Trockenblumenkranz mit Pampasgras und Flachs – 30 cm
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Was ist Pampasgras?
Pampasgras ist ein kräftiges, mehrjähriges Süßgras, das große, dichte Horste bildet und mit seinen langen Blütenrispen eine Höhe von bis zu etwa vier Metern erreichen kann. Der Name wird im Handel gelegentlich auch für ähnlich aussehende Ziergräser verwendet. Dieser Eintrag behandelt ausschließlich Cortaderia selloana.
In der Trockenfloristik werden die getrockneten Blütenrispen genutzt. Sie bestehen aus zahlreichen kleinen Ährchen, die an fein verzweigten Rispenästen sitzen. Ihre seidigen Haare erzeugen die weiche, federartige Oberfläche, für die Pampasgras bekannt ist.
Aussehen und Besonderheiten
Die Pflanze bildet lange, schmale, bogig überhängende Blätter mit rauen und scharf gezähnten Rändern. Über dem dichten Blattschopf stehen kräftige, aufrechte Halme mit großen, pyramiden- bis länglich geformten Blütenrispen. Diese können etwa 45 bis 90 Zentimeter lang werden.
Pampasgras ist überwiegend zweihäusig: Weibliche und männliche Blüten befinden sich meist auf unterschiedlichen Pflanzen. Die Ährchen weiblicher Pflanzen besitzen besonders lange, seidige Haare. Ihre Rispen wirken dadurch häufig dichter und flauschiger und werden bevorzugt als Zier- und Trockenmaterial verwendet.
Die natürlichen Blütenstände sind überwiegend silbrig weiß, cremefarben oder leicht rosa bis violett überhaucht. Außerdem gibt es Sorten mit deutlicher rosafarbenen Rispen. Beim Trocknen und Altern können die Farben heller, gelblicher oder beige werden.
Kräftiges Rosa, Blau, Schwarz oder andere intensive Farbtöne weisen in der Regel auf gefärbte Floristikware hin. Auch gebleichtes Pampasgras ist erhältlich und wirkt meist heller und gleichmäßiger als naturbelassenes Material.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Pampasgras bringt deutliches Volumen in einen Kranz und erzeugt eine weiche, lockere Oberfläche. Bereits wenige Rispenabschnitte können eine größere Fläche füllen. Das Material eignet sich deshalb besonders für Kränze, die üppig, natürlich oder bewusst asymmetrisch gestaltet werden sollen.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als weicher Hintergrund für kompaktere Blüten und Fruchtstände
- entlang der äußeren Kranzlinie für einen locker auslaufenden Umriss
- in kleinen Gruppen als deutliches Volumenelement
- in unterschiedlichen Längen für Bewegung und räumliche Tiefe
- als heller Übergang zwischen kräftigen oder dunkleren Materialien
Lagurus führt die weiche Struktur in kleinerem Maßstab fort. Phalaris, Weizen oder Miscanthus ergänzen das Pampasgras durch schmalere, klarere Linien. Eukalyptus und Ruscus schaffen ruhigere Blattflächen, während Strohblumen, Craspedia oder gefärbte Statice kompakte Farbakzente setzen.
Da die Rispen viel Raum einnehmen, sollten sie bei kleineren Kränzen sparsam eingesetzt werden. Werden sie stark zusammengedrückt oder unter festere Materialien geklemmt, verliert ihre Oberfläche an Fülle.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich Rispen, die vollständig aus dem Blattschopf hervorgetreten, aber noch nicht stark ausgereift sind. Sehr reife Blütenstände können deutlich mehr Samen und feine Pflanzenteile verlieren.
Die Halme lassen sich einzeln oder in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtgeschützten Ort aufhängen. Wer Pampasgras selbst schneidet, sollte wegen der scharfen Blattränder feste Handschuhe und schützende Kleidung tragen.
Beim Verarbeiten wird das Material am Halm gehalten. Die Rispen sollten möglichst wenig gerieben oder wiederholt zusammengedrückt werden. Kürzere Abschnitte lassen sich mit Wickeldraht befestigen oder auf einer tragfähigen Kranzunterlage fixieren.
Was ist Flachs?
Flachs oder Lein ist eine einjährige, aufrecht wachsende Pflanze mit schmalen Blättern und feinen, meist blauen Blüten. Es gibt zahlreiche Kulturformen, die sich unter anderem in Wuchshöhe, Verzweigung und Kapselbildung unterscheiden.
