Trockenblumenkranz mit Physalis und Rispenhortensie – 35 cm
49,90 €
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Was ist die Lampionblume?
Floristisch verwendet werden die verzweigten Stiele mit den vollständig entwickelten Fruchtkelchen. Die eigentlichen Blüten sind vergleichsweise klein und unauffällig. Erst nach der Blüte vergrößert sich der Kelch und umschließt die darin heranreifende Beere.
Aussehen und Besonderheiten
Die Lampionblume bildet zunächst kleine, nickende Blüten in hellen Creme- bis Gelbtönen. Nach der Blüte wachsen die fünf miteinander verbundenen Kelchblätter zu einer aufgeblähten, kantigen Hülle heran. Diese umgibt die kugelige Frucht vollständig.
Die charakteristische Hülle wird umgangssprachlich häufig als Blüte oder Hüllblatt bezeichnet. Botanisch handelt es sich jedoch um den vergrößerten Fruchtkelch. Seine Form erinnert an einen kleinen Papierlampion. Während der Reife verändert sich die Farbe von Grün über Gelborange bis zu kräftigem Orange oder Orangerot.
Die reifen Kelche besitzen eine papierartige Oberfläche und ein deutlich sichtbares Netz aus Blattadern. Beim normalen Trocknen können sie ihre geschlossene orangefarbene Form weitgehend behalten, werden jedoch spröder und häufig etwas matter.
Ein vollständig freigelegtes, beinahe durchsichtiges Adernetz entsteht nicht automatisch durch gewöhnliche Lufttrocknung. Dazu muss sich das flächige Gewebe zwischen den Blattadern durch Verwitterung abbauen oder gezielt entfernt werden. Solche skelettierten Lampions wirken wesentlich filigraner als die geschlossenen Fruchtkelche.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Lampionblumen setzen im Kranz größere, klar erkennbare Farb- und Formakzente. Durch ihre warme Farbe und die dreidimensionale Hülle heben sie sich deutlich von feinen Gräsern und kleinen Blüten ab.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als einzelne orangefarbene Akzente entlang der Kranzform
- in kleinen Gruppen für einen deutlichen Schwerpunkt
- an unterschiedlich langen Stielen für mehr Tiefe und Bewegung
- mit skelettierten Kelchen als transparenter Strukturkontrast
- zwischen kompakten Blüten und locker auslaufenden Gräsern
Weizen, Hirse und Phalaris ergänzen die Lampions mit linearen, ruhigen Formen. Hagebutten greifen ihre warmen Rot- und Orangetöne auf, besitzen aber eine glattere Oberfläche. Eukalyptus oder Silberblatt bilden mit ihren graugrünen beziehungsweise silbrigen Farben einen kühleren Kontrast.
Da die Lampions vergleichsweise groß und farbintensiv sind, können bereits wenige Exemplare die Gestaltung bestimmen. In kleineren Kränzen lassen sie sich gezielt als Schwerpunkt einsetzen, während mehrere locker verteilte Fruchtkelche in größeren Kränzen für eine wiederkehrende Farblinie sorgen.
Trocknung und Verarbeitung
Für Trockenarrangements eignen sich Stiele, deren Lampions bereits vollständig entwickelt und orange bis orangerot ausgefärbt sind. Die Laubblätter können entfernt und die Stiele an einem trockenen, gut belüfteten und vor direkter Sonne geschützten Ort getrocknet werden.
Für Floristikarbeiten sollte Kulturware oder Material aus nachvollziehbarer Herkunft verwendet werden. Die einheimischen Vorkommen der Gewöhnlichen Blasenkirsche gelten in Deutschland als gefährdet und sollten nicht für Dekorationszwecke gesammelt werden.
Getrocknete Fruchtkelche reagieren empfindlich auf Druck. Beim Wickeln empfiehlt es sich, die Stiele zwischen stabileren Materialien zu befestigen und die papierartigen Lampions möglichst wenig zusammenzudrücken.
Pflege und Haltbarkeit
Getrocknete Lampionblumen sollten ausschließlich in trockenen Innenräumen verwendet werden. Wasser, hohe Luftfeuchtigkeit und dauerhafte direkte Sonneneinstrahlung können Farbe und Struktur verändern.
Was ist die Rispenhortensie?
Die Rispenhortensie ist ein sommergrüner Strauch oder kleiner Baum. Im Gegensatz zu Hortensien mit annähernd kugelförmigen Blütenständen bildet sie verzweigte, meist kegelförmige Rispen. Für die Trockenfloristik werden die vollständigen Blütenstände oder kleinere abgetrennte Abschnitte verwendet.
Die Rispen setzen sich aus zahlreichen kleinen fertilen Blüten und größeren sterilen Schaublüten zusammen. Das Verhältnis dieser beiden Blütentypen unterscheidet sich zwischen den Sorten. Deshalb können die Blütenstände locker und durchscheinend oder ausgesprochen dicht und volumenreich erscheinen.
Aussehen und Besonderheiten
Die Blütenrispen stehen überwiegend am Ende der Triebe und sind kegelförmig bis pyramidal aufgebaut. Viele feine Verzweigungen tragen die kleinen fertilen Blüten und die auffälligeren Schaublüten. Was bei diesen Schaublüten wie große Blütenblätter aussieht, sind vergrößerte Kelchblätter.
