Duftender Trockenblumenkranz mit Rosenblüten – 18 cm
26,90 €
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG. zzgl. Versandkosten
Handelsname: Glixia, teilweise auch Glyxia oder Sternblume
Botanische Zuordnung: Häufig Comanthera elegans, älteres Synonym Syngonanthus elegans
Familie: Eriocaulaceae
Natürliche Verbreitung: Comanthera elegans kommt natürlich im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais vor
Einordnung: Floristik- und Handelsname mit nicht immer eindeutiger botanischer Zuordnung
Was ist Glixia?
Glixia ist ein Handelsname für eine feine Trockenblume mit langen, dünnen Stielen und kleinen, sternförmig wirkenden Blütenköpfen. Die Bezeichnung wird im europäischen Floristikhandel häufig mit Comanthera elegans verbunden. Diese Art wurde früher botanisch als Syngonanthus elegans geführt.
Nicht jede als Glixia verkaufte Ware ist jedoch eindeutig gekennzeichnet. Im Handel erscheinen außerdem Bezeichnungen wie Glixia Big, Glixia Marcela oder Glixia Conca. Ohne botanische Lieferantenangabe kann deshalb nicht sicher vorausgesetzt werden, dass alle Varianten derselben Art angehören.
Aussehen und Besonderheiten
Glixia besitzt sehr feine, beinahe drahtartig wirkende Stiele. An ihren Enden sitzen kleine, kompakte Blütenköpfe. Bei Comanthera elegans handelt es sich botanisch nicht um einzelne sternförmige Blüten: Zahlreiche winzige Einzelblüten stehen dicht zusammen und werden von hellen Hüllblättern umgeben. Vor allem diese Hüllblätter erzeugen die typische sternartige Kontur.
Durch die langen Stiele und die voneinander getrennten Blütenköpfe bleibt viel freier Raum zwischen den einzelnen Punkten. Das Material wirkt deshalb luftig und fein, ohne eine geschlossene Fläche zu bilden.
Naturbelassene Trockenware zeigt gewöhnlich Cremeweiß, gebrochenes Weiß und helle Stroh- oder Beigetöne. Gleichmäßig rosa, blau, grün, orange, violett oder kräftig weiß angebotene Glixia wurde in der Regel gefärbt, gebleicht oder anderweitig behandelt. Die jeweilige Handelsfarbe sagt daher nichts über die natürliche Blütenfarbe aus.
Die Bezeichnung „Miniatur-Gänseblümchen“ beschreibt zwar den optischen Eindruck, ist botanisch aber irreführend. Die häufig zugeordnete Comanthera elegans gehört nicht zu den Korbblütlern und ist mit Gänseblümchen oder Kamille nicht näher verwandt.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Glixia setzt kleine, klar erkennbare Punkte auf sehr feinen Stielen. Sie eignet sich besonders, wenn ein Kranz aufgelockert werden soll, ohne zusätzliches Volumen oder große Blütenflächen einzubringen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- vereinzelt zwischen größeren Blüten für feine helle Akzente
- in kleinen Gruppen für eine wiederkehrende Punktstruktur
- entlang der Außenkante für eine lockere, leicht auslaufende Kontur
- mit kurzen Stielen als Füllung in kleinen Zwischenräumen
- mit längeren Stielen für Höhe und eine unregelmäßige Kranzsilhouette
Schleierkraut führt die feine Punktstruktur mit stärker verzweigten Blütenständen fort. Hasenschwanzgras bringt einen weichen, flauschigen Kontrast zu den kleinen festen Köpfen. Phalaris oder Flachs ergänzen Glixia mit größeren, deutlicher abgegrenzten Formen.
Neben Strohblumen oder Craspedia wirkt Glixia zurückhaltender und kann freie Bereiche zwischen den größeren Blütenköpfen verbinden. Gefärbte Varianten eignen sich außerdem, um einzelne Farbtöne eines Kranzes in kleinen Abständen zu wiederholen.
Verarbeitung
Glixia wird für Trockenblumenkränze gewöhnlich bereits als fertige Trockenware verarbeitet. Die dünnen Stiele lassen sich einzeln einsetzen oder zu kleinen Gruppen zusammenfassen.
Beim Zuschneiden und Wickeln sollte das Material am unteren Stiel gehalten werden. Starkes Knicken oder Zusammendrücken kann die Stiele brechen oder die kleinen Blütenköpfe beschädigen. Für kompakte Kränze lassen sich einzelne Stiele zwischen stabileren Materialien befestigen, die ihnen zusätzlichen Halt geben.
Was ist eine Rose?
Als Rosen werden die Arten der Pflanzengattung Rosa sowie zahlreiche daraus entstandene Sorten und Hybriden bezeichnet. Die Gattung gehört zu den Rosengewächsen und umfasst aufrecht wachsende, bogig überhängende oder kletternde Sträucher. Ihre Triebe sind häufig mit Stacheln besetzt.
In der Floristik werden vor allem die Blüten und Knospen verarbeitet. Auch die später entstehenden Hagebutten können als eigenständiges Naturmaterial verwendet werden. Handelsübliche Schnitt- und Trockenrosen lassen sich meist keiner einzelnen Wildart zuordnen, da es sich überwiegend um gezüchtete Sorten oder Hybriden handelt.