In der Trockenfloristik werden gewöhnlich nicht die kurzlebigen Blüten, sondern die verzweigten Stiele mit ihren kugeligen Fruchtkapseln verwendet. Diese Floristikware wird ebenfalls kurz als Flachs bezeichnet.
Aussehen und Besonderheiten
Flachs besitzt schlanke, glatte Stängel, die sich vor allem im oberen Bereich verzweigen. Die schmalen, ungeteilten Blätter sitzen direkt am Stängel. Faserflachs wächst meist höher und weniger verzweigt, während für die Samengewinnung gezüchtete Formen häufig kürzer und stärker verzweigt sind.
Die Blüten bestehen aus fünf Kronblättern und sitzen an feinen Stielen. Am bekanntesten sind hell- bis himmelblaue Blüten, daneben kommen bei Kulturformen auch weiße oder rosafarbene Varianten vor. Für getrocknete Kränze spielen die Blüten jedoch eine geringere Rolle, da ihre dünnen Kronblätter abfallen und die charakteristischen Kapseln erst nach der Blüte entstehen.
Die Früchte sind annähernd kugelige Kapseln, die aus mehreren Kammern bestehen und bis zu zehn flache Samen enthalten können. Zunächst sind die Kapseln grün. Mit zunehmender Reife und beim Trocknen verändern sie sich zu Strohgelb, Beige, Grau- oder Hellbraun.
Die kleinen Kapseln sitzen einzeln an den Enden der fein verzweigten Stiele. Dadurch entsteht eine Verbindung aus geraden Linien und regelmäßig verteilten, runden Punkten. Die Oberfläche trockener Kapseln ist matt und kann feine Rippen oder Teilungslinien zeigen.
Weißer, kräftig grüner, blauer, schwarzer oder pastellfarbener Flachs aus dem Floristikhandel wurde gewöhnlich gebleicht oder gefärbt. Blaue Fruchtkapseln sind keine Folge der natürlichen blauen Blütenfarbe.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Flachs bringt feine Linien und kleine, klar abgegrenzte Kapseln in den Kranz. Wiederholt eingearbeitete Fruchtstände erzeugen einen ruhigen Rhythmus, ohne so viel Fläche einzunehmen wie größere Blüten oder Blätter.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als lockerer Übergang zwischen kompakten Blüten und feinen Gräsern
- mit längeren Stielen zur Betonung der äußeren Kranzlinie
- in kleinen wiederkehrenden Gruppen für einen gleichmäßigen Rhythmus
- mit kurzen Stielabschnitten als punktuelle Füllung kleiner Zwischenräume
- als verzweigtes Material für asymmetrische und natürlich aufgebaute Kränze
Neben Pampasgras bilden die kleinen, festen Kapseln einen deutlichen Kontrast zu den weichen, volumenreichen Rispen. Strohblumen und Craspedia ergänzen größere runde Formen, während Schleierkraut, Glixia oder Statice feinere Blütenpunkte hinzufügen. Eukalyptus kann die offenen Flachsstrukturen mit ruhigeren Blattflächen verbinden.
Naturfarbener Flachs eignet sich besonders für Gestaltungen in Beige-, Braun- und gedeckten Grüntönen. Gefärbte Varianten können dagegen die Farben anderer Kranzmaterialien wiederholen oder bewusst einzelne Akzente setzen.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung werden Stiele verwendet, an denen sich bereits feste Fruchtkapseln gebildet haben. Ein Schnitt vor dem vollständigen Öffnen der reifen Kapseln kann verhindern, dass sich während der Trocknung zu viele Samen lösen.
Die Stiele lassen sich nach dem Entfernen überflüssiger Blätter in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufhängen. Der Trocknungsplatz sollte gut belüftet, trocken und lichtarm sein.
Was ist Phalaris?
Phalaris ist der botanische Name einer ganzen Gattung innerhalb der Süßgräser. In der Trockenfloristik bezeichnet „Phalaris“ meist das Kanariengras Phalaris canariensis. Der Artname verweist auf die Kanarischen Inseln, die zu seinem natürlichen Verbreitungsgebiet gehören.
Verwendet werden die langen Halme mit ihren kompakten, eiförmigen Blütenständen. Was auf den ersten Blick wie eine kleine Ähre aussieht, ist botanisch eine sehr dichte Rispe aus zahlreichen Ährchen. Die klar begrenzte Form macht Phalaris zu einem auffälligen, aber nicht flächigen Gestaltungselement.
