Herz aus Trockenblumen mit Rispenhortensie & Calocephalus (24 cm)
28,90 €
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. zzgl. Versandkosten
Bezeichnung: Hagebutte
Botanische Zuordnung: Früchte verschiedener Arten der Gattung Rosa; häufig von der Hunds-Rose Rosa canina
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Natürliche Verbreitung: Abhängig von der Rosenart; Rosa canina ist von Madeira und Nordwestafrika über Europa bis Zentralasien und Pakistan natürlich verbreitet
Einordnung: Sammelnussfrucht, Scheinfrucht und floristisch verwendetes Naturmaterial
Was ist die Hagebutte?
Als Hagebutten werden die Früchte verschiedener Wild-, Strauch- und Gartenrosen bezeichnet. Es handelt sich daher nicht um eine bestimmte Pflanzenart. Besonders häufig werden sie mit der Hunds-Rose Rosa canina verbunden, doch auch zahlreiche andere Rosenarten bilden auffällige Hagebutten.
Botanisch ist die Hagebutte keine Beere. Der bei der Reife meist fleischige, auffällig gefärbte Blütenbecher umschließt zahlreiche kleine Nüsschen. Diese sind die eigentlichen Einzelfrüchte. Die gesamte Einheit wird als Sammelnussfrucht und zugleich als Scheinfrucht bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Form, Größe und Farbe unterscheiden sich deutlich zwischen den einzelnen Rosenarten und Sorten. Hagebutten können rund, oval, eiförmig, birnenförmig oder länglich sein. Manche sitzen einzeln an langen Stielen, andere erscheinen in dicht verzweigten Fruchtständen.
Die Hunds-Rose entwickelt gewöhnlich zahlreiche orangefarbene bis orangerote Hagebutten. Andere Rosen können korallenrote, tiefrote, weinrote oder sehr dunkle Früchte hervorbringen. Auch ihre Größe variiert von kleinen, perlenartigen Punkten bis zu auffälligen, fast kirschgroßen Früchten.
Frische Hagebutten besitzen häufig eine glatte bis leicht glänzende Oberfläche. Während des Trocknens verlieren sie Feuchtigkeit, wodurch sie schrumpfen, Falten bilden und matter werden können. Auch eine Veränderung von kräftigem Rot zu dunkleren Rot-, Braun- oder Orangetönen ist möglich.
Gleichmäßig goldene, weiße oder ungewöhnlich kräftig gefärbte Hagebutten wurden üblicherweise lackiert, gefärbt oder anderweitig behandelt. Bei künstlichen Dekofrüchten handelt es sich nicht um botanisches Trockenmaterial.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hagebutten bringen klar abgegrenzte, kompakte Formen und kräftige Farbpunkte in einen Kranz. Besonders interessant sind ganze verzweigte Stiele, weil sie neben der Farbe auch eine natürliche Linienführung erzeugen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine rote oder orangefarbene Akzente
- in kurzen Seitentrieben als kompakte Fruchtgruppen
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Zweigen für Höhe und Bewegung
- als Kontrast zu feinen, hellen oder flächigen Trockenmaterialien
Getreide, Hirse und naturfarbene Gräser können die warme Fruchtfarbe mit hellen Beige- und Brauntönen begleiten. Eukalyptus oder Ruskus bilden größere, ruhigere Blattflächen und schaffen einen deutlichen Grün-Rot-Kontrast.
Disteln ergänzen Hagebutten durch feste, kantige Strukturen. Neben Amaranthus oder dunkel gefärbten Trockenblumen entstehen kräftige Rot- und Beerentöne. In zurückhaltenden Kränzen können bereits wenige Früchte ausreichen, um wiederkehrende Farbpunkte zu setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für floristische Arbeiten eignen sich feste, unbeschädigte Früchte ohne weiche oder feuchte Stellen. Ganze Zweige sollten luftig verarbeitet oder an einem trockenen und gut belüfteten Ort getrocknet werden. Sehr reife, weiche Früchte können leichter schrumpfen oder verderben.