Aussehen und Besonderheiten
Rosenblüten unterscheiden sich stark in Größe und Form. Wildrosen besitzen häufig einfache, offene Blüten mit gut sichtbaren Staubblättern. Bei vielen Kulturrosen sind dagegen zahlreiche Blütenblätter dicht angeordnet. Die Formen reichen von flach und schalenförmig bis zu kugeligen, rosettenartigen oder pomponartigen Blüten.
Auch die Farbpalette ist breit. Sie umfasst unter anderem Weiß, Creme, Gelb, Apricot, Orange, Rosa, Rot und dunkles Bordeaux. Manche Sorten zeigen Farbverläufe oder unterschiedlich gefärbte Innen- und Außenseiten der Blütenblätter.
Während der Trocknung verlieren Rosen einen Teil ihres Volumens. Die Blütenblätter werden dünn und papierartig, während sich die Blütenform je nach Trocknungsmethode stärker zusammenziehen oder weitgehend erhalten kann. Helle Farben entwickeln häufig gedeckte Creme- und Beigetöne. Rosa kann dunkler oder leicht mauvefarben werden, während rote Blüten oft in Richtung Dunkelrot, Bordeaux oder Violett nachdunkeln.
Zusätzlich werden gebleichte oder künstlich gefärbte Rosen angeboten. Diese können deutlich heller oder farbintensiver erscheinen als natürlich getrocknete Blüten und sollten von deren natürlichen Farbveränderungen unterschieden werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Getrocknete Rosen eignen sich besonders als deutlich erkennbare Haupt- und Akzentblüten. Ihre kompakte Form schafft ruhige Flächen zwischen feinen Gräsern und locker verzweigten Materialien. Schon wenige größere Rosen können die Blickführung eines Kranzes bestimmen.
Kleinere Blüten und Rosenknospen lassen sich dichter verteilen und wirken dabei zurückhaltender als vollständig geöffnete Blüten. Je nach gewünschter Gestaltung bieten sich beispielsweise folgende Kombinationen an:
- Cremefarbene Rosen mit Pampasgras, Phalaris und Hasenschwanzgras für einen hellen Kranz in Naturtönen
- Rosa Rosen mit Schleierkraut, Glixia oder Broom Bloom für eine feinere, locker aufgebaute Gestaltung
- Dunkelrote Rosen mit Eukalyptus, Ruskus und naturfarbenen Gräsern für deutliche Farbkontraste
- Einzelne größere Blüten als Schwerpunkt in einem asymmetrisch gewickelten Kranz
- Kleine Rosenknospen als Übergang zwischen kräftigen Blüten und filigranen Füllmaterialien
Durch ihre runde bis rosettenartige Form setzen Rosen einen klaren Gegenpol zu langen, linearen Materialien wie Weizen, Phalaris oder verschiedenen Gräsern. In dichter Anordnung entstehen kompakte Blütenbereiche, während einzeln gesetzte Rosen stärker als Blickpunkte hervortreten.
Trocknung und Verarbeitung
Rosen können an der Luft oder mithilfe eines Trockenmittels getrocknet werden. Bei dicht gefüllten Blüten kann Silicagel die Blütenblätter während der Trocknung stützen und dadurch helfen, die räumliche Form besser zu bewahren. Luftgetrocknete Rosen ziehen sich meist stärker zusammen und erhalten eine bewusst trockenere, unregelmäßigere Erscheinung.
Für die Verarbeitung im Kranz müssen die empfindlichen Blütenköpfe vorsichtig befestigt werden. Besonders vollständig geöffnete, getrocknete Blüten können bei Druck einzelne Blütenblätter verlieren.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
1 vorrätig
Kleiner bunter Trockenblumenkranz mit Rosenblüten
Viele kleine Trockenblüten geben diesem handgefertigten Kranz seine farbenfrohe und detailreiche Optik. Unter anderem wurden Rosenblüten, Ruscus und Glixia verarbeitet, die sich zu einer abwechslungsreichen floralen Oberfläche verbinden.
Die verwendeten Trockenblüten besitzen einen wahrnehmbaren natürlichen Duft. Mit einem Durchmesser von 18 cm bleibt der Kranz angenehm kompakt und lässt sich auch auf kleineren Flächen dekorativ einsetzen.
Details auf einen Blick
- Durchmesser: 18 cm
- Tiefe: 4,5 cm
- Farben: Bunt
- Unterlage: Strohrömer
- Materialien: Abwickelband, Heißkleber, bunte Trockenblumenblüten, Ruscus, Glixia und Rosen
- Besonderheit: Trockenblüten mit wahrnehmbarem natürlichem Duft
Blütenreiche Gestaltung auf kompakter Größe
Die unterschiedlich geformten und gefärbten Trockenblüten sorgen für eine lebendige Oberfläche mit vielen kleinen Details. Rosenblüten setzen dabei florale Akzente, während Ruscus und Glixia zusätzliche Struktur in die Gestaltung bringen. Die Blüten und Pflanzenteile sind auf einem Strohrömer befestigt.
Farbenfrohe Dekoration für dein Zuhause
Durch seine kompakte Größe eignet sich der Kranz besonders gut als kleine Wanddekoration oder als floraler Akzent auf einer Kommode, einem Regal oder in einer dekorativen Tischgestaltung. Die vielen Farben lassen sich sowohl mit hellen Naturtönen als auch mit farbigen Wohnaccessoires kombinieren.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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