kompaktere und geordnetere Wirkung. Die langen Halme lassen sich außerdem gut nutzen, um die runde Kranzform stellenweise bewusst zu überschreiten.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Blütenstände, deren Ährchen noch fest sitzen. Je nach Schnittzeitpunkt bleibt das Material zunächst grünlicher oder entwickelt während der Trocknung schneller strohfarbene Töne.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Halme anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und möglichst lichtarm sein. Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen, ohne dass das Material unnötig stark dem Licht ausgesetzt wird.
Botanische Zuordnung: Keine einzelne Art; typische Beispiele sind Lagurus ovatus, Briza maxima, Setaria italica, Cortaderia selloana und Miscanthus sinensis
Gebräuchliche Namen: Hasenschwanzgras, Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf
Familie: Süßgräser (Poaceae)
Natürliche Verbreitung: Je nach Art unter anderem Makaronesien, Mittelmeerraum, Südamerika sowie Ost- und Südostasien
Einordnung: Pflanzengruppe und Sammelbezeichnung für floristisch verwendete Halme und Blütenstände
Was sind verschiedene Gräser?
„Verschiedene Gräser“ ist keine botanische Bezeichnung für eine einzelne Art. Im Floristikhandel und in Produktbeschreibungen dient der Ausdruck als Sammelbegriff für unterschiedliche getrocknete Süßgräser. Verwendet werden hauptsächlich ihre Halme und Blütenstände.
Zu den typischen Beispielen gehören Hasenschwanzgras, Großes Zittergras, Kolbenhirse, Pampasgras und Chinaschilf. Sie gehören zwar alle zur Familie der Süßgräser, unterscheiden sich aber deutlich in Größe, Form und Wirkung. Welche Arten in einem konkreten Kranz enthalten sind, lässt sich anhand der Sammelbezeichnung allein nicht bestimmen.
Aussehen und Besonderheiten
Gräser bestehen meist aus schlanken Halmen, schmalen Blättern und unterschiedlich aufgebauten Blütenständen. Gerade diese Vielfalt macht sie für Trockenblumenkränze interessant:
- Lagurus ovatus bildet dichte, eiförmige Blütenstände mit einer weichen, flauschigen Oberfläche.
- Briza maxima trägt flache, herz- bis eiförmige Ährchen, die locker an feinen Verzweigungen hängen.
- Setaria italica besitzt kompakte, längliche Rispen mit einer borstig wirkenden Oberfläche.
- Cortaderia selloana entwickelt große, dichte und federartige Blütenrispen.
- Miscanthus sinensis bildet verzweigte Rispen, die sich beim Reifen lockern und häufig eine silbrige oder beige Farbwirkung annehmen.
Frisch geschnittene Gräser können grün, cremefarben, rötlich oder silbrig erscheinen. Während der Reife und Trocknung verändern sich viele Arten zu Beige-, Stroh-, Gold- oder Brauntönen. Sorte, Erntezeitpunkt und Trocknung beeinflussen das spätere Erscheinungsbild.
Zusätzlich werden Gräser gebleicht oder gefärbt angeboten. Reinweiße, schwarze oder sehr kräftig bunte Varianten sind in der Regel behandelt. Auch natürlich wirkende Ware kann aufgehellt oder anderweitig bearbeitet worden sein, ohne dass dies später eindeutig erkennbar ist.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Gräser können im Kranz sehr unterschiedliche gestalterische Aufgaben übernehmen. Feine Halme schaffen Linien und lockern kompakte Blütenflächen auf. Verzweigte Rispen füllen Zwischenräume, während größere federartige Blütenstände Volumen und einen deutlichen Schwerpunkt bilden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- kurze Halme als feine Übergänge zwischen größeren Blüten
- wiederkehrende Grasgruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- über die Kranzkontur hinausragende Spitzen für eine lockerere Silhouette
- kompakte Rispen als Kontrast zu runden Blütenköpfen
- große, weich erscheinende Blütenstände für mehr Volumen
Hasenschwanzgras lässt sich beispielsweise mit Statice oder Schleierkraut zu einer kleinteiligen, weichen Struktur verbinden. Zittergras bringt eine offenere Linienführung zwischen kompakte Strohblumen oder Craspedia. Kolbenhirse setzt längliche, klar erkennbare Formen. Pampasgras und Chinaschilf eignen sich besonders für größere Kränze, da ihre ausladenden Rispen kleinere Materialien schnell verdecken können.