Anders als papierartige Trockenblumen behalten Hagebutten beim Lufttrocknen nicht zuverlässig ihre frische, pralle Form. Das Ergebnis hängt von Rosenart, Reifegrad, Fruchtgröße und Umgebungsbedingungen ab.
Beim Wickeln können kurze Seitentriebe mit ausreichend langem Stiel verwendet werden. Kräftigere, verholzte Zweige benötigen meist stabilen Wickeldraht. Bereits trockene Früchte sollten nicht stark gedrückt werden, da sie brechen oder sich vom Stiel lösen können.
Was ist Hasenschwanzgras?
Hasenschwanzgras ist ein einjähriges Gras mit kompakten, eiförmigen Blütenständen. Diese erinnern durch ihre weiche Oberfläche und abgerundete Form an kleine Hasenschwänze. In der Floristik wird meist der vollständige getrocknete Halm mit dem endständigen Blütenstand verwendet.
Der botanische Name Lagurus ovatus bezieht sich ebenfalls auf das charakteristische Aussehen: Der Gattungsname leitet sich von griechischen Begriffen für Hase und Schwanz ab, während „ovatus“ die eiförmige Kontur beschreibt.
Aussehen und Besonderheiten
Die aufrechten oder leicht gebogenen Halme können je nach Standort etwa 5 bis 60 Zentimeter hoch werden. Auch die schmalen Blätter und Blattscheiden sind behaart. Für Trockenblumenkränze ist jedoch vor allem der dichte Blütenstand interessant.
Botanisch handelt es sich nicht um eine einzelne flauschige Ähre, sondern um eine kompakte Rispe aus zahlreichen dicht stehenden Ährchen. Lange, feine und seidig wirkende Haare an den Hüllspelzen erzeugen die samtige Oberfläche. Dünne Grannen ragen zwischen ihnen hervor und geben dem Blütenstand zusätzlich eine feine, leicht struppige Struktur.
Die Rispen sind gewöhnlich etwa 1 bis 7 Zentimeter lang und können länglich, eiförmig oder fast rund erscheinen. Junge Blütenstände zeigen häufig blassgrüne bis silbrig grüne Töne. Beim Reifen und Trocknen entwickeln sich Cremeweiß, helles Beige und warme Strohfarben.
Im Floristikhandel wird Hasenschwanzgras außerdem gebleicht oder in zahlreichen Pastell- und kräftigen Farbtönen angeboten. Rosa, Blau, Violett, Orange oder ein sehr gleichmäßiges Weiß sind daher meist das Ergebnis einer nachträglichen Behandlung. Bei gefärbter Ware können Intensität und Gleichmäßigkeit der Farbe unterschiedlich ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Hasenschwanzgras bringt eine weiche, kompakte Form in den Kranz. Die einzelnen Rispen bleiben gut erkennbar, wirken durch ihre feinen Haare aber weniger streng als feste Blütenköpfe oder Samenkapseln. Sie eignen sich besonders für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- einzeln verteilt als kleine helle oder farbige Akzente
- in Gruppen für weiche, volumenbildende Bereiche
- entlang der Außenkante für eine locker auslaufende Kontur
- mit längeren Halmen für Höhe und Bewegung
- mit kurzen Stielen zur Füllung kleiner Zwischenräume
Pampasgras greift die weiche Oberfläche in einem deutlich größeren Maßstab auf. Phalaris bildet mit seinen glatten, länglichen Ähren einen klareren Kontrast. Glixia oder Schleierkraut ergänzen feine Verzweigungen und kleine helle Punkte.
Neben Gomphrena, Craspedia oder Strohblumen kann Hasenschwanzgras harte Konturen optisch abmildern. Naturbelassene Rispen verbinden Beige-, Braun- und Grüntöne, während gefärbte Varianten einzelne Farben eines Kranzes wiederholen können.