Aussehen und Besonderheiten
Kanariengras wächst einjährig und bildet aufrechte oder leicht aufsteigende Halme. Je nach Standort können diese etwa 20 bis 120 Zentimeter hoch werden. Die schmalen, flachen Blätter sitzen entlang des Halms.
Der dichte Blütenstand ist überwiegend eiförmig bis kurz länglich und ungefähr 1,5 bis 6 Zentimeter lang. Seine eng anliegenden Ährchen erzeugen eine geschlossene, schuppenartige Oberfläche. Die Hüllspelzen sind zunächst weißlich bis blassgrün und besitzen charakteristische dunklere grüne Längsstreifen.
Während der Trocknung verändert sich die natürliche Farbe meist von Grün oder Grünweiß zu Strohgelb, Beige und hellem Braun. Je nach Erntezeitpunkt können die grünen Streifen noch sichtbar bleiben oder mit der Zeit deutlich verblassen.
Im Floristikhandel ist Phalaris außerdem in gebleichter und gefärbter Form erhältlich. Pastellfarben, kräftiges Rosa, Blau, Violett, Orange oder Schwarz gehören nicht zur natürlichen Farbpalette. Bei behandelter Ware können die Färbung und Oberflächenwirkung abhängig vom verwendeten Verfahren unterschiedlich gleichmäßig ausfallen.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Phalaris bringt kleine, klar umrissene Formen und eine ruhige Wiederholung in einen Trockenblumenkranz. Die kompakten Blütenstände setzen deutlichere Punkte als fein verzweigte Füllmaterialien, bleiben jedoch zurückhaltender als große Blüten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als wiederkehrende Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen klaren farblichen Schwerpunkt
- auf unterschiedlich langen Halmen für Höhe und Bewegung
- als Übergang zwischen großen Blüten und feinen Gräsern
- in gefärbter Form zur Aufnahme einzelner Farben des Kranzes
Pampasgras oder Lagurus ergänzen Phalaris durch weichere und lockerere Oberflächen. Craspedia greift die geschlossene Form auf, setzt mit ihren kugeligen Köpfen aber einen stärkeren Akzent. Statice und Schleierkraut bilden einen fein verzweigten Kontrast, während Eukalyptus oder Ruscus größere, ruhigere Blattflächen hinzufügen.
Bei kleinen Kränzen können bereits einzelne Halme als deutlich sichtbare Akzente ausreichen. Mehrere dicht nebeneinander angeordnete Blütenstände erzeugen dagegen eine kompaktere und geordnetere Wirkung. Die langen Halme lassen sich außerdem gut nutzen, um die runde Kranzform stellenweise bewusst zu überschreiten.
Trocknung und Verarbeitung
Für die Trocknung eignen sich gut entwickelte, unbeschädigte Blütenstände, deren Ährchen noch fest sitzen. Je nach Schnittzeitpunkt bleibt das Material zunächst grünlicher oder entwickelt während der Trocknung schneller strohfarbene Töne.
Überschüssige Blätter können entfernt und die Halme anschließend in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber aufgehängt werden. Der Platz sollte trocken, gut belüftet und möglichst lichtarm sein. Dadurch kann die Feuchtigkeit entweichen, ohne dass das Material unnötig stark dem Licht ausgesetzt wird.
Was ist Reisgras?
Das Material sollte nicht mit Wildreis verwechselt werden. Dieser stammt von Arten der Gattung Zizania und gehört trotz seines Namens nicht zu Oryza sativa.
Aussehen und Besonderheiten
Reis ist ein meist einjähriges Süßgras mit aufrechten, gegliederten Halmen und langen, schmalen Blättern. Am Ende eines Halms entwickelt sich eine verzweigte Rispe, die je nach Sorte aufrecht stehen, leicht gebogen sein oder deutlich überhängen kann.
An den feinen Rispenästen sitzen zahlreiche einzelne Ährchen auf kurzen Stielchen. Jedes fruchtbare Ährchen enthält eine Blüte, aus der sich nach der Befruchtung ein Reiskorn entwickelt. Dieses bleibt bei dem floristisch verwendeten Material von festen Spelzen umschlossen. Manche Reissorten bilden zusätzlich lange Grannen, andere sind weitgehend grannenlos.
Die Rispen können locker und weit verzweigt oder vergleichsweise dicht aufgebaut sein. Unreif geschnittenes Material erscheint überwiegend grün bis gelblich grün. Mit zunehmender Reife verändern sich Halme und Rispen zu Strohgelb, Goldbeige oder hellem Braun. Reife Körner erhöhen das Gewicht und lassen die feinen Rispenäste häufig stärker nach unten hängen.
