Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen in Rot und Weiß – 29 cm
41,90 €
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Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Flachs?
Flachs oder Lein ist eine einjährige, aufrecht wachsende Pflanze mit schmalen Blättern und feinen, meist blauen Blüten. Es gibt zahlreiche Kulturformen, die sich unter anderem in Wuchshöhe, Verzweigung und Kapselbildung unterscheiden.
In der Trockenfloristik werden gewöhnlich nicht die kurzlebigen Blüten, sondern die verzweigten Stiele mit ihren kugeligen Fruchtkapseln verwendet. Diese Floristikware wird ebenfalls kurz als Flachs bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Flachs besitzt schlanke, glatte Stängel, die sich vor allem im oberen Bereich verzweigen. Die schmalen, ungeteilten Blätter sitzen direkt am Stängel. Faserflachs wächst meist höher und weniger verzweigt, während für die Samengewinnung gezüchtete Formen häufig kürzer und stärker verzweigt sind.
Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und sitzen an feinen Stielen. Am bekanntesten sind hell- bis himmelblaue Blüten, daneben kommen bei Kulturformen auch weiße oder rosafarbene Varianten vor. Für getrocknete Kränze spielen die Blüten jedoch eine geringere Rolle, da ihre dünnen Kronblätter abfallen und die charakteristischen Kapseln erst nach der Blüte entstehen.
Die Früchte sind annähernd kugelige Kapseln, die aus mehreren Kammern bestehen und bis zu zehn flache Samen enthalten können. Zunächst sind die Kapseln grün. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich zu Strohgelb, Beige, Grau- oder Hellbraun.
Die kleinen Kapseln sitzen einzeln an den Enden der fein verzweigten Stiele. Dadurch entsteht eine Verbindung aus geraden Linien und regelmäßig verteilten, runden Punkten. Die Oberfläche trockener Kapseln ist matt und kann feine Rippen oder Teilungslinien zeigen.
Weißer, kräftig grüner, blauer, schwarzer oder pastellfarbener Flachs aus dem Floristikhandel wurde gewöhnlich gebleicht oder gefärbt. Blaue Fruchtkapseln sind keine Folge der natürlichen blauen Blütenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt feine Linien und kleine, klar abgegrenzte Kapseln in den Kranz. Wiederholt eingearbeitete Fruchtstände erzeugen einen ruhigen Rhythmus, ohne so viel Fläche einzunehmen wie größere Blüten oder Blätter.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten und feinen Gräsern
- mit längeren Stielen zur Betonung der äußeren Kranzlinie
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- mit kurzen Stielabschnitten als punktuelle Füllung kleiner Zwischenräume
- als verzweigtes Material für asymmetrische und natürlich aufgebaute Kränze
Neben Pampasgras bilden die kleinen, festen Kapseln einen deutlichen Kontrast zu den weichen, volumenreichen Rispen. Strohblumen und Craspedia ergänzen größere runde Formen, während Schleierkraut, Glixia oder Statice feinere Blütenpunkte hinzufügen. Eukalyptus kann die offenen Flachsstrukturen mit ruhigeren Blattflächen verbinden.
Naturfarbener Flachs eignet sich besonders für Gestaltungen in Beige-, Braun- und gedeckten Grüntönen. Gefärbte Varianten können dagegen die Farben anderer Kranzmaterialien wiederholen oder bewusst einzelne Akzente setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Stiele verwendet, an denen sich bereits feste Fruchtkapseln gebildet haben. Ein Schnitt vor dem vollständigen Öffnen der reifen Kapseln kann verhindern, dass sich während der Trocknung zu viele Samen lösen.
Die Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufhängen. Der Trocknungsplatz sollte gut belüftet, trocken und lichtarm sein.
Was ist Briza?
Als Briza wird in der Trockenfloristik häufig das Große Zittergras Briza maxima bezeichnet. Es gehört zur Familie der Süßgräser und ist besonders an seinen großen, flachen und herabhängenden Ährchen zu erkennen. Die botanische Gattung Briza umfasst allerdings mehrere Arten. Dazu gehören beispielsweise auch das Gewöhnliche Zittergras Briza media und das Kleine Zittergras Briza minor.
Für den vorliegenden Eintrag ist Briza maxima gemeint, da diese Art im alten Text ausdrücklich genannt wird und wegen ihrer vergleichsweise großen Ährchen häufig als Schnitt- und Trockenmaterial verwendet wird. Floristisch verarbeitet werden die verzweigten Halme mit den daran hängenden Ährchen.
Aussehen und Besonderheiten
Das Große Zittergras bildet lockere, offene Rispen. An ihren feinen Seitenästen sitzen breite, eiförmige und seitlich abgeflachte Ährchen. Umgangssprachlich werden sie wegen ihrer Form manchmal als herz- oder tropfenförmig beschrieben. Botanisch handelt es sich jedoch nicht um einzelne Samen oder kleine Schirme, sondern um mehrblütige Ährchen.
Die Ährchen hängen an dünnen Stielen und können sich bereits bei leichter Luftbewegung bewegen. Darauf bezieht sich die deutsche Bezeichnung Zittergras. Auch getrocknet behalten die verzweigten Halme und hängenden Ährchen ihre lockere Linienführung.