Trocknung und Verarbeitung
Hasenschwanzgras eignet sich gut zur Lufttrocknung. Geschnittene Halme können in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort aufgehängt werden.
Für eine aufrechte Verarbeitung sollten ausreichend lange Halme stehen bleiben. Nach dem Trocknen können sie gekürzt und einzeln oder in kleinen Gruppen mit Wickeldraht befestigt werden. Die Halme werden mit zunehmender Trockenheit spröder und sollten nicht scharf geknickt werden.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Hasenschwanzgras sollte vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit und dauerhafter direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Naturbelassene und behandelte Farben können sich mit der Zeit verändern.
Was ist die Rispenhortensie?
Die Rispenhortensie ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum. Im Gegensatz zu Hortensien mit annähernd kugelförmigen Blütenständen bildet sie verzweigte, meist kegelförmige Rispen. Für die Trockenfloristik werden die vollständigen Blütenstände oder kleinere abgetrennte Abschnitte verwendet.
Die Rispen setzen sich aus zahlreichen kleinen fertilen Blüten und größeren sterilen Schaublüten zusammen. Das Verhältnis dieser beiden Blütentypen unterscheidet sich zwischen den Sorten. Deshalb können die Blütenstände locker und durchscheinend oder ausgesprochen dicht und volumenreich erscheinen.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blütenrispen stehen überwiegend am Ende der Triebe und sind kegelförmig bis pyramidal aufgebaut. Viele feine Verzweigungen tragen die kleinen fertilen Blüten und die auffälligeren Schaublüten. Was bei diesen Schaublüten wie große Blütenblätter aussieht, sind vergrößerte Kelchblätter.
Die natürliche Ausgangsfarbe liegt überwiegend zwischen Grünlichweiß, Cremeweiß und Weiß. Bei zahlreichen Gartensorten verändert sich die Farbe mit zunehmender Reife zu Rosa, Altrosa oder rötlichen Tönen. Andere Sorten bleiben heller oder entwickeln ausgeprägtere Grün-, Beige- und Braunnuancen. Der genaue Farbverlauf hängt daher von der Sorte und dem Schnittzeitpunkt ab.
Beim Trocknen verlieren die Farben meist an Leuchtkraft. Aus Weiß, Rosa oder Grün entstehen häufig gedeckte Creme-, Altrosa-, Salbei-, Beige- oder Hellbrauntöne. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungs- und Trocknungsprozess. Später geschnittene Rispen zeigen gewöhnlich stärker ausgeprägte Vintagefarben als junge Blütenstände.
Im Handel können Rispenhortensien zusätzlich gebleicht, gefärbt oder konserviert angeboten werden. Sehr kräftige, ungewöhnliche oder vollkommen gleichmäßige Farbtöne sollten deshalb nicht automatisch als natürliche Blütenfarbe eingeordnet werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rispenhortensien bilden größere, weiche Flächen und bringen deutlich mehr Volumen in den Kranz als schmale Gräser oder kleine Einzelblüten. Gleichzeitig bleibt durch die verzweigte Rispenform eine erkennbare Gliederung erhalten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als größerer Schwerpunkt in einem asymmetrisch gestalteten Kranz
- in kleineren Abschnitten zum Füllen breiterer Zwischenräume
- entlang der Kranzform für einen weichen, fließenden Übergang
- am äußeren Rand für eine locker auslaufende Kontur
- als ruhige Fläche zwischen kleinteiligen und stark strukturierten Materialien
Achillea kann die flächige Wirkung mit kleineren, klarer begrenzten Blütenständen fortführen. Pampasgras oder Lagurus ergänzen die Rispenhortensie durch weichere Oberflächen, während Phalaris und Weizen schmalere Formen hinzufügen. Eukalyptus, Ruscus oder Farn schaffen ruhigere Blattflächen und können die gedeckten Grün-, Rosa- und Beigetöne aufgreifen.