Trocknung und Verarbeitung
Viele Gräser eignen sich für die Lufttrocknung. Dafür werden trockene, unbeschädigte Halme in kleinen Bündeln kopfüber an einem lichtgeschützten und gut belüfteten Ort aufgehängt. Untere Blätter können vorher entfernt werden, wenn sie für die spätere Gestaltung nicht benötigt werden.
1 vorrätig
Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen und Holzsternen
Weiches Kunstfell, feine Trockenblumen und kleine Holzsterne: Dieser weihnachtliche Fellkranz verbindet unterschiedliche Materialien zu einer winterlichen Dekoration. Seine Farbgestaltung in Beige, Grau, Weiß, Schwarz, Blau und Braun hebt sich von klassischen Weihnachtskränzen in Rot und Grün ab.
Die Grundlage bildet ein mit Kunstfell gestalteter Strohrömer. Ergänzt wird der Kranz durch einen Trockenblumenschmuck aus Eucalyptus, Flachs, Broom Bloom, Phalaris und Hafer. Holzsterne setzen weihnachtliche Akzente und greifen das Thema der Adventszeit auf.
Details auf einen Blick
- Produktart: Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen
- Durchmesser: 30 cm
- Tiefe: 10 cm
- Farben: Beige, Grau, Weiß, Schwarz, Blau und Braun
- Grundmaterialien: Strohrömer, Abwickelband, Wickeldraht, Drahtring, Zierdraht und Kunstfell
- Trockenblumenschmuck: Eucalyptus, Flachs, Broom Bloom, Phalaris und Hafer
- Weitere Dekoration: Holzsterne
Weiches Kunstfell trifft auf feine Trockenblumen
Das Kunstfell prägt die weiche, textile Optik des Kranzes und bildet einen schönen Kontrast zu den unterschiedlichen Pflanzenstrukturen. Der Trockenblumenschmuck ergänzt die Gestaltung um filigrane Formen und abwechslungsreiche Details.
Flachs und Hafer bringen charakteristische Samenstände und Ähren in die Dekoration. Phalaris setzt mit seinen kompakten Blütenständen weitere Akzente, während Broom Bloom und Eucalyptus die florale Zusammenstellung ergänzen.
Durch das Zusammenspiel aus Kunstfell und getrockneten Pflanzen entsteht eine interessante Kombination aus weichen und festen Strukturen.
Holzsterne als weihnachtliche Akzente
Die Holzsterne verleihen dem Fellkranz seinen festlichen Charakter. Zusammen mit den Trockenblumen entsteht eine Weihnachtsdekoration, die bewusst auf eine vielseitige Farbgestaltung statt auf ausschließlich klassische Weihnachtsfarben setzt.
Die Mischung aus Beige, Grau und Weiß wird durch Schwarz, Blau und Braun ergänzt. Dadurch passt der Kranz besonders gut zu winterlichen Dekorationen mit Holz, schlichten Weihnachtsfiguren und zurückhaltenden Farbtönen.
Winterliche Dekoration für Advent und Weihnachten
Mit einem Durchmesser von 30 cm und einer Tiefe von 10 cm eignet sich der Fellkranz als dekoratives Element für trockene Innenräume. Besonders an einer Innenwand kann die Kombination aus Kunstfell, Trockenblumen und Holzsternen zur Geltung kommen.
Seine unterschiedlichen Materialien machen ihn zu einer interessanten Ergänzung für moderne, gemütliche oder skandinavisch angelehnte Wohnstile.
Ob als Teil deiner Adventsdekoration oder als weihnachtlicher Wandschmuck – dieser Fellkranz verbindet textile Oberflächen mit floralen und sternförmigen Dekorationselementen.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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