Junge Ährchen können grünlich erscheinen. Während der Reife und Trocknung entwickeln sie meist helle Gelb-, Stroh-, Beige- oder Brauntöne. Je nach Entwicklungsstadium können außerdem rötliche oder dunklere Zeichnungen sichtbar sein.
Im Floristikhandel wird Briza zusätzlich gebleicht oder gefärbt angeboten. Weiße, pastellfarbene oder kräftig eingefärbte Varianten entsprechen daher nicht unbedingt der natürlichen Pflanzenfarbe. Die trockenen Halme und Ährchen sind leicht, können bei Druck jedoch knicken oder brechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Briza wird vor allem als feines Akzent- und Bewegungsmaterial eingesetzt. Die kleinen Verzweigungen füllen Zwischenräume, ohne dabei eine geschlossene oder schwere Fläche zu bilden. Gleichzeitig bleiben die einzelnen Ährchen deutlich erkennbar.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten
- für feine Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Akzent in natürlich gestalteten Kränzen
- für leichte Höhenunterschiede innerhalb einer gebundenen Partie
- als Strukturkontrast zu runden oder flächigen Pflanzenteilen
Zusammen mit Hasenschwanzgras entstehen unterschiedliche, aber miteinander verwandte Grasformen: Briza wirkt flach und beweglich, während die Blütenstände des Hasenschwanzgrases kompakter erscheinen. Phalaris oder Getreideähren bringen kräftigere, aufrechte Linien hinzu. Eukalyptus bildet mit seinen größeren Blättern einen ruhigen Flächenkontrast zu den kleinen verzweigten Ährchen.
Briza sollte nicht zu dicht zwischen anderen Materialien verschwinden. Einzelne, etwas hervorstehende Halme oder kleine locker verteilte Gruppen lassen seine Form meist deutlicher erkennen. Bei kleinen Kränzen genügen oft wenige kurze Verzweigungen.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Lufttrocknen können die Halme in kleinen, lockeren Bündeln an einem trockenen, lichtarmen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Die Rispen sollten dabei nicht zusammengedrückt werden, damit die Ährchen ihre natürliche Stellung behalten.
Bei der Verarbeitung wird Briza am besten am kräftigeren unteren Halm angefasst und befestigt. Die dünnen Seitenzweige und trockenen Ährchen reagieren empfindlich auf Knicken und starken Druck. Lange Halme können passend gekürzt und mit feinem Draht in den Kranz eingearbeitet werden.
Was ist Broom Bloom?
Als Broom Bloom wird im Floristikhandel fein verzweigtes Trockenmaterial mit zahlreichen kleinen Blütenständen angeboten. In diesem Eintrag bezeichnet der Handelsname die Art Amphiachyris dracunculoides. Sie ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler und wird im Englischen unter anderem Prairie Broomweed oder Common Broomweed genannt.
Floristisch genutzt werden vor allem die stark verzweigten oberen Stängelbereiche mit ihren zahlreichen kleinen Blütenköpfchen. Der lockere Aufbau macht Broom Bloom zu einem typischen Füll- und Übergangsmaterial. Trotz seiner feinen Struktur kann ein einzelner Zweig vergleichsweise viel Fläche einnehmen.
Der Handelsname ist nicht botanisch geschützt und wird von einzelnen Anbietern auch für andere Pflanzen verwendet. Broom Bloom darf außerdem nicht automatisch mit dem europäischen Besenginster gleichgesetzt werden. Besenginster gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler und ist botanisch nicht näher mit Amphiachyris dracunculoides verwandt.
Aussehen und Besonderheiten
Amphiachyris dracunculoides besitzt einen aufrechten Hauptstängel, der sich im oberen Bereich stark verzweigt. An den feinen Seitenzweigen sitzen zahlreiche kleine Blütenköpfchen in dicht wirkenden, schirmähnlichen Gruppen. Dadurch entsteht eine buschige und zugleich luftige Gesamtform.
Die natürlichen Blütenköpfchen sind gelb. Die schmalen Laubblätter stehen wechselständig an den Stängeln und treten bei getrockneter Floristikware optisch meist hinter die vielen Verzweigungen und Blütenstände zurück.
Während des Trocknens können sich die natürlichen Gelb- und Grüntöne zu gedecktem Gelb, Beige, Strohbraun oder Graugrün verändern. Im Floristikhandel wird Broom Bloom häufig gebleicht oder gefärbt angeboten. Cremeweiße, pastellfarbene oder kräftig gefärbte Zweige entsprechen deshalb nicht der natürlichen Pflanzenfarbe.
Die vielen dünnen Zweige ergeben eine fein strukturierte Oberfläche. Getrocknetes Material kann jedoch spröde sein. Besonders die kleinen Blütenköpfchen und äußeren Verzweigungen können bei Druck, Reibung oder häufigem Berühren abbrechen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Broom Bloom eignet sich besonders als Füll- und Verbindungsmaterial. Die stark verzweigten Stängel schließen kleine Zwischenräume, ohne eine kompakte Fläche zu bilden. Gleichzeitig können einzelne Zweigspitzen sichtbar über andere Materialien hinausragen und so die Außenlinie eines Kranzes auflockern.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als feiner Übergang zwischen größeren Blüten und Fruchtständen
- zum lockeren Füllen kleiner Zwischenräume
- für verzweigte Ausläufer am inneren oder äußeren Kranzrand
- als wiederkehrender Farbakzent innerhalb einer gebundenen Partie
- für sanfte Höhenunterschiede und eine leicht bewegte Oberfläche
Mit Schleierkraut entsteht eine besonders feine, kleinteilige Struktur. Phalaris, Hafer oder Weizen ergänzen Broom Bloom durch klarere und kräftigere Linien. Neben kompakten Strohblumen oder Craspedia wirkt das verzweigte Material als lockerer Hintergrund. Lunaria oder Eukalyptus setzen mit ihren größeren, flächigen Formen einen deutlichen Kontrast.
In kleinen Kränzen genügen meist wenige kurze Zweige. Bei größeren Kränzen kann Broom Bloom in lockeren Gruppen verteilt werden. Wird das Material zu dicht zusammengedrückt, verliert es einen Teil seiner charakteristischen verzweigten Form.
Verarbeitung
Broom Bloom wird gewöhnlich als bereits getrocknete und häufig behandelte Floristikware verarbeitet. Die Zweige lassen sich passend kürzen und mit feinem Wickeldraht in den Kranz einarbeiten. Kurze Verzweigungen eignen sich zum Füllen kleiner Lücken, während längere Stiele eine deutlichere Linienführung erzeugen.
1 vorrätig
Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen und Sternen in Rot und Weiß
Rot und Weiß gehören zu den beliebtesten Farbkombinationen der Weihnachtszeit. Dieser handgefertigte Fellkranz greift die festlichen Farben auf und verbindet sie mit einer weichen Kunstfell-Oberfläche, feinen Trockenblumen und dekorativen Sternen.
Die Grundlage bildet ein Strohrömer, der mit Kunstfell gestaltet ist. Ergänzt wird der Kranz durch einen Trockenblumenschmuck aus Ruscus, Flachs, Hasenschwanzgras, Briza und Broom Bloom. Holzsterne und Birkensterne setzen zusätzliche Akzente und verleihen der Gestaltung ihren weihnachtlichen Charakter.
Details auf einen Blick
- Produktart: Weihnachtlicher Fellkranz mit Trockenblumen
- Durchmesser: 29 cm
- Tiefe: 9 cm
- Farben: Weiß und Rot
- Grundmaterialien: Strohrömer, Abwickelband, Wickeldraht, Drahtring, Zierdraht und Kunstfell
- Trockenblumenschmuck: Ruscus, Flachs, Hasenschwanzgras, Briza und Broom Bloom
- Weihnachtliche Dekoration: Holzsterne und Birkensterne
- Herstellung: Handgefertigt
Weiches Kunstfell trifft auf filigrane Trockenblumen
Das Kunstfell bildet die weiche, textile Grundlage des Kranzes. Dazu entsteht durch die verschiedenen Trockenblumen ein abwechslungsreicher Kontrast aus feinen Halmen, Blüten und dekorativen Pflanzenstrukturen.
Hasenschwanzgras bringt seine charakteristischen, flauschigen Blütenstände in die Gestaltung ein. Das filigrane Zittergras Briza ergänzt den Schmuck mit seinen zarten, beweglich wirkenden Ährchen. Flachs und Ruscus sorgen für weitere Formen, während Broom Bloom mit seinen kleinen Blüten die Zusammenstellung abrundet.
Die Kombination aus Kunstfell und getrockneten Pflanzen verleiht dem Kranz eine winterliche Optik, die sowohl gemütlich als auch festlich wirkt.
Holz- und Birkensterne als weihnachtliche Details
Die Holzsterne und Birkensterne greifen das klassische Sternmotiv der Weihnachtszeit auf. Zwischen den Trockenblumen bilden sie dekorative Akzente, die den adventlichen Charakter des Kranzes unterstreichen.
Durch die Farbkombination aus Weiß und Rot lässt sich der Kranz besonders schön mit einer traditionellen Weihnachtsdekoration kombinieren. Gleichzeitig sorgen die unterschiedlichen Materialien dafür, dass die Gestaltung nicht zu streng oder einheitlich wirkt.
Festliche Dekoration für Advent und Weihnachten
Mit einem Durchmesser von 29 cm und einer Tiefe von 9 cm eignet sich der Fellkranz als dekorativer Wandschmuck für trockene Innenräume. Seine Kombination aus weichem Kunstfell, Trockenblumen und Sternen kommt besonders in einer weihnachtlich eingerichteten Umgebung zur Geltung.
Ob zusammen mit roten Weihnachtskugeln, weißen Kerzen oder schlichten Holzdekorationen – der Kranz lässt sich in unterschiedliche Adventsarrangements einfügen.
Auch in einer modernen oder skandinavisch angelehnten Weihnachtsdekoration können die roten und weißen Farbtöne einen schönen festlichen Akzent setzen.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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