Für kleinere Kränze wird der große Blütenstand meist in einzelne Verzweigungen geteilt. Bei größeren Kränzen können umfangreichere Rispenabschnitte als deutliches Volumenelement eingesetzt werden.
Trocknung und Verarbeitung
Rispenhortensien sollten für die Lufttrocknung nicht während ihres sehr jungen, weichen Blütenstadiums geschnitten werden. Geeigneter sind Rispen, die bereits teilweise an der Pflanze ausgereift sind. Die Schaublüten fühlen sich dann fester und leicht papierartig an und zeigen häufig schon erste Grün-, Rosa- oder Beigetöne.
Nach dem Schnitt werden die Blätter entfernt. Die Stiele können einzeln kopfüber aufgehängt oder aufrecht in eine Vase mit wenig Wasser gestellt werden. Das Wasser wird nicht nachgefüllt, sodass die Blütenstände langsam trocknen. Der Standort sollte trocken, lichtarm und gut belüftet sein.
Was ist Schleierkraut?
Schleierkraut ist eine krautige, mehrjährige Pflanze mit aufrechten und stark verzweigten Stängeln. An den feinen Verzweigungen sitzen zahlreiche kleine Blüten, die zusammen einen lockeren, rispenartigen Blütenstand bilden.
Für die Floristik werden die verzweigten Blütenstiele im Ganzen oder in kleineren Abschnitten verwendet. Unter dem deutschen Namen Schleierkraut können allerdings auch andere Arten und Zuchtformen der Gattung Gypsophila angeboten werden. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Gypsophila paniculata.
Aussehen und Besonderheiten
Die dünnen Stängel verzweigen sich mehrfach und tragen schmale, blaugrüne bis graugrüne Blätter. Im oberen Bereich entsteht ein weit verzweigter Blütenstand mit sehr vielen kleinen Einzelblüten. Durch die großen Abstände zwischen den feinen Zweigen wirkt das Material leicht und durchscheinend.
Die Wildform besitzt überwiegend weiße, gelegentlich sehr blass rosafarbene Blüten. Sie bestehen aus fünf kleinen Blütenblättern. Bei floristisch verwendeten Sorten kommen neben einfachen auch halbgefüllte und gefüllte Blüten vor. Gefüllte Sorten erscheinen etwas kompakter und bilden deutlichere kleine Blütenpunkte.
Beim Trocknen kann sich reines Weiß zu Cremeweiß, Elfenbein oder hellem Beige verändern. Rosafarbene Sorten entwickeln häufig mattere Altrosa- und Pudertöne. Einzelne Blüten können bräunlich werden oder sich vom Stiel lösen.
Im Handel ist Schleierkraut außerdem gebleicht, gefärbt oder anderweitig behandelt erhältlich. Rosa, Gelb, Orange, Rot, Blau, Lila und weitere kräftige oder auffallend gleichmäßige Farbtöne entstehen gewöhnlich durch eine nachträgliche Behandlung. Auch die Beweglichkeit und Oberflächenwirkung der Zweige kann sich dadurch verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Schleierkraut schafft feine Übergänge und füllt Zwischenräume, ohne größere Blüten oder strukturstarke Materialien vollständig zu verdecken. Die zahlreichen kleinen Blütenpunkte verbinden einzelne Gestaltungselemente optisch miteinander.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- zwischen größeren Blüten zum lockeren Schließen kleiner Lücken
- entlang der äußeren Kranzlinie für eine weich auslaufende Kontur
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Blütenpunkte
- als feine Grundlage unter stärker abgegrenzten Materialien
- in gefärbter Form zur Wiederholung einzelner Farbtöne im Kranz
Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen setzen zwischen den feinen Verzweigungen klar begrenzte Formen. Pampasgras und Lagurus ergänzen Schleierkraut durch weichere, kompaktere Oberflächen. Phalaris oder Weizen schaffen geradlinigere Akzente, während Eukalyptus und Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Für kleine Kränze lassen sich die verzweigten Stiele in kurze Abschnitte teilen. Bei größeren Kränzen können längere Zweige verwendet werden, um eine lockere Kontur oder fließende Übergänge zu gestalten.
Trocknung und Verarbeitung
Zum Trocknen eignen sich Stiele, bei denen der überwiegende Teil der Blüten bereits geöffnet ist. Überschüssige Blätter werden entfernt und die Stängel anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt. Der Standort sollte trocken, dunkel und gut belüftet sein.
Vollständig getrocknetes Schleierkraut ist leicht und empfindlich. Beim Wickeln sollte es möglichst an einem kräftigeren Stängelabschnitt gehalten werden. Starker Druck, häufiges Nachjustieren und enges Biegen können die feinen Verzweigungen brechen oder Blüten ablösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Schleierkraut sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist die Stacheldrahtpflanze?
Die Stacheldrahtpflanze ist ein kompakt wachsender, stark verzweigter Halbstrauch aus Australien. In der Floristik werden vor allem die silbrig weißen bis silbergrauen Triebe verwendet. Sie bilden ein dichtes Geflecht aus kurzen Verzweigungen und erinnern dadurch entfernt an feinen Draht.
Der Name Stacheldrahtpflanze ist ein anschaulicher Handels- und Floristikname. Die Pflanze besitzt jedoch keine namensgebenden Stacheln. Botanisch wird sie heute als Leucophyta brownii geführt. Der ältere Name Calocephalus brownii ist weiterhin häufig auf Pflanzenetiketten und im Floristikhandel zu finden.
Aussehen und Besonderheiten
Die zahlreichen dünnen Triebe verzweigen sich wiederholt und kreuzen sich in unterschiedlichen Richtungen. Dadurch entsteht die für das Material typische dichte, nahezu grafische Struktur. Ältere Pflanzenteile werden im Inneren zunehmend holzig und können eine braune Färbung annehmen.
Die Blätter sind sehr klein, schuppenförmig und liegen eng an den Stängeln an. Aus etwas Entfernung erscheinen die Zweige deshalb nahezu blattlos. Triebe und Blätter sind mit feinen, wolligen Haaren bedeckt. Diese Behaarung erzeugt die natürliche silbrig weiße bis silbergraue Oberfläche.
Im späten Frühjahr und Sommer können sich kleine, rundliche Blütenköpfchen an den Triebenden bilden. Die zunächst silbrig erscheinenden Knospen öffnen sich zu blassgelben oder cremefarbenen Blütenständen. Nach der Blüte können die Köpfchen gräulich oder bräunlich werden.
Beim Trocknen kann die silbrige Wirkung teilweise erhalten bleiben. Je nach Reife, Lagerung und Behandlung wird das Material jedoch häufig matter, grauer, beige oder stellenweise braun. Intensiv gefärbte Varianten sind behandelte Handelsware und besitzen diese Farbtöne nicht von Natur aus.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Die Stacheldrahtpflanze bringt eine dicht verzweigte, räumliche Struktur in Trockenblumenkränze. Anders als breite Blätter bildet sie keine geschlossenen Flächen. Die feinen Zweige füllen Zwischenräume, bleiben dabei aber optisch durchlässig.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als silbergrauer Füller zwischen Blüten
- entlang der äußeren Kranzkontur für einen unregelmäßig auslaufenden Abschluss
- als heller Kontrast zu dunklen oder kräftig gefärbten Materialien
- in kleinen Gruppen, um die verzweigte Struktur deutlich sichtbar zu machen
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
Craspedia setzt mit ihren gelben Kugeln einen klaren Form- und Farbkontrast. Amaranthus ergänzt die kurzen Verzweigungen durch längere, fließende Linien. Lunaria bringt größere, leicht transparente Flächen hinzu. Silber-Greiskraut greift die helle Farbwirkung mit breiteren Blättern auf, während Disteln oder Sonnenhut-Fruchtstände die drahtige Struktur mit dunkleren, kompakten Formen verbinden.
Die Zweige können einem Kranz optisch mehr Tiefe geben. Als tragendes Gerüst oder zur mechanischen Stabilisierung eignen sie sich jedoch nicht, da trockenes Material bei starkem Biegen brechen kann.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Lufttrocknung können einzelne Zweige oder kleine, locker gebundene Bündel an einem trockenen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden. Sehr dichtes Material sollte genügend Abstand zu anderen Pflanzenteilen haben, damit eingeschlossene Feuchtigkeit entweichen kann.
Beim Teilen und Wickeln empfiehlt es sich, die Zweige an einem kräftigeren Stängelabschnitt zu halten. Die feinen Seitenverzweigungen können unter Druck abbrechen. Bereits vollständig getrocknete Triebe sollten deshalb nicht eng geknickt oder mehrfach neu ausgerichtet werden.
Was ist Statice?
Statice ist ein gebräuchlicher Floristik- und Handelsname für verschiedene Arten der Gattung Limonium. Dieser Artikel behandelt konkret Limonium sinuatum, eine besonders häufig als Schnitt- und Trockenblume kultivierte Art. Der frühere botanische Name Statice sinuata erklärt, warum die Bezeichnung Statice bis heute verwendet wird.
Auch der Name Strandflieder ist nicht eindeutig und kann verschiedene Limonium-Arten bezeichnen. Mit dem echten Flieder der Gattung Syringa und mit Lavendel ist die Pflanze botanisch nicht näher verwandt. Floristisch genutzt werden ihre verzweigten Blütenstiele mit zahlreichen kleinen, dauerhaft sichtbaren Blütenkelchen.
Aussehen und Besonderheiten
Die grünen Blätter stehen überwiegend in einer bodennahen Rosette. Sie sind länglich und deutlich gelappt, ihre Ränder erscheinen dadurch wellig oder eingeschnitten. Für Trockenarrangements spielen die Blätter meist keine Rolle, da hauptsächlich die langen Blütenstiele verarbeitet werden.
Die aufrechten Stiele verzweigen sich im oberen Bereich mehrfach. Ein auffälliges Merkmal sind ihre schmalen, blattähnlichen Flügel, die längs an den Stängeln verlaufen. An den Enden der Verzweigungen sitzen kurze, dicht besetzte Ähren mit zahlreichen kleinen Blüten.
Die dauerhaft sichtbare Farbe stammt überwiegend nicht von den eigentlichen Blütenblättern, sondern vom trichter- bis röhrenförmigen Kelch. Die kleinere Blütenkrone ist meist weiß bis blassgelb und fällt vergleichsweise früh ab. Der farbige, papierartige Kelch bleibt dagegen erhalten und prägt das Aussehen der getrockneten Statice.
Kultivierte Sorten können blaue, violette, rosafarbene, weiße, gelbe, apricotfarbene oder rötliche Kelche bilden. Diese Farben müssen daher nicht automatisch auf eine nachträgliche Behandlung hinweisen. Zusätzlich wird gebleichte oder gefärbte Handelsware angeboten. Bei ungewöhnlich gleichmäßigen oder intensiven Farbtönen lässt sich die Behandlung ohne Lieferantenangabe nicht sicher beurteilen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Statice bildet verzweigte Flächen aus vielen kleinen Farbpunkten. Sie kann Zwischenräume füllen, ohne so geschlossen und schwer zu wirken wie ein großer kompakter Blütenkopf. Je nach Länge der verwendeten Stiele entsteht eine dichte Farbfläche oder eine locker über die Kranzkontur hinausragende Struktur.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- in kurzen Abschnitten als farbiger Füller zwischen größeren Blüten
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende Farbakzente
- als Übergang zwischen kompakten Blütenständen und feinen Gräsern
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Rand
- Ton in Ton oder als deutlicher Kontrast zu neutralen Naturmaterialien
Lagurus setzt mit seiner weichen Oberfläche einen ruhigen Gegenpol zu den festen Kelchen. Craspedia und Strohblumen ergänzen Statice durch klar begrenzte, kompakte Formen. Achillea bringt breitere, flächige Blütenstände hinzu. Phalaris und andere Gräser schaffen längere Linien und unterbrechen die fein verzweigten Farbflächen.
Trocknung und Verarbeitung
Statice eignet sich für die Lufttrocknung. Dafür können die unteren Blätter entfernt und die Stiele in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Ein trockener, gut belüfteter und möglichst lichtgeschützter Ort hilft dabei, Feuchtigkeitsprobleme und ein unnötig schnelles Verblassen zu vermeiden.
Beim Wickeln sollten die Stiele an einem kräftigeren Abschnitt gehalten werden. Vollständig getrocknete Verzweigungen können bei engem Biegen oder wiederholtem Ausrichten brechen. Auch einzelne Kelche können sich durch Druck oder Reibung lösen.
Was ist Sedum?
Für Trockenblumenkränze kommen hauptsächlich die dichten Blütenstände mit ihren kräftigen Stielen zum Einsatz. Der deutsche Name „Fette Henne“ wird allerdings auch für verwandte Arten, Sorten und Hybriden verwendet. Dieser Artikel behandelt ausdrücklich Hylotelephium spectabile und die ihr zugeordneten Sorten.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pracht-Fetthenne ist eine mehrjährige sukkulente Pflanze mit kräftigen, aufrechten Stängeln. Daran sitzen dickfleischige, breit elliptische Blätter mit flach gezähntem Rand. Ihre natürliche Farbe reicht von mattem Grün bis zu Grau- oder Blaugrün.
Am Ende der Stängel entstehen breite, dicht verzweigte Blütenstände. Sie werden umgangssprachlich häufig als Blütendolden bezeichnet, sind botanisch jedoch keine echten Dolden. Die flache bis leicht gewölbte Gesamtform setzt sich aus zahlreichen kleinen, sternförmigen Einzelblüten zusammen.
Die Art blüht überwiegend rosa. Bei Gartensorten kommen außerdem Hellrosa, kräftiges Pink, Karminrot und nahezu weiße Blüten vor. Im Verlauf der Reife können sich die Farben zu dunklerem Rosa, Weinrot oder Braun verändern.
Beim Trocknen verlieren die Blüten gewöhnlich an Leuchtkraft. Aus Rosa- und Rottönen entstehen häufig gedeckte Altrosa-, Beige-, Rost- oder Braunnuancen. Einzelne Blüten schrumpfen oder lösen sich, während das verzweigte Gerüst des Blütenstandes sichtbar bleibt. Wie kompakt die getrocknete Form erscheint, hängt vom Reifegrad, der Sorte und der Trocknung ab.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Sedum bildet eine klar begrenzte, flächige Struktur und hebt sich damit deutlich von feinen Gräsern oder locker verzweigten Füllblumen ab. Geteilte Blütenstände schaffen kompakte Farbinseln, ohne die gesamte Kranzform schwer wirken zu lassen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als größerer Schwerpunkt in asymmetrisch gestalteten Kränzen
- in kleineren Abschnitten zum Schließen breiter Zwischenräume
- als wiederkehrende Fläche zwischen feinen Gräsern und kleinen Blüten
- entlang der Kranzform für eine deutlich gegliederte Kontur
- als gedeckter Rosa-, Rost- oder Braunton in spätsommerlichen Gestaltungen
Lunaria schafft mit ihren dünnen, hellen Schötchen einen glatten Kontrast zur körnigen Blütenfläche. Craspedia oder Gomphrena ergänzen Sedum durch kleinere, klar abgegrenzte Formen. Amaranthus fügt längere oder hängende Strukturen hinzu, während Hirse, Phalaris und Weizen das kompakte Material mit schmalen Linien auflockern.
Für kleinere Kränze wird der Blütenstand meist an seinen kräftigeren Verzweigungen geteilt. Bei größeren Kränzen können umfangreichere Abschnitte als deutlich sichtbare Flächenelemente eingesetzt werden.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Lufttrocknung eignen sich gut entwickelte Blütenstände, deren Einzelblüten noch nicht verwelkt sind. Da sich die Blüten während des Trocknens weiter verändern können, müssen sie beim Schnitt nicht vollständig geöffnet sein.
Die fleischigen Blätter werden weitgehend entfernt. Anschließend können die Stängel einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem warmen, dunklen und gut belüfteten Ort aufgehängt werden.
Vollständig getrocknete Blütenstände sind steifer und empfindlicher als das frische Material. Beim Teilen und Wickeln sollten sie deshalb am kräftigen Stiel gehalten werden. Starker Druck auf die Blütenfläche kann einzelne Blüten oder feine Verzweigungen lösen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Sedum sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Nicht vorrätig
Trockenblumen-Herz mit Rispenhortensie & Hagebutten – fein. herbstlich. handgemacht.
Dieses liebevoll gestaltete Herz aus Trockenblumen bringt herbstliche Wärme und natürliche Struktur in dein Zuhause. Auf einem stabilen Drahtherz arrangiert, vereint es rustikale und zarte Elemente: von leuchtenden Hagebutten über die filigrane Rispenhortensie bis zur silbrig-matten Stacheldrahtpflanze (Calocephalus).
Mit 24 x 24 cm Größe ist es kompakt und dennoch ausdrucksstark – ideal für Türen, Wände oder als liebevolles Geschenk.
Wildromantisch & strukturiert
Hasenschwanzgras, Sorghumhirse, Statice und Schleierkraut sorgen für luftige Leichtigkeit und farbliche Balance. Die Kombination aus Naturmaterialien, dezenten Rottönen und Papierdetails macht dieses Herz zu einem zeitlosen Deko-Objekt für alle, die florale Natürlichkeit mit klarer Form schätzen.
Auf einen Blick
- Maße: ca. 24 × 24 cm
- Tiefe: ca. 3 cm
- Form: Herz
- Farben: Naturweiß, Beerenrot, Creme, Silbergrau
- Materialien: Drahtherz, Wickelband, Wickeldraht, Papier
Trockenblumen: Hagebutten, Rispenhortensie, Calocephalus (Stacheldrahtpflanze), Sedum, Hasenschwanzgras, Statice, Schleierkraut, Sorghumhirse - Stil: Herbstlich, natürlich, liebevoll reduziert
- Handgefertigt: jedes Herz ein Unikat
Weitere Hinweise
- Trockenblumen sind empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne
- Leichte Farb- und Formabweichungen sind bei Naturmaterialien normal
- Einzelne Pflanzenteile können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Optik
- Enthält echte Pflanzenteile – bei Allergien bitte mit Bedacht verwenden
- Deko auf Produktbildern ist nicht im Lieferumfang enthalten, sofern nicht ausdrücklich angegeben
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Ähnliche Kränze
Eleganter Trockenblumenkranz in Grün, Weiß & Gold
Ø ca. 40 cm · handgebunden65,00 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbTrockenblumenkranz mit Kastanien, Graspedia & Eicheln (21 cm)
Ø ca. 21 cm · handgebunden26,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den WarenkorbHandgemachter Pampasgras-Kranz auf Strohrömer | 26 cm
Ø ca. 26 cm · handgebunden24,90 €Auf LagerKein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. · zzgl. Versandkosten
In den Warenkorb