Die natürliche Ausgangsfarbe liegt überwiegend zwischen Grünlichweiß, Cremeweiß und Weiß. Bei zahlreichen Gartensorten verändert sich die Farbe mit zunehmender Reife zu Rosa, Altrosa oder rötlichen Tönen. Andere Sorten bleiben heller oder entwickeln ausgeprägtere Grün-, Beige- und Braunnuancen. Der genaue Farbverlauf hängt daher von der Sorte und dem Schnittzeitpunkt ab.
Beim Trocknen verlieren die Farben meist an Leuchtkraft. Aus Weiß, Rosa oder Grün entstehen häufig gedeckte Creme-, Altrosa-, Salbei-, Beige- oder Hellbrauntöne. Diese Veränderungen gehören zum natürlichen Alterungs- und Trocknungsprozess. Später geschnittene Rispen zeigen gewöhnlich stärker ausgeprägte Vintagefarben als junge Blütenstände.
Im Handel können Rispenhortensien zusätzlich gebleicht, gefärbt oder konserviert angeboten werden. Sehr kräftige, ungewöhnliche oder vollkommen gleichmäßige Farbtöne sollten deshalb nicht automatisch als natürliche Blütenfarbe eingeordnet werden.
Verwendung in Trockenblumenkränzen
Rispenhortensien bilden größere, weiche Flächen und bringen deutlich mehr Volumen in den Kranz als schmale Gräser oder kleine Einzelblüten. Gleichzeitig bleibt durch die verzweigte Rispenform eine erkennbare Gliederung erhalten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- als größerer Schwerpunkt in einem asymmetrisch gestalteten Kranz
- in kleineren Abschnitten zum Füllen breiterer Zwischenräume
- entlang der Kranzform für einen weichen, fließenden Übergang
- am äußeren Rand für eine locker auslaufende Kontur
- als ruhige Fläche zwischen kleinteiligen und stark strukturierten Materialien
Achillea kann die flächige Wirkung mit kleineren, klarer begrenzten Blütenständen fortführen. Pampasgras oder Lagurus ergänzen die Rispenhortensie durch weichere Oberflächen, während Phalaris und Weizen schmalere Formen hinzufügen. Eukalyptus, Ruscus oder Farn schaffen ruhigere Blattflächen und können die gedeckten Grün-, Rosa- und Beigetöne aufgreifen.
Für kleinere Kränze wird der große Blütenstand meist in einzelne Verzweigungen geteilt. Bei größeren Kränzen können umfangreichere Rispenabschnitte als deutliches Volumenelement eingesetzt werden.
Trocknung und Verarbeitung
Rispenhortensien sollten für die Lufttrocknung nicht während ihres sehr jungen, weichen Blütenstadiums geschnitten werden. Geeigneter sind Rispen, die bereits teilweise an der Pflanze ausgereift sind. Die Schaublüten fühlen sich dann fester und leicht papierartig an und zeigen häufig schon erste Grün-, Rosa- oder Beigetöne.
Nach dem Schnitt werden die Blätter entfernt. Die Stiele können einzeln kopfüber aufgehängt oder aufrecht in eine Vase mit wenig Wasser gestellt werden. Das Wasser wird nicht nachgefüllt, sodass die Blütenstände langsam trocknen. Der Standort sollte trocken, lichtarm und gut belüftet sein.
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Herbstlicher Trockenblumenkranz mit Physalis und Rispenhortensie
Mit seinen leuchtenden Physalis und den zarten Rispenhortensien bringt dieser Trockenblumenkranz die Farben des Herbstes in dein Zuhause. Die charakteristischen, lampionförmigen Fruchthüllen der Physalis prägen das Erscheinungsbild und bilden einen schönen Kontrast zu den feinen Strukturen der Hortensien.
Die Kombination aus Orange und Grün verleiht dem Kranz eine warme, lebendige Ausstrahlung. Mit einem Durchmesser von 35 cm und einer Tiefe von 8 cm eignet er sich als dekorativer Blickfang auf einem Tisch oder an einer Wand.
Details auf einen Blick
- Produktart: Trockenblumenkranz
- Durchmesser: 35 cm
- Tiefe: 8 cm
- Farben: Orange und Grün
- Materialien: Strohrömer, Römervlies, Heißkleber, Physalis und Rispenhortensie
- Verarbeitung: Einseitig beklebt
Materialien und Verarbeitung
Als Grundlage dient ein Strohrömer mit Römervlies. Die Physalis und Rispenhortensien werden einseitig mit Heißkleber auf dem Kranz befestigt. Durch die unterschiedlichen Formen und Strukturen der Pflanzen entsteht eine abwechslungsreiche, plastische Oberfläche.
Herbstliche Dekoration für dein Zuhause
Auf einem Holztisch kommt die kräftige Farbgebung besonders schön zur Geltung. Auch an einer Holzwand lässt sich der Kranz als herbstliche Dekoration in Szene setzen. Die orangefarbenen Physalis bilden dabei den farblichen Mittelpunkt, während die grünen Nuancen das Gesamtbild ergänzen.
Weitere Hinweise
- Nur für trockene Innenräume geeignet.
- Bitte vor Feuchtigkeit, Wasser und direkter Sonne schützen.
- Leichte Farb- und Strukturabweichungen sind materialbedingt möglich.
- Einzelne Pflanzenteile oder Dekoelemente können sich beim Versand lösen – das beeinträchtigt nicht die Gesamtwirkung.
- Enthält echte Pflanzenbestandteile – bei Allergien bitte beachten.
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
Verantwortliche Person in der EU
Andrea Rusche
Leiteweg 8
95448 Bayreuth
Email: info@farbenkranz.de
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