Im Floristikhandel ist Reisgras außerdem gebleicht oder gefärbt erhältlich. Weiß, Rosa, Orange, Blau und andere kräftige oder sehr gleichmäßige Farbtöne gehören nicht zur natürlichen Farbwirkung des getrockneten Materials.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Reisgras bringt eine feine Verzweigung in den Kranz, wirkt durch die vielen länglichen Ährchen aber strukturierter und körniger als Schleierkraut. Die leicht gebogenen Rispen erzeugen Bewegung und eignen sich besonders für locker gewickelte, wiesenartige oder asymmetrische Kränze.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der äußeren Kranzlinie für weich auslaufende Konturen
- in kleinen Gruppen für wiederkehrende, leicht überhängende Strukturen
- zwischen größeren Blüten als lockerer Übergang
- auf unterschiedlichen Längen für räumliche Tiefe und Bewegung
- in gefärbter Form zur gezielten Wiederholung einzelner Kranzfarben
Lagurus ergänzt Reisgras durch weiche, kompakte Blütenstände. Phalaris setzt zwischen den stärker verzweigten Rispen klar begrenzte Formen. Eukalyptus und Ruscus schaffen größere und ruhigere Blattflächen, während Craspedia, Gomphrena oder Strohblumen deutliche Farbpunkte hinzufügen.
Reisgras kann auch mit Weizen oder anderen Getreidearten kombiniert werden. Dabei entsteht ein abwechslungsreicher Wechsel aus lockeren Rispen und geradlinigeren Ähren. Bei kleinen Kränzen reichen häufig wenige Rispenabschnitte aus, da die verzweigten Halme eine vergleichsweise große Fläche einnehmen.
Trocknung und Verarbeitung
Für eine grünlichere Wirkung können die Rispen vor der vollständigen Ausreifung geschnitten werden. Später geerntetes Material besitzt stärker entwickelte Körner und meist wärmere Stroh- und Goldtöne. Sehr reife Rispen können beim Verarbeiten leichter einzelne Körner oder Pflanzenteile verlieren.
Überschüssige Blätter lassen sich entfernen. Anschließend werden die Halme in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten und lichtarmen Ort aufgehängt.
Beim Wickeln sollte Reisgras am Halm oder an kräftigeren Rispenzweigen gehalten werden. Die feinen Verzweigungen können durch starken Druck oder wiederholtes Nachjustieren knicken. Einzelne Rispen lassen sich im Ganzen verwenden oder für kleinere Kränze in kürzere Abschnitte teilen.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknetes Reisgras sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
Was ist Ruscus?
Ruscus bezeichnet eine Gattung immergrüner Pflanzen, deren aufrechte oder bogig wachsende Triebe dicht mit flachen, blattähnlichen Gebilden besetzt sind. Für die Floristik werden diese vollständigen Zweige oder einzelne Triebabschnitte verwendet.
Unter dem Namen Ruscus können verschiedene Arten angeboten werden. Der Stechende Mäusedorn Ruscus aculeatus besitzt eher feste, zugespitzte und teilweise stechende Phyllokladien. Bei Ruscus hypoglossum sind sie gewöhnlich breiter, glänzender und weniger starr. Die Handelsbezeichnung „italienischer Ruscus“ ermöglicht dagegen keine sichere botanische Zuordnung und sollte nicht mit einer bestimmten Ruscus-Art gleichgesetzt werden.
Aussehen und Besonderheiten
Die vermeintlichen Blätter sind botanisch keine echten Laubblätter. Es handelt sich um abgeflachte, grüne Sprosse, die als Phyllokladien oder Kladodien bezeichnet werden. Die eigentlichen Blätter sind stark reduziert und erscheinen nur als kleine, schuppenartige Gebilde.
Da die grünen Flächen umgebildete Sprosse sind, können kleine Blüten scheinbar direkt in ihrer Mitte entstehen. Aus den unscheinbaren grünlichen bis cremefarbenen Blüten entwickeln sich bei fruchtenden Pflanzen auffällige rote Beeren. Floristisch verarbeitete Zweige werden jedoch häufig ohne Blüten und Früchte angeboten.
Naturbelassener Ruscus besitzt ein kräftiges Dunkel- bis Mittelgrün und eine glatte, teilweise leicht glänzende Oberfläche. Form, Größe und Abstand der Phyllokladien unterscheiden sich je nach Art und verwendeter Handelsware. Unbehandelt getrocknetes Material kann matter werden und olivgrüne oder bräunliche Farbtöne entwickeln.
Im Trockenblumenhandel ist Ruscus außerdem konserviert, gebleicht und gefärbt erhältlich. Neben verschiedenen Grüntönen kommen Creme, Weiß, Rosa, Rot, Blau oder Orange vor. Metallicfarben entstehen durch eine zusätzliche dekorative Beschichtung. Behandlung und Färbung können Festigkeit, Glanz und Beweglichkeit der Zweige verändern.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Ruscus bildet im Kranz größere, geschlossene Grün- oder Farbflächen. Die regelmäßig angeordneten Phyllokladien schaffen einen ruhigen Gegenpol zu feinen Gräsern und kleinteiligen Blütenständen. Gleichzeitig geben die länglichen Zweige der Gestaltung eine klare Richtung.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- entlang der Kranzform zur Betonung der runden Kontur
- in längeren Abschnitten für auslaufende Linien und asymmetrische Formen
- als flächiger Hintergrund für kleinere oder kräftig gefärbte Blüten
- in kurzen Zweigstücken zum Schließen größerer Zwischenräume
- als wiederkehrender Farbakzent bei gebleichter oder gefärbter Ware
Pampasgras ergänzt die glatten Flächen durch eine weiche, faserige Struktur. Phalaris, Craspedia oder Gomphrena setzen davor klar abgegrenzte Formen und Farbpunkte. Eukalyptus kann die flächige Wirkung fortführen, besitzt jedoch rundere oder stärker gestielte Blätter. Schleierkraut und fein verzweigte Gräser lockern größere Ruscusgruppen optisch auf.
Verarbeitung
Ruscus wird für Trockenblumenkränze häufig als bereits konservierte, gebleichte oder gefärbte Handelsware verarbeitet. Deshalb können sich Zweige aus verschiedenen Lieferungen in ihrer Festigkeit und Biegsamkeit deutlich unterscheiden.
Lange Triebe lassen sich im Ganzen entlang der Kranzform führen oder an kräftigeren Verzweigungen in kleinere Abschnitte teilen. Beim Wickeln sollte das Material am Stiel gehalten werden. Starkes Knicken kann trockene oder gebleichte Zweige brechen lassen, während einzelne behandelte Varianten weicher und beweglicher bleiben.
Pflege und Haltbarkeit
Getrockneter oder konservierter Ruscus sollte ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet und vor Wasser, hoher Luftfeuchtigkeit sowie dauerhafter direkter Sonne geschützt werden.
1 vorrätig
Trockenblumenkranz mit Pampasgras und Flachs in warmen Farbtönen
Bei diesem Trockenblumenkranz treffen weiche Pampasgräser auf filigrane Blüten und unterschiedliche Grasstrukturen. Die Farbpalette aus Weiß, Beige, Apricot, Orange und Rosa wirkt warm und abwechslungsreich, ohne den Kranz zu überladen.
Der Kranz ist einseitig gewickelt. Flachs, Ruscus, Phalaris, Schleierkraut und Reisgras setzen feine Akzente zwischen den weicheren Pampasgräsern und geben der Gestaltung ihre lockere Struktur.
Details auf einen Blick
- Durchmesser: 30 cm
- Tiefe: 8 cm
- Farben: Weiß, Beige, Apricot, Orange und Rosa
- Materialien: Strohrömer, Römervlies, Wickeldraht, Kokosfaser, Flachs, Pampasgras, Ruscus, Phalaris, Schleierkraut und Reisgras
- Technik: einseitig gewickelt
Feine Gräser und warme Farbakzente
Die verschiedenen Trockenmaterialien bringen unterschiedliche Formen und Strukturen in die Gestaltung. Pampasgras bildet weichere Partien, während Phalaris, Flachs und Reisgras klarere Linien setzen. Schleierkraut ergänzt kleine, helle Blütenpunkte, während die farbigen Elemente in Apricot, Orange und Rosa dezente Akzente setzen.
Florale Dekoration für dein Zuhause
Mit seinem Durchmesser von 30 cm eignet sich der Kranz als floraler Wandschmuck für trockene Innenräume. Besonders auf ruhigen, hellen Wandflächen kommen die unterschiedlichen Gräser und die warmen Farbtöne gut zur Geltung